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The Atlantic

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The Atlantic

FachgebietLiteratur, (Außen-)Politik
SpracheEnglisch
VerlagAtlantic Media (Vereinigte Staaten von Amerika)
HauptsitzWashington, D.C.
Erstausgabe1. November 1857
GründerRalph Waldo Emerson,Henry Wadsworth Longfellow,Oliver Wendell Holmes, Sr.,James Russell Lowell u. a.
Erscheinungsweisezehnmal jährlich
Verkaufte Auflage425.000 Exemplare
ChefredakteurJeffrey Goldberg
HerausgeberHayley Romer
Weblinktheatlantic.com
ISSN (Print)1072-7825
ISSN (online)2151-9463
Logo bis November 2019

The Atlantic (bis 2007 offiziellThe Atlantic Monthly, auch zuvor aber schon umgangssprachlich[The] Atlantic) ist eine US-amerikanischeZeitschrift. Sie kommentierte ursprünglich vor allem literarische und kulturelle Themen und enthält heute auch Artikel und Kommentare zurPolitik undAußenpolitik sowieRezensionen.

Ursprünglich eine Monatszeitschrift, erscheintThe Atlantic heute zehnmal jährlich und hatte im Jahr 2021 etwa 830.000 Abonnenten.[1]

Geschichte

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Februar-Ausgabe 1862 desThe Atlantic Monthly, mitThe Battle Hymn of the Republic auf der Titelseite.

DieAtlantic Monthly wurde 1857 inBoston als Monatszeitschrift von einer Gruppe vonSchriftstellern gegründet, zu denenRalph Waldo Emerson,Henry Wadsworth Longfellow,Oliver Wendell Holmes, Sr., undJames Russell Lowell gehörten.

Julia Ward HowesBattle Hymn of the Republic erschien zuerst inThe Atlantic Monthly (am 11. Februar 1862), ebensoWilliam ParkersThe Freedman’s Story (im Februar und März 1866). Im August 1963 publizierte die Zeitschrift die Verteidigung deszivilen Ungehorsams durchMartin Luther King, Jr. in seinemLetter from Birmingham Jail. Die Zeitschrift war ein Verbindungspunkt zwischenEmily Dickinson undThomas Wentworth Higginson – nachdem sie einen Artikel von Higginson imAtlantic gelesen hatte, bat Dickinson ihn, ihr Mentor zu werden.The Atlantic Monthly hat auch viele der Arbeiten vonMark Twain publiziert, darunter einen Text, der erst 2001 veröffentlicht wurde.

Die Zeitschrift veröffentlichte auch verschiedene spekulative Artikel, die die Entwicklung neuartiger Technologien inspirierten. Das klassische Beispiel istVannevar Bushs EssayAs We May Think im Juli 1945, derTed Nelson undDouglas Engelbart zur Entwicklung derHypertext-Technologie inspirierte.

The Atlantic ist unter den literarischen Magazinen immer durch seine spezielle Bindung anNeuengland aufgefallen, was es von Magazinen wieHarper’s und später demThe New Yorker, die beide inNew York City beheimatet sind, unterscheidet.

Seit dem dritten Jahr ihres Erscheinens wurde die Zeitschrift vom VerlagTicknor and Fields verlegt, der später ein Teil vonHoughton Mifflin wurde. Die Zeitschrift wurde während des Ersten Weltkriegs von ihrem damaligen HerausgeberEllery Sedgwick gekauft, blieb aber in Boston.

Am 27. September 1999 wurde abermals ein Verkauf der Zeitschrift öffentlich angekündigt, dieses Mal von Mort Zuckerman an David Bradley, den Besitzer vonAtlantic Media. Dieser versprach während einem Besuch des Büros den Mitarbeitern, es werde keine größeren Änderungen geben und auch keinen Umzug nachWashington D.C.[2]

Die Herausgeber des Magazins verkündeten im April 2005, dass die Redaktionsräume aus dem angestammten Sitz 77 North Washington St., Boston umziehen würden, um zu der Werbe- und Vertriebsabteilung nach Washington, D.C. zu stoßen; dies wurde mit den hohen Immobilienpreisen in Boston begründet.[3] Vier Monate später erklärte Bradley demNew York Observer, dass die Kostenersparnis weniger als 300.000 US-Dollar betragen habe und durch die gezahlten Abfindungen aufgebraucht worden sei. Der Grund des Umzugs sei gewesen, die besten Köpfe von Bradleys Publikationen an einem gemeinsamen Arbeitsort zu versammeln. Von den Mitarbeitern in Boston waren nur wenige zu einem Umzug bereit, was es Bradley erlaubte, sich nach neuen Redaktionsmitgliedern umzusehen.[4] Ebenfalls im Jahr 2005 kündigteThe Atlantic an, in Zukunft keine Kurzgeschichten mehr in den regulären Ausgaben zu veröffentlichen und dafür eine jährliche Sonderausgabe herauszubringen.

Nachdem die Zeitschrift 2001 nur noch elfmal (Zusammenlegung von Juli- und Augustausgabe) und inzwischen nur noch zehnmal jährlich erschien, benannte sie sich Ende 2007 vonThe Atlantic Monthly inThe Atlantic um.[5] Im Juli 2017 erwarb Emerson Collective, ein Unternehmen vonLaurene Powell Jobs, einen Mehrheitsanteil an Atlantic Media, dem Verlag vonThe Atlantic.[6]

Herausgeber

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  • 1857–1861: James Russell Lowell
  • 1861–1871: James Thomas Fields
  • 1871–1881: William Dean Howells
  • 1881–1890: Thomas Bailey Aldrich
  • 1890–1898: Horace Elisha Scudder
  • 1898–1899:Walter Hines Page
  • 1899–1909: Bliss Perry
  • 1909–1938:Ellery Sedgwick
  • 1938–1966: Edward A. Weeks
  • 1966–1980: Robert Manning
  • 1980–1999: William Whitworth
  • 1999–2003: Michael Kelly
  • 2003–2006: Cullen Murphy
  • 2006–2016: James Bennet
  • seit 2016:Jeffrey Goldberg

Literatur

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  • Hartmut Rahn:The Atlantic Monthly Geschichte und Bedeutung einer Zeitschrift, 1857–1881. Diss., Universität Frankfurt am Main 1962.

Weblinks

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Commons: The Atlantic Monthly – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Sara Guaglione:The Atlantic must battle declines in traffic to keep momentum going. Digiday, 25. August 2021, abgerufen am 9. September 2022.
  2. No jobs at risk, Atlantic’s new owner says. In:Boston Globe. 20. September 1999
  3. Atlantic, 148-year institution, leaving city magazine of Twain, James, Howells heads to capital. In:Boston Globe. 15. April 2005
  4. Atlantic owner scours country for cinder-editor. In:New York Observer. 29. August – 5. September 2005
  5. Alex Kuczynski (7. Mai 2001). MediaTalk.This summer, it’s The Atlantic Not-Monthly. In:New York Times
    Keith J. Kelly (14. Dezember 2007).So, what’s the frequency at the atlantic? In:New York Post (beide engl.; abgerufen am 30. Oktober 2008)
  6. Laurene Powell Jobs übernimmt "The Atlantic" – SPON. Abgerufen am 29. Juli 2017. 
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=The_Atlantic&oldid=262128525
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