Die Zeitung wurde 1821 inManchester gegründet und erschien bis 1959 alsThe Manchester Guardian. Das Blatt wird von derGuardian News & Media Ltd. veröffentlicht, deren Eigentümer dieScott Trust Ltd. ist, die als Stiftung das Hauptziel verfolgt, seine journalistische und finanzielle Unabhängigkeit zu sichern. Seit 1993 ist auch dieSonntagszeitungThe Observer Teil der Guardian Ltd. Der Hauptsitz befindet sich heute imLondoner StadtteilKing’s Cross.[4]
Der kostenfreie und durch ein freiwilliges Unterstützermodell finanzierteInternetauftritt desGuardian gilt als erfolgreiche Pionierleistung.[5][6] Am 30. Mai 2015 übernahmKatharine Viner die Chefredaktion vonAlan Rusbridger.[7]
DerGuardian wurde für seine journalistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet und gehört zu den am häufigsten prämierten Zeitungen Großbritanniens.
Im Jahr 1936 übertrug John Russell Scott, der damalige Eigentümer des damals genannten Manchester Guardian, die Anteile seiner Familie an der Zeitung an eine Gruppe von Treuhändern. Der Scott Trust wurde Eigentümer der Zeitung und schuf damit die unabhängige Eigentümerstruktur, die den Guardian bis heute prägt.[8]
Diese unabhängige Eigentümerstruktur besteht aus drei wichtigen Organisationen:
Der Scott Trust, alleiniger Anteilseigner der Guardian Media Group. Der Zweck des Trusts besteht darin, die finanzielle und redaktionelle Unabhängigkeit des Guardian auf Dauer zu sichern.
Der Scott Trust Endowment, ein Fonds, der nach dem Verkauf von Vermögenswerten aufgebaut wurde und dessen Hauptzweck darin besteht, Investitionen zu tätigen, um finanzielle Erträge zu erzielen, mit denen der Journalismus des Guardian auf Dauer unterstützt werden kann.
Die Guardian Media Group, Eigentümerin von Guardian News & Media (GNM) und Herausgeberin der Zeitung und Website des Guardian.
DerGuardian wurde im Umfeld des Little Circle, einer Gruppe als nonkonformistisch geltender Unternehmer und Sozialreformer, gegründet.[9] Politisch vertritt derGuardian traditionell einelinksliberale Position, im Gegensatz zu den meisten anderen britischen Tageszeitungen, die eherkonservativ ausgerichtet sind. Die Zielgruppe der Zeitung sind insbesondere die „linksliberalen,progressiven, intellektuellen Großstädter […]Akademiker,Kulturschaffenden undStudenten“.[10] Im englischsprachigen Raum ist für Angehörige dieser Bevölkerungsschicht, einer neuen Mittelklasse, auch der (eher abwertend verwendete) BegriffGuardianistas verbreitet.
Im Mai 2019 wurde ein geänderterHouse Style Guide veröffentlicht, der neue verschärfte Sprachregelungen für die umweltbezogene Berichterstattung vorsieht. StattClimate Change (Klimawandel) sollen beispielsweiseClimate emergency, crisis or breakdown (Klima-Notfall, -krise oder -zusammenbruch) verwendet werden. Laut Chefredakteurin Katharine Viner soll dieser Schreibstil sicherstellen, dass die Umweltbelange wissenschaftlich präzise kommuniziert werden. Mit der Verschärfung folgte man denKlimawissenschaftlern und verschiedenen UN-Organisationen, die ihre Ausdrucksweise ebenfalls verschärft hätten. Dabei wird auch auf kurz zuvor getätigte Aussagen vonGreta Thunberg Bezug genommen.[11]
Die verkaufte Auflage sank von 360.000 Exemplaren im ersten Halbjahr 2003 auf 158.000 im zweiten Halbjahr 2016, ein Minus von 56,1 Prozent.[12] Im April 2019 betrug sie 134.570 Exemplare, womit derGuardian hinter den beiden anderen überregionalen TageszeitungenThe Daily Telegraph (335.740 Exemplare) undThe Times (406.280 Exemplare) lag.[13]
