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Sommerwurzen

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Sommerwurzen

Thymian-Sommerwurz (Orobanche alba)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung:Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie:Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae)
Gattung:Sommerwurzen
Wissenschaftlicher Name
Orobanche
L.

Sommerwurzen (Orobanche) sind einePflanzengattung innerhalb derFamilie derSommerwurzgewächse (Orobanchaceae). Die nur noch etwa 100Arten sindholoparasitischeBlütenpflanzen, alsoVollschmarotzer.

Beschreibung und Ökologie

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Illustration derGelben Sommerwurz (Orobanche lutea)
Detail der zygomorphen Blüte derGinster-Sommerwurz (Orobanche rapum-genistae)
Samen derBläulichen Sommerwurz (Orobanche coerulescens)

Vegetative Merkmale

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Sommerwurz-Arten sind einjährige oder ausdauerndekrautige Pflanzen und Vollschmarotzer. Die bleichenSprosse werden erst nach Ausbildung der Speicherknolle entwickelt. Sommerwurzpflanzen besitzen keineChloroplasten und können keinePhotosynthese betreiben, sie sind daher vollständig auf die Ernährung durch ihre Wirte angewiesen (Holoparasit). Ihr schnelles Wachstum wird durch die in der Wurzelknolle gespeichertenReservestoffe ermöglicht. Die Sprosse tragen nur reduzierteSchuppenblätter, in deren Achseln im oberen Teil dieBlüten stehen.

Generative Merkmale

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Die zwittrigenBlüten sindzygomorph. DieKronblätter sind zu einer Röhre verwachsen. Pro Blüte gibt es vierStaubblätter.

DieKapselfrüchte können einige Tausend Samen enthalten und eine Sommerwurzpflanze kann über 300.000 Samen bilden, die später mit dem Wind ausgebreitet werden. Samen der Sommerwurz-Arten gehören mit 0,3 bis 0,5 Millimetern Länge zu den kleinsten allerPflanzensamen. Die Samen können mehrere Jahre im Boden ausdauern, ohne ihre Keimfähigkeit zu verlieren. Ihre Keimung wird von Substanzen, sogenanntenKeimungsinduktoren, ausgelöst, die von Wurzeln der Wirtspflanze ausgeschieden werden. Diese Stoffe werden unter dem BegriffStrigolactone zusammengefasst. Ihre unterschiedliche Struktur trägt zur Wirtsspezifität verschiedenerOrobanche-Arten bei. Erreicht die Keimwurzel eine geeignete Wirtswurzel, dringt sie in diese ein und bildet ein spezielles Kontaktorgan, dasHaustorium. Nach Anschluss an die Leitbündel des Wirtes entwickelt die Sommerwurzpflanze zunächst auf der Wurzeloberfläche ihres Wirtes ein Speicherorgan (Tuberkelstadium), an dem sich der spätere Spross bildet. Ihre Wurzeln sind nicht zur Nährstoffaufnahme aus dem Boden befähigt, können aber bei Kontakt mit Wurzeln des ersten oder eines anderen Wirtes weitere Haustorien bilden. Gelegentlich dringen diese auch in die Wurzeln der eigenen oder einer anderen Sommerwurzpflanze ein.

Orobanche als Schädling

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Sommerwurz-Arten parasitieren nur aufzweikeimblättrigen Wirtspflanzen. Ihre Wirtsselektivität ist unterschiedlich ausgeprägt.[1] Während manche Arten Wirte bestimmter Familien bevorzugen (zum BeispielOrobanche ramosa u. a. Solanaceae), besitzen andere ein sehr enges Wirtsspektrum (zum BeispielOrobanche cumana auf Sonnenblume). Die verursachten Schäden an den Wirtspflanzen sind auf den Entzug von Wasser und Nährstoffen zurückzuführen. In bewässerten und gedüngten Kulturen sind die Schäden wesentlich geringer, wirtschaftliche Bedeutung hat der Sommerwurzbefall daher vor allem in den ärmeren Ländern Afrikas und Westasiens. Neben zahlreichen, nur punktuell oder begrenzt verbreiteten Arten spielen fünf Arten als Schädlinge in landwirtschaftlichen Kulturen eine besondere Rolle:

  • Orobanche cernua auf Sonnenblumen, Tomaten, Auberginen und Tabak;
  • Orobanche crenata auf Ackerbohnen, Kichererbsen, Linsen, Erbsen, Futterwicken, Möhren, Salat und Sonnenblumen;
  • Orobanche minor auf Klee, Luzerne und Tabak.

