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Smart Ship Project

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Das TestschiffYorktown

DasSmart Ship Project ist ein Programm derUnited States Navy, das eine erhöhte Automatisierung an Bord ihrer Kriegsschiffe zum Ziel hat. Als Prototyp, in den das System eingebaut wurde, wurde dieYorktown ausgewählt.

Technik

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Auf den Schiffen wird einLocal Area Network auf Basis vonGlasfaserkabeln eingerichtet, die mehrereWorkstations miteinander verbinden. Diese Workstations, die mit einem dual 200 MHzPentium Pro aufMicrosoft Windows NT 4.0 laufen, bieten Zugriff auf alle Systeme des Schiffs, unter anderem auf die Brückenfunktionen, das Schadenkontrollsystem und die Maschinen. Dadurch konnte die Brückenbesatzung von 13 auf drei reduziert werden, die gesamte Mannschaft um ca. 10 %. Zusätzlich werden die Seekarten aus Papier abgelöst und durch digitale Karten ersetzt.

Die Verwendung kommerzieller Systeme„von der Stange“ sollte vor allem zur Kostenreduktion dienen. Laut Navy werden durch den Einsatz des Systems auf einem Kreuzer derTiconderoga-Klasse 1,75 Mio. US-Dollar an Personalkosten für Seeleute eingespart und 2,76 Mio. durch die Reduktion von Wartungs- und Reparaturarbeiten.[1]

Geschichte

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1995 wurde das Smart Ship Project Office eingerichtet, das den KreuzerYorktown derTiconderoga-Klasse als Testschiff für das System eingerichtet hat. Allerdings waren einige der Technologien bereits früher auf derSea Shadow eingeführt worden.

Die erste neue Klasse, die von Beginn an von den Resultaten des Programms profitieren wird, wird dieZumwalt-Klasse sein, die gerade noch 140 Besatzungsmitglieder pro Schiff benötigen wird. Aber auch auf bestehenden Einheiten wird das System oder Teile davon nachgerüstet. So wurden dieCape St. George, ein Schwesterschiff derYorktown und das U-BootOklahoma City 2005 als erste Schiffe der Flotte für die ausschließliche Benutzung digitalerSeekarten zertifiziert.

Probleme

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Ein vielbeachteter Zwischenfall fand am 27. September 1997 an Bord derYorktown statt. Als ein Besatzungsmitglied direkt in die Datenbank eine Null eingab (Eingaben direkt in die Datenbank sind eigentlich nicht vorgesehen), ergab sich eineDivision durch null, die das gesamte System abstürzen ließ und sämtliche Schiffsfunktionen lahmlegte, so dass das Schiff antriebslos im Wasser trieb. Einige Berichte sowie der offizielle Bericht der Navy sprechen davon, dass die Crew das Problem nach 2 Stunden 45 Minuten selbst beheben konnte, während Zeitungen davon schrieben, dass das Schiff in dieNaval Station Norfolk geschleppt werden musste.[2] Diesen Berichten wurde später widersprochen, die Zeitung blieb jedoch bei ihrer Story.[3]

Einzelnachweise

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  1. "Smart Ship" initiatives successful. (Memento vom 9. April 2008 imInternet Archive) US Navy (englisch)
  2. gcn.com (Memento vom 1. Juli 2006 imInternet Archive)
  3. gcn.com (Memento vom 30. September 2007 imInternet Archive)
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