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U-Bahn-Linie U1 (Hamburg)

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LinieU1
Strecke der U-Bahn-Linie U1 (Hamburg)
Streckenverlauf der Linie U1 mit Darstellung der Tunnelstrecken
Streckenlänge:55,383 km
Spurweite:1435 mm(Normalspur)
Stromsystem:seitliche, von unten bestrichene
Stromschiene 750 V =
Streckengeschwindigkeit:80 km/h
Zweigleisigkeit:Norderstedt Mitte – Ohlstedt
Volksdorf – Buchenkamp
A2 von Ulzburg Süd (Henstedt-Ulzburg)
Strecke
3,820
U-Bahn-BahnhofKopfbahnhof StreckenendeU-Bahn-Bahnhof
3,668Norderstedt Mitte(NO) A
U-Bahn-TunnelanfangU-Bahn-Tunnelanfang
3,637
U-Bahn-Verschwenkung nach links (im Tunnel)U-Bahn-Verschwenkung nach rechts (im Tunnel)
U-Bahn-Tunnelende
3,310
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
2,255Richtweg(RW)
U-Bahn-Tunnelanfang
1,630
U-Bahn-Bahnhof (im Tunnel)
0,966Garstedt(GA)
U-Bahn-Tunnelende
0,785
U-Bahn-Grenze
0,000
0,000
Landesgrenze Schleswig-Holstein–Hamburg
U-Bahn-Bahnhof
0,580Ochsenzoll(OZ)
U-Bahn-Abzweig geradeaus und ehemals nach links
Gbf Ochsenzoll (ehem. Gleislager)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
1,555Kiwittsmoor(KM)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
3,297Langenhorn Nord(LN)
U-Bahn-Tunnelanfang
4,393
U-Bahn-Tunnelende
4,512
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
4,604Langenhorn Markt(LM)
U-Bahn-Bahnhof
5,687Fuhlsbüttel Nord(FL)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
6,796Fuhlsbüttel(FU)
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
7,195Alsterlauf
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn mit Tunnelstrecke
Flughafen S-Bahn
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
7,368Klein Borstel(KB)
U-Bahn-Abzweig geradeaus und nach links
8,215Gleislager Ohlsdorf (Anschluss Eisenbahn)
U-Bahn-Bahnhof
8,308Ohlsdorf(OH) S
U-Bahn-Strecke von linksU-Bahn-Abzweig nach links und nach rechtsU-Bahn-Strecke von rechts
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Strecke von links (außer Betrieb)U-Bahn-Kreuzung geradeaus oben (Querstrecke außer Betrieb)
U5 aus RichtungBarmbek Nord (im Bau)
U-Bahn-BahnhofU-Bahn-Bahnhof (Strecke außer Betrieb)U-Bahn-Bahnhof
9,745Sengelmannstraße(SE) (U5 im Bau)
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Strecke nach links und Tunnelanfang (außer Betrieb)U-Bahn-Kreuzung mit Tunnelstrecke (Querstrecke außer Betrieb)
U5 in RichtungCity Nord (im Bau)
U-Bahn-Strecke nach linksU-Bahn-Abzweig von links und von rechtsU-Bahn-Strecke nach rechts
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
10,570Alsterdorf(AL)
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus unten
11,229Güterumgehungsbahn
U-Bahn-Bahnhof
11,900Lattenkamp(LA)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
12,465Hudtwalckerstraße(HU)
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
12,682Leinpfadkanal
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
12,790Alsterlauf
U-Bahn-Strecke von linksU-Bahn-Kreuzung geradeaus obenU-Bahn-Abzweig quer und von links
Ringlinie von Barmbek (U3)
U-Bahn-BahnhofU-Bahn-BahnhofU-Bahn-Bahnhof
13,312Kellinghusenstraße(KE) U3
U-Bahn-Abzweig quer und nach rechtsU-Bahn-Kreuzung geradeaus untenU-Bahn-Strecke nach rechts
Ringlinie nach Schlump (U3)
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
13,860Isebekkanal
U-Bahn-Tunnelanfang
13,915
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
14,246Klosterstern(KR)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
15,260Hallerstraße(HR)
U-Bahn-Kreuzung (im Tunnel)
