| Snam S.p.A. | |
|---|---|
| Rechtsform | Società per azioni |
| ISIN | IT0003153415 |
| Gründung | 1941 |
| Sitz | San Donato Milanese,Italien |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 3.798[2] |
| Umsatz | 3,88 Mrd.EUR[2] |
| Branche | Energieversorgung |
| Website | www.snam.it |
| Stand: 31. Dezember 2023 | |
DieSnam S.p.A (Akronym fürSocietà Nazionale Metanodotti[3]) ist einitalienischerFernleitungsnetzbetreiber fürErdgas.
Das Unternehmen wurde 1941 gegründet und war von 1953 bis 2001 eine Tochtergesellschaft des italienischen Erdöl- und EnergiekonzernsEni.[4]
Snam unterhält ein rund 33.000 km langes Leitungssystem, über das rund 64 Milliarden Kubikmeter Erdgas transportiert werden. (Stand 2023)[5]
Es besitzt Wiedervergasungsanlagen inCavarzere,Livorno und Panigaglia.[6]

Das Unternehmen mit Firmensitz inSan Donato Milanese wurde 1941 durch die vier im Gasgeschäft tätigen FirmenEnte Nazionale Metano,Agip,Regie Terme di Salsomaggiore undSocietà Anonima Utilizzazione e Ricerca Gas Idrocarburati (Surgi) als Gemeinschaftsunternehmen gegründet und später in die 1953 gegründete Eni integriert.[4]
Im Zuge der Liberalisierung des Gasmarktes, welche die Trennung zwischen Förderung/Handel einerseits und dem Transport andererseits vorschreibt, wurden die Aktivitäten 2001 unter dem NamenSnam Rete Gas als eigene Gesellschaft innerhalb des Eni-Konzerns neu organisiert und an die Börse gebracht. Die Aktienmehrheit verblieb dabei bei Eni.Snam Rete Gas wurde später inSnam umbenannt.[4]
Im Dezember 2014 wurden 89 % der Anteile derTrans Austria Gasleitung übernommen.[7]
Im Dezember 2015 übernahm die Snam den 20-%-Anteil an derTrans-Adriatischen Pipeline AG von der norwegischen Statoil.[8]
Im Dezember 2016 wurde der Verkauf von 49 % derGas Connect Austria an ein Konsortium, bestehend ausAllianz Capital Partners und Snam, abgeschlossen.
Ein europäisches Konsortium, bestehend aus Snam (60 %),Enagás (20 %, Spanien) undFluxys (20 %; Belgien), erwarb am20. Juli2018 eine Mehrheit (66 %) anDESFA, dem griechischen Erdgas-Fernleitungsbetreiber einschließlich demRevithoussa LNG Terminal.[9]
An folgenden Unternehmen hält Snam Anteile (Stand: 2018):[10]
(Stand: September 2024)[11]