Sondernach (elsässischSunderna) ist einefranzösischeGemeinde mit 590 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartement Haut-Rhin in derRegionGrand Est (bis 2015Elsass). Sie ist Mitglied des GemeindeverbandsVallée de Munster. Das Gemeindegebiet gehört zumRegionalen Naturpark Ballons des Vosges.
Sondernach liegt an einem Ausläufer desVogesenhauptkamms, etwa 25 Kilometer südwestlich vonColmar auf etwa 550 m Meereshöhe. Die Herkunft des Ortsnamens wird auf zwei Arten erklärt. Sondernach könnte sich aus „der Sonne nah“ ableiten, oder aus „zum sundern Ach“, da es der südlichste Ort imFechttal ist.
Von 1871 bis zum Ende desErsten Weltkrieges gehörte Sondernach als Teil desReichslandes Elsaß-Lothringen zumDeutschen Reich und war demKreis Colmar imBezirk Oberelsaß zugeordnet.
| Jahr | 1910 | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2019 |
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| Einwohner | 1144 | 554 | 588 | 559 | 527 | 640 | 614 | 647 | 598 |
| Quellen: Gemeindeverzeichnis[1], Cassini und INSEE |
Bei Sondernach befinden sich der französischeSoldatenfriedhof „Bois de Maettlé“ und die „Église de l’Emm“, die 1931 geweihte Pfarrkirche vonMetzeral und Sondernach, die auch dem Gedenken der bei Metzeral Gefallenen desErsten Weltkriegs gewidmet ist. Der 1920 angelegte Friedhof wurde in den Jahren 1924 und 1929 umgestaltet. Hier liegen 373 Tote des Ersten Weltkriegs, gefallen vornehmlich im Fechttal, begraben.
Église de l’Emm
Lutherische Kirche
- Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998,ISBN 2-84234-036-1, S. 899.
- ↑1910: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Colmar