Das Unternehmen wurde am 7. Mai 1946 vonAkio Morita undMasaru Ibuka alsTōkyō Tsūshin Kōgyō K.K. (dt. etwa:Tokioter Kommunikationsindustrieunternehmen), abgekürztTotsuko, im damals fast vollständig kriegszerstörten Tokio gegründet.[6]
Der Sitz des Unternehmens war zuerst das ausgebrannte KaufhausShirokiya im StadtteilNihonbashi. Als die Räumlichkeiten nicht mehr zur Verfügung standen, wechselte es als Übergang nachKichijōji und 1947 letztlich nachShinagawa.
Ein oft gehörter Gründungsmythos ist, dass Sonys erstes Produkt ein automatischerReiskocher gewesen sei.[7] Tatsächlich hatte eine von Masaru Ibuka geleitete VorgängerfirmaTokyo Tsushin Kenkyusho an einem Reiskocher gearbeitet; es gelang aber nicht, einen funktionstüchtigen Prototyp zu entwickeln, so dass die Arbeiten eingestellt wurden.
Der Schwerpunkt war von Anfang an das Entwickeln und Herstellen von Produkten der Unterhaltungselektronik. Der Durchbruch gelang mit dem Erwerb einerLizenz zur Herstellung vonTransistoren von den US-amerikanischenBell Laboratories. Das Unternehmen brachte daraufhin sein erstesTransistorradio auf den Markt.
Mit Blick auf die geplante internationale Vermarktung seiner Produkte suchte das Unternehmen einen griffigen Markennamen, der zugleich das Logo darstellen und daher kurz sein sollte. Nach langen Überlegungen stieß man auf das lateinische Wortsonus (Klang). Es erinnerte an das damalige auch in Japan gebräuchliche englische ModewortSonnyboy (gescheiter Junge) und ansunny (heiter). Allerdings bedeutet die japanische Aussprache vonsonny so viel wieGeld verlieren. Letztlich strich man ein N und gelangte zuSony.
Sony war dabei das erste japanische Unternehmen, das sich einen Namen wählte, der in lateinischen Buchstaben geschrieben wurde (was angesichts des verlorenenKrieges gegen die USA zu großen öffentlichen Diskussionen führte).
Ab 1955 wurde der Name als Marke für Produkte genutzt; 1958 wurde die ganze Firma inSony umbenannt.
Im Jahr 1975 stieg Sony in einem Joint-Venture zusammen mit derUnion Carbide Company in die Batterie-Technik ein.[8]
Im August 1981 stellte Sony-Chef Akio Morita die erste filmlose Magnetkamera unter der BezeichnungMavica vor.[9]
Ein besonderer Schwerpunkt war dieMiniaturisierung der Geräte. In den 1990er Jahren brachte Sony jährlich etwa 500 neue Produkte auf den Markt.[10]
Im Jahr 2007 verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach Minato.
Im September 2012 unterstützte SonyOlympus nach einemBilanzskandal mit etwa einer halben Milliarde Euro und erlangte damit einen Stimmrechtsanteil von 11,46 %.[11]
Anfang Februar 2014 kündigte Sony an, aufgrund der schwachen Umsatzzahlen seine PC-Sparte zusammen mit der Marke VAIO bis März 2014 an das UnternehmenJapan Industrial Partners zu verkaufen. Das Fernsehgeschäft solle in ein neues Unternehmen ausgegliedert werden.[12] Durch diesen Umbau sollten weltweit etwa 5000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Sony wollte sich so in Zukunft auf seine bisherigen umsatzstarken Marken Xperia (Smartphones und Tablets) und PlayStation (Spielkonsolen) konzentrieren. Durch den Verkauf des Geschäfts mit Personal Computern entstand dieVAIO Corporation, an der Sony noch mit 5 % beteiligt ist.
