| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 26′ N,12° 15′ O50.43472222222212.254166666667486Koordinaten:50° 26′ N,12° 15′ O | |
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Vogtlandkreis | |
| Verwaltungsverband: | Jägerswald | |
| Höhe: | 486 m ü. NHN | |
| Fläche: | 19,57 km² | |
| Einwohner: | 1342 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08606 | |
| Vorwahlen: | 037463, 037421 | |
| Kfz-Kennzeichen: | V, AE, OVL, PL, RC | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 23 420 | |
| LOCODE: | DE TI2 | |
| Gemeindegliederung: | 8Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 36 08606 Tirpersdorf | |
| Website: | www.tirpersdorf-vogtland.de | |
| Bürgermeister: | Ralph Six | |
| Lage der Gemeinde Tirpersdorf im Vogtlandkreis | ||
Tirpersdorf ist eine Gemeinde imsächsischenVogtlandkreis. Der Ort ist Sitz desVerwaltungsverbandes Jägerswald[2] und befindet sich rund elf Kilometer südöstlich der KreisstadtPlauen. In Tirpersdorf liegt der geografische Mittelpunkt des Vogtlandkreises.
Die Gemeinde Tirpersdorf ist im sächsischenVogtland auf486 m ü. NHN[3] am Rande desJägerswaldes gelegen. Ein Teil des Jägerswaldes befindet sich auf Tirpersdorfer Flur, er erstreckt sich über Teile derGemarkungen Lottengrün und Tirpersdorf. Um den Ort Brotenfeld im Süden der Gemeinde ist ein weiteres Waldgebiet gelegen, das übrige Gebiet dient vornehmlichlandwirtschaftlichen Zwecken. Tirpersdorf befindet sich im Zentrum des Vogtlandkreises und im sächsischen Teil des historischen Vogtlands. Geografisch liegt die Gemeinde im Osten desNaturraums Vogtland (Oberes Vogtland).
Die Täler mehrerer Bäche durchschneiden die Tirpersdorfer Landschaft: DerDroßdorfer Bach entspringt nordöstlich des gleichnamigen Ortsteils und mündet an der südlichen Gemeindegrenze in denHainbach, der aus Richtung Lottengrün (mit der Einmündung desLottengrüner Baches) kommt und inOelsnitz/Vogtl. in dieWeiße Elster mündet. DerKottengrüner Bach fließt direkt durch Tirpersdorf. Er hat seine Quelle östlich des DorfesKottengrün (zu Weida) und mündet bei Oelsnitz in denGörnitzbach, der dann ebenfalls in die Weiße Elster entwässert. Durch Brotenfeld verläuft derKrählohbach, er entspringt auch in Kottengrün und mündet wie der Kottengrüner Bach in den Görnitzbach.

| Gemeinde Theuma | Gemeinde Bergen | |
| Stadt Plauen | Gemeinde Werda | |
| Stadt Oelsnitz | Gemeinde Mühlental | Stadt Schöneck |
In der Gemeinde Tirpersdorf bildet der Ort einen amtlichen Gemeindeteil mit eigenerGemarkung, die teils an Orte innerhalb und teils an Dörfer außerhalb der Gemeinde grenzt. Im Norden ist der Ortsteil Lottengrün angrenzend, im Nordosten wird die Gemarkung außerdem von der Theumaer Gemarkung begrenzt. Östlich des Dorfes befinden sichPillmannsgrün und Kottengrün (beide zur Gemeinde Werda), im Süden ist der Tirpersdorfer Ortsteil Brotenfeld gelegen. Die westliche Ortsgrenze bilden die Gemarkungen vonZaulsdorf (zu Mühlental),Hartmannsgrün (zu Oelsnitz/Vogtl.) und Droßdorf (zu Tirpersdorf).
Die Gemeinde setzt sich aus acht amtlichen Ortsteilen zusammen,[4] von denen einer Tirpersdorf selbst ist. Die anderen Ortsteile wurden – mit Ausnahme von Brotenfeld, das 1950 zu Tirpersdorf kam – 1994 angegliedert. Außer Juchhöh bildet jeder Ortsteil auch seine eigene Gemarkung. Diese sind in der Karte dargestellt. Die folgende Tabelle erfasst diese acht Gemeindeteile mit einigen dazugehörigen Angaben:
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Den größten Anteil an der Gesamtbevölkerung der Gemeinde hat der Ort Tirpersdorf, in dem am 31. Dezember 2012 708 Menschen lebten.[5] Das 1264 ersterwähnte Dorf gehört auch zu den ältesten Ortsteilen. Lottengrün, Droßdorf und Schloditz wurden 1267 erstmals genannt. Brotenfeld, Obermarxgrün und Altmannsgrün fanden im 14. Jahrhundert erstmalige Erwähnung in Urkunden.