Verbindungsbahn
U-Bahn-Bahnhof (im Tunnel)
16,860Stephansplatz(SN)
(FFernverkehrRSDammtor)
U-Bahn-Turmbahnhof mit Tunnelstrecke (im Tunnel)
17,660Jungfernstieg(JG) U2U4S
(U3Rathaus)
U-Bahn-Kreuzung mit Tunnelstrecke und geradeaus oben (im Tunnel)
City Tunnel
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
18,425Meßberg(MB)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
18,920Steinstraße(ST)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
19,368Hauptbahnhof Süd(HB) U3
U-Bahn-Kreuzung (im Tunnel)
(Hamburg HauptbahnhofFFernverkehrRS)
U-Bahn-Strecke (im Tunnel)
(Hauptbahnhof NordU2U4)
U-Bahn-Abzweig geradeaus und nach rechts (im Tunnel)
nach Berliner Tor (Betriebsgleis)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
20,258Lohmühlenstraße(LS)
U-Bahn-Turmbahnhof mit Tunnelstrecke (im Tunnel)
20,919Lübecker Straße(LU) U3
U-Bahn-Bahnhof (im Tunnel)
21,737Wartenau(WA)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
22,535Ritterstraße(RI)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
23,346Wandsbeker Chaussee(WR) S
U-Bahn-Bahnhof (im Tunnel)
23,942Wandsbek Markt(WM)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
25,214Straßburger Straße(SR)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
25,752Alter Teichweg(AT)
U-Bahn-Tunnelende
26,068
U-Bahn-Strecke von linksU-Bahn-Abzweig nach links und nach rechtsU-Bahn-Strecke von rechts
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Strecke von linksU-Bahn-Kreuzung geradeaus unten
Walddörferbahn von Barmbek (U3)
U-Bahn-BahnhofU-Bahn-Kopfbahnhof StreckenendeU-Bahn-Bahnhof
26,859
3,247
Wandsbek-Gartenstadt(WK) U3
U-Bahn-Strecke nach linksU-Bahn-Abzweig von links und von rechtsU-Bahn-Strecke nach rechts
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
5,277Trabrennbahn(TR)
U-Bahn-Bahnhof
6,700Farmsen(FA)
U-Bahn-Abzweig geradeaus und nach links
7,800zum Bbf und Versuchsgleis
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
8,146Oldenfelde
U-Bahn-Bahnhof
9,341Berne(BE)
U-Bahn-Abzweig geradeaus und nach links
9,650zum Versuchsgleis
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
10,994Meiendorfer Weg(ME)
U-Bahn-Bahnhof
12,500Volksdorf(VF)
U-Bahn-Verschwenkung von linksU-Bahn-Verschwenkung von rechts
0,000 12,600
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
14,107Buckhorn(BN)
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Grenze
15,417Landesgrenze Hamburg–Schleswig-Holstein
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
15,709Hoisbüttel(HT)
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Grenze
15,999Landesgrenze Schleswig-Holstein–Hamburg
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Bahnhof
17,718Ohlstedt(OT)
U-Bahn-Strecke
18,128Kehranlage
U-Bahn-Strecke
U-Bahn-Bahnhof
1,63800,000Buchenkamp(BP)
U-Bahn-Strecke
1,84000,000ab hier eingleisig
U-Bahn-Grenze
2,33800,000Landesgrenze Schleswig-Holstein–Hamburg
ehemaliger U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
3,2xx00,000Wulfsdorf(nicht in Betrieb genommen)
U-Bahn-Bahnhof
4,49000,000Ahrensburg West(AW)  Ausweiche
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus unten
4,75500,000Bahnstrecke Lübeck–Hamburg
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
6,04200,000Ahrensburg Ost(AO)
U-Bahn-Bahnhof
7,53500,000Schmalenbeck(SK)  Ausweiche
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
9,14500,000Kiekut(KI)
U-Bahn-Bahnhof
10,38500,000Großhansdorf(GH)  Ausweiche
10,92000,000Kehranlage
U-Bahn-Kopfbahnhof Streckenende (Strecke außer Betrieb)
11,71500,000Beimoor(nicht in Betrieb genommen)