Für das Geschäftsberichtsjahr vom April 2018 bis April 2019 hatte die Guardian News & Media (GNM), zu der derGuardian und derObserver gehören, trotz branchenunüblichem Verzicht auf einePaywall ein Resultat von 800.000 Pfund im Plus vermeldet. Das war ein Umschwung nach Jahren mit roten Zahlen.[14] Im gleichen Zeitraum hatte die GNM Gesamteinnahmen in Höhe von 223 Millionen Pfund erwirtschaftet. Dabei hatte Printwerbung lediglich acht Prozent der Erlöse beigetragen, 55 Prozent der Einnahmen kamen aus dem Digitalen.[15]
Die Leserzufriedenheit ist hoch, das zeigt eine große, weiter wachsende Zahl an freiwilligen Spenden sowie ein hoher Anstieg bei Digitalabonnements. In den zwölf Monaten von April 2019 bis April 2020 stiegen die Spenderzahlen um 23 Prozent von 655.000 auf 821.000 Leser. Die Digi-Abos von zwei exklusiven Smartphone- und Tablet-Apps zogen zugleich um 39 Prozent von 191.000 auf 265.000 Nutzer an. In einer Umfrage zur besten Berichterstattung in der Corona-Krise in Großbritannien gaben die britischen LeserThe Guardian (25 Prozent) mit Abstand vorThe Times (12 %) und demDaily Telegraph (9 %) den Vorzug.[16][17] Im Geschäftsjahr 2021/22 gab es über eine Million regelmäßig zahlender digitaler Unterstützer (recurring digital supporters).[18]
C. P. Scott machte denGuardian überregional bekannt. Von 1872 an war er 57 Jahre lang Herausgeber, 1907 wurde er zum Eigentümer der Zeitung. Unter seiner Leitung unterstützte derGuardianWilliam Ewart Gladstone, als sich dieLiberalen 1886 aufspalteten, und wandte sich gegen die Volksmeinung, die denZweiten Burenkrieg befürwortete. Scott unterstützte die Bewegung für dasFrauenwahlrecht, lehnte aber militante Aktionen derSuffragetten ab. „Die wirklich groteske Situation ist, dass Herr Lloyd George dafür kämpft, dass sieben Millionen Frauen befreit werden, und gleichzeitig die Militanten verzweifelt versuchen, ihn davon abzuhalten, indem sie die Fenster von unbeteiligten Leuten einwerfen und die Treffen von wohlwollenden Vereinigungen abbrechen.“ Scott glaubte, dass „der Mut und die Hingabe“ der Stimmrechtlerinnen „einen besseren Anlass und eine vernünftigere Führung verdient“ hätten.
Scotts Freundschaft[19] mit dem damals in Manchester tätigen Chemiker undzionistischen AktivistenChaim Weizmann ab dem Herbst 1914[20] (sie waren einander bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung[20] vorgestellt worden) spielte eine Rolle in derBalfour-Deklaration von 1917. Scott ermöglichte Weizmanns Begegnung mitDavid Lloyd George am 3. Dezember 1914 in London.[20] 1948 unterstützte derGuardian den Staat Israel, nahm später aber eine israelkritische Position imisraelisch-palästinensischen Konflikt ein. Daphna Baram erzählt in ihrem BuchDisenchantment: The Guardian and Israel[21] (2004) die Geschichte desGuardian und seiner Beziehung zumZionismus.
Im Juni 1936 wechselten die Besitzverhältnisse zum Scott Trust (benannt nach dem letzten Eigner,John Russell Scott, der der erste Vorsitzende des Trust wurde). Dieser Wechsel sicherte der Zeitung ihre Unabhängigkeit.
Bis 1959 hieß die ZeitungThe Manchester Guardian; noch heute wird sie speziell inNordamerika mit diesem Namen verbunden. 1964 zog die Zeitung nach London um. 1992 übernahm derGuardian die Anteilsmehrheit an dersüdafrikanischen WochenzeitungWeekly Mail, die fortan alsWeekly Mail & Guardian und seit 1995 alsMail & Guardian erscheint.[22] Am 13. September 2005 wechselte derGuardian vomBroadsheet- zumBerliner Format. Im Juni 2006 wagte die Redaktion unter ChefredakteurAlan Rusbridger den journalistisch ebenso bedeutsamen wie riskanten Schritt, Artikel zuerst im Internet und erst danach in derPrintausgabe erscheinen zu lassen. 2009 war die Internetseite desGuardian die sechstgrößte Website aller Tageszeitungen in der Welt und zählte 26 Millionen Nutzer im Monat.
