Während dieErstausgabe aus siebenDoppelfolioblättern bestand, umfasste das Werk nach der Veröffentlichung des dritten Bandes der 12. Auflage mehr als 2300Oktavseiten. Linné beschrieb auf ihnen etwa 7700 Pflanzen-, 6200 Tier- und 500 Mineralienarten. Er gab in der 12. Auflage für alle Arten aller drei Naturreiche amSeitenrand einen sogenannten „Trivialnamen“ an. Diese bilden die Grundlage derzweiteiligen Namen, auf denen die heutigebiologische Nomenklatur beruht. Besondere Bedeutung für dieZoologie hat der 1758 veröffentlichte erste Band der 10. Auflage, in dem Linné erstmals durchgängig für die Tiere zweiteilige Artnamen angab. Sein Erscheinen markiert gemeinsam mitCarl Alexander Clercks ein Jahr zuvor herausgegebenem WerkSvenska Spindlar den Beginn der modernenzoologischen Nomenklatur. LinnésMineralogie erwies sich hingegen bald als bedeutungslos.
Mitte April 1735 brach Linné auf Anraten vonJohan Browall aus seiner schwedischen Heimat auf, um an der holländischenUniversität Harderwijk seinen Doktorgrad zu erwerben. Linné hatte zuvor an den Universitäten inLund undUppsala studiert. Während des Studiums botanischer Schriften inOlof Celsius’ Bibliothek entstand Ende des Jahres 1729 mitPraeludia Sponsaliorum Plantarum eine Schrift, die den Grundstein zu Linnés eigenständigenOrdnungsprinzip der Pflanzen legte.Olof Rudbeck verschaffte ihm daraufhin 1730 eine Anstellung amBotanischen Garten von Uppsala mit dem Auftrag, einen Katalog der dort wachsenden Pflanzen zu erstellen. In Uppsala gab Linné außerdem Privatunterricht inDokimastik, Mineralogie, Botanik undDiätetik. Er katalogisierte seine Vogel- und Insektensammlung und arbeitete an zahlreichen Manuskripten[1], von denen ihn ein Teil auf seiner Reise nachHolland begleitete.
Linnés Weg nach Holland führte ihn überHamburg, wo er den Herausgeber der ZeitungHamburgische Berichte von neuen gelehrten Sachen,Johann Peter Kohl, kennenlernte, der in seiner Zeitung bereits mehrfach über Linné berichtet hatte[2]. In der Ausgabe vom 10. Juni 1735 wurde Linnés Hollandaufenthalt angekündigt und „[…] drei mit gar besonderem Fleiß und Geschicklichkeit ausgearbeitete Tabellen in groß folio […]“ erwähnt.[3] InLeiden zeigte LinnéJan Frederik Gronovius undIsaac Lawson einige seiner Manuskripte, darunter den ersten Entwurf vonSystema Naturæ. Beide waren von der Originalität des linnéschen Ansatzes, die drei NaturreicheMineralien,Pflanzen undTiere zuklassifizieren, so beeindruckt, dass sie beschlossen, das Werk auf eigene Kosten herauszugeben. Gronovius und Lawson wirkten alsKorrektoren für dieses und weitere in Holland entstandene Werke Linnés und überwachten die Fortschritte derDrucklegung. Die ursprünglich für Mitte September 1735 geplante Fertigstellung verzögerte sich auf Grund zahlreicher Korrekturen bis zum Ende des Jahres.[4]
Die erste Auflage[S 1] erschien Ende 1735 unter dem TitelSystema naturæ, sive regna tria naturæ systematice proposita per classes, ordines, genera, & species inLeiden. Sie wurde von Theodor Haak verlegt und in der Druckerei von Johan Wilhelm de Groot hergestellt. Die erste Auflage bestand aus 14Folioseiten, die etwa 540 Millimeter breit und 416 Millimeter hoch waren. Die Seiten 2 und 14 waren nicht bedruckt. Die erste Seite diente als Titelblatt. Auf je einer Doppelseite wurden die drei Naturreiche in tabellarischer Form dargestellt:
Doppelfolioseite „Caroli Linnæi Regnum lapideum“ mit der tabellarischen Darstellung des Mineralreiches