2017 verkaufte Sony seine Akku-Sparte für 153 Mio. Euro anMurata Seisakusho.[13][14] In diesem Bereich hatte Sony (ab dem Jahr 2000) über 1.000 Patente angemeldet und gehörte an der Zahl dieser Patente gemessen zu den ersten zehn.[15]
Im September 2019 verkaufte Sony seinen Olympus-Rest-Anteil von 5 %.[16] Wegen desBrexit verlagerte Sony im selben Jahr seinen Europasitz vonLondon nachAmsterdam.[17]
Sony Radio-Tuner ST5600 mit Verstärker TA1010 (ab 1970)Sony-Weltempfänger ICF-SW77MiniDisc-SpielerSony-Kassettendeck, CD-Player und Verstärker (etwa 1992)
In den 1950er Jahren entwickelte Sony als eines der ersten Unternehmen einRadio mit Transistoren, dasSony TR-55 (1955). Morita kaufte damals in den USA für 1000 US-Dollar die Rechte.
Mit demTPS-L2 entwickelte Sony 1979 den erstenWalkman – einen kleinen, tragbaren Kassettenspieler. An dem BegriffWalkman hält Sony bis heute dasMarkenrecht. Eine Ausnahme bildetÖsterreich, dort wurde Sony dieses Markenrecht im Juni 2002 vom Obersten Gerichtshof entzogen. 2004 räumte Sony ein, dass der Walkman die Erfindung des DeutschenAndreas Pavel war, der schon zwei Jahre vor den Japanern ein dem Walkman sehr ähnliches Gerät namensStereobelt patentieren ließ.[19]
Im Jahr 1983 brachtePhilips (in Zusammenarbeit mit Sony) dieCompact Disc (CD) heraus; Sony produziert bis heute auchCD-Spieler. Die mobilen Abspielgeräte wurden zunächst in Anlehnung an denWalkmanDiscman genannt, seit 1999 werden sie alsCD Walkman bezeichnet.[20]
Alsdigitaler Nachfolger derMusikkassette (MC) wurde von Sony in den 1990er Jahren dieMiniDisc (MD) entwickelt. Vor allem im asiatischen Raum fand die MiniDisc große Verbreitung. In Deutschland setzte sie sich jedoch wegen teurerLizenzgebühren und aufwendigerKopierschutzmechanismen nicht durch. Aufgrund der geringen Größe der Geräte und der Robustheit der Medien waren die MD als mobiler Musikdatenträger zeitweise einigermaßen beliebt. Insbesondere Presse und Rundfunk schätzten sie sehr für Interviews wegen der damit unkompliziert und qualitativ sehr hochwertig möglichen Mikrofonaufnahmen. Auch die langenAkkumulator-Laufzeiten der MD-Geräte halten das Format bis heute am Leben. Sie erreichen bei manchen Modellen bis zu 135 Stunden.
Das von Sony und Philips 1998 entwickelteSACD-Format konnte sich am Markt nicht durchsetzen.
Zum 1. Oktober 2002 wurde der japanische MitbewerberAiwa zu 100 % von Sony übernommen.[21]
Späterer Betamax-Videorekorder SL-HF100Action-Camcorder mit UnterwassergehäuseSony HandyCam Pro CCD-V90E
1960 brachte Sony mit demTV-8-301 den ersten tragbarenTransistorfernseher auf den Markt.[22]
Die von Sony entwickelten und im Oktober 1968 auf den Markt gebrachtenTrinitron-Farbbildröhren[23] wurden auch im professionellen Bereich[24] und in Computermonitoren eingesetzt.[25]Sie wurden vonLCD-, LED- undPlasma-Fernsehern vom Markt verdrängt.