Seit 2009 besteht eine Kooperation mit der deutschsprachigen Wochenzeitungder Freitag.[23] Seit 2011 versucht sichThe Guardian an der Form des kollaborativen Journalismus. Durch die Veröffentlichung der Themenliste in einem eigenen Blog erhalten die Leser die Möglichkeit, sich bei den Autoren zu melden, können Informationen abgeben und bei der Recherche mithelfen.[24]
2005 bis 2012 versuchte derGuardian, auf juristischem Weg Einblick in Briefe vonPrinz Charles an Ministerien zu bekommen. Kritiker warfen Prinz Charles vor, seine Machtbefugnisse zu überschreiten und mit persönlichen Interventionen seine Ansichten über Ökologie, alternative Medizin und moderne Architektur durchsetzen zu wollen. Im September 2012 gab eine Kammer des britischen Gerichtshofs für Informationsfreiheit diesem Verlangen statt.[25]
Ab Mai 2013 veröffentlichteGlenn Greenwald Informationen zu Kommunikations-Überwachungsprogrammen der USA (PRISM) und Großbritanniens (Tempora) und brachte so dieÜberwachungs- und Spionageaffäre 2013 an die Öffentlichkeit. Im Juni gab sichEdward Snowden als Informant („Whistleblower“) zu erkennen. Am 28. Juni 2013 wurde bekannt, dass dieUS Army bestimmte Teile der Seite desGuardian in ihren internen Netzen sperrte.[26] Bereits im Dezember 2010 hatte dieUS Air Force für ihre Mitarbeiter den Zugriff auf die Seite desGuardian sowie die NachrichtenportaleNew York Times,Le Monde undSpiegel Online blockiert. Die Soldaten hätten dort Zugang zu den US-Diplomatendepeschen gehabt, dieWikiLeaks veröffentlichte. Die Maßnahme wurde in Medien heftig kritisiert.[26][27]
Der ChefredakteurAlan Rusbridger schrieb am 19. August 2013 in der Zeitung, die britische Regierung habe sein Blatt wegen der Veröffentlichung der Enthüllungen Snowdens stark unter Druck gesetzt. Die Regierung soll mit Klage gegen das Blatt gedroht haben, falls Festplatten mit den Informationen nicht herausgegeben oder vernichtet würden. Schließlich habe man, um einen Rechtsstreit zu vermeiden, der die weitere Berichterstattung über die Affäre möglicherweise auf Monate hinaus verhindert hätte, unter Aufsicht von Agenten desGovernment Communications Headquarters zwei Festplatten vernichtet.[28][29]
Zudem war der Ehemann von Glenn Greenwald, David Miranda, auf demFlughafen London Heathrow fast neun Stunden festgehalten worden. Er hatte für seinen Partner inBerlin recherchiert und war auf dem Weg zu diesem nachRio de Janeiro; derGuardian hatte den Flug bezahlt. Miranda musste seinen Laptop sowie sein Smartphone den Sicherheitsbehörden übergeben und seine Passwörter preisgeben.[30]
Als Nebenprodukt betrieb die Guardian Media Group verschiedene Regional- und Fachzeitungen. Aus einer Autozeitschrift entstand Großbritanniens größtes Online-Portal für den Handel mit gebrauchten Autos; es war zusammen mit anderen Onlineanzeigenportalen in derTrader Media Group gebündelt. Als derGuardian 2007 einen Anteil von 49,99 % an der Trader Media Group verkaufte, beruhte der Kaufpreis auf einer Bewertung von 1,35 Mrd. £. DerGuardian trennte sich 2010 von seinen Regionalblättern und verkaufte 2014 die zweite Hälfte der Trader Media Group.
