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Tierstimmenarchiv

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Tierstimmenarchiv
ArchivtypMedienarchiv
OrtBerlin
Besucheradresse
Gründung1951
Umfang120.000
Laufzeit des Archivguts
ISILDE-B16
TrägerMuseum für Naturkunde Berlin
Leitung{{{Leitung}}}
Organisationsform
Webseitewww.tierstimmenarchiv.de

DasTierstimmenarchiv ist eine wissenschaftliche Sammlung von Tonträgern mit Gesängen, Rufen und anderen Lauten von Tieren. Es ist amMuseum für Naturkunde Berlin angesiedelt.

Geschichte

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Historisches Tonbandgerät (gebaut 1951), mit welchem die ersten Aufnahmen für die Sammlung stattfanden
Tonbeispiel aus dem Tierstimmenarchiv: Rufe von Jungstaren
Das Magazin mit digitalen Tonträgern

Die Sammlung wurde 1951 vonGünter Tembrock am damaligen Zoologischen Institut derHumboldt-Universität begründet und dient seither der Forschung und Lehre auf dem Gebiet derBioakustik. Nachdem zunächst vor allem Aufnahmen in den BerlinerZoos gemacht wurden, nahmen ab 1960 auch die Aufnahmen aus den natürlichen Lebensräumen der Tiere zu.

Bis 1990 wurden die meisten Aufnahmen von Tembrock sowie seinen Mitarbeitern und Studenten angefertigt, später wurden Aufnahmen aus anderen Quellen, beispielsweise vonDagmar Langwald,Klaus Conrads undGottfried Hohmann in die Sammlung integriert.

Umfang der Sammlung

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Der aktuelle Umfang der Sammlung umfasst 120.000 Tonaufnahmen, auf 4000Tonbandspulen und digitalen Tonträgern. Darunter sind circa 1800 Vogel-, 580 Säugetier- sowie mehrere Fisch-, Amphibien-, Reptilien- und Insektenarten vertreten. Die einzelnen Aufnahmen erfolgten zumeist in Zoos und zum Teil in Laboren oder im Freiland. Geografisch liegt der Schwerpunkt der Freilandaufnahmen auf Mittel- und Osteuropa, mit wichtigen Teilsammlungen aus dem Kaukasus und Zentralasien.

Digitalisierung

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Um die meist als Tonband vorliegenden Aufnahmen zu erhalten, wurden diese nach und nach digitalisiert und aufCDs,DVDs und parallel auf Rechnern der Humboldt-Universität gespeichert. Auch bereits digital vorliegende Aufnahmen – beispielsweise vonDAT oderFestplattenrekordern – wurden auf diese Medien umgestellt.

Literatur

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  • Karl-Heinz Frommolt:Günter Tembrock (1918–2011). In:Bioacoustics. 21, 2012, S. 173–174,doi:10.1080/09524622.2012.651791.
  • Frommolt K.-H., Bardeli R., Kurth F., Clausen M. (2006): The animal sound archive at the Humboldt-University of Berlin: Current activities in conservation and improving access for bioacoustic research, Razprave IV. razreda SAZU XLVII-3 Advances in Bioacoustics 2: 139–144.[1] (PDF (Memento vom 2. Juni 2012 aufWebCite))

Siehe auch

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Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. http://www.ibac.info/xx_proceedings/10_Frommolt-et-al_Dissertationes2006-IBAC.pdf

52.5302413.379228Koordinaten:52° 31′ 48,9″ N,13° 22′ 45,2″ O

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