Eine weitere Entwicklung war das VideoaufnahmesystemBetamax, das in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre auf den Markt kam. Betamax verlor denFormatkrieg gegen das konkurrierendeVHS-System (JVC), obwohl es bessere Messwerte erzielte.[26]Sony verkauftCamcorder undAction-Camcorder für den Unterhaltungsmarkt und professionelle Videokameras.[27] Erst 1988 bot auch Sony VHS-Videorekorder an, deren Technik vonHitachi stammte.[28] Im November 2015 kündigte Sony die Einstellung des Verkaufs der Betamax-Videokassetten zum März 2016 an.[29]
Sony vermarktete ab 1997 Fernseher einige Jahre lang auch unter dem MarkennamenWEGA. Bis 2003 wurden weltweit über 40 Millionen dieser Fernsehgeräte verkauft.[30] Seit 2005 werden vorrangig LCD-Flachbildfernseher mit der FernsehnormHDTV undProjektoren, die Produkteigenentwicklungen sind, unter der BezeichnungBRAVIA vertrieben.Die nach den NormenHDCAM,XDCAM sowieSRX-4K arbeitenden Projektoren, welche die kinotypische Bildwiederholrate von 24 Bildern pro Sekunde verarbeiten können, werden unter der BezeichnungCinealta vermarktet. 2008 stellte Sony auf derInternationalen Funkausstellung Berlin (IFA) die 200-Hertz-Technologie vor.
Seit 2017 verkauft SonyOLED-Fernseher. Im Januar 2017 wurde der A1E mit einem X1 Extreme Prozessor vorgestellt.[31] Der AF8[31] mit4K folgte 2018. Auf der IFA 2018 wurde der AF9 vorgestellt, der eine Schallabstrahlung durch den Bildschirm (Acoustic Surface Audio) hatte. 2019 folgte das Modell AG9 mit einem gegenüber dem AF9 verbesserten Acoustic Surface Audio, das nun auchDolby Atmos unterstützt.[32]
Auf der CES 2019 stellte Sony erstmals einen8K-Fernseher vor (ZG9).
Zusätzlich zur Unterhaltungselektronik machte sich Sony in den letzten Jahren einen Namen im Film- und Musikgeschäft. Für zwei Milliardenbritische Pfund kaufte Sony 1988 dasTonträgerunternehmenCBS Records und alle damit verbundenen Rechte, worausSony Music Entertainment (SME) entstand, eine Tochter derSony Corporation of America (SCA). Dieser Unternehmenszweig fusionierte 2004 mit dem TonträgerunternehmenBertelsmann Music Group (BMG), einer Tochter desBertelsmann-Konzerns. Beide agierten unter dem NamenSony BMG Music Entertainment, bis BMG sich aus dem Musikgeschäft zurückzog.
Ein aus vier Investmentgesellschaften unter der Führung von Sony und dem KabelnetzkonzernComcast bestehendes Konsortium kaufte 2005 außerdem das FilmstudioMetro-Goldwyn-Mayer und dessen TochterunternehmenUnited Artists.
Im August 1981 hatte Sony-Chef Akio Morita die erste filmlose (aber noch analoge) Magnetkamera unter der BezeichnungMavica vorgestellt. Bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984 konnten Sony undCanon bei Bildübertragungsversuchen mit Zeitungsverlagen ordentliche Ergebnisse vorweisen.[9] Seit den 1990er Jahren stellt SonyDigitalkameras in größerer Zahl her. Fast zeitgleich erschienen die SerienDigital Mavica[33] undCyber-shot.[34] 2002 stellte Sony dieDigital-Mavica-Reihe ein. Weiterhin produziert Sony digitaleCamcorder unter der MarkeHandycam.
Seit 1996 der erste Sony-Camcorder mit einemZeiss-Objektiv vorgestellt wurde, besteht zwischen beiden Unternehmen eine Partnerschaft.[35] Bis 2009 wurden über 100 Millionen Systeme verkauft.[36]
2005 Sony stellte mit derCybershot R1 eine digitaleBridgekamera mit 10,2-Megapixelsensor inAPS-C-Größe vor.[37]
Neben der Herstellung eigener Kameras ist Sony auch Zulieferer vonBildsensoren für viele weitere Unternehmen. Kehrseite dieser Dominanz[38] sind zum Beispiel die Rückrufe von Digitalkameras mit Sony-Sensoren (2005:Canon,Fujifilm,Konica Minolta,Nikon,Ricoh,Olympus).