Mit den Verkäufen aller Nebenprodukte und Konzentration auf den Zeitungskern schuf die Stiftung einen Kapitalstock von 838,3 Millionen £ im Juli 2014. Dieser sollte die Unabhängigkeit desGuardian dauerhaft sichern. Die Einnahmen entwickelten sich im ersten Jahr nicht wie erhofft, so dass die Verlagsleitung im Januar 2015 bekanntgab, dass Redaktion und Verwaltung über die nächsten drei Jahre um 20 % abgebaut würden, um zukünftige Verluste zu vermeiden.[33]
Der Umsatz imFinanzjahr 2015 betrug 209,5 Mio. £ (240 Mio. € 1). Der Verlust war somit von 14,7 Mio. ₤ (17 Mio. € 1) im Vorjahr auf 68,7 Mio. ₤ (79 Mio. € 1) gestiegen. Die Chefredakteurin Katherine Viner und Guardian-Media-Group-Vorstandsvorsitz David Pemsel stellten ein Programm vor, das über einen Zeitraum von drei Jahren die Ausgaben um 20 % senken sollte und zudem neue Einnahmen durch Mitgliedschaften und dieGuardian Labs generieren sollte.[34] Im September 2016 wurde bekanntgegeben, dass die Anzahl der Stellen in den USA um ein Drittel von 140 auf knapp 100 reduziert werden sollte.[35]
2015 führte derGuardian aufgrund der Verluste durch geringere Werbeeinnahmen ein Mitgliedsschaftssystem ein. Unterstützer zahlen 5 £ im Monat, Partner 15 £ im Monat und Patrons 60 £ im Monat und profitieren durch Vorteile wie Vorrang bei Buchungen und Rabatte bei Veranstaltungen. Anfang 2017 gab es 200.000 Unterstützer, Mitte 2018 waren es 570.000 und erstmals in der Geschichte desGuardian überstiegen die Einnahmen des digitalen Sektors diejenigen der Druckerzeugnisse. Die Auflage der Printausgabe war Mitte 2018 auf 138.000 Exemplare gesunken. DerGuardian strebte bis zum Jahr 2019 ein Ende des Defizits sowie einen Anstieg der Gönner auf eine Million an. Dadurch sollte einePaywall vermieden werden.[36][37] Im November 2021 wurde die Marke von einer Million nach eigenen Angaben erreicht.[38]
Aus Spargründen wurde die gedruckte Ausgabe im Januar 2018 auf dasTabloid-Format umgestellt und die Herstellung außer Haus an die Druckereien desDaily Mirror abgegeben. Damit sollten mehrere Millionen Pfund eingespart werden. 300 Arbeitsplätze wurden in Redaktion und Verlag abgebaut.[39] DasSteuerjahr 2018, das vom 6. April 2018 bis zum 5. April 2019 ging, schloss der Guardian mit einem Gewinn in Höhe von 800.000 Pfund ab und schrieb damit zum ersten Mal nach über zwei Jahrzehnten schwarze Zahlen.[40] Infolge derCOVID-19-Pandemie wurde im Juli 2020 der Abbau von 180 Arbeitsplätzen, davon 70 in der Redaktion, bekanntgegeben.[41] Für das Geschäftsjahr 2021/22 berichtete dieGuardian Media Group von Einnahmen von 255,8 Millionen Pfund (darunter 76 Millionendigital readers revenues) und einem Gewinn aus Geschäftstätigkeit von 11,7 Millionen Pfund.[18]
Im Februar 2021 entließ derGuardian den KolumnistenNathan J. Robinson, nachdem er sich aufTwitter ironisch über die US-amerikanische Militärhilfe fürIsrael geäußert hatte.[42]
The Guardian Weekly ist eine internationale, auf Englisch erscheinende Zeitung der Gruppe, die 1919 gegründet wurde und Artikel des regulärenGuardian, desObserver, derWashington Post und ins Englische übersetzte Artikel vonLe Monde zusammenfasst.
