Film | |
Titel | Superwelt |
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Produktionsland | Österreich |
Originalsprache | Deutsch |
Erscheinungsjahr | 2015 |
Länge | 120 Minuten |
Stab | |
Regie | Karl Markovics |
Drehbuch | Karl Markovics |
Musik | Herbert Tucmandl |
Kamera | Michael Bindlechner |
Schnitt | Alarich Lenz |
Besetzung | |
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Superwelt ist ein österreichischer Spielfilm vonKarl Markovics aus dem Jahr 2015.[1] Der Film wurde auf dem45. Berlinale Forum am 9. Februar 2015 erstmals aufgeführt. Bei derDiagonale 2015 wurde Karl Markovics mit demThomas-Pluch-Drehbuchpreis ausgezeichnet.Ulrike Beimpold erhielt den Preis als beste Schauspielerin, ebenso beimÖsterreichischen Filmpreis 2016. Zudem gewann Superwelt in den Kategorien „Bildgestaltung Spielfilm“ (Michael Bindlechner) und „Szenenbild Spielfilm“ (Isidor Wimmer).
Die im freudlosen, routinierten Alltagsleben gefangene Familienmutter und Supermarktkassiererin Gabi beginnt, Stimmen zu hören. Dieser Einschnitt verändert nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres bodenständigen Ehemannes.
Der Film ist einer biblischenBerufungsgeschichte nachgebildet und zieht dabei einige Parallelen zu biblischen Topoi, wie bei der brennendenThujahecke (Brennender Dornbusch), bei der dreifachen Verleugnung durch ihren Sohn (Verleugnung des Petrus), die Wanderung durch den Sand der Schottergrube (Wüste), bei der Kaffeepause im Bauwagen mit den zwölf Schottergrubenarbeitern (Abendmahl Jesu), das Waschen neben der Wasserpumpe (Jakobsbrunnen) – auffallend ist hier auch die Nähe zum kaum fließenden Bach, der an den Jordan erinnert (Taufe Jesu).
Der Film hatte ein Budget von ca. 2,3 Mio. Euro und wurde innerhalb von 35 Drehtagen aufgenommen. Die Zeit von der Idee bis zur Umsetzung beziffert der Regisseur mit ca. zwei Jahren.[2]