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SystemRescue

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SystemRescue
EntwicklerFrancois Dupoux, Pierre Dorgueil, Franck Ladurelle, Isaiah Salinas, Daniel Biehle u. a.
Lizenz(en)GNU General Public License
Akt. Version12.03[1]vom13. Dezember 2025
AbstammungGNU/Linux
↳ Gentoo Linux
↳ SystemRescueCd (bis 5.3.2[2])
↳ Arch Linux
↳ SystemRescueCd (6.0.0–6.1.8[3])
↳ SystemRescue (ab 7.00)
Architektur(en)x86-64 (bis 9.03 auchIA-32 abi686)
Sprache(n)Englisch
www.system-rescue.org

SystemRescue, bis 2020 SystemRescueCd[3] (vom Englischen fürSystem-Rettungs-CD), ist eine aufArch Linux basierendeLinux-Distribution, die sich alsLive-System direktz. B. von einemUSB-Stick, über das Netzwerk mittelsPXE oder, so ein entsprechendesCD-ROM-Laufwerk vorhanden ist, von einerCD starten lässt. Sie wurde als kleines Rettungssystem entworfen (startfähiges Notfallsystem), um ein nicht mehr startbaresBetriebssystem zu reparieren und Daten wiederherzustellen.[4]

Funktionsumfang

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Das in Frankreich gestartete ProjektSystemRescue beinhaltet eine Reihe nützlicher Systemtools (siehe unten) und Basisanwendungen (Browser, Editor,Midnight Commander, Netzwerktools). Zusätzlich zur Konsole ist auch einX Window System mit demFenstermanagerXfce4 (bis Version 1.1.7JWM, davorGNU Window Maker) verfügbar.[5]

Die Distribution bietet einfache Möglichkeiten, um Administrationsaufgaben wie zum Beispiel das Erstellen oder Ändern von Partitionen vorzunehmen. So werden viele Systemprogramme und einfache Werkzeuge mitgeliefert. Außerdem werden die wichtigsten Dateisysteme (ext2/ext3/ext4,[6]Btrfs,XFS,JFS,VFAT,NTFS,[7]iso9660) und Netzwerksysteme (Samba,NFS) unterstützt.[5]

Bis Version 5 basierteSystemRescue aufGentoo Linux, seit Version 6.0 wirdArch Linux als Basis undsystemd alsinit-Prozess verwendet. Für 32-Bit-x86-Systeme (i686) steht Version 9.03 vom Mai 2022 zur Verfügung; neuere Versionen werden nur noch fürx86-64-CPUs angeboten.

Einige enthaltene Tools

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  • GNU Parted: Erstellen und Bearbeiten von Partitionen und Dateisystemen (mit grafischer Oberfläche GParted)
  • Clonezilla/Partimage: Speichern und Wiederherstellen von Partitionsimages
  • Dateisystemtools (e2fsprogs, xfsprogs, jfsutils,ntfs-3g, dosfstools): Formatieren, Größenänderung und Debuggen existierender Partitionen
  • Memtest86+: Testen des Arbeitsspeichers
  • NTFS-3G: Schreib-/Lesezugriff aufWindows-NTFS-Partitionen; seit Version 9.0 (veröffentlicht im Januar 2022) ist zusätzlich der im Linux-Kernel seit 5.15 integrierte Treiberntfs3[8] nutzbar.[3]
  • nwipe: Unwiederbringliches Löschen beschreibbarer Datenträger
  • sfdisk: Speichern und Wiederherstellen der Partitionstabelle
  • Smartmontools: Anzeigen derSelbstüberwachungsdaten von SSDs/HDDs
  • TestDisk: Testen und „Löschen rückgängig machen“ von Partitionen
  • Netzwerktools (Samba, NFS, ping, nslookup …)[9][10][11][12]

Siehe auch

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Weblinks

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Commons: SystemRescueCD – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. www.system-rescue.org.
  2. SystemRescueCd – Changelog. (Änderungsprotokoll) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. Februar 2019; abgerufen am 23. März 2023 (englisch). 
  3. abcSystemRescue – Changelog. (Änderungsprotokoll) Abgerufen am 23. März 2023 (englisch). 
  4. SystemRescueCD 1.6.1. In: heise Software-Verzeichnis. 27. September 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010. 
  5. abJürgen Donauer: Mit Unterstützung für Reiser4fs und ext4 – SystemRescueCd 1.1.6 steht bereit. In: TecChannel.de. 2. März 2009, abgerufen am 8. Oktober 2010. 
  6. Mathias Huber: SystemRescueCD 1.1.5 verbessert Ext-4-Unterstützung. In: Linux-Magazin Online. 13. Februar 2009, abgerufen am 8. Oktober 2010. 
  7. Werner Veith: Unterstützt experimentelles Dateisystem Btrfs: System-Rescue-CD klont auch NTFS-Dateisysteme. In: Computer Reseller News. 4. Januar 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010. 
  8. Thorsten Leemhuis: Linux-Kernel: Potenterer Treiber fürs NTFS-Dateisystem integriert. In:Heise online. 6. September 2021. Abgerufen am 23. März 2023.; Zitat: „Der neu in Linux eingeflossene NTFS-Treiber "NTFS3" verspricht bessere Performance & größeren Funktionsumfang als die – nun wachgerüttelte – Konkurrenz.“.
  9. Datenrettung: SystemRescueCd. In: pcwelt.de. 24. September 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010. 
  10. Jörg Thoma: SystemrescueCD 1.3.5 mit neuem Kernel. In: Golem.de. 28. Januar 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010. 
  11. Jörg Thoma: SystemrescueCD startet jetzt über NFS v3 oder NBD: Aktuelle Version mit Kernel 2.6.32.9 und XFCE 4.6.1. In: Golem.de. 1. März 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010. 
  12. Andrea Müller: SystemRescueCd 1.5.0 erschienen. In: heise open. 19. März 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010. 
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=SystemRescue&oldid=259234320
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