Doppelfolioseite „Caroli Linnæi Regnum vegetabile“ mit der tabellarischen Darstellung des Pflanzenreiches
Doppelfolioseite „Caroli Linnæi Regnum animale“ mit der tabellarischen Darstellung des Tierreiches
Mit Ausnahme der Pflanzen gab Linné in diesen Tabellen auch schwedische Namen für viele der aufgeführten Arten an. Eingeleitet wurde das Werk durch die auf den 23. Juli 1735 datierten allgemeinen Beobachtungen über die drei Naturreiche, die Linné in 20 Punkten darlegte (Observationes in Regna III. Naturæ). Derartige kurz zusammengefasste Beobachtungen gab er für jedes einzelne der drei Naturreiche. Die umfangreichste und detaillierteste Darstellung widmete Linné dem Pflanzenreich. Auf einem weiteren Blatt ist ein Schlüssel zu seinemSexualsystem der Pflanzen dargestellt (Clavis systematis sexualis). LinnésMethodus[S 2], der das Vorgehen bei der Einordnung eines beliebigen Naturgegenstandes in sein Klassifizierungsschema beschrieb und eigentlich Bestandteil der ersten Auflage sein sollte, wurde nicht mehr rechtzeitig fertig.[5]
Der Verkaufspreis der ersten Auflage betrug 50Stuiver. Der gesamte Erlös kam Linné zugute. Die Höhe der Auflage ist nicht genau bekannt.Felix Bryk schätzte sie 1954 auf 150 Exemplare.[6] Eine erste Besprechung des Werkes erfolgte Anfang 1737 durchJohann Ernst Hebenstreit. Sie erschien in der ZeitschriftActa Eruditorum.[R 1]
1740 erfuhr Linné durchJan Frederik Gronovius, dass in Deutschland eine Übersetzung der ersten Auflage in Druck sei.[8] Ihr Herausgeber und Übersetzer warJohann Joachim Lange, der Linnés Werk umgeordnet und mit einer deutschen Übersetzung in einer parallelen zweiten Spalte versehen hatte. Diese Ausgabe erschien 1740 imQuartformat inHalle und umfasste etwa 80 Seiten. Linné autorisierte diese Ausgabe später als die dritte Auflage[S 3] vonSystema Naturæ.
Die zweite Auflage[S 4] erschien 1740 unter dem geänderten TitelCaroli Linnæi naturæ curiosorum Dioscoridis secundi Systema naturæ in quo naturæ regna tria, secundum classes, ordines, genera, species, systematice proponuntur und wurde vom deutschen BuchhändlerGottfried Kiesewetter inStockholm vertrieben. Die ursprünglich durch Gronovius geplante zweite Auflage, die, wie die erste, durch Theodor Haak besorgt werden sollte, kam nicht zustande. Haak hatte im März 1739 die noch vorhandenen Exemplare der Erstausgabe aufgekauft[9] und machte deren Verkauf zur Bedingung für eine Neuauflage[10]. Die zweite Auflage wurde im handlicherenOktavformat gedruckt und hatte einen Umfang von 80 Seiten. Sie war mit der zweiten Auflage vonFundamenta Botanica gebunden. Linné widmete diese und alle folgenden Auflagen seinem GönnerCarl Gustaf Tessin. Die Widmung ist auf den 20. Mai 1740 datiert. In dieser Auflage sind erneut schwedische Namen für Steine und Tiere angegeben.
Diese Auflage wurde zwei Mal mit nur unbedeutenden Änderungen nachgedruckt. InParis erschien 1744 eine durchBernard de Jussieu bearbeitete Ausgabe, die anstatt der schwedischen Namen französische enthielt und die später von Linné als vierte Auflage[S 5] vonSystema Naturæ geführt wurde. Die Drucklegung dieser Ausgabe wurde durch Linnés FreundAbraham Bäck überwacht, der sich zu dieser Zeit in Paris aufhielt. Die von Linné als fünfte Auflage[S 6] geführte Fassung der zweiten Auflage wurde vonMichael Gottlieb Agnethler bearbeitet und erschien 1747. Sie enthielt an Stelle der schwedischen Namen deutsche Bezeichnungen.