Tirpersdorf befindet sich mit demhumiden Klima in derGemäßigten Klimazone, wobei ein Übergang zumKontinentalklima spürbar ist. Die nächsteWetterwarte befindet sich inHof, auf die sich die nachfolgenden Werte beziehen.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 7,5 °C, die maximaleMonatsdurchschnittstemperatur wird im Juli bei 16,8 °C gemessen, die geringste Monatsdurchschnittstemperatur mit −1,3 °C im Januar. Die maximale Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 11,5 °C, während die minimale Temperatur bei 3,6 °C gemessen wird. Auch hier werden jeweils die höchsten bzw. niedrigsten Monatsdurchschnittstemperaturen im Juli (bei Maximaltemperatur auch Juni) bzw. Januar angegeben.
Die jährlicheNiederschlagsmenge beläuft sich auf 749 mm. Am meisten Niederschlag fällt in den Monaten Juli (91 mm) und August (77 mm). Die geringste Niederschlagsmenge verzeichnet der Monat April mit 42 mm. Im Jahresverlauf ergeben sich 198Regentage. Davon sind die meisten im Dezember und März (jeweils 19) und die wenigsten in den Monaten August und September (jeweils 14) verzeichnet.
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Tirpersdorf
Quelle:[6] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||



Tirpersdorf wurde erstmals im Jahr 1264 alsTirpenstorf erwähnt. Für das Jahr 1267 ist der OrtsnameTyrpenstorf überliefert. Im Jahr 1400 wurdeTirpestorff genannt. Eine andere Namensvariante stammt aus dem Jahr 1445, alsTirpirstorff erwähnt wurde. Für 1557 ist dannTirpersdorff als geläufige Schreibung des Ortsnamens dokumentiert. Eine Wallfahrtskirche wurde in Tirpersdorf erstmals 1268 erwähnt. Sie wurde vomDeutschen Ritterorden unterhalten und war alsFilialkirche dem Theumaer Gotteshaus unterstellt. Im 15. Jahrhundert war das Dorf durch dieHussitenkriege (1419–1436) in Mitleidenschaft gezogen, imDreißigjährigen Krieg (1618–1648) kam es erneut zu Zerstörungen. In dieser Zeit forderte auch diePest zahlreiche Todesopfer, allein 1633 erlagen 16 Tirpersdorfer dieser Krankheit.[7]
In derFrühen Neuzeit wurde Tirpersdorf vom HerrensitzBurg Voigtsberg aus verwaltet. So gehörte der Ort im 14. Jahrhundert zum Castrum Voigtsberg, Mitte des 16. Jahrhunderts war Tirpersdorf dann bis 1856 zumkursächsischen bzw.königlich-sächsischenAmt Voigtsberg gehörig.[8]Bevor Tirpersdorf 1838 durch dieSächsische Landgemeindeordnung Eigenständigkeit als Landgemeinde erhielt, war der Ort durch dasLehnswesen geprägt. DieGrundherrschaft übten 1542 vier verschiedene Grundherren, die Pfarre Oelsnitz, der Landesherr, das Tirpersdorfer Rittergut oderVorwerk und dasRittergut Mechelgrün untern Teils aus. Deren Herrschaft erstreckte sich auf 31besessene Mann und zweiHäusler im Jahr 1583. Nach dem Ende desSiebenjährigen Krieges (1756–1763) gab es 32 besessene Mann im Ort, die3 1⁄6Hufen zu je 30 Scheffel bewirtschafteten und anteilig dem Landesfürsten und dem ortsansässigen Rittergut unterstanden. Im Zuge der Landgemeindeordnung erhielt Tirpersdorf einenGemeinderat, der am 26. März 1839 gewählt wurde. Ab 1856 unterstand das Dorf demGerichtsamt Oelsnitz und nach 1875 oblag die Verwaltung dann derAmtshauptmannschaft Oelsnitz.[9]
Ab 1837 konnten die Kinder des Dorfes in einem neuen Schulbau unterrichtet werden. Der Unterricht wurde bis 1872 nur von einem Lehrer durchgeführt, aufgrund der hohen Schülerzahlen stellte man dann eine Hilfskraft ein. Am 7. Juli 1879 erfolgte die Eröffnung eines neuen, größeren Schulgebäudes. Es dient heute der Gemeindeverwaltung als Sitz.