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Sofie Svava

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Sofie Svava
Sofie Svava im Januar 2024
Personalia
Geburtstag11. August2000
GeburtsortGentofteDänemark
Größe173 cm
PositionAbwehr
Juniorinnen
JahreStation
2006–2010Hørsholm-Usserød IK
2010–2013Brøndby IF
2013–2014B.93 Kopenhagen
2014–2016Ballerup-Skovlunde Fodbold
Frauen
JahreStationSpiele (Tore)1
2017–2019Brøndby IF42 (6)
2019–2020FC Rosengård35 (5)
2021–2022 VfL Wolfsburg14 (0)
2022–2024Real Madrid59 (0)
2024–Olympique Lyon0 (0)
Nationalmannschaft
JahreAuswahlSpiele (Tore)2
2015Dänemark U-166 (0)
2015–2016Dänemark U-1710 (2)
2016–2019Dänemark U-1924 (6)
2018Dänemark U-231 (0)
2019–Dänemark51 (4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2023/24

2 Stand: 4. Juni 2024

Sofie Svava (*11. August2000 inGentofte) ist einedänischeFußballspielerin, die seit Juli 2024 fürOlympique Lyon spielt. DieAbwehrspielerin gewann 2019 mitBrøndby IF die dänische und demFC Rosengård dieschwedische Meisterschaft. 2019 spielte sie auch erstmals in derdänischen Nationalmannschaft.

Karriere

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Verein

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Svava spielte in den Juniorinnen-Mannschaften der VereineHørsholm-Usserød IK,Brøndby IF,B.93 Kopenhagen undBallerup-Skovlunde Fodbold. Als 16-Jährige wechselte siezuBrøndby IF und hatte in ihrer ersten Saison 22 Einsätze, in denen sie vier Tore erzielte und gewann denPokal. In ihrer zweiten Saison konnte sie diedänische Meisterschaft erringen und wechselte danach über denÖresund zum schwedischenErstligistenFC Rosengård[1], wo die linke Flügelspielerin sofort auch die schwedische Meisterschaft gewann – wodurch sie in einem Jahr zweimal Meisterin wurde.

Auf europäischer Ebene spielte sie erstmals imSechzehntelfinale der UEFA Women’s Champions League 2017/18, schied aber mit ihrer Mannschaft nach einem torlosen Remis beimnorwegischen MeisterLillestrøm SK Kvinner und einer 1:3-Heimniederlage aus, wobei sie in beiden Spielen über die volle Distanz spielte. Ein Jahr später war Lillestrøm wieder Endstation, diesmal aber erst imAchtelfinale. Wieder spielten sie in Norwegen remis und verloren das Heimspiel. Zuvor hatten sie denitalienischen MeisterJuventus Turin ausgeschaltet. In den vier Spielen wurde sie wieder über die volle Distanz eingesetzt. Da Rosengård in derSaison 2018 nur Dritter geworden war, konnte sie für die Schwedinnen noch nicht in der Champions League spielen. Für dieUEFA Women’s Champions League 2020/21 sind die Schwedinnen aber für das Sechzehntelfinale qualifiziert, das im Dezember 2020 stattfinden soll.

In der Winterpause 2020/2021 wechselte Svava zum deutschen SerienmeisterVfL Wolfsburg[2] und debütierte am 5. Februar 2021 im Spiel gegenTurbine Potsdam als sie in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. In derUEFA Women’s Champions League 2021/22 wurde sie in den Gruppenspielen gegenServette FC Chênois Féminin undJuventus Turin eingesetzt und erreichte mit den Wölfinnen dasViertelfinale.

Im Januar 2022 wechselte Sofie Svava zuReal Madrid.[3] Während ihrer zweieinhalb Jahre in der spanischen Landeshauptstadt wurde sie 2022/23 und 2023/24 jeweils Vizemeister, zudem erreichte Svava mit ihrer Mannschaft 2023 das Endspiel imspanischen Pokal, das jedoch im Elfmeterschießen gegen den LokalrivalenAtlético verloren ging. In derUEFA Women’s Champions League erreichte sie mit Real Madrid2021/22 das Viertelfinale. In den zwei darauffolgenden Spieljahren kam sie mit ihrer Mannschaft beim kontinentalen Turnier jedoch nicht über die Gruppenphase hinaus. Nach Ablauf ihres Vertrages im Sommer 2024 wechselte Sofie Svava zum amtierenden französischen MeisterOlympique Lyon.

Nationalmannschaft

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Im Februar 2015 kam sie bei drei Spielen während eines UEFA-Turnieres in Irland zu ihren ersten Einsätzen in der dänischen U-16-Mannschaft, mit der sie dann Ende Juni/Anfang Juli 2015 amNordic Cup teilnahm. Im September 2015 wurde sie bei zwei Freundschaftsspielen gegen Italien in der U-17-Mannschaft eingesetzt und erzielte am 8. September ihr erstes Länderspieltor. Im Oktober nahm sie an der ersten Qualifikationsrunde für dieU-17-EM 2016 teil, die inUngarn ausgetragen wurde. Mit Siegen gegen Israel, wozu sie ein Tor beisteuerte, Wales und die Gastgeberinnen erreichten sie die Eliterunde. Bei dieser im März 2016 inNordirland ausgetragenen Runde konnten die Däninnen zwar gegen die Gastgeberinnen und die Ukraine gewinnen, nach einer 0:2-Niederlage gegen Titelverteidiger Spanien waren sie aber nur zweitbeste Gruppenzweite und verpassten damit die Endrunde.