Die sechste Auflage[S 7] erschien 1748 unter dem erneut geänderten TitelSystema naturæ sistens regna tria naturæ, in classes et ordines, genera et species redacta tabulisque æneis illustrata wieder bei Gottfried Kiesewetter in Stockholm. Der Umfang des wiederum im Oktavformat aufgelegten Werkes war auf 224 nummerierte Seiten angewachsen. Die einzelnen Naturreiche nahmen etwa gleich viel Platz in Anspruch: Die sechs Klassen des Tierreichs wurden auf 76 Seiten dargestellt, die 26 Klassen des Pflanzenreichs wurden auf 68 Seiten abgehandelt und die drei Klassen des Mineralreiches nahmen einen Raum von 65 Seiten ein. Ein lateinischer und ein schwedischer Index komplettierten die sechste Auflage vonSystema Naturæ. LinnésLectori ist auf den 2. August 1748 datiert, seine Widmung an Carl Gustaf Tessin auf den 18. August 1748.
Die sechste Auflage enthielt acht Tafeln, von denen sechs die linnéschen Klassen des Tierreichs illustrierten:
Kiesewetter veröffentlichte im gleichen Jahr inLeipzig eine weitere Auflage, die als siebente Auflage[S 8] vonSystema Naturæ gezählt wird und in der die schwedischen Namen erneut durch deutsche ersetzt wurden. Basierend auf dieser Auflage erschien 1756 bei Theodor Haak in Leiden eine durch Jan Frederik Gronovius bearbeitete neunte Auflage. Sie enthielt französische statt deutsche Namen. Gronovius nahm Ergänzungen bei den Fischen vor und erweiterte den Abschnitt der Insekten nach den Werken vonRené-Antoine Ferchault de Réaumur undCarl De Geer. Linné steuerte einige neue Pflanzen bei.
Eine Besonderheit ist die achte[S 9], 1753 beiLars Salvius in Stockholm unter dem TitelHerr Archiaterns och Riddarens D. Caroli Linnæi Indelning i Ört-Riket, efter Systema Naturæ, på Swenska öfwersatt af Johan J. Haartman… erschienene Auflage, da sie nur das Pflanzenreich umfasst. Die schwedische Übersetzung stammt vonJohan Johansson Haartman. Sie istUlrika Lovisa Tessin gewidmet.
Diese für das Regelwerk derzoologischen Nomenklatur bedeutsame zehnte Auflage[S 10] wurde in zwei Bänden im Oktavformat veröffentlicht: der erste, 1758 erschienene Band, behandelte das Tierreich, der zweite im folgenden Jahr herausgegebene die Pflanzen. Ein von Linné geplanter dritter Band über das Mineralreich wurde nicht veröffentlicht. Mit der zehnten Auflage bekam das durch Lars Salvius in Stockholm herausgegebene Werk seinen endgültigen Titel:Systema naturæ per regna tria naturæ, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis (in etwa:System der Natur für die drei Reiche der Natur, nach Klassen, Ordnungen, Gattungen und Arten, mit Eigenschaften, Unterschieden, Synonymen und Lokalitäten). Beide Bände zusammen füllten etwa 1400 Oktavseiten und enthielten keine Illustrationen. NachMuseum Tessinianum wandte Linné die binäre Nomenklatur erstmals durchgängig in der Zoologie an. Die vonJacob Theodor Klein und anderen scharf attackierte Klasse Quadrupedia (Vierfüßer) verschwand und wurde durch die Klasse derSäugetiere (Mammalia) ersetzt. Gleichzeitig gab LinnéPeter Artedis Klassifikation der Fische zugunsten seiner eigenen auf und ordnete dieWale erstmals den Säugetieren zu. Im ersten Band beschrieb Linné insgesamt 312 Tiergattungen mit 4378 Arten.
Im zweiten Band führte Linné die 1753 inSpecies Plantarum begonnene binäre Nomenklatur der Pflanzen fort. Da er die zu einer Gattung gehörenden Arten durchnummeriert hatte, führte er für die neu beschriebenen Arten eine Kennzeichnung mit Großbuchstaben ein.[11] So ergänzte er beispielsweise in seiner Behandlung derMyrten, die ursprünglich sieben nummerierten Arten mit sechs neuen, die die Buchstaben A bis F trugen.[12] Im Anhang führte Linné unter der ÜberschriftGenera Plantarum Nova Addenda in Ergänzung der fünften, 1754 erschienenen Auflage vonGenera Plantarum die Beschreibung von 69 neuen Pflanzengattungen auf und gabverbesserte Beschreibungen für acht weitere Gattungen.
