Gemeinde Sotoserrano | ||
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Wappen | Karte von Spanien | |
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Basisdaten | ||
Land: | Spanien![]() | |
Autonome Gemeinschaft: | Kastilienleon![]() | |
Provinz: | Salamanca | |
Comarca: | Sierra de Francia | |
Gerichtsbezirk: | Béjar | |
Koordinaten: | 40° 26′ N,6° 2′ W40.435277777778-6.0325505Koordinaten:40° 26′ N,6° 2′ W | |
Höhe: | 505 msnm | |
Fläche: | 57,69 km² | |
Einwohner: | 513(Stand: 2024)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 9 Einw./km² | |
Postleitzahl(en): | 37657 | |
Gemeindenummer (INE): | 37313Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine | |
Verwaltung | ||
Bürgermeister: | Sebastián Requejo | |
Website: | www.sotoserrano.com | |
Lage des Ortes | ||
Sotoserrano ist einwestspanischer Ort und eineGemeinde(municipio) mit513 Einwohnern (Stand:2024) in derProvinz Salamanca in derAutonomen GemeinschaftKastilien-León.
Der Ort Sotoserrano liegt etwa 2,5 km nördlich desRío Alagón in einem Naturpark(Parque natural de Las Batuecas - Sierra de Francia) in einer Höhe von gut500 m. Bis nachSalamanca sind es ca. 90 km (Fahrtstrecke) in nordöstlicher Richtung; die sehenswerte StadtCiudad Rodrigo befindet sich etwa 66 km nordwestlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 470 mm/Jahr) fällt hauptsächlich im Winterhalbjahr.[2]
Jahr | 1857 | 1900 | 1950 | 2000 | 2021 |
Einwohner | 857 | 833 | 1.210 | 737 | 553[3] |
Der Bevölkerungsrückgang seit den 1950er Jahren ist im Wesentlichen auf dieMechanisierung der Landwirtschaft, die Aufgabe von bäuerlichen Kleinbetrieben und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.
Die Bevölkerung lebte jahrhundertelang alsSelbstversorger von der Landwirtschaft (v. a. der Viehzucht); Sotoserrano gilt als Wiege desJamón Ibérico.[4] Auch Handwerk und Kleinhandel haben eine gewisse Rolle gespielt. Seit den 1960er Jahren werden leerstehende Häuser als Feriendomizile(casas rurales) vermietet.
Am Ufer des Río Alagón wurdeniberische Kleinfunde gemacht; man nimmt an, dass der Volksstamm derVettonen hier siedelte. Inrömischer Zeit führte die „Silberstraße“(Via de la Plata) durch das Gebiet; auf ihr drangen auch dieMauren im 8. Jahrhundert nach Norden vor. Nach der christlichen Rückeroberung(reconquista) gab KönigAlfons IX. von León das Gebiet vonSoto de Francia im Jahr 1192 an die Kathedrale vonSantiago de Compostela.
Umgebung
Über das Jahr verteilt gibt es mehrere – ursprünglich religiös motivierte – Festtage zu Ehren Christi, der Gottesmutter Maria und weiterer Heiliger; Schutzpatron des Ortes istSan Ramón Nonato, der Gründer desMercedarier-Ordens.[5]