DieLinie U1 derHamburger U-Bahn hat 47 Stationen und befährt insgesamt 55,383 Kilometer Strecken, von denen 13,444 Kilometer im Tunnel verlaufen. Sie verbindetNorderstedt über die Hamburger Innenstadt mit Volksdorf. Dort verzweigen sich die Strecken Richtung Ohlstedt und Richtung Großhansdorf. Die durchschnittlicheplanmäßige Fahrzeit von Norderstedt Mitte beträgt 76 Minuten nach Ohlstedt bzw. 84 Minuten nach Großhansdorf. Die U1 ist somit die längste U-Bahn-Linie Deutschlands.

Der Betrieb wird von derHamburger Hochbahn AG durchgeführt, auf dem Abschnitt Norderstedt Mitte – Garstedt im Auftrag derVerkehrsgesellschaft Norderstedt (VGN), einem Tochterunternehmen derStadtwerke Norderstedt. Eingesetzt werden U-Bahn-Fahrzeuge der BaureiheDT4, von denen einige der VGN gehören, und der BaureiheDT5.

Verlauf

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Die U1 verläuft meist oberirdisch.
Nicht in Betrieb genommene Endhaltestelle Beimoor in Großhansdorf

Von ihrem Ausgangsbahnhof in der StadtNorderstedt verläuft die Linie U1 durch die Hamburger StadtteileLangenhorn,Fuhlsbüttel,Ohlsdorf,Alsterdorf,Winterhude,Eppendorf,Harvestehude,Rotherbaum,Neustadt,Altstadt,St. Georg,Hohenfelde,Eilbek,Wandsbek,Dulsberg, erneut Wandsbek,Farmsen-Berne undVolksdorf. Danach gabelt sich die Linie: Der westliche Ast führt über die GemeindeAmmersbek nachOhlstedt. Der östliche Ast erreicht nach Durchqueren der StadtAhrensburg die GemeindeGroßhansdorf.[1] Entlang der Strecke liegen viele öffentliche Einrichtungen wie Ämter, Gerichte und Krankenhäuser,Sehenswürdigkeiten sowie Wahrzeichen.

Die U1 verläuft außerhalb der Innenstadt weitgehend oberirdisch, jedoch vollständig kreuzungsfrei auf einer unabhängigen Trasse meist im Einschnitt oder auf einem Damm. Der östliche Ast nach Großhansdorf ist zwischen der HaltestelleBuchenkamp und der EndhaltestelleGroßhansdorf auf einer Länge von 8,545 km eingleisig. Ausweichen befinden sich an den HaltestellenAhrensburg West,Schmalenbeck undGroßhansdorf. Hinter der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein wechselt die Strecke vomBahndamm in einTrogbauwerk. Für die vorgesehene StationWulfsdorf wurde der Trog für einenMittelbahnsteig angelegt, die Station letztendlich jedoch nie errichtet.[2]

Hinter den Kehranlagen der heutigen Endhaltestelle Großhandorf verläuft der Bahndamm noch 800 m weiter nördlich bis zur fertiggestellten, aber (wegen fehlender Bebauung) nie eröffneten EndhaltestelleBeimoor. Die Gleisanlagen wurden bereits nach demErsten Weltkrieg, das Gebäude nach demZweiten Weltkrieg wieder demontiert.

Die Hochbahn stellte im Februar 2019 ein Konzept vor, wonach die U1 ab Norderstedt Mitte auf der Trasse derAlsternordbahn bis zur Quickborner Straße verlängert werden könnte. Die Kosten für diese Verlängerung werden auf 86 Millionen Euro geschätzt, hinzu kommen Kosten in Höhe von 15 Millionen Euro für drei zusätzliche Fahrzeuge.[3]Im September 2021 stimmte die Norderstedter Stadtvertretung diesem Konzept zu. Die Kosten von nunmehr 135 Millionen Euro müssen zu einem Viertel von der Stadt Norderstedt übernommen werden, der Rest soll aus Bundeszuschüssen finanziert werden.[4]Da die Planungsabteilung der Hochbahn u. a. mit der Planung der neuen Linie U5 ausgelastet ist, muss die Planung der westlichen U1-Verlängerung von der Norderstedter Verwaltung übernommen werden.[5]