Die Samen werden durch landwirtschaftliche Maschinen, verunreinigtes Erntegut, Bewässerungssysteme und Erosion verbreitet. Auch Tiere können die Samen äußerlich und nach Aufnahme mit dem Futter durch ihre Ausscheidungen verschleppen. Die Schäden durch Sommerwurzbefall können durch Bodenbehandlung, Düngung, Bewässerung und Zeitpunkt der Saat beeinflusst werden. DieBekämpfung der Sommerwurzpflanzen nach dem Auftreten erfolgt in wenig entwickelten Ländern durch Entfernen der Blütensprosse von Hand.

Sommerwurz-Arten lassen sich nur schwierig bekämpfen, da sie kein Chlorophyll besitzen und die Samen äußerst widerstandsfähig sind.[2] Nur wenigeHerbizide sind gegen sie wirksam.[3]

Verschiedene biologische Bekämpfungsverfahren werden noch erprobt, die bisher keine wirksame und wirtschaftliche Bekämpfung der Sommerwurzarten ermöglichen:

In Sonnenblumen-Kulturen sollen Maispflanzen als „Fangpflanzen“ dienen, die den Samen vonOrobanche cumana zurKeimung bringen. Da die Keimlinge auf Mais nicht überleben können, sterben diese ab.[4]
Auf längere Sicht erscheint dieZüchtung von resistenten Kulturpflanzensorten die sinnvollste Lösung zu sein.

Systematik, botanische Geschichte und Verbreitung

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Die GattungOrobanche wurde 1753 durchCarl von Linné aufgestellt.[5]Günther Beck von Mannagetta und Lerchenau veröffentlichte 1890 eineMonographie der Gattung Orobanche. Theodor Fischer, Cassel. AlsLektotypusart wurdeOrobanche majorL. festgelegt.[5] Ein Synonym vonOrobancheL. istOrobancheC.A.Mey.[6]

Die GattungOrobanche wurde in die Familie derBraunwurzgewächse (Scrophulariaceae) gestellt. Sie wird nach molekulargenetischen Daten in die Familie derSommerwurzgewächse (Orobanchaceae) eingeordnet. Die Unterscheidung der einzelnen Arten anhand morphologischer Eigenschaften ist schwierig. Es erfolgte nach molekulargenetischen Untersuchungen eine Aufspaltung der GattungOrobanche s. l. (bis zu 200 Arten) in einige Gattungen. Bei Joel 2009 sind die beiden GattungenOrobanche s. str. (Chromosomengrundzahl x = 19) undPhelipanchePomel (Chromosomengrundzahl x = 12) getrennt.[7] Schneider stellt 2016 weitere Arten in die reaktivierte GattungAphyllonMitch.[8] Damit werden in der GattungOrobanche s. str. (nur noch bis zu 100 Arten) keine Untergattungen, Sektionen oder Untersektionen akzeptiert.[6]

DieOrobanche-Arten gedeihen meist in den warmen bis gemäßigten Gebieten derNordhalbkugel. In Europa kommen etwa 40 Arten vor.