Zur elften Auflage[S 11], die nach Aussage von Linné 1762 in Leipzig erschienen sein soll, bemerkte er nur lakonisch: „nil additum“ (nichts hinzugefügt). Die Existenz dieser Auflage ist jedoch ungeklärt. Sie ist möglicherweise identisch mit der sogenannten „Piratenauflage“[S 12], die von 1760 bis 1770 mit einem Vorwort von Johann Joachim Lange erschien und deren ersten beiden Bände bis auf geringfügige Abweichungen mit der zehnten Auflage identisch sind.
Die zwölfte[S 13] und letzte durch Linné besorgte Ausgabe vonSystema Naturæ trug den gleichen vollständigen Titel wie die zehnte Auflage. AlsBuchformat wurde das Oktavformat beibehalten. In seinerRatio Editionis, die bereits der zehnten Auflage vorangestellt war, gab Linné einen Überblick über alle von ihm autorisierten Auflagen. Ergänzend blickte er auf sein Schaffen zurück. Er führte die von ihm betreuten Sammlungen in Uppsala und Stockholm an und dankte seinen GönnernAdolf Friedrich,Ulrika Lovisa Tessin,Carl Gustaf Tessin undCarl De Geer. Die von ihm durch die schwedischen ProvinzenLappland (1732),Dalarna (1734),Öland (1741),Gotland (1741),Västergötland (1746) undSkåne (1749) durchgeführten Reisen sind ebenso Bestandteil dieses Rückblickes wieseine reisenden Schüler.
Der erste Band über das Tierreich musste aufgrund seines Umfanges von 1327 nummerierten Seiten geteilt werden. Die beiden Teile erscheinen 1766 bzw. 1767. 1767 folgte der auf 736 nummerierte Seiten angewachsene Band über die Pflanzen. Erstmals nutzte Linné im dritten, 222 nummerierte Seiten umfassenden Band auch für das Naturreich der Mineralien die binäre Nomenklatur. In ihm wurden etwa 530 Mineralienarten beschrieben, die Linné in 54 Gattungen aufteilte. Dieser Band ist der einzige, der Abbildungen enthielt:
Tafel I
Tafel II
Tafel III
Sie dienten der Veranschaulichung derTerminologie (termini artis), die er zur Beschreibung der Arten eingeführt hatte.
Besprechungen dieser Auflage erfolgten durch die schwedische ZeitschriftLärda Tidningar[R 15][R 16][R 17][R 18] und in den deutschen ZeitschriftenCommentarii de rebus in scientia naturali et medicina gestis[R 19][R 20][R 21] undGöttingische Anzeigen von gelehrten Sachen[R 22][R 23][R 24].
Eine als „13. Auflage“[S 14] bezeichnete Ausgabe wurde 1767 bis 1770 inWien vonThomas von Trattner herausgegeben. Sie ist ein unveränderter Nachdruck der zwölften Auflage. Lediglich die Titelseite wurde angepasst und die letzte Seite des dritten Bandes mit den Fehlerkorrekturen (Errata) fehlt.
In der ersten Auflage umriss Linné in den seinem Werk vorangestelltenBeobachtungen in den drei Naturreichen (Observationes in Regna III. Naturæ) in Punkt 15 die Abgrenzung der drei Naturreiche folgendermaßen: „Die Steine wachsen. Die Pflanzen wachsen und leben. Die Tiere wachsen, leben und empfinden.“ („Lapides crescunt. Vegetabilia crescunt & vivunt. Animalia crescunt, vivunt & sentiunt“). Seine Ordnung der Naturgegenstände beruhte auf fünf aufeinander aufbauenden RangstufenKlasse,Ordnung,Gattung,Art undVarietät.[13] Die zwischen Ordnung und Gattung stehende Rangstufe derFamilie, die 1689Pierre Magnol eingeführt hatte, nutzte er nicht. Diese noch heute in der Biologie gebräuchlichen Begriffe verwandte Linné auch für die Klassifizierung der Mineralien. Die folgende Kurzdarstellung des Inhalts bezieht sich, soweit nicht anders angegeben, auf die zwölfte Auflage vonSystema Naturæ.