[7] Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ist zudem eine Feuerwehr im Ort überliefert. Etwa 1860 gab es zudem erstes Gewerbe in Tirpersdorf, um die Jahrhundertwende eröffneten immer mehr Geschäfte und Betriebe im Ort. Im Jahr 1900 erstreckte sich um dasPlatzdorf Tirpersdorf eine 479Hektar großeGelängeflur, die von der Bevölkerung des Dorfes landwirtschaftlich genutzt wurde. Im gleichen Jahr löste sich die Gemeinde kirchlich von Theuma und errichtete zwei Jahre später ein eigenes Pfarrhaus.[10] Ab 1910 entwickelte sich Vereinswesen in Tirpersdorf, beispielsweise vertreten durch Radfahrvereine und einen Frauenturnbund. Einen Frauenverein gab es in Tirpersdorf bereits seit 1880. Während desErsten Weltkrieges starben 22 Tirpersdorfer.[11] Die Einwohnerzahl stieg stetig: 1834 waren es noch 505, im Jahr 1890 schon 757 und 1925 1012 Menschen. Von diesen knapp über 1000 Personen gehörte die überwiegende Mehrheit derevangelisch-lutherischenKirchgemeinde im Ort an.Katholisch waren 15 Menschen, 13 waren anderer oder keiner Konfession.[12] Ein Adressbuch aus dem Jahr 1929 führt Tirpersdorf betreffend 282 Einträge.[13]
Nach demZweiten Weltkrieg, der in Tirpersdorf 65 Menschenleben forderte, kam Sachsen in dieSowjetische Besatzungszone und später zurDDR. Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Brotenfeld nach Tirpersdorf.[14] Die historisch gewachsene Zugehörigkeit zu Oelsnitz blieb auch nach derGebietsreform 1952 erhalten, die Tirpersdorf demKreis Oelsnitz imBezirk Karl-Marx-Stadt (vormalsChemnitz) zuordnete. Das bäuerliche Leben in Tirpersdorf wurde nun nach dem Prinzip derLandwirtschaft in der DDR ausgerichtet, es kam unter anderem zur Enteignung von sechs Betrieben.
Ab 1951 wurde in Tirpersdorf wiederWolframit abgebaut. Dieser Rohstoff war schon während des Ersten Weltkrieges für Rüstungsprojekte wertvoll und schaffte Arbeit im Ort. Das Bergwerk blieb bis 1957 in Betrieb.[15] In der DDR-Zeit kam es zu einigen Neubauten in Tirpersdorf, heute noch am bedeutendsten ist das 1979 eröffnete TirpersdorferFreibad.[11] Es verfügt über ein Schwimmbecken mit einer kleinen Rutsche und einen Kinderspielplatz.[16]
Nach derDeutschen Wiedervereinigung kam Tirpersdorf zum wiedergegründeten Freistaat Sachsen. Da die Gemeinde mit ihren knapp 900 Einwohnern[4] zu klein war, um weiterhin eigenständig bleiben zu können, schloss sie sich mit Wirkung zum 1. Januar 1994 mit den Gemeinden Droßdorf und Lottengrün sowie ihren Ortsteilen zusammen.[17] Seitdem hat Tirpersdorf acht Gemeindeteile. Die folgenden Gebietsreformen in Sachsen ordneten Tirpersdorf 1994 dem Vogtlandkreis (Kfz-Kennzeichen:V) zu, der 2008 um die ehemalskreisfreie Stadt Plauen vergrößert wurde.
Am 25. Dezember 1998 gründeten die Gemeinden Bergen, Theuma, Werda und Tirpersdorf den Verwaltungsverband Jägerswald mit Sitz in Tirpersdorf.[18] Über einen Zusammenschluss der vier Gemeinden zu einer größeren wurde seitdem öfter diskutiert.[19]
Die folgende Tabelle zeigt die Einwohnerzahlen der Landgemeinde Tirpersdorf nach dem jeweiligen Gebietsstand.[12][20] Sprünge ergeben sich damit durch die Eingemeindungen in den Jahren 1950 und 1994. Alle Zahlen von 1964 an beziehen sich auf den 31. Dezember des jeweiligen Jahres.
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Im Jahr 1910 lebten bei einer Bevölkerungszählung erstmals mehr als 1000 Menschen in Tirpersdorf. Rund 70 Jahre zuvor war es noch die Hälfte. Bis 1946 steig die Einwohnerzahl auf 1206 und durch die Eingliederung von Brotenfeld auf 1317 im Jahr 1950. In der DDR ging die Bevölkerungszahl wieder zurück, 1964 lebten noch 1166 Menschen in der Gemeinde, 1990 waren es nur noch 966. Erst durch die beiden Eingemeindungen 1994 stieg die Einwohnerzahl der Gemeinde wieder über 1000. Der Einwohnerhöchststand wurde Ende der 1990er Jahre erreicht, seitdem hat die Gemeinde schon wieder über 200 Einwohner verloren. Von den 1413 Einwohnern am 31. Dezember 2012 waren 705 männlich und 708 weiblich.