Zur GattungOrobanche s. str. gehören:[6][9]
Elsässer Sommerwurz (Orobanche alsatica)
Ausschnitt eines Blütenstandes mit zygomorphen Blüten vonOrobanche austrohispanica
Orobanche ballotae
Habitus vonOrobanche foetida
Blutrote Sommerwurz (Orobanche gracilis)
Ausschnitt eines Blütenstandes mit zygomorphen Blüten vonOrobanche grenieri
Orobanche haenseleri
Efeu-Sommerwurz (Orobanche hederae)
Habitus vonOrobanche centaurina imHabitat
Habitus vonOrobanche pubescens imHabitat
Ausschnitt eines Blütenstandes mit zygomorphen Blüten vonOrobanche variegata
Nicht mehr zur GattungOrobanche s. str. gehören:[6]
  • Nicht mehr zur GattungOrobanche s. str. sondern zuAphyllonMitch. (Syn.:AnoplanthusEndl. nom. superfl.,ThalesiaRaf. ex Britton nom. superfl.,Anoplanthus sect.EuanoplonEndl.,Loxanthes Raf.) gehören:[6]
    • Aphyllon arizonicum(L.T.Collins) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche arizonicaL.T.Collins[6])
    • Aphyllon californicum(Cham. & Schltdl.) A.Gray (Syn.:Orobanche californicaCham. & Schltdl.,Phelypaea californica(Cham. & Schltdl.) G.Don,Myzorrhiza californica(Cham. & Schltdl.) Rydb.,Aphyllon violaceumEastw.): Es gibt fünf Unterarten:[6]
      • Aphyllon californicum(Cham. & Schltdl.) A.Gray subsp.californicum
      • Aphyllon californicum subsp.condensum(Heckard) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche californica subsp.condensaHeckard)[6]
      • Aphyllon californicum subsp.feudgei(Munz) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche californica subsp.feudgei(Munz) Heckard,Orobanche grayana var.feudgeiMunz)[6]
      • Aphyllon californicum subsp.grande(Heckard) A.C.Schneid. (Syn.: Orobanchecalifornica subsp.grandisHeckard)[6]
      • Aphyllon californicum subsp.grayanum(Beck) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche grayanaBeck,Myzorrhiza grayana(Beck) Rydb.)[6]
      • Aphyllon californicum subsp.jepsonii(Munz) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche grayana var.jepsoniiMunz,Orobanche californica subsp.jepsonii(Munz) Heckard)[6]
    • Aphyllon chilense(Phil.) A.C.Schneid. (Syn.:Myzorrhiza chilensisPhil.,Orobanche chilensis(Phil.) Beck)[6]
    • Aphyllon cooperiA.Gray (Syn.:Orobanche cooperi(A.Gray) A.Heller,Myzorrhiza cooperi(A.Gray) Rydb.,Orobanche ludoviciana var.cooperi(A.Gray) Beck). Sie kommt in Nordamerika vor.[10]: Es gibt drei Unterarten:[6]
      • Aphyllon cooperiA.Gray subsp.cooperi[6]
      • Aphyllon cooperi subsp.latilobum(Munz) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche cooperi subsp.latiloba(Munz) L.T.Collins,Orobanche ludoviciana var.latilobaMunz)[6]
      • Aphyllon cooperi subsp.palmeri(Munz) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche cooperi subsp.palmeri(Munz) L.T.Collins,Orobanche multicaulis var.palmeriMunz)[6]
    • Aphyllon corymbosum(Rydb.) A.C.Schneid. (Syn.:Myzorrhiza corymbosaRydb.,Orobanche corymbosa(Rydb.) Ferris): Es gibt zwei Unterarten:[6]
      • Aphyllon corymbosum(Rydb.) A.C.Schneid. subsp.corymbosum[6]
      • Aphyllon corymbosum subsp.mutabile(Heckard) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche corymbosa subsp.mutabilisHeckard)[6]