Geschichte

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U1-Bau in derBergstraße (1956)
U-Bahn-Bau am Wandsbeker Markt in offener Bauweise (1961)

Bereits vor Einführung der U1 wurden Teile der Strecke genutzt: Historisch gesehen bildet die U1 die Verbindung derWalddörferbahn (1918; Barmbek–Großhansdorf) mit derLangenhorner Bahn (1918; Ochsenzoll–Ohlsdorf) über dieKellJung-Linie (1931; Kellinghusenstraße–Jungfernstieg).[6]

Als erster Streckenabschnitt der heutigen U1 wurde 1914Ohlsdorf–Kellinghusenstraße erbaut, der als Abzweig von der damaligenRinglinie betrieben wurde; Für eine Liste aller Streckenbauabschnitte mit Eröffnungsdatum siehe →Eröffnungsdaten der Streckenabschnitte.

Garstedt – Norderstedt Mitte

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Die letzte Verlängerung der U1 war die am 28. September 1996 eröffnete Strecke von Garstedt über Richtweg bis Norderstedt Mitte. Die U-Bahn folgt hier der zuvor dort verkehrendenAlsternordbahn (A2), die ihrerseits abgebaut und nach Norderstedt Mitte zurückgezogen wurde. Der Baukosten von U1-Neu- und A2-Ausbau betrugen insgesamt 223 Mio. DM (Stand Juli 1996), von denen mit 120 Mio. DM der Großteil aus GVFG-Mitteln des Bundes finanziert wurde. Der Planfeststellungsbeschluss wurde im März 1991 erteilt, im September 1991 wurde der »erste Spatenstich« des Projektes gefeiert. Bis Juli 1992 wurde die A2 im Bereich der folgenden U-Bahn-Baustelle auf eine Behelfstrasse verlegt.

Die Gleise wurden zum Schutz der Anlieger vor Vibrationen und Sekundärschall im Tunnelbereich grundsätzlich auf Unterschottermatten verlegt. In Garstedt war zum ausreichenden Immissionsschutz davon abweichend auf 110 m Länge der Einbau eines Masse-Feder-Systems notwendig.

Automatisierter Betrieb

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Die Hamburger Hochbahn erprobte auf Streckenabschnitten der U1 als erstes Unternehmen im Bundesgebiet denautomatisierten Fahrbetrieb (Projekt PUSH = Prozessrechnergesteuertes U-Bahn-Automatisierungs-System Hamburg). Ziel waren Kosteneinsparungen und eine Verbesserung der Qualität. NachVersuchen mit zwei DT2-Einheiten in den 1960er und DT3-Einheiten in den 1970er Jahren fuhren ab dem 2. Juli 1978[7] sowie vom 31. Oktober 1982 bis zum 8. Januar 1985 fahrplanmäßig auf der 10,385 km langen Strecke zwischen den StationenVolksdorf undGroßhansdorf sechs aufLZB-Betrieb umgebaute DT3-Einheiten mit Fahrgästen im Pendelbetrieb. Danach wurde der automatisierte Betrieb in Hamburg wieder eingestellt. Die Hochbahn plante zunächst keine Wiedereinführung. Erst die Züge der neuen LinieU5, die sich derzeit in Bau befindet, sollen fahrerlos betrieben werden. Bei anderen Bahnen – wie derDocklands Light Railway in London oder den U-Bahnen inNürnberg undKopenhagen – werden führerlose Züge inzwischen im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt.

Sehenswürdigkeiten

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Die U1 bietet Haltestellen an vielen Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen in Hamburg. So führt die Linie unter anderem amFriedhof Ohlsdorf vorbei. Auch Theater, Kirchen, Museen und Parks sind zu erreichen. So hält die U1 zum Beispiel amDeutschen Schauspielhaus, beiSt. Katharinen und amMuseum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Über die StationStephansplatz gelangt der Fahrgast in den ParkPlanten un Blomen sowie zumCongress Center Hamburg (CCH).

