The American Sports Car Co., kurzTASCO, war ein kurzlebigerUS-amerikanischer Automobilhersteller im Jahr 1948.
Das Unternehmen hatte seinen Sitz inHartford inConnecticut.[1] 1948 präsentierte es einAutomobil. Im gleichen Jahr endete das Projekt.
DerTasco hat ein Fahrgestell vonMercury[1][2][3] und eine ungewöhnlicheKarosserie, die weitgehend ausAluminium besteht. Der schmale, schlanke Aufbau erinnert deutlich an einen Flugzeugrumpf. Zu jedem Rad gibt es einen abgesetzten Kotflügel; die vorderen drehen beim Lenken mit. Zumindest sie bestehen ausFiberglas. Im Kühlergrill ist eine verchromte „Nase“ eingesetzt, die als energieabsorbierendes Element wirkt und leichtere Parkschäden auffangen soll. Ein ähnliches System führte derFord-Konzern 1958 mit demEdsel erstmals in Serie ein. Als weitere Innovation hat das Auto ein zweiteiliges, herausnehmbares Glasdach und gilt somit als erstes überhaupt mit zweiteiligemTargadach.[2][3] Das Design des Fahrzeugs wird allgemein dem ehemaligen Chefdesigner vonDuesenberg undCord,Gordon Buehrig, zugeschrieben.[1][2] Dieser distanzierte sich allerdings davon und nannte esmisslungen.[3] Sein tatsächlicher Anteil am Entwurf ist also nicht klar,[3] immerhin stellte er aber den Kontakt zum KarosseriebauerDerham Body Company inRosemont (Pennsylvania) her,[3] welcher mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt wurde. Zudem erhielt er einPatent für das Glasdach. Auf dessen Verletzung klagte er 1968 gegenGeneral Motors, als dieChevrolet Corvette erstmals mit einem solchen, „T-bar Roof“ genannten, Glasdach in Serie ging. Er musste sich mit einer geringen Entschädigung abfinden.[2] „T-Bar-Roofs“ wurden danach von zahlreichen Herstellern zum Teil bis heute angeboten.
Einer der Gründe für die ausgefallene Formgebung desTasco scheint gewesen zu sein, das Interesse von Herstellern außerhalb des traditionellen Automobilbaus zu wecken. So versuchte man auch erfolglos, dieBeech Aircraft Corporation für das Projekt zu gewinnen. Anfänglich sollteTasco auch an Sportwagenrennen inWatkins Glen,New York teilnehmen.[2][3]
Tasco war einer von mehreren Versuchen, nach demZweiten Weltkrieg neue Automobilmarken in den Vereinigten Staaten zu etablieren. Dazu gehören unter anderemKaiser-Frazer,Playboy,Tucker oderMuntz. Wie die meisten scheiterte auchTasco an ausbleibenden Investitionen.
Nur einPrototyp wurde gebaut. Dieses Fahrzeug wurde demAuburn Cord Duesenberg Automobile Museum in Auburn (Indiana) geschenkt, wo es heute noch zu sehen ist.[1][2][3]
DerTasco ist die zweite und letzte Zusammenarbeit zwischen Buehrig und der Derham Body Company; die erste war dasTourster Phaeton, das Buehrig als Chefdesigner von Duesenberg für derenDuesenberg Modell J entworfen hatte und von dem Derham einige Exemplare fertigte.[3]