    • Aphyllon dugesiiS.Watson (Syn.:Orobanche dugesii(S.Watson) Munz)[6]: Sie kommt in Mexiko vor.[10]
    • Aphyllon fasciculatum(Nutt.) Torr. & A.Gray (Syn.:Orobanche fasciculataNutt.,Loxanthes fasciculatus(Nutt.) Raf.,Phelypaea fasciculata(Nutt.) Spreng.,Anoplon fasciculatum(Nutt.) G.Don,Anoplanthus fasciculatus(Nutt.) Walp.,Gymnocaulis fasciculata(Nutt.) Nutt.,Thalesia fasciculata(Nutt.) Britton)[6]
    • Aphyllon ludovicianum(Nutt.) A.Gray (Syn.:Orobanche ludovicianaNutt.,Phelypaea ludoviciana(Nutt.) Walp.,Myzorrhiza ludoviciana(Nutt.) Rydb.,Conopholis ludoviciana(Nutt.) Wood.,Phelypaea eriantheraEngelm.,Aphyllon arenosumSuksd.,Orobanche multiflora var.arenosaMunz,Orobanche ludoviciana var.arenosa(Suksd.) Cronquist)[6]
    • Aphyllon multiflorum(Nutt) A.Gray (Syn.:Orobanche multifloraNutt.)[6]
    • Aphyllon parishii(Jeps.) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche parishii(Jeps.) Heckard.,Orobanche californica var.parishiiJeps.): Es gibt zwei Unterarten:[6]
      • Aphyllon parishii subsp.brachylobum(Heckard) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche parishii subsp.brachylobaHeckard)[6]
      • Aphyllon parishii(Jeps.) A.C.Schneid. subsp.parishii[6]
    • Aphyllon pinorum(Geyer ex Hook.) A.Gray (Syn.:Orobanche pinorumGeyer ex Hook.,Phelypaea pinorum(Geyer ex Hook.) A.Gray,Myzorrhiza pinorumRydb.)[6]
    • Aphyllon purpureum(A.Heller) Holub (Syn.:Thalesia purpureaA.Heller,Orobanche uniflora var.purpurea(A.Heller) Achey,Aphyllon minutumSuksd.,Aphyllon sediSuksd.,Thalesia minuta(Suksd.) Rydb.,Orobanche porphyranthaBeck,Orobanche uniflora subsp.occidentalis(Greene) Abrams ex Ferris,Aphyllon uniflorum var.occidentaleGreene,Orobanche uniflora var.minuta(Suksd.) Beck)[6]
    • Aphyllon riparium(L.T.Collins) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche ripariaL.T.Collins)[6]
    • Aphyllon robbinsii(Heckard ex Colwell & Yatsk.) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche robbinsiiHeckard ex Colwell & Yatsk.)[6]
    • Aphyllon tacnaense(Mattf.) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche tacnaensisMattf.)[6]
    • Aphyllon tarapacanum(Phil.) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche tarapacanaPhil.)[6]
    • Aphyllon tuberosum(A.Gray) A.Gray (Syn.:Phelypaea tuberosaA.Gray,Orobanche bulbosaBeck)[6]: Sie kommt in Kalifornien und im mexikanischen Baja Norte vor.[10]
    • Aphyllon uniflorum(L.) Torr. & A.Gray (Syn.:Orobanche unifloraL.,Anoplanthus uniflorus(L.) Endl.,Gymnocaulis uniflora(L.) Nutt.,Thalesia uniflora(L.) Britton,Aphyllon inundatumSuksd.)[6]
    • Aphyllon validum(Jeps.) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche validaJeps.,Orobanche ludoviciana var. valida(Jeps.) Munz): Es gibt zwei Unterarten:[6]
      • Aphyllon validum subsp.howellii(Heckard & L.T.Collins) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche valida subsp.howelliiHeckard & L.T.Collins)[6]
      • Aphyllon validum(Jeps.) A.C.Schneid. subsp.validum[6]
    • Aphyllon vallicolum(Jeps.) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche comosa var.vallicolaJeps.,Orobanche vallicola(Jeps.) Heckard)[6]