Wichtige Stationen

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Jungfernstieg

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Hauptartikel:Bahnhof Hamburg Jungfernstieg
Eingang zum U- und S-Bahnhof Jungfernstieg

Der BahnhofJungfernstieg stellt einen wichtigen Knoten- und Umsteigepunkt imÖPNV der Stadt dar. Durch die 1958 eingerichtete, unterirdische Verbindung mit demU-BahnhofRathaus südlich derMönckebergstraße sind dort alle U-Bahn-Linien sowie zwei wichtige S-Bahn-Linien erreichbar. Am 25. März 1931 wurde der erste Bahnsteig des heute vier Ebenen umfassenden Bahnhofs eröffnet. Damals wurde er nur von derKellJung-Linie bedient, die heute Bestandteil der U1 ist. Zudem ist der Alsteranleger mit denAlsterschiffen hier ebenfalls direkt erreichbar.

Hauptbahnhof

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Hauptartikel:Hamburg Hauptbahnhof
Luftaufnahme vom Hauptbahnhof aus Richtung Süden, im Hintergrund dieAußenalster

Der zentral gelegene am 9. Dezember 1906 eröffneteHamburger Hauptbahnhof ist heute der meist frequentierte Personenbahnhof Deutschlands. Mit acht Fernbahngleisen ist der Bahnhof vergleichsweise klein.

Der Hauptbahnhof ist für die Anbindung der U-Bahn an den Regional- und Fernverkehr bedeutend. Alle vier U-Bahn-Linien bedienen den Hauptbahnhof – entweder an der StationHauptbahnhof Nord (U2 und U4) oderHauptbahnhof Süd (U1 und U3). Umsteigemöglichkeiten bestehen zu allen S-Bahn-Linien, im Gegensatz zuJungfernstieg auch zu den über dieVerbindungsbahn via Dammtor verkehrenden, sowie zu nationalen wie internationalenFernzügen.

Wandsbek Markt

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Hauptartikel:U-Bahnhof Wandsbek Markt

Der vonJürgen Elingius undGottfried Schramm entworfene Bahnhof galt bei seiner Eröffnung 1962 als modernste Umsteigeanlage zwischen U-Bahn und Bus in Europa und wurde Vorbild für die U-BahnhöfeBurgstraße (1967 eröffnet) undBillstedt (1969 eröffnet). Der über dem U-Bahnhof liegendeBusbahnhof vonHeinz Graaf war für stündlich 60 Busse und täglich 30.000 Fahrgäste ausgelegt, insbesondere als zentraler Anlaufpunkt der Buslinien aus den östlichen StadtteilenJenfeld,Tonndorf undRahlstedt sowie aus dem Umland. Bis heute wuchs die Zahl auf bis zu 110 Busse pro Stunde und 50.000 Fahrgäste, was ihn zum größten Nahverkehrs-Busbahnhof Deutschlands machte. Der U-Bahnhof wird täglich von 40.000 Menschen genutzt und gehört damit zu den am stärksten frequentierten U-Bahnhöfen in Hamburg.

Betriebsbahnhof und Abstellanlagen

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Zwischen den Stationen Farmsen und Oldenfelde befinden sich die ausgedehnten Anlagen des Betriebsbahnhofs Farmsen, zu dem auch eine Abstellanlage gehört. Zwischen dem Betriebsbahnhof, der sich zwischen den beiden Streckengleisen befindet, und der Station Berne liegt nordwestlich der Streckengleise das Betriebs- und Versuchsgleis der Hamburger U-Bahn. Hier finden die Einstell- und Abnahmefahrten statt. Hier fanden auch die Versuche des automatisierten Fahrbetriebes in den 1970er und '80er Jahren statt.

An dem anderen Streckenast der U1 gibt es eine weitere große Abstellanlage östlich der früheren Endstation Ochsenzoll, westlich davon befinden sich noch drei weitere Abstellgleise.

Kleinere Abstellanlagen bzw. Kehrgleise gibt es in Norderstedt Mitte (2 südlich), Garstedt (1 nördlich), Fuhlsbüttel Nord (1 nördlich, bis Anfang der 1980er Jahre 2), Ohlsdorf (2 nördlich), Kellinghusenstraße (2 südlich), Stephansplatz (1 nördlich), Wartenau (1 östlich), Wandsbek Markt (2 nordöstlich hintereinander), Wandsbek-Gartenstadt (2 östlich), Farmsen (1 westlich), Volksdorf (3 südlich, 2 nördlich), Ohlstedt (5 nördlich) und Großhansdorf (2 nördlich).