Linnés Einteilung des Tierreiches beruhte in wesentlichen Grundzügen aufJohn RaysSynopsis methodica Animalium (1693), der wiederum aufAristoteles’ SchriftHistoria animalium aufbaute.[15] Nach dem inneren Bau desHerzens und weiteren Merkmalen unterschied Linné sechs Klassen:Säugetiere (Mammalia),Vögel (Aves),Amphibien (Amphibia),Fische (Pisces),Insekten (Insecta) undWürmer (Vermes).[16]
Die Säugetiere unterteilte Linné hauptsächlich nach Anzahl, Lage und Form derSchneidezähne,Eckzähne undMahlzähne in sieben Ordnungen, die zusammen etwa 230 Säugetierarten umfasste. Die Gliederung der Vögel gründete sich auf RaysSynopsis Methodica Avium (1713) und wurde in der zwölften Auflage durch das WerkOrnithologia (1760–1763) vonMathurin-Jacques Brisson ergänzt. Die Unterscheidung der sechs Ordnungen der Vögel mit etwa 930 Arten erfolgte hauptsächlich nach der Form desSchnabels. Linnés Amphibien verteilten sich auf vier Ordnungen mit etwa 290 Arten. Bei ihrer Beschreibung verwies er häufig auf die Abbildungen inAlbert Sebas „Thesaurus“. Die Fische waren bis zur neunten Auflage nachPeter ArtedisIchthyologica organisiert, bevor Linné sein eigenes Ordnungsschema entwickelte. Die etwa 400 Arten in den vier Ordnungen derKnochenfische wurden nach der Lage ihrerBauchflossen klassifiziert. Bei der Klassifizierung der Insekten konnte sich Linné, trotz der zahlreichen beschriebenen und abgebildeten Insektenarten, auf kein allgemein anerkanntes Schema stützen. Die von ihm geschaffenen sieben Ordnungen der Insekten beruhten im Wesentlichen auf der Anzahl und Beschaffenheit ihrerFlügel. Für seine fünf Ordnungen der Würmer übernahm Linné das System vonJean-André Peyssonel (1694–1759). WieBernard de Jussieu undAbraham Trembley ordnete er dieKorallen und ähnliche Lebewesen dem Tierreich und nicht dem Pflanzenreich zu. Linnés „Würmer“-Klasse umfasste ungefähr 1150 Arten.[17]
Darstellung der Ordnung Anthropomorpha in der 1. Auflage vonSystema Naturæ
Erstmals seit Aristoteles’Historia animalium stellte Linné 1735 denMenschen wieder in das Tierreich. Die Lehren derScholastik hatten dem Menschen zwischenzeitlich eine Sonderrolle zugesprochen und ihn über das Tierreich gestellt.[18] Linné platzierte den Menschen gemeinsam mit denAffen undFaultieren in die vonJohn Ray eingeführte Ordnung Anthropomorpha (Menschengestaltige), die Bestandteil der Klasse Quadrupedia (Vierfüßige) war. Als Unterscheidungsmerkmal des Menschen von den anderen Gattungen dieser Ordnung führte er die Fähigkeit des Menschen zur Selbsterkenntnis an: „Nosce te ipsum“ („Erkenne dich selbst!“). Nach ihrer geographischen Herkunft unterschied er innerhalb der GattungHomo vier Gruppen: den Europäer, den Amerikaner, den Asiaten und den Afrikaner. Als einziges äußeres Merkmal gab er zusätzlich für jede dieser Gruppen eineHautfarbe an. Diese Darstellung behielt Linné bis 1758 bei.