    • Aphyllon weberbaueri(Mattf.) A.C.Schneid. (Syn.:Orobanche weberbaueriMattf.)[6]
  • Nicht mehr zur GattungOrobanche s. str. sondern zuBoschniakiaC.A.Mey. ex Bong. gehören:[6][16]
    • Boschniakia himalaicaHook. f. & Thomson (Syn.:Xylanche himalaica(Hook. f. & Thomson) Beck,Boschniakia kawakamiiHayata,Xylanche kawakamii(Hayata) Beck)[6]
    • Boschniakia rossica(Cham. & Schltdl.) B.Fedtsch. (Syn.:Orobanche rossicaCham. & Schltdl.,Lathraea clandestinaGeorgi nonL.,Boschniakia glabraC.A.Mey. ex Bong.,Orobanche glabra(C.A.Mey. ex Bong.) Hook.,Lathraea amentaceaSchlecht. ex Ledeb.,Lathraea strobilaceaSchlecht. ex Ledeb.): Es gibt zwei Varietäten:[6]
      • Boschniakia rossica var.flavidaYue Zhang & J.Y.Ma[6]
      • Boschniakia rossica(Cham. & Schltdl.) B.Fedtsch. var.rossica[6]
  • Nicht mehr zur GattungOrobanche s. str. sondern zur monotypischen GattungBoulardiaF.W.Schultz (Syn.:CeratocalyxCoss. nom. illeg.,Orobanche subgen.CeratocalyxCoss. ex Nyman,Orobanche subgen.Ceratocalyx(Coss.) Pomel comb. superfl.,Orobanche subgen.Boulardia(F.W.Schultz) A.Pujadas comb. superfl.,Orobanche sect.Boulardia(F.W.Schultz) Batt.) gehört:[6]
    • Breitschuppige Sommerwurz (Boulardia latisquamaF.W.Schultz, Syn.:Orobanche latisquama(F.W.Schultz) Batt.,Orobanche macrolepisCoss.,Orobanche macrolepis(Coss.) Pomel nom. illeg.,Orobanche macrolepisCoss. ex Beck nom. illeg.,Ceratocalyx macrolepisCoss.,Ceratocalyx fimbriataLange):[6][9]
  • Nicht mehr zur GattungOrobanche s. str. sondern zuConopholisWallr. gehören:[6]
    • Conopholis alpinaLiebm. (Syn.:Conopholis panamensisWoodson,Conopholis sylvaticaLiebm.). Sie kommt in Texas, Mexiko, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama vor.[10]: Es gibt zwei Unterarten:[6]
      • Conopholis alpinaLiebm. var.alpina[6]
      • Conopholis alpina var.mexicana(A.Gray ex S.Watson) R.R.Haynes (Syn.:Conopholis mexicanaA.Gray ex S. Watson,Conopholis alpinaLiebm.,Conopholis americana sensuEndl. nonWallr.)[6]
    • Conopholis americana(L.) Wallr. (Syn.:Orobanche americanaL.)[6]
    • Conopholis panamensisWoodson[6]
  • Nicht mehr zur GattungOrobanche s. str. sondern zur monotypischen GattungEpifagusNutt. (Syn.:LeptamniumRaf. nom. inval.,MylancheWallr.) gehört:[6]
    • Epifagus virginiana(L.) W.P.C.Barton (Syn.:Orobanche virginianaL.,Leptamnium virginianum(L). Raf.,Mylanche virginiana(L.) Wallr.): Sie kommt im östlichen Kanada und in den östlichen Vereinigten Staaten vor.[10]
  • Nicht mehr zur GattungOrobanche s. str. sondern zuKopsiopsis(Beck) Beck gehören:[6][16]
    • Kopsiopsis hookeri(Walp.) Govaerts (Syn.:Boschniakia hookeriWalp.,Orobanche hookeri(Walp.) Beck,Orobanche tuberosaHook. nonVell.,Boschniakia tuberosa(Hook.) Jepson,Boschniakia strobilacea auct. nonA.Gray)
    • Kopsiopsis strobilacea(A.Gray) Beck (Syn.:Boschniakia strobilaceaA.Gray)
  • Nicht mehr zur GattungOrobanche s. str. sondern zuPhelipanchePomel, auchBlauwürger[17] genannt (Syn.:KopsiaDumort. nom. rejic.,Orobanche subgen.Phelipanche(Pomel) Tzvelev,Orobanche subgen.Trionychon(Wallr.) Spach,Orobanche subgen.Phelypaea(Desf.) Nyman,Orobanche sect.TrionychonWallr.,Phelypaea sect.Trionychon(Wallr.) C.A.Mey.) gehören:[6][18]