Streckenzentralen

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Der Verkehr auf der Linie U1 wird aus zwei Streckenzentralen gesteuert. Die Streckenzentrale Ochsenzoll ist für die Strecke zwischen Norderstedt Mitte und Stephansplatz verantwortlich. Dazu werden auch die Stellwerke Kellinghusenstraße und Ohlsdorf von Ochsenzoll aus ferngesteuert. Der Ostabschnitt ab Jungfernstieg wird vom Stellwerk Farmsen aus gesteuert.

Fahrplan

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StreckeHaupt­verkehrs­zeit Mo–FrNeben­verkehrs­zeit Mo–FrHaupt­verkehrs­zeit SaNeben­verkehrs­zeit SaSonn- und FeiertagsSchwach­verkehrs­zeit ab 0 Uhr Sa+So bis 5 UhrNacht Fr–Sa und Sa–So sowie in den Nächten vor gesetzlichen Feiertagen
Norderstedt Mitte – Fuhlsbüttel Nord05 min010 min010 min010 min010 min020 min020 min
Fuhlsbüttel Nord – Ohlsdorf02/3/5 min
010 min010 min010 min010 min020 min020 min
Ohlsdorf – Farmsen2/3/5 min05 min05 min05 min010 min020 min020 min
Farmsen – Volksdorf05 min

02/3/5 min (Spitzenzeiten)

010 min010 min010 min010 min020 min020 min
Volksdorf – Ohlstedt010 min020 min020 min020 min020 min020 min040 min
Volksdorf – Großhansdorf010 min020 min020 min020 min020 min020 min040 min

Bemerkungen

Bedingt durch ihre Länge, die im Linien- und Tagesverlauf stark variierenden Fahrgastzahlen und die Verzweigung in Volksdorf, wird auf der U1 ein komplexes Programm an Fahrten durchgeführt. Generell wird der Takt zu denHauptverkehrszeiten (HVZ) und speziell im Innenstadtbereich mit Verstärkern unterschiedlicher Laufwege verdichtet:

  • Einige Fahrten verkehren in den Hauptverkehrszeiten (mo–sa) über Ohlsdorf hinaus von/bis Fuhlsbüttel Nord, Ochsenzoll oder Garstedt.
  • Im Osten sind Farmsen und Volksdorf Ziel- und Ausgangspunkte der Verstärkerfahrten.
  • Ebenfalls nur in der Früh-HVZ verkehren einige Kurse von Farmsen stadteinwärts ab Wandsbek-Gartenstadt als U3 über den Ring, sodass zwischen Farmsen und Wandsbek-Gartenstadt 4 Züge pro 10 Minuten verkehren. In der Abend-HVZ gibt es Verstärkerfahrten von Saarlandstraße (U3), die ab Kellinghusenstraße auf der U1 nach Farmsen verkehren.

Montags bis Freitags fahren die Züge der U1 von Ohlsdorf bis Farmsen in der Nebensverkehrszeit im 5-Minuten-Takt bis etwa 21:30 Uhr. Dann herrscht bis 0 Uhr ein 10-Minuten-Takt von Norderstedt Mitte bis Volksdorf. In den Schwachverkehrszeiten wird die Strecke Volksdorf–Ohlstedt im Pendelbetrieb bedient. Zu diesen Zeiten müssen alle Fahrgäste, die von Norderstedt Mitte nach Ohlstedt fahren wollen, in Volksdorf umsteigen.

Eröffnungsdaten der Streckenabschnitte

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Historische Entwicklung der Hamburger Hoch- und Untergrundbahn

Einige Bahnhöfe bzw. Haltestellen wurden der Strecke erst nachträglich hinzugefügt, für die jeweiligen Eröffnungsdaten der Stationen sieheListe der Hamburger U-Bahnhöfe.