Im Januar 2006 übernahm Sony das Kamerageschäft vonKonica Minolta.[39] Im Juni desselben Jahres erschien die weitgehend auf Konica-Minolta-Technik beruhende erste Sony-Spiegelreflex-KameraSony AlphaA100.[40] 2013 brachte Sony als erster Anbieter die spiegellose KameraA7 mit Sensor im Kleinbildformat auf den Markt. 2015 erzielte dieSonyAlpha 7 II sehr gute Testergebnisse.[41] Zur Photokina 2018 zogen Canon mit derEOS R und Nikon mit derZ 7 undZ 6 nach.[42] 2019 hat Sony einen weltweiten Marktanteil von 20,2 Prozent, liegt damit vorNikon;[43] in Japan war Sony Ende 2019 nach Zuwächsen in allen Kamerabereichen Marktführer.[44]
Von 2012 bis 2019 hielt Sony Anteile von Olympus (zu Beginn 11,46 Prozent Stimmrechtsanteil).[11][16]
Sony Group Corporation ist mit einer Beteiligung von 14,8 Prozent der größte Aktionär des japanischen Kameraobjektiv-HerstellersTamron.[45]
Eines der erfolgreichsten Produkte von Sony sind diePlayStation-Spielkonsolen, die über die TochtergesellschaftSony Interactive Entertainment (bis 2016:Sony Computer Entertainment Inc.) produziert und entwickelt werden. Die erste PlayStation kam 1994 in Japan auf den Markt. Die Entwicklung der PlayStation ging ursprünglich aus einer Kooperation mitNintendo hervor, die zum Ziel hatte, ein CD-Laufwerk für dasSNES herzustellen. Nach einem Zerwürfnis mit Nintendo wurde die PlayStation zum eigenständigen Sony-Produkt. Nach vielen Erfolgen mit derPlayStation 2 als bislang weltweit meistverkaufte Spielkonsole hatte Sony Ende 2006 mit starken Verlusten im Konsolenbereich zu kämpfen, da Sony diePlayStation 3 nach dem Release unter den Produktionskosten verkauft hat. Nachdem Sony die 40-GB-Version auf den Markt brachte und sowohl den Preis als auch die Produktionskosten durch neue Bauteile in der Hardware gesenkt hatte, wurden nun schwarze Zahlen geschrieben.[46] Der Erfolg setzte sich mit der im November 2013 erschienenenPlayStation 4 fort. Mit derPlayStation 5 kündigte Sony für den 19. November 2020 in Europa eine neue Konsole der PlayStation-Reihe an.
Sony Xperia XZSonyCMOS-SensorenExmorSony Tablet S (links) und Sony Tablet P (rechts)
Sony begann die Entwicklung seinerMobiltelefone Mitte der 1990er Jahre inStuttgart in Zusammenarbeit mitSiemens. Zu Beginn der Zusammenarbeit lieferte Sony lediglich dieAkkus, Siemens produzierte die Mobiltelefone für Sony.
Im Jahr 1998 beendete Sony die Zusammenarbeit mit Siemens und baute ein eigenes Entwicklungszentrum mit dem Namen DTCE (Digital Telecommunication Europe) inDornach bei München auf.[47] Die Mobiltelefone wurden im Sony-Werk imelsässischenRibeauvillé produziert.[48]
Im August 2001 wurde mit dem schwedischen TelekommunikationskonzernEricsson ein Abkommen zur Gründung einesGemeinschaftsunternehmens namensSony Ericsson unterzeichnet. Das Unternehmen nahm seine Aktivität am 1. Oktober 2001 auf.[49] Wegen finanzieller Schwierigkeiten im Zuge des Joint-Venture wurde die Entwicklung der Mobiltelefone für den CDMA Standard sowie die Standorte in Dornach und inNorth Carolina zum Ende 2003 aufgegeben. Am Standort Dornach wurde Forschung und Entwicklung eingestellt und es wurden etwa 300 Angestellte entlassen.[50]
Im Jahr 2004 verließ Sony Ericsson den Standort Dornach.[51] Sony Ericsson gehörte Sony und Ericsson zu gleichen Teilen, der schwedische Partner zog sich mit Jahreswechsel 2011/2012 jedoch aus dem Joint Venture zurück.