Im September 2016 hatte sie ihren ersten Einsatz in der U-19-Mannschaft, die bei einem Freundschaftsspiel mit 3:2 gegen die Schweiz gewann. Im Oktober wurde sie in der ersten Qualifikationsrunde zurU-19-Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2017 in Montenegro eingesetzt. Nach Siegen gegen die Gastgeberinnen und die Slowakei, wo sie ein Tor zum 10:1-Sieg beitrug, verloren sie zwar gegen Ungarn, waren als Gruppenzweite aber für die Eliterunde qualifiziert. Sie wurde dann zwar bei drei Spielen im März 2017 bei einem Turnier inLa Manga eingesetzt, die Eliterunde im April fand dann aber ohne sie statt. Die Däninnen konnte sich dort aber nicht qualifizieren. Erst im September kam sie in der ersten Qualifikationsrunde zurU-19-Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2018 wieder zum Einsatz. Beim Turnier in Litauen trug sie mit zwei Toren zu den Siegen gegen die Gastgeberinnen und die Slowakei sowie Rumänien bei, so dass die Eliterunde erreicht wurde. Diese fand im April 2018 wieder ohne sie statt, aber diesmal konnten sich ihre Mitspielerinnen qualifizieren. Bei der Endrunde der U-19-Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2018 gehörte sie dann wieder zum dänischen Kader. Nach einer 0:1-Niederlage gegenDeutschland gewannen sie gegen Italien (ohne sie) und die Niederlande, so dass sie als Gruppensieger das Halbfinale erreichten. Hier verloren sie mit 0:1 gegen den dann drei Tage später erfolgreichen Titelverteidiger Spanien.

Bereits einen Monat später startete die erste Qualifikationsrunde für dieU-19-EM 2019. Beim Turnier in Liechtenstein setzten sie sich mit drei Siegen ohne Gegentor durch, wobei sie beim 11:0 gegen die Gastgeberinnen ein Tor erzielte. Im Oktober nahm sie mit der Mannschaft an einem UEFA-Turnier in Schottland teil, wo sie je ein Spiel gewannen, verloren und remis spielten. Bei der Eliterunde im April 2019 in Norwegen waren nur die Gastgeberinnen stärker, so dass sie Gruppenzweite wurden und die Endrunde verpassten. Mit der 0:3-Niederlage gegen Norwegen endete ihre Zeit in den U-Mannschaften.

Schon drei Monate zuvor hatte sie beim Spiel gegenFinnland während des Januartrainingslagers in Zypern ihren ersten Einsatz in derA-Nationalelf. Sie wurde in der 74. Minute eingewechselt.[4] Im Mai hatte sie dann einen 90-minütigen Einsatz bei einer 0:2-Niederlage in einem Freundschaftsspiel gegenEngland. Es folgten fünf Spiele in derQualifikation zur EM 2022, beim 14:0-Sieg gegen Georgien gelang ihr dann auch das erste Tor für die A-Nationalmannschaft zum zwischenzeitlichen 6:0.[5] Auch in den drei Spielen beimAlgarve-Cup 2020 und vier weiteren EM-Qualifikationsspielen wurde sie eingesetzt und konnte somit zur vorzeitigen Qualifikation für die Endrunde beitragen.

In den neun ausgetragenen Spielen derQualifikation für die WM 2023 wurde sie immer eingesetzt und erzielte dabei ein Tor. Nach dem Ausschluss der Russinnen wegen des völkerrechtswidrigenrussischen Überfalls auf die Ukraine standen die Däninnen vorzeitig als WM-Teilnehmerinnen fest. Zuletzt nahmen sie 2007 an einer WM teil.

Am 16. Juni 2022 wurde sie für dieEM-Endrunde nominiert.[6] Dort kam sie in zwei Spielen zum Einsatz. Nach Niederlagen gegenDeutschland undSpanien (ohne sie) sowie einem Sieg gegenFinnland schieden die Däninnen als Gruppendritte aus.

Am 30. Juni wurde sie für dieWM-Endrunde in Australien und Neuseeland nominiert.[7] Bei der WM, die für die Däninnen mit einer Achtelfinalniederlage gegen Co-GastgeberAustralien endete, kam sie nicht zum Einsatz.

Da erstmals das Abschneiden bei der WM für die europäischen Teams nicht entscheidend für die Qualifikation zu denOlympischen Spielen 2024 war, hatten die Däninnen noch die Chance sich über dieUEFA Women’s Nations League 2023/24 für die Spiele inParis zu qualifizieren. Die Däninnen konnten auch im ersten Spiel den härtesten Konkurrenten Deutschland mit 2:0 besiegen, verloren aber nach drei weiteren Siegen gegen die anderen Gruppengegner das Rückspiel in Deutschland mit 0:3 und auch das letzte Heimspiel gegen Island. Damit verpassten sie als Gruppenzweite das Final Four Turnier, bei dem um zwei Olympiatickets gespielt wurde. Sofie wurde nur im letzten Spiel nicht eingesetzt.

Erfolge

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Weblinks

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Commons: Sofie Svava – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. fcrosengard.se: Sofie Svava är klar för FC Rosengård
  2. Süddeutsche Zeitung: Dänische Nationalspielerin Svava wechselt nach Wolfsburg. Abgerufen am 5. Februar 2021. 
  3. Dänin Svava vom VfL Wolfsburg zu Real Madrid. soccerdonna.de, 14. Januar 2022, abgerufen am 9. August 2022. 
  4. DANMARK - FINLAND 1 - 0
  5. Dänemark vs. Georgien 14 - 0
  6. dbu.dk: Her er holdet til EM 2022
  7. dbu.dk: Her er holdet til VM 2023
Personendaten
NAMESvava, Sofie
KURZBESCHREIBUNGdänische Fußballspielerin
GEBURTSDATUM11. August 2000
GEBURTSORTGentofte Kommune
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