Mit dem Erscheinen der zehnten Auflage änderte sich Linnés Systematik des Menschen deutlich.Er ordnete den Menschen nunmehr in die Ordnung derPrimaten innerhalb der Klasse derSäugetiere (Mammalia) ein und unterschied zwischen zwei Menschenarten, dem Tag- und Nachtmenschen. Als Nachtmensch (Homo nocturnus) oder Höhlenmensch (Homo troglodytes) wurde von ihm derOrang-Utan bezeichnet. Sein Tagmensch (Homo diurnus) ist der moderne Mensch, der 1758 seinen noch heute gültigen ArtnamenHomo sapiens erhielt. Die Charakterisierung seiner vier geografischen Varietäten des Menschen erweiterte Linné um die MerkmaleTemperament undKörperhaltung. Die Europäer unterschieden sich demnach von den anderen menschlichen Varietäten durch die Merkmaleweiß, sanguinisch, muskulös („albus, sanguineus, torosus“), der Amerikaner durch die Merkmalerot, cholerisch, aufrecht („rufus, cholericus, rectus“), der Asiat durch die Merkmalegelb, melancholisch, steif („luridus, melancholicus, rigidus“) und der Afrikaner durch die Merkmaleschwarz, phlegmatisch, schlaff („niger, phlegmaticus, laxus“).[19]
Bis einschließlich der fünften Auflage vonSystema Naturæ enthielt Linnés Darstellung des Tierreiches einen „Paradoxa“ („Paradoxien“) betitelten Abschnitt, in dem erFabelwesen, wie sie beispielsweise in mittelalterlichenBestiarien dargestellt wurden, aufführte. Er verwies sie aufgrund ihresmythischen Charakters in den Bereich desAberglaubens und war bemüht, eine natürliche Erklärung zu geben. So gelang es Linné während seines kurzen Aufenthaltes inHamburg, die sogenannte „Hamburger Hydra“ alsFälschung zu entlarven.[20] In der ersten Auflage führte er zehn Fabelwesen auf: dieHydra, denFroschfisch (ein Frosch, der sich in einen Fisch verwandelt), dasEinhorn (das er als Berichte über denNarwal deutete), denPelikan (der sein Blut auf seine Nachkommen überträgt), denSatyr, dasSkythische Lamm, denPhönix, denBernikel-Baum (ein Baum, der weiße Muscheln trägt, aus denen Gänse schlüpfen), denDrachen und dieTotenuhr. In der zweiten Auflage ergänzte er diese Liste um denMantikor, dieAntilope, dieLamia und dieSirene.[21]
„Vegetabilia corpora organisata & viva, non sentientia“
„Pflanzen: organisierte Körper und lebend, nicht empfindend“
–Carl von Linnè:Systema Naturæ. 10. Auflage, 1758[14]
Linnés Klassifizierung des Pflanzenreiches richtete sich nach dem Aufbau derBlüte undFrucht, die er als „Fruchtbildungsorgane“ (fructificatio) bezeichnete.Conrad Gesner war der erste Botaniker, der eine Klassifizierung der Pflanzen nach dem Aufbau ihrer Blüte oder der Frucht in Betracht zog. Gesner stellte jedoch selbst kein entsprechendes System auf. Die Unterteilung der Pflanzen inAndrea Cesalpinos 1583 erschienenem WerkDe Plantis Libri XVI beruhte hauptsächlich auf Fruchtmerkmalen. Sein System wurde vonRobert Morison undJohn Ray aufgegriffen und später von anderen Botanikern weitergeführt, in Deutschland beispielsweise durchChristoph Knaut. Andere Systeme, so die vonAugustus Quirinus Rivinus (1690) undHeinrich Bernhard Rupp (1718), orientierten sich an der Regel- bzw. Unregelmäßigkeit und der Anzahl derKronblätter.Pierre Magnol legte seiner Systematik 1720 die Verschiedenheit derKelchblätter zugrunde. Das ausgeklügeltste System einer Pflanzensystematik stammte vonJoseph Pitton de Tournefort, der 1694 seine Klassen nach der Gestalt der Blüte und seine Ordnungen nach der Stellung der Frucht bestimmte. Linné hatte alle diese Systematiken der Pflanzen bereits in seiner Jugend studiert und veröffentlichte 1738 mitClasses Plantarum einen ausführlichen Vergleich dieser und weiterer Pflanzensystematiken.[22]
Linnés Systematik baute insbesondere auf den Werken Cesalpinos und Tourneforts auf. Er unterschied seine Klassen nach Anzahl und Lage derStaubblätter und die Ordnungen nach der Anzahl derStempel. Die Gattungen bildete er durch eine Reihe von wohldefinierten Merkmalen der Blüte, der Früchte und der Samen (generative Merkmale), die er ausführlich inGenera Plantarum beschrieb. Wichtige Größen der Beschreibung waren die Anzahl, die Form, die Proportion und die Lage.[23] Zur Abgrenzung einer Art zog er schließlich vegetative Merkmale heran, beispielsweise Wurzel, Stängel oder Laubblätter. Linnés erste umfassende Behandlung des Pflanzenreiches war das 1753 fertiggestellte WerkSpecies Plantarum.