Im Jahr 2011 stellte Sony ebenfalls die beiden eigenen Tablets „Sony Tablet P“ und „Sony Tablet S“ vor.
Am 29. Februar 2012 wurde zum Abschluss der Integrierung in die Sony-Infrastruktur der Name des nun 100%igen Tochterunternehmens von „Sony Ericsson Mobile CommunicationsAB“ in „Sony Mobile Communications AB“ geändert. Seitdem werden jegliche Smartphones unter der MarkeSony vertrieben, der Unternehmensstandort befindet sich inLund (Schweden). Als Besonderheit der Übernahme gilt, dass von den SmartphonesXperia S sowieXperia ion sowohl Modelle mit der alten MarkeSony Ericsson als auch solche mit dem LogoSony existieren.
Sony versuchte immer wieder, eigene Standards zu etablieren, um dadurch die eigene Marktposition auszubauen. Zu nennen sind unter anderem derMemory Stick (ein Flash-Speicher für Digitalkameras) sowie die in den Sony-Digitalkameras verwendeten Akkus, die über spezielleMikrocontroller verfügten und so den Austausch oder Nachbau anfangs erfolgreich verhinderten.
Optische Speichermedien (CD,DVD,BD) werden vonSony DADC hergestellt. Weltweit betreibt DADC rund ein Dutzend Produktionswerke und ein Dutzend weiterer Distributionsstandorte. Hauptsitz für die internationalen Aktivitäten (ohne USA) von Sony DADC ist das Werk inAnif in Österreich, das auch die Region Europa betreut; US-Stammsitz ist das 1983 inTerre Haute eröffnete Werk. Neben Drittkunden betreut Sony DADC insbesondere auch die Produkte der konzerneigenen Schwesterunternehmen SME, SPE undSCE.
DerSony Reader, ein E-Book-Lesegerät, ist das Nachfolgegerät des in Japan verbreitetenLIBRIé.
Mit seinen Akkus ist Sony auch Zulieferer für viele weitere Unternehmen. Kehrseite dieser Dominanz sind auch in diesem Bereich beispielsweise die Rückrufe vonNotebook-Akkus (2006:Dell,Apple,Toshiba,IBM,Lenovo).
Weitere Produkte waren der künstliche Roboter-HundAibo (1999–2006) und der humanoideRoboterQrio, der aber nicht mehr in den Verkauf kam,[52] die Vaio-PCs (beispielsweise Laufwerke vonHitachi) sowie die aufPalm OS basierendenClié-PDAs, wobei diese bereits eingestellt wurden. Am 6. Februar 2014 gab Sony bekannt, vorübergehend keine neuen Modelle mehr von Vaio auf den Markt zu bringen.[53]
Im Rahmen der Consumer Electronics Show inLas Vegas präsentierte das Unternehmen im Januar 2020 dasbatterieelektrisch angetriebeneKonzeptfahrzeugVision-S. Dieses veranschaulicht, wie die Informationen verschiedener Sensoren aufeinander abgestimmt sind, sodass ein weiterer Schritt in RichtungAutonomes Fahren gelingen soll. Das Fahrzeug basiert auf einer eigens entwickeltenPlattform, an der unter anderemMagna Steyr,Bosch,Continental undZF Friedrichshafen beteiligt waren. Den Antrieb übernehmen zweiElektromotoren mit jeweils 200 kW (272 PS). Auf 100 km/h soll das Fahrzeug in 4,8 Sekunden beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 240 km/h an. Ob dieLimousine in Serie produziert werden wird, ließ Sony zunächst offen.[54] Im Januar 2022 gab Sony auf der CES bekannt, Elektroautos marktreif machen zu wollen. Zudem wurde das Elektro-SUVVision-S 2.0 als zweiter Prototyp auf derselben Plattform wie das erste Konzeptfahrzeug vorgestellt.[18][55]
Zusammen mitHonda wurde auf der CES im Januar 2023 die MarkeAfeela vorgestellt, unter der ab 2026 gemeinsam Elektrofahrzeuge vermarktet werden sollen. Zudem stellte man eine Weiterentwicklung desVision-S vor.[56] Für Mitte 2026 ist die Markteinführung des SerienfahrzeugsAfeela 1 geplant. Hierfür wurde auf der CES im Januar 2025 ein seriennahes Modell gezeigt.[57]
In den Ausstellungsräumen im TokioterSony Building in der Nähe vonGinza kann man die Produktpalette von Sony kennenlernen und teilweise auch ausprobieren.