Auf Landesebene zählt die Gemeinde zumWahlkreis Vogtland 3, bei Bundestagswahlen liegt die Gemeinde imBundestagswahlkreis Vogtlandkreis, der dem Landkreisgebiet entspricht.
Seit derGemeinderatswahl am 9. Juni 2024 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:
| Wahlvorschlag | 2024[22] | 2019[23] | 2014[24] | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sitze | in % | Sitze | in % | Sitze | in % | ||
| Parteiunabhängige Wählergemeinschaft | 10 | 81,0 | 11 | 87,6 | 11 | 85,5 | |
| Aktiv vor Ort – Liste 24 | 2 | 16,0 | – | – | – | – | |
| Grüne | – | 3,1 | – | 3,7 | – | 5,1 | |
| Linke | – | – | 1 | 8,7 | 1 | 9,4 | |
| Wahlbeteiligung | 76,8 % | 65,2 % | 51,0 % | ||||
Ehrenamtlicher Bürgermeister Tirpersdorfs ist seit 2022 Ralph Six.
| Wahl | Bürgermeister | Vorschlag | Wahlergebnis (in %) |
|---|---|---|---|
| 2022 | Ralph Six | Six | 90,9 |
| 2015 | Reiner Körner | Körner | 98,2 |
| 2008 | 98,2 | ||
| 2001 | PuW | 55,8 |
Wie in vielen anderen Städten Sachsens war Tirpersdorf beginnend zum Ende des 19. Jahrhunderts ein Standort derTextilindustrie. So entwickelte sich schon früh eineStickerei im Ort. Heute sind noch drei Tirpersdorfer Unternehmen in der Textilbranche tätig: die Stickerei Pfeiffer, die Edi Michel Weberei GmbH und die Vogtländische Heimtextilien GmbH. In letzterem Betrieb sind etwa 50 Mitarbeiter beschäftigt.[25] Die übrige Unternehmenslandschaft der Gemeinde besteht aus kleinen Handwerksbetrieben und Dienstleistungsunternehmen sowie Gastronomie.[26]
Verkehrlich wird Tirpersdorf durch dreiStaatsstraßen erschlossen. Die Staatsstraße 312 verbindet die Gemeinde mit Theuma und derBundesstraße 169 östlich von Plauen. In die andere Richtung führt die S 312 nach Oelsnitz und dort zurBundesstraße 92. Über diese Bundesstraße ist die Auffahrt auf dieBundesautobahn 72 (Hof–Leipzig) möglich, die zwischen Plauen und Tirpersdorf etwa in Nord-Süd-Richtung verläuft. Auch die Staatsstraße 303 führt nach Oelsnitz, aber auch über Werda in RichtungFalkenstein/Vogtl. Die Staatsstraße 315 verläuft ausschließlich durch Tirpersdorfer Gemeindegebiet und verbindet Schloditz mit Droßdorf, Lottengrün und Tirpersdorf.
Der Ortsteil Lottengrün hatte bis 1970 einen Bahnhof an derBahnstrecke Herlasgrün–Oelsnitz. Dort zweigte eine als Industriebahn für die TheumaerFruchtschieferbrüche angelegte Nebenbahn ab, die später bis Plauen verlängert wurde (Bahnstrecke Lottengrün–Plauen). Der Verkehr wurde auch hier 1970 eingestellt.
Tirpersdorf wird imvertaktetenÖPNV desVerkehrsverbunds Vogtland von mehreren Buslinien bedient. DiePlusBus-Linie 50 verbindet den Ort imStundentakt mitPlauen,Oelsnitz,Auerbach undRodewisch. DieRufBus-Linie 57 erschließt Lottengrün, Obermarxgrün und Juchhöh, die RufBus-Linie 55 Droßdorf und Altmannsgrün. Juchhöh wird zusätzlich von derTaktBus-Linie 92 (Plauen –Bad Elster) bedient.

Im Vereinsleben sind die beiden Sportvereine SSV Tirpersdorf (Fußball, 61 Mitglieder)[27] und TTV 79 Tirpersdorf (Tischtennis) aktiv. Die erste Mannschaft des TTV 79 spielt in der Tischtennis-Bezirksklasse,[28] der SSV Tirpersdorf ist in der Kreisliga tätig. Des Weiteren existiert der Heimatverein Tirpersdorf, der neben Heimatkunde und -pflege auch im Sportbereich tätig ist. Er hat etwa 100 Mitglieder.[29]