| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 52′ N,8° 10′ O49.8647222222228.1716666666667159Koordinaten:49° 52′ N,8° 10′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Alzey-Worms | |
| Verbandsgemeinde: | Wörrstadt | |
| Höhe: | 159 m ü. NHN | |
| Fläche: | 7,97 km² | |
| Einwohner: | 1338 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 168 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55288 | |
| Vorwahl: | 06732 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 31 064 | |
| LOCODE: | DE UH7 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Zum Römergrund 2–6 55286 Wörrstadt | |
| Website: | www.udenheim.de | |
| Ortsbürgermeister: | Christoph Racky | |
| Lage der Ortsgemeinde Udenheim im Landkreis Alzey-Worms | ||
Udenheim ist eineOrtsgemeinde imLandkreis Alzey-Worms inRheinland-Pfalz. Sie gehört derVerbandsgemeinde Wörrstadt an.
AlsWeinbaugemeinde liegt Udenheim im größten Weinbau treibenden Landkreis Deutschlands und mitten im WeinanbaugebietRheinhessen. Es grenzt anSaulheim,Sörgenloch undSchornsheim.
Udenheim wurde erstmals mit einer Urkunde (Nr. 1286) vom 12. Juni 773 erwähnt, als Selfniu zwei Weinberge in Udenheim demKloster Lorsch schenkte. Eine weitere Schenkung (Nr. 1764) erfolgte 802 oder 803 von Baderich über sieben Morgen Land und einen Weinberg.[2]
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Udenheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1815 | 522 |
| 1835 | 762 |
| 1871 | 763 |
| 1905 | 830 |
| 1939 | 751 |
| 1950 | 895 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1961 | 813 |
| 1970 | 798 |
| 1987 | 906 |
| 1997 | 1.191 |
| 2005 | 1.320 |
| 2024 | 1.338[1] |

DerGemeinderat in Udenheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei derKommunalwahl am 9. Juni 2024 in einerMehrheitswahl gewählt wurden, und demehrenamtlichenOrtsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis zur Wahl 2009 wurden die Ratsmitglieder in einerpersonalisierten Verhältniswahl gewählt, da mehrere Wahlvorschläge eingereicht wurden.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:
| Wahl | SPD | CDU | FDP | WGR | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | perMehrheitswahl | 16 Sitze[4] | |||
| 2019 | per Mehrheitswahl | 16 Sitze[5] | |||
| 2014 | per Mehrheitswahl | 16 Sitze[6] | |||
| 2009 | 2 | 2 | 3 | 9 | 16 Sitze |
| 2004 | 4 | 3 | 2 | 7 | 16 Sitze |
Christoph Racky wurde am 3. September 2024 Ortsbürgermeister von Udenheim.[7] Da weder für die Direktwahl am 9. Juni 2024 ein Wahlvorschlag eingereicht wurde, noch auf derkonstituierenden Sitzung des Gemeinderats am 11. Juli 2024 ein Kandidat vorgeschlagen und gewählt wurde, blieb zunächst der bisherige Ortsbürgermeister Klaus Quednau geschäftsführend weiter im Amt.[8] Der Ortsgemeinderat wählte in seiner zweiten Sitzung Christoph Racky einstimmig zum Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Udenheim.[7]
| Banner, Wappen und Hissflagge | |
| Blasonierung: „In Blau ein goldener, von zwei rotenSparren belegter Schräg-rechts-Balken, beseitet von je einem silbernen rechtsgewendetenAdler. Darüber in einem goldenenSchildhaupt ein blauesRebengewinde.“[9] | |
| Wappenbegründung: Das Udenheimer Wappen wurde bereits 1969 von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz genehmigt und im Rahmen eines kleinen Volksfestes am 1. Mai unter reger Beteiligung der Bevölkerung und Ortsvereine durch den damaligen Bürgermeister Richard Schrauth feierlich enthüllt. Während die Rebe auf den im Ort vorherrschendenWeinbau verweist und auch in ähnlicher Ausführung als Vollrelief am Schlussstein des Turmgeschosses der 1518 erbauten Bergkirche zu finden ist, stellen die beiden anderen Motive eine Verbindung der Wappen früherer Udenheimer Ortsherren dar: die roten Sparren in Gold das Geschlecht des Peter von Udenheim, der 1380 von Graf Heinrich II. von Sponheim mit dem Hofgut in Udenheim betraut wurde, die silbernen Adler das Geschlecht des Johann Friedrich Köth von Wannscheid, der im Jahre 1590 verstarb und in der altehrwürdigen Bergkirche seine letzte Ruhestätte fand. |

Die evangelischeBergkirche Udenheim befindet sich oberhalb des Ortes Richtung Schornsheim. Seit 1874 befindet sich im Ortsmittelpunkt ein Glockenturm, der für eine geplante Kirche gebaut wurde. Der Glockenturm diente eine Zeitlang auch zur Alarmierung derFeuerwehr durch dieFeuerglocke.
Siehe auch:Liste der Kulturdenkmäler in Udenheim