  • 1. Dezember 1914: Kellinghusenstraße – Ohlsdorf
  • 6. September 1920: Wandsbek-Gartenstadt – Volksdorf (Walddörferbahn)
  • 1. Juli 1921: Ohlsdorf – Ochsenzoll (Langenhorner Bahn)
  • 5. November 1921: Volksdorf – Großhansdorf (damals: Groß Hansdorf) (Walddörferbahn)
  • 1. Februar 1925: Volksdorf – Ohlstedt (Walddörferbahn)
  • 2. Juni 1929: Kellinghusenstraße – Stephansplatz (KellJung-Linie)
  • 25. März 1931: Stephansplatz – Jungfernstieg
  • 22. Februar 1960: Jungfernstieg – Meßberg
  • 2. Oktober 1960: Meßberg – Hauptbahnhof Süd (damals: Hauptbahnhof)
  • 2. Juli 1961: Hauptbahnhof Süd (damals: Hauptbahnhof) – Lübecker Straße
  • 1. Oktober 1961: Lübecker Straße – Wartenau
  • 28. Oktober 1962: Wartenau – Wandsbek Markt
  • 3. März 1963: Wandsbek Markt – Straßburger Straße
  • 4. August 1963: Straßburger Straße – Wandsbek-Gartenstadt
  • 1. Juni 1969: Ochsenzoll – Garstedt
  • 28. September 1996: Garstedt – Norderstedt Mitte

Fahrgastzahlen

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Durchschnittliche tägliche Anzahl an Fahrgästen auf den Abschnitten der U1 im Jahr 2018 (in 1000)

Im Jahr 2016 beförderte die U1 im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof Süd und Lohmühlenstraße durchschnittlich etwa 44.000 Fahrgäste pro Tag (mo–fr) und Richtung. Zwischen Wandsbek Markt und Straßburger Straße waren es noch etwa 31.000 Fahrgäste/Tag (mo–fr) und Richtung.[8]

Siehe auch

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Weblinks

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Commons: U-Bahn-Linie U1 (Hamburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Fahrplan mit Haltestellenliste (hvv.de)
  2. Frank Muth: U-Bahn durchs Nirgendwo – deswegen wurde sie gebaut. In: nahverkehrhamburg.de. NAHVERKEHR HAMBURG, 2. August 2023, abgerufen am 22. Februar 2025. 
  3. buergerinfo.norderstedt.de
  4. Hamburger Abendblatt vom 4. September 2021
  5. Bahn-Report, Heft 1/2024, S. 26
  6. Die Strecken auf hochbahnbuch.de
  7. Linie U 1 Pendelbetrieb Volksdorf – Großhansdorf, Informationszettel des HVV, Sommer 1978
  8. Antwort der Hochbahn vom 26. April 2018 auf eine Anfrage bei Fragdenstaat.de
LinieVerlauf
U 1Norderstedt Mitte –Richtweg –Garstedt –Ochsenzoll –Kiwittsmoor –Langenhorn Nord –Langenhorn Markt –Fuhlsbüttel Nord –Fuhlsbüttel –Klein Borstel –Ohlsdorf –Sengelmannstraße (City Nord) –Alsterdorf –Lattenkamp (Sporthalle) –Hudtwalckerstraße –Kellinghusenstraße –Klosterstern –Hallerstraße –Stephansplatz (Oper/CCH) –Jungfernstieg –Meßberg –Steinstraße –Hauptbahnhof Süd –Lohmühlenstraße –Lübecker Straße –Wartenau –Ritterstraße –Wandsbeker Chaussee –Wandsbek Markt –Straßburger Straße –Alter Teichweg –Wandsbek-Gartenstadt –Trabrennbahn –Farmsen –Oldenfelde –Berne –Meiendorfer Weg –Volksdorf / Streckenast Ohlstedt –Buckhorn –Hoisbüttel –Ohlstedt \ Streckenast Großhansdorf –Buchenkamp –Ahrensburg West –Ahrensburg Ost –Schmalenbeck –Kiekut –Großhansdorf
Linien derHamburger U-Bahn

U1 |U2 |U3 |U4  •  im Bau:U5  •  ehemalige Planung:U4 alt |Alsterhalbring

Normdaten (Geografikum):GND:1047252953 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS) |VIAF:306288015
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