Einzelnachweise

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  1. C. A. J. Kreutz:Orobanche. Die Sommerwurzarten Europas / The European Broomrape Species. Stichting Naturpublikaties Limburg, Maastricht 1995,ISBN 90-74508-05-7.
  2. Mónica Fernández-Aparicio, Xavier Reboud, Stephanie Gibot-Leclerc:Broomrape Weeds. Underground Mechanisms of Parasitism and Associated Strategies for their Control: A Review. In:Crop Science and Horticulture.Band 7, Februar 2016,S. 1–23,doi:10.3389/fpls.2016.00135,PMC 4759268 (freier Volltext). 
  3. Uni Hohenheim:Various chemical control measures for controlling phytoparasites. (Memento desOriginals vom 4. November 2016 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-hohenheim.de
  4. Fangpflanzen treiben Schmarotzer in den Selbstmord. In: pflanzenforschung.de, 17. Januar 2013 – nach Yongqing Ma, Jinnan Jiab, Yu Anc, Zhong Wangb, Jianchang Maod:Potential of Some Hybrid Maize Lines to Induce Germination of Sunflower Broomrape. In:Crop Science Abstract – Crop Ecology, Management & Quality, Volume 53, Issue 1, 2012, S. 260–270,doi:10.2135/cropsci2012.03.0197
  5. abOrobanche bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 28. Januar 2018.
  6. abcdefghijklmnopqrstuvwxyzaaabacadaeafagahaiajakalamanaoapaqarasatauavawaxayazbabbbcbdbebfbgbhbibjbkblbmbnbobpbqbrbsbtbubvbwbxbybzcacbcccdcecfcgchcicjckclcmcncocpcqcrcsctcucvcwcxcyczdadbdcdddedfdgdhdidjdkdldmdndodpdqdrdsdtdudvdwdxdydzeaebecedeeefegeheiejekelemeneoepeqereseteuevewexeyezfafbfcfdfefffgfhfifjfkflfmfnfofpfqfrfsftfufvfwfxfyfzgagbgcgdgegfggghgigjgkglgmgngogpgqgrgsgtgugvgwgxgygzhahbhchdhehfhghhhihjhkhlhmhnhohphqhrhshthuhvhwhxhyhziaibicidÓscar Sánchez Pedraja, Gonzalo Moreno Moral, Luis Carlón, Renata Piwowarczyk, Manuel Laínz, Gerald M. Schneeweiss:Index of Orobanchaceae.ISSN 2386-9666. (September 2005 „onwards, last updated“ 22. Januar 2018, PDF 2,6 MB)online.
  7. Daniel M. Joel:The new Nomenclature of Orobanche and Phelipanche. In:Weed Research, Volume 49 (Supplement 1), November 2009, S. 6–7.doi:10.1111/j.1365-3180.2009.00748.x
  8. Adam C. Schneider:Resurrection of the genus Aphyllon for New World broomrapes (Orobanche s.l., Orobanchaceae). In:PhytoKeys, Volume 75, 2016, S. 107–118.doi:10.3897/phytokeys.75.10473
  9. abcdefghijklmnopqrstuvwxyzaaabacadaeafagahaiajakalamanaoapaqarasG. Domina, E. von Raab-Straube (2010+):Orobanchaceae.DatenblattOrobanche L. – In: Euro+Med =Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
  10. abcdefghijklmnopqrstuvwxyzaaabacadaeafagahaiajakalamanaoapaqarasatauavawaxayazOrobanche imGermplasm Resources Information Network (GRIN),USDA,ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 9. September 2020.
  11. Xi Li, Tae-Soo Jang, Eva M. Temsch, Hidetoshi Kato, Koji Takayama, Gerald M. Schneeweiss:Molecular and karyological data confirm that the enigmatic genus Platypholis from Bonin-Islands (SE Japan) is phylogenetically nested within Orobanche (Orobanchaceae). In:Journal of Plant Research, 130, 2017, Issue 2, S. 273–280.doi:10.1007/s10265-016-0888-y,PMC 5318490 (freier Volltext).
  12. Zázvorka, Jiří & Pedraja, Óscar & Moral, Gonzalo & Carlón Ruiz, Luis & Domina, Gianniantonio & Gallo, Manuel & Piwowarczyk, Renata. (2019).Orobanche centaurina Bertol. the correct name forO. kochii F.W. Schultz (Orobanchaceae). 75. 52–56.[1]
  13. abcdDatenblattOrobanche beiPOWO =Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew:Kew Science.
  14. Andreas Fleischmann:Orobanche. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 97. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2019.ISBN 978-3-494-01700-6. S. 772.
  15. Orobanche in der Roten Liste gefährdeter Arten derIUCN 2017. Abgerufen am 31. Januar 2018.
  16. abWen-Bin Yu:Nomenclatural clarifications for names in Boschniakia, Kopsiopsis and Xylanche (Orobanchaceae). In:Phytotaxa, Volume 77, Issue 3, S. 40–42, Januar 2013.ISSN 1179-3163.onlinedoi:10.11646/phytotaxa.77.3.1
  17. Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler:Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008,ISBN 978-3-85474-187-9. 
  18. G. Domina, E. von Raab-Straube (2010+):Orobanchaceae.DatenblattPhelipanche Pomel – In: Euro+Med =Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.

