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Tropische Großohrfledermaus

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Tropische Großohrfledermaus

Tropische Großohrfledermaus (Histiotus velatus)

Systematik
Überfamilie:Glattnasenartige (Vespertilionoidea)
Familie:Glattnasen (Vespertilionidae)
Unterfamilie:Eigentliche Glattnasen (Vespertilioninae)
Tribus:Vespertilionini
Gattung:Großohrfledermäuse (Histiotus)
Art:Tropische Großohrfledermaus
Wissenschaftlicher Name
Histiotus velatus
(I. Geoffroy, 1824)
Verbreitung
Verbreitungsgebiet der Tropischen Großohrfledermaus

DieTropische Großohrfledermaus (Histiotus velatus) ist ein inSüdamerika östlich und südlich desAmazonasbeckens verbreitetes Fledertier in der Gattung derGroßohrfledermäuse. DasTypusexemplar stammt aus der Umgebung vonCuritiba im brasilianischen BundesstaatParaná.[1] Bei den unter diesemTaxon beschriebenen Populationen könnte es sich um zweiArten handeln.[2]

Merkmale

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Anhand weniger Exemplare konnte eineKopf-Rumpf-Länge von 60 bis 65 mm, eine Schwanzlänge von 39 bis 46 mm und ein Gewicht von 12 bis 14 g ermittelt werden. Die Art hat etwa 9 mm lange Hinterfüße und fast 23 mm lange Ohren. Es besteht eine kleine Lücke zwischen den Ohren an der Stirn. Die Haare der Oberseite haben einen längeren grauen Abschnitt and en Wurzeln und eine bleichelohfarbene Spitze. Unterseits kommt helleres bis weißes Fell vor.[3]

Verbreitung und Lebensweise

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Das Verbreitungsgebiet reicht vom BundesstaatCeará im nordöstlichenBrasilien nach Süden bis zum BundesstaatRio Grande do Sul, zur ProvinzMisiones inArgentinien und zum östlichenParaguay. Etwa abBrasília verzweigt sich eine Population nach Westen überBolivien bis zum zentralenPeru. Möglicherweise wirdUruguay erreicht. Die Tropische Großohrfledermaus lebt in Wäldern.[2] In Gebirgen kommt die Art bis 2400 Meter Höhe vor.[4]

Das Tier bildet unter Dächern von Gebäuden und in anderen VersteckenKolonien mit 10 bis 30 Mitgliedern. Diese Gruppen enthalten allgemein mehr Männchen als Weibchen. Laut wenigen Untersuchungen findet die Paarung im September oder Oktober statt. Im Oktober gefundene Jungtiere wogen 4 bis 8 g.[3][4]

Gefährdung

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Vermutlich wirken sich Waldrodungen negativ aus. DieIUCN listet die Tropische Großohrfledermaus mit unzureichende Datenlage(data deficient), da dertaxonomische Status unklar ist.[2]

Einzelnachweise

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  1. Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.):Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference. 3. Auflage. 2 Bände. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005,ISBN 0-8018-8221-4 (englisch,Histiotus velatus). 
  2. abcHistiotusvelatus in derRoten Liste gefährdeter Arten derIUCN 2016. Eingestellt von: González, E.M. & Barquez, R., 2016. Abgerufen am 12. März 2025.
  3. abJohn F. Eisenberg, Kent H. Redford:Mammals of the Neotropics. The Southern Cone. The University of Chicago Press, London 1999,ISBN 0-226-19542-2. S. 104–105,Histiotus velatus
  4. abAlfred L. Gardner (Hrsg.):Mammals of South America.Band 1. University of Chicago Press, 2008,S. 456–457 (Histiotus velatus). 

Weblinks

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Wikispecies: Tropische Großohrfledermaus (Histiotus velatus) – Artenverzeichnis
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tropische_Großohrfledermaus&oldid=254146470
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