„Lapides corpora congesta, nec viva, nec sentientia“
„Steine: massive Körper, weder lebend noch empfindend“
–Carl von Linnè:Systema Naturæ. 10. Auflage, 1758[14]
Linné setzte bei seiner Klassifizierung des Mineralreiches dieselben Prinzipien wie im Tier- und Pflanzenreich ein. Von den bekannten Methoden Mineralien zu klassifizieren wies er die physikalische, die bis zur Entstehung der Mineralien zurückging, und die chemische, die auf einer zerstörenden Analyse beruhte, zugunsten der von ihm als natürlich charakterisierten Methode zurück, die auf leicht beobachtbaren Merkmalen beruhte.[24] Schwierigkeiten bereitete es ihm, eine Analogie zur Vermehrung für die Entstehung von Mineralien zu finden. Linné, der davon ausging, dass die Erde am Anfang vollständig mit Wasser bedeckt war, schlug vor, dass aus dem Wasser zwei Nachkommen entstanden seien: der formgebende „Salzmann“, der der „Erdfrau“ die Gestalt aufprägt.Salze und Erden seien daher die eigentlichen Eltern der Mineralien. Linné postulierte außerdem je vier verschiedene Salze (Salia) und Erden (Terræ), die jeweils für die Atmosphäre, den Ozean, die Pflanzen und die Tiere standen und aus denen die verschiedenen Mineralien bestünden. Er unterschied das Mineralienreich in drei Klassen: Petræ (Steine) waren Gemische aus Erden, Mineræ (Mineralien) Kombinationen aus Erden und Salzen und Fossilia (Fossilien) Zusammenballungen von Erden. Die zwölfte Auflage umfasste insgesamt elf Ordnungen in 54 Gattungen mit mehr als 500 Arten.[25]
Linnés Mineralogie hatte etwa ein halbes Jahrhundert lang Bestand und wurde von den französischen MineralogenJean-Baptiste Romé de L’Isle,René-Just Haüy undDéodat Gratet de Dolomieu unterstützt. Kritik kam hingegen vorwiegend aus Deutschland und Schweden.[26] Letztendlich setzte sich ein auf chemischen Merkmalen beruhendes System durch, wie es beispielsweise vonAbraham Gottlob Werner vertreten wurde.
Linnés Werk wurde von einigen Autoren in seiner Gesamtheit oder nur hinsichtlich einzelner Naturreiche erweitert und in andere Sprachen übersetzt. Der holländische ArztMaarten Houttuyn begann 1761 ein am Aufbau vonSystema Naturæ orientiertes Werk, das erNatuurlijke Historie nannte.[S 15] Bis 1785 wuchs dieses Werk auf 37 Bände an und umfasste etwa 22.000 Seiten und 296 Kupferstiche. Gegenüber seinem Freund Abraham Bäck spottete Linné bereits 1763 über den Umfang. Er sah es als Zeichen geringer Weisheit an, dass das, was der eine Gelehrte so knapp wie möglich darzustellen versuchte, durch einen anderen so weit wie möglich ausgedehnt wurde.[27] Houttuyns Werk beeinflusste jedoch eine Reihe von ähnlichen Naturdarstellungen, beispielsweisePhilipp Ludwig Statius Müllers von 1773 bis 1775 erschienene deutschsprachige Gesamtdarstellung des Tierreichs.[S 16]
Von 1777 bis 1779 publizierteJohann Friedrich Gmelin eine vierteilige Erweiterung von Linnés Beschreibung des Mineralreiches[S 17], die mehr als 2200 Oktavseiten aufwies und mit 63 Abbildungen illustriert war. 20 Jahre nach Linnés letzter Auflage vonSystema Naturæ unternahm Gmelin von 1788 bis 1793 noch einmal den Versuch, sämtliche bekannten Arten der drei Naturreiche in einem alsSystema Naturæ bezeichneten Werk zusammenzustellen. Gmelin bezeichnete diese mit über 6000 Seiten etwa fünfmal so umfangreiche Ausgabe als 13. Auflage[S 18] vonSystema Naturæ. Allein die in sieben Teilen erschienenen Beschreibungen der Tiere füllt über 4000 Seiten. Gmelins 13. Auflage diente wiederum als Vorbild für weitere Ausgaben.Ebenezer Sibly (1751–1800) begann 1794 eine erweiterte englische Übersetzung[S 19], die bis 1810 auf 14 Bände anwuchs. Ein ähnlicher Versuch stammte vonWilliam Turton (1762–1835), dessen siebenbändigesA General System of Nature[S 20] von 1802 bis 1806 in London erschien.
