| Stuttgarter Nachrichten – StN | |
|---|---|
| Beschreibung | deutsche Tageszeitung |
| Verlag | Stuttgarter Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH |
| Erstausgabe | 12. November 1946 |
| Erscheinungsweise | täglich außer sonntags |
| Verkaufte Auflage | 134.668[1] Exemplare |
| (IVW 4/2025, Mo–Sa) | |
| Reichweite | 0,49 Mio. Leser |
| (MA 2017 II) | |
| Chefredakteur | Joachim Dorfs |
| Geschäftsführer | Herbert Dachs |
| Weblink | stuttgarter-nachrichten.de |
| ZDB | 126605-6 |
DieStuttgarter Nachrichten (StN) sind eine inStuttgart erscheinende Tageszeitung. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst diebaden-württembergische Landeshauptstadt und dieRegion Stuttgart mit 2,7 Millionen Einwohnern. Seit Januar 2026 istJoachim Dorfs Chefredakteur, der bereits seit 2008 Chefredakteur derStuttgarter Zeitung ist.
Vom 17. Januar 2010 bis zur Einstellung am 27. März 2016 betreute die Redaktion auchSonntag Aktuell, dessen Redaktion aufgelöst wurde.
Der Sitz der Redaktion und des Verlags ist dasPressehaus Stuttgart im StadtbezirkMöhringen.
Dieverkaufte Auflage betrug im ersten Quartal 2023 mit derStuttgarter Zeitung zusammen 134.668 Exemplare, ein Minus von 37 Prozent seit 1998.[2]
Die Zeitung erschien erstmals am 12. November 1946 unter derLizenz der amerikanischen Militärregierung, anfangs nur drei Mal pro Woche. Herausgeber warenHenry Bernhard,Otto Färber undErwin Schoettle. Zum 1. April 2016 wurden die Redaktionen von Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung weitgehend zusammengelegt. Jeweils 12 Autoren schreiben exklusiv für eine der beiden Zeitungen.[3] Am 19. Januar 2022 wurde der Abbau von 20 Prozent der Redakteursstellen bis Jahresende bekanntgegeben. Die Zahl derZeitungsbücher soll von fünf auf vier reduziert werden.[4]
Ehemalige Chefredakteure
DieAuflage derStuttgarter Nachrichten wird gemeinsam mit derStuttgarter Zeitung ausgewiesen. Die beiden Blätter haben wie die meistendeutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 2,7 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 9,3 % abgenommen.[6] Sie beträgt gegenwärtig 134.668 Exemplare.[7] Der Anteil derAbonnements an der verkauften Auflage liegt bei 87,2 Prozent.
| 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 213.645 | 218.674 | 214.970 | 213.265 | 209.333 | 206.209 | 204.499 | 225.324 | 222.558 | 217.326 | 215.965 | 210.226 | 206.783 | 199.709 | 197.269 | 190.250 | 184.364 | 177.538 | 171.711 | 164.600 | 197.257 | 189.267 | 183.588 | 173.241 | 162.861 | 164.691 | 148.410 | 134.668 |
DieStuttgarter Nachrichten haben dreiLokalausgaben alsKopfblatt:
Mit diesen hatten dieStuttgarter Nachrichten eine Kernauflage von 52.220 Exemplaren (IV/2016), die nicht mehr einzeln ausgewiesen wird. Hinzu kommen sieben Sublokalausgaben mit unterschiedlicher Erscheinungsweise; sie werden dem Blatt täglich oder mehrmals pro Woche als fünftes Zeitungsbuch beigefügt.
Außerdem erstellen dieStuttgarter Nachrichten die überregionalen Seiten (Mantel) folgender Lokalzeitungen in der Region Stuttgart:Backnanger Kreiszeitung,Gäubote,Heidenheimer Neue Presse,Mühlacker Tagblatt, Murrhardter Zeitung,Nürtinger Zeitung/Wendlinger Zeitung,Rems-Zeitung,Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung,Kreiszeitung Böblinger Bote,Vaihinger Kreiszeitung,Waiblinger Kreiszeitung/Schorndorfer Nachrichten/Welzheimer Zeitung/Winnender Zeitung. Des Weiteren stehen sie in redaktioneller Kooperation mit demSchwarzwälder Boten, dem sie den überregionalen Stoff zuliefern.
Seit Januar 2010 stellen dieStuttgarter Nachrichten im Rahmen einer redaktionellen Partnerschaft mit der über denSüddeutschen Verlag ebenfalls zurSüdwestdeutsche Medien Holding gehörende Verlagsgruppe Hof-Coburg-Suhl (HCS) auch derFrankenpost in Hof, derNeuen Presse in Coburg, demFreien Wort in Suhl und derSüdthüringer Zeitung in Bad Salzungen überregionale Inhalte zur Verfügung.[9]

Verlag derStuttgarter Nachrichten ist die Stuttgarter Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH. Sie gehört zur Medienholding Süd, die wiederum Teil derNeue Pressegesellschaft ist.[10]
ZurZeitungsgruppe Stuttgart gehört u. a. auch dieStuttgarter Zeitung.
Lobbycontrol kritisiert, dass sich dieStuttgarter Nachrichten – wie auch dieStuttgarter Zeitung – vehement zum umstrittenen GroßprojektStuttgart 21 bekennt. Dies hänge damit zusammen, dass sie zurSüdwestdeutsche Medien Holding gehörte, die wiederum finanziell vollkommen von derLandesbank Baden-Württemberg abhängig sei.[11]