DerGuardian wurde für seine journalistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet und war z. B. von 2012 bis 2022 die nach derTimes am zweithäufigsten prämierte Zeitung Großbritanniens.[43]
Bei denBritish Press Awards wurde derGuardian 1999,[44] 2006,[45] 2011,[46] 2014[47] und 2023[48] zur „Zeitung des Jahres“ (englisch:Daily Newspaper of the Year) gewählt. Die Auszeichnung 2023 würdigte die Gesamtberichterstattung der Zeitung in Print und Online, einschließlich ihrer Berichterstattung über britische und internationale Nachrichten sowie Sport, Wirtschaft, Kultur und Lifestyle.[48]
Bei denBritish Journalism Awards wurde derGuardian 2023 als „Nachrichtenanbieter des Jahres“ (News Provider of the Year) ausgezeichnet.[49] 2024 gewann die Zeitung bei denBritish Journalism Awards Auszeichnungen für Feature- und Sportjournalismus.[50]
Im April 2014 wurde derGuardian gemeinsam mit derWashington Post für die Berichterstattung über dieNSA-Enthüllungen vonEdward Snowden mit demPulitzer-Preis in der Kategorie „Dienst an der Öffentlichkeit“ (Public Service) ausgezeichnet.[51] Die Pulitzer-Jury würdigte die Enthüllung der weitreichenden geheimen Überwachung durch dieNational Security Agency und die aggressive Berichterstattung, die eine gesellschaftliche Debatte über das Verhältnis zwischen Regierung und Öffentlichkeit in Fragen der Sicherheit und Privatsphäre auslöste.
2022 war derGuardian gemeinsam mit derWashington Post und demForbidden Stories Network Mitgewinner desGeorge Polk Award in der Kategorie „Technologie-Berichterstattung“ für dasPegasus-Projekt.[52] Die investigative Zusammenarbeit deckte auf, wie dieNSO Group Spähsoftware an Regierungen verkauft und diese zur Überwachung von Journalisten, Menschenrechtsverteidigern und Anwälten eingesetzt wird.[53]
2024 gewannen derGuardian und derThe Observer sechsPress Awards, darunter Auszeichnungen für Nachrichtenberichterstattung (David Conn), Wirtschafts- und Finanzjournalismus (Anna Isaac), Sportfotografie (Tom Jenkins), Karikatur (Chris Riddell) und Kritik (Laura Cumming). Darüber hinaus erhielt die Zeitung eine Auszeichnung für Exzellenz in Diversität (Excellence in Diversity Award) für das Projekt „Cotton Capital“.[54]
Der tägliche PodcastToday in Focus desGuardian wurde 2023 bei denBritish Podcast Awards mit einer Goldmedaille als bester Nachrichten- und Aktualitätenpodcast ausgezeichnet.[55] Die Juroren lobten die Qualität der journalistischen Arbeit und die innovative Nutzung des Audio-Formats für komplexe Berichterstattung.
Wegen seiner Rechtschreibfehler, Wortverdrehungen und anderer Schnitzer erhielt derGuardian den ironischen BeinamenThe Grauniad. Dieser ist mittlerweile so bekannt, dass derGuardian selbst in einem Jubiläumsartikel darauf Bezug nahm.[56]
John F. Jungclaussen: Genial, geliebt, gefährdet. In: Die Zeit (kostenpflichtiger Artikel in Onlineausgabe). 31. Januar 2013, abgerufen am 9. Februar 2013.
↑David Hirst:Une Histoire du Liban 1860–2009. In: Marguerite de Marcillac (Hrsg.):Collection Tempus. 2. Auflage. Éditions Perrin, Paris 2016,ISBN 978-2-262-06516-4,S.63 (Originalausgabe:Beware of Small States. Lebanon, Battleground of the Middle East. Faber and Faber, London 2010; übersetzt von Laure Stephan).
↑abcKarl E. Meyer, Shareen Blair Brysac:Faiseurs de Rois – L’invention du Moyen-Orient moderne. Éditions Hozhoni, Lagorce (Ardèche) 2020,ISBN 978-2-37241-058-8,S.162f. (Originalausgabe:Kingmakers. The Invention of the Modern Middle East, W. W. Norton & Co., New York/London 2008; übersetzt von Bernard Frume).
↑Daphna Baram:Disenchantment: The Guardian and Israel. Guardian Books, London 2004,ISBN 978-0-85265-090-5,S.Monographie.
↑The Guardian – der Freitag. In: Der Freitag (Onlineausgabe). Abgerufen am 9. Februar 2013: „Der Freitag ist Syndication-Partner der britischen Tageszeitung The Guardian“