Danach gelang es nie wieder, sämtliche bekannte Tier- und Pflanzenarten in einem einheitlichen Werk zusammenzufassen. Die Zahl der bekannten Tierarten erreichte um 1800 bereits etwa 50.000[28], um 1850 lag sie schon bei etwa 400.000[29]. Taxonomen nehmen an, dass bis heute formal korrekt zwischen 1,5 und 1,8 Millionen Lebewesenarten beschrieben und benannt wurden. Schätzungen der tatsächlichen Artenzahl schwanken zwischen 3,6 Millionen und über 100 Millionen. Meist wird jedoch von einer Artenzahl in der Größenordnung von etwa 10 Millionen ausgegangen.[30] DieBiodiversitätsinformatik versucht heute mit Hilfe vonDatenbanksystemen, die Namen aller bekannten Arten zusammen mit weiteren Angaben, beispielsweise zu ihrer Verbreitung, an zentralen Stellen zusammenzufassen. Beispiele hierfür sindGlobal Biodiversity Information Facility (GBIF) undEncyclopedia of Life (EoL).
In der 1758 erschienenen zehnten Auflage desSystema Naturæ stellte Linné alle ihm bekanntenOrganismen in der bis heute üblichenbinären Schreibweise dar, die er erstmals durchgängig in seinem WerkSpecies Plantarum von 1753 fürPflanzen verwendet hatte. Unhandliche Bezeichnungen wie etwaPhysalis annua ramosissima, ramis angulosis glabris, foliis dento-serratis[31] wurden durch einfach zu merkende Doppelnamen wiePhysalis angulata ersetzt. Der erste Name bezeichnete dabei dieGattung, der zweite Name, dasEpitheton (in der Zoologie Artname genannt), charakterisierte zusammen mit dem ersten dieArt.
1842/1843 erarbeiteteHugh Edwin Strickland im Auftrag eines Komitees derBritish Association for the Advancement of Science einen umfassenden Entwurf für ein zoologisches Regelwerk. Er wählte darin die zwölfte Auflage vonSystema Naturæ als Startpunkt der zoologischen Nomenklatur aus. Sein Entwurf wurde kontrovers diskutiert, insbesondere, welches Jahr der zoologischen Nomenklatur zugrunde liegen sollte. 1877 unternahmWilliam Healey Dall einen Versuch, die sich voneinander unterscheidenden nomenklatorischen Regelwerke von Botanik und Zoologie zu vereinen und schlug als Basis ebenfalls die 1768 erschienene zwölfte Auflage vor. 1886 unterbreitete dieAmerican Ornithologists’ Union einen eigenen Vorschlag, der auf den Arbeiten von Strickland und Dall aufbaute. In diesem Vorschlag wurde die endgültige Trennung von botanischer und zoologischer Nomenklatur vollzogen und der Beginn der zoologische Nomenklatur auf 1758 festlegt. Aufbauend auf einem vonCharles Émile Blanchard auf dem erstenInternationalen Zoologischen Kongress 1889 vorgetragenen Regelwerk wurde auf dem fünften inBerlin tagenden Internationalen Zoologischen Kongress der Beginn der zoologischen Nomenklatur endgültig auf das Jahr 1758 fixiert.[32]
In der aktuellen Auflage derInternationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur ist das Erscheinungsdatum des ersten Bandes der zehnten Auflage vonSystema Naturæ in Artikel 3.1 verankert und auf den 1. Januar 1758 festgelegt.[33] Das bedeutet,Tiernamen aus Werken, die vor dem 1. Januar 1758 veröffentlicht wurden, sind nicht verfügbar. Jüngeren Beschreibungen gegenüber genießt die 1758er-Ausgabe vonSystema Naturæ in aller RegelPriorität, soweit die betreffende Beschreibung Linnés die nach den Nomenklaturregeln geforderten Kriterien erfüllt und der Name seit 1899 verwendet wurde. Einzige Ausnahme sind die 66 schwedischen Spinnenarten[34], die inClercks 1757 publiziertem WerkSvenska Spindlar beschrieben wurden. ClercksSvenska Spindlar hat somit als einzige Publikation Priorität vor der zehnten Auflage vonSystema Naturæ und enthält damit die ersten korrekt eingeführten Tiernamen der modernen zoologischen Nomenklatur.
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