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Stephan Hartmann

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für weitere Personen ähnlichen Namens sieheStefan Hartmann.
Stephan Hartmann (2015)

Stephan Hartmann (*1. März1968 inLimburg an der Lahn) ist ein deutscherWissenschaftsphilosoph und formalerErkenntnistheoretiker. Er ist seit 2012 Professor fürWissenschaftsphilosophie an derLudwig-Maximilians-Universität München und gemeinsam mitHannes Leitgeb Direktor des Munich Center for Mathematical Philosophy.

Werdegang

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Hartmann promovierte 1995 an derJustus-Liebig-Universität Gießen. Er verbrachte einjährige Forschungsaufenthalte an derUniversity of Washington und an derUniversity of Pittsburgh und lehrte von 1998 bis 2003 an derUniversität Konstanz, wo er die Forschungsgruppe Philosophy, Probability and Modeling gemeinsam mitLuc Bovens leitete. Von 2003 bis 2007 lehrte er an derLondon School of Economics and Political Science (ab 2006 als Professor), an der er von 2004 bis 2006 dasCentre for Philosophy of Natural and Social Science (CPNSS) leitete. Danach wurde er Professor am Department of Philosophy und Gründungsdirektor desTilburg Center for Logic and Philosophy of Science (TiLPS) an derUniversität Tilburg in den Niederlanden. Gastprofessuren führten ihn an dieUniversity of California, Irvine, und an dieUniversität Lund. 2016 wurde Stephan Hartmann zum Mitglied (Matrikel-Nr. 7716) derLeopoldina gewählt, 2019 zum Mitglied derBayerischen Akademie der Wissenschaften.

Stephan Hartmann istAlumnus derStudienstiftung des deutschen Volkes und bis heute Vertrauensdozent derselben.[1] Er ist Präsident derEuropean Philosophy of Science Association (EPSA) und derEuropean Society for Analytic Philosophy (ESAP).[2] Hartmann ist Mitglied der Reformkommission der Stiftung Münch.[3]

Hartmann beschäftigt sich mit Problemen aus der allgemeinen Wissenschaftsphilosophie, der Philosophie der Physik, der Philosophie der Sozialwissenschaften und der formalen Erkenntnistheorie. Er vertritt einen transdisziplinären Ansatz und verwendet beispielsweise wahrscheinlichkeitstheoretische Methoden (wie die TheorieBayesscher Netze) zur Untersuchung komplexer Fragestellungen aus verschiedenen Bereichen der Philosophie.[4]

Veröffentlichungen (Auswahl)

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  • 2003:Bayesian Epistemology (mit Luc Bovens). Oxford: Oxford University Press.
  • 2006:Models in Science (mit Roman Frigg). In: E. Zalta (Hrsg.): The Stanford Encyclopedia of Philosophy.
  • 2011:Probabilities in Physics (hg. mit Claus Beisbart). Oxford University Press.
  • 2011:Explanation, Prediction, and Confirmation (hg. mit Dennis Dieks, Wenceslao J. Gonzalez, Thomas Uebel und Marcel Weber). Berlin: Springer (The Philosophy of Science in a European Perspective series).

Weblinks

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Literatur

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  • Leopoldina Neugewählte Mitglieder 2016, Leopoldina, Halle (Saale) 2017, S. 19 (PDF)

Einzelnachweise

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  1. Stephan Hartmann im Jahresbericht 2012 der Studienstiftung des deutschen Volkes. In: Jahresbericht 2012. Studienstiftung des deutschen Volkes, 2012, abgerufen am 25. Februar 2018. 
  2. Stephan Hartmann auf der Website der Stiftung Münch. (PDF) Abgerufen am 25. Februar 2018. 
  3. Reformkommission der Stiftung Münch. In: stiftung-muench.org. Stiftung Münch, 2017, abgerufen am 25. Februar 2018. 
  4. stephanhartmann.org. Abgerufen am 14. Januar 2016
Personendaten
NAMEHartmann, Stephan
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Wirtschaftsphilosoph und Professor für Wissenschaftsphilosophie
GEBURTSDATUM1. März 1968
GEBURTSORTLimburg an der Lahn
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