In Deutschland ist Sony mit einem Forschungszentrum inStuttgart-Wangen (ehemals Sony-Wega in Fellbach) sowie mit einer Vertriebs- und Marketingzentrale vertreten, die von Juli 2006 bis Mitte 2007 von Köln nach Berlin verlagert wurde.
Die Europazentrale des Konzerns befindet sich in Amsterdam.
2011 kam es zu einer ganzen Welle vonHacker-Angriffen auf das Unternehmen und seine Tochterfirmen. Mehrfach wurden Millionen Kundendaten von den Servern kopiert und teilweise veröffentlicht. Das Unternehmen musste zeitweise einige seiner Angebote ganz abschalten, unter anderem dasPlayStation Network (PSN). Medienberichten zufolge waren von derDatenpanne mehrere Millionen Kunden von Sonys OnlinedienstenQriocity,PlayStation Network undOnline Entertainment betroffen, von denen Benutzername, Postanschrift und E-Mail-Adresse, teilweise Bankkontodaten in mehreren Angriffen kopiert und gespeichert wurden. Im Nachhinein richtete Sony eine Hotline für Betroffene ein und gab kostenpflichtige Download-Angebote für Sonys SpielekonsolenPlayStation 3 undPlayStation Portable als Entschädigung kostenlos zum Download frei. Nach den Angriffen bekannte sichAnonymous in ihrem News-Blog zu den Attacken auf Sony.[59][60][61][62]
Lutz Hachmeister, Günther Rager (Hrsg.):Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medienkonzerne der Welt. Jahrbuch 2000 (= Beck’sche Reihe. 1358). Beck, München 2000,ISBN 3-406-42158-X, S. 102–112.
Lutz Hachmeister, Günther Rager (Hrsg.):Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medienkonzerne der Welt. Jahrbuch 2005 (= Beck’sche Reihe. 1658). Beck, München 2005,ISBN 3-406-52832-5, S. 88–94.
S. Noma (Hrsg.):Sony Corporation. In:Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha 1993,ISBN 4-06-205938-X, S. 1445.
James Monaco,Hans-Michael Bock:Film verstehen. Das Lexikon. Die wichtigsten Fachbegriffe zu Film und Neuen Medien. Überarbeitete Neuausgabe. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2011,ISBN 978-3-499-62667-8, S. 225–226.
John Nathan:Sony: The Private Life. Houghton Mifflin, New York 1999,ISBN 978-0-618-12694-1.
„Sony ohne Fernseher wird es nicht geben.“ Der designierte Sony-Chef Hirai erklärt, wie er sich die Zukunft des Konzerns vorstellt – und was seine Handys besser können als andere. In:Welt am Sonntag, 11. März 2012, S. 37. (Interview: Thomas Heuzeroth)Online.
↑Sony schließt Werk in Frankreich. In: ad hoc news. trading-house.net AG, 5. Dezember 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. März 2010; abgerufen am 28. November 2015.