Literatur

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  • Óscar Sánchez Pedraja, Gonzalo Moreno Moral, Luis Carlón, Renata Piwowarczyk, Manuel Laínz, Gerald M. Schneeweiss:Index of Orobanchaceae.ISSN 2386-9666. (September 2005 "onwards, last updated" 22. Januar 2018 – PDF 2,6 MB)online.
  • Adam C. Schneider:Resurrection of the genus Aphyllon for New World broomrapes (Orobanche s.l., Orobanchaceae). In:PhytoKeys, Volume 75, 2016, S. 107–118.doi:10.3897/phytokeys.75.10473
  • Gerald M. Schneeweiss:Phylogenetic relationships and evolutionary trends in Orobanchaceae. In: Daniel M. Joel, J. Gressel, L. J. Musselman (Hrsg.):Parasitic Orobanchaceae. Berlin Heidelberg: Springer, 2013, S. 243–265.doi:10.1007/978-3-642-38146-1_14
  • Daniel M. Joel:The new Nomenclature of Orobanche and Phelipanche. In:Weed Research, Volume 49 (Supplement 1), November 2009, S. 6–7.doi:10.1111/j.1365-3180.2009.00748.x
  • D. Philcox:Orobanche. In:Flora Zambesiaca, Band 8, Teil 2,Scrophulariaceae., Royal Botanic Gardens, Kew.textgleich online wie gedrucktes Werk.
  • Daniel L. Nickrent, Lytton J. Musselman:Introduction to Parasitic Flowering Plants. In:The Plant Health Instructor, 2004.doi:10.1094/PHI-I-2004-0330-01
  • Hans Christian Weber:Parasitismus von Blütenpflanzen. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993,ISBN 3-534-10529-X.
  • Hans Christian Weber:Schmarotzer: Pflanzen, die von anderen leben. Belser, Stuttgart 1978,ISBN 3-7630-1834-4.
  • R. Piwowarczyk, J. Madeja, M. Nobis:Pollen morphology of the Central European broomrapes (Orobanchaceae: Orobanche, Phelipanche and Orobanchella) and its taxonomical implications. In:Plant Systematic and Evolution, Volume 301, 2015, S. 795–808.
  • Gerhard Wagenitz (Hrsg.) Jürgen Pusch, Karl-Friedrich Günther:Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Begründet von Gustav Hegi. 2. Auflage. Band VI, Teil 1A:Spermatophyta: Angiospermae: Dicotyledones 4 (1). Lieferung 1.Orobanchaceae (Sommerwurzgewächse). Weißdorn, Jena 2009,ISBN 978-3-936055-33-7, S. 1–99.
  • C. A. J. Kreutz:Orobanche. Die Sommerwurzarten Europas / The European Broomrape Species. Stichting Naturpublikaties Limburg, Maastricht 1995,ISBN 90-74508-05-7.
  • C. A. J. Kreutz:Orobanche. The European broomrape species. Central and northern Europe. Natuurhistorisch Genootschap, Limburg, 1995, S. 1–159.
  • C. A. J. Kreutz:Orobanche: die Sommerwurzarten Europas : ein Bestimmungsbuch.Band 1. CRC Press, 1995,ISBN 978-90-74508-05-6 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

Weblinks

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Commons: Sommerwurzen (Orobanche) – Album mit Bildern
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