Tayra
Tayra | ||||||||||||
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![]() Tayra imPantanal (Brasilien) | ||||||||||||
Systematik | ||||||||||||
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Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
Eira | ||||||||||||
C. H. Smith, 1842 | ||||||||||||
Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
Eira barbara | ||||||||||||
(Linnaeus, 1758) |
DieTayra oderHyrare (Eira barbara) ist eine inMittel- undSüdamerika lebendeRaubtierart aus der Familie derMarder (Mustelidae). Sie ist der einzige Vertreter derGattungEira und eng mit den auch in Europa vorkommendenEchten Mardern (Martes) verwandt.
Merkmale
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Tayras erinnern in ihrem Körperbau anWiesel, werden aber deutlich größer. Der Rumpf ist langgestreckt und schlank, die Gliedmaßen sind relativ kurz. Das kurze und dichte Fell ist dunkelbraun; der Kopf ist etwas heller als der übrige Körper, und auf der Kehle befindet sich meistens ein gelber oder weißer Fleck. Daneben gibt es auch eine helle Morphe; bei dieser ist das Fell gräulich gefärbt und der Kopf ist dunkler. Der Schwanz ist lang und buschig. Diese Tiere erreichen eineKopf-Rumpf-Länge von 56 bis 68 Zentimeter, wozu noch 38 bis 47 Zentimeter Schwanzlänge kommen, und ihr Gewicht beträgt 4 bis 5 Kilogramm.
Verbreitung und Lebensraum
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Tayras leben inMittel- undSüdamerika. Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom SüdenMexikos bis nachParaguay und ins nördlicheArgentinien. Ihr Lebensraum sind vor allemtropische Regenwälder.
Lebensweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Tayras sind überwiegend am Tage aktiv und halten sich sowohl am Boden als auch in den Bäumen auf. Sie können sehr gut klettern und größere Distanzen auch springend zurücklegen, außerdem sind sie gute Schwimmer. Zur Nachtruhe legen sie Nester in Baumhöhlen oder verlassenen Bauten anderer Tiere an, manchmal verbergen sie sich auch im hohen Gras.
ZumSozialverhalten gibt es unterschiedliche Angaben: man findet sie einzelgängerisch, in Paaren oder in kleinen Familiengruppen.
Tayras sindAllesfresser, kleineSäugetiere machen allerdings den Hauptbestandteil ihrer Nahrung aus. Sie jagen unter anderemNagetiere (zum BeispielStachelratten),Hasen oder kleineSpießhirsche. Darüber hinaus verzehren sie Vögel, Wirbellose und auch Früchte.
Nach einerTragzeit von rund 63 bis 70 Tagen bringt das Weibchen meist zwei Jungtiere zur Welt. Diese öffnen im zweiten Lebensmonat die Augen und werden nach zwei bis drei Monaten entwöhnt. In menschlicher Obhut können diese Tiere 18 Jahre alt werden.
Tayras und Menschen
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Mancheindigenen Völker haben die Tayra gezähmt, um sie zur Eindämmung von Nagetierplagen in den Dörfern zu halten. Dagegen gilt dieser Marder den Weißen oft als Schädling, da er in Bauernhöfe eindringt und Hühner reißt.
In den meisten Gegenden Südamerikas ist die Tayra das häufigsteRaubtier, da es wenig Scheu vor Menschen zeigt und auch in der Umgebung von Dörfern gesehen wird. DieWeltnaturschutzunion IUCN sieht sie auch in ihrerRoten Liste gefährdeter Arten als nicht gefährdet („Least Concern“). Die mexikanischeUnterart (E. b. senex) gilt allerdings inzwischen als gefährdet.
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Ronald M. Nowak:Walker’s mammals of the world. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999,ISBN 0-8018-5789-9 (englisch).
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Eirabarbara in derRoten Liste gefährdeter Arten derIUCN 2009. Eingestellt von: A. D. Cuarón, F. Reid, K. Helgen, 2008. Abgerufen am 24. Januar 2010.
- www.itis.gov – ITIS Standard Report