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Silicium

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(Weitergeleitet vonSilizium)
Silizium ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum gleichnamigen Musiker sieheSilizium (Musiker).
Eigenschaften
Allgemein
Name,Symbol,OrdnungszahlSilicium, Si, 14
ElementkategorieHalbmetalle
Gruppe,Periode,Block14,3,p
Aussehendunkelgrau,
bläulicher Farbton
CAS-Nummer

7440-21-3

EG-Nummer231-130-8
ECHA-InfoCard100.028.300
Massenanteil an derErdhülle25,8 % (2. Rang)[1]
Atomar[2]
Atommasse28,085 (28,084–28,086)[3][4]u
Atomradius (berechnet)110 (111)pm
Kovalenter Radius111 pm
Van-der-Waals-Radius210 pm
Elektronenkonfiguration[Ne] 3s2 3p2
1.Ionisierungsenergie8.15168(3)eV[5]786.52kJ/mol[6]
2. Ionisierungsenergie16.34585(4) eV[5]1577.13 kJ/mol[6]
3. Ionisierungsenergie33.49300(9) eV[5]3231.58 kJ/mol[6]
4. Ionisierungsenergie45.14179(7) eV[5]4355.52 kJ/mol[6]
5. Ionisierungsenergie166.767(3) eV[5]16091 kJ/mol[6]
Physikalisch[2]
Aggregatzustandfest
KristallstrukturDiamantstruktur
Dichte2,336 g/cm3(20°C)[7]
Mohshärte6,5
Magnetismusdiamagnetisch (χm = −4,1 · 10−6)[8]
Schmelzpunkt1683K (1410 °C)
Siedepunkt3533 K[9] (3260 °C)
Molares Volumen12,06 · 10−6 m3·mol−1
Verdampfungsenthalpie383 kJ·mol−1[9]
Schmelzenthalpie50,66[10] kJ·mol−1
Schallgeschwindigkeit8433 m·s−1 bei 293 K
Spezifische Wärmekapazität703[1] J·kg−1·K−1 bei 298 K
Elektrische Leitfähigkeit(Eigenleit.) 5·10−4S·m−1 bei 300 K
Wärmeleitfähigkeit150W·m−1·K−1
Chemisch[2]
Oxidationszustände−4, (2)+4
Elektronegativität1,90 (Pauling-Skala)
Isotope
IsotopNHt1/2ZAZE (MeV)ZP
26Si
{syn.}2,234sε5,06626Al
27Si
{syn.}4,16sε4,81227Al
28Si
92,23 %Stabil
29Si
4,67 %Stabil
30Si
3,1 %Stabil
31Si
{syn.}157,3minβ1,49231P
32Si
{syn.}153aβ0,22432P
33Si
{syn.}6,18sβ5,84533P
34Si
{syn.}2,77sβ4,60134P
Weitere Isotope sieheListe der Isotope
NMR-Eigenschaften
Kernspinγ in
rad·T−1·s−1
Er (1H)fL bei
B = 4,7T
inMHz
29Si1/20−5,319 · 1077,86 · 10−319,864 (2,3488 T)
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[11]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-SätzeH:keine H-Sätze
P:keine P-Sätze[11]
MAK

Schweiz: 3 mg·m−3 (gemessen alsalveolengängiger Staub)[12]

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten beiStandardbedingungen.

Silicium, oder auchSilizium,[13] ist einchemisches Element mit dem Symbol Si und derOrdnungszahl 14. Es steht in der 4. Hauptgruppe (Kohlenstoffgruppe), bzw. der 14. IUPAC-Gruppe, und der 3. Periode desPeriodensystems der Elemente. In derErdhülle ist es, auf denMassenanteil bezogen, nachSauerstoff daszweithäufigste Element.

Silicium ist ein klassischesHalbmetall, weist daher sowohl Eigenschaften vonMetallen als auch vonNichtmetallen auf und ist einElementhalbleiter. Reines, elementares Silicium besitzt eine grau-schwarze Farbe und weist einen typisch metallischen, oftmals bronzenen bis bläulichen Glanz auf.

Silicium ist äußerst wichtig für dieElektronik und wurde inisotopenreiner Form auch für dasAvogadroprojekt verwendet, mit dem 2019 die MaßeinheitenKilogramm und Molneu definiert wurden.Elementares Silicium ist für den menschlichen Körper ungiftig, in gebundenersilicatischer Form ist Silicium für den Menschen wichtig. Der menschliche Körper enthält etwa 20 mg/kg Körpermasse Silicium; die Menge nimmt mit zunehmendem Alter ab.

Etymologie

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Standardsprachlich wird das Element „Silizium“ geschrieben. Die Schreibweise mit „c“ ist vor allem in der chemischen Fachsprache gebräuchlich. Beide Schreibweisen entstammen demlateinischen AusdrucksiliciaKieselerde“, verknüpft mitlat.silex „Kieselstein“, „Fels“.[14]

Dasenglische Wort für Silicium istsilicon. Es ist zum Beispiel in der BezeichnungSilicon Valley enthalten. Die gelegentlich anzutreffende ÜbersetzungSilikon ist einfalscher Freund, dennSilikone sind eine Klasse von chemischen Verbindungen des Siliciums.

Geschichte

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Nutzung in vorindustrieller Zeit

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SiliciumhaltigeVerbindungen, vor allem Gesteine, spielen in der Menschheitsgeschichte als Baumaterial traditionell eine wichtige Rolle. Ein typisches Beispiel für ein frühes Bauwerk aus Stein istStonehenge. Ein weiteres wichtiges silicathaltiges Material, das seit langer Zeit als Baumaterial dient, istLehm, der als Stampflehm, imLehmbau mit Astgeflecht oder Stroh verstärkt oder in Lehmziegelbauten verwendet wurde, später auch gebrannt alsBackstein.Zement, der ebenfalls silicathaltig ist, wurde erstmals von den Römern entwickelt.

Aufgrund ihrer scharfen Schnittkanten fanden siliciumhaltige Gesteine in derSteinzeit auch Einsatz als Werkzeuge. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit ist zum BeispielObsidian als besonders geeignetes Werkzeugmaterial abgebaut und durch Handel weithin verbreitet worden. AuchFeuerstein wurde in Kreidegebieten, etwa inBelgien undDänemark, bergmännisch gewonnen. Bei der Metallgewinnung, insbesondere bei der Stahlherstellung, wird Silicat-Schlacke zum Schutz der Herde und Öfen vor Sauerstoffzutritt und als Form aus Ton oder Sand eingesetzt; dabei wurde möglicherweise dieGlasherstellung entdeckt.

Entdeckung als Element

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Antoine Lavoisier postulierte die Existenz von Silicium

Zum ersten Mal wurde im Jahre 1789 vonAntoine Lavoisier vorhergesagt, dass es sich beiSilex um das Oxid eines Metalles handelt.[15][16] Im Jahre 1807 postulierteHumphry Davy nach elektrochemischen Versuchen die Existenz derMetalle Silicium,Aluminium,Zirconium und Glucinium (Beryllium).[17]

“Had I been so fortunate as to have obtained more certain evidence on this subject, and to have procured the metallic substances I was in search of, I should have proposed for them the names of silicium, alumium, zirconium and glucium.”

„Wäre ich so glücklich gewesen, mehr zuverlässige Beweise zu diesem Thema zu erhalten und die metallischen Substanzen, die ich suchte, beigebracht zu haben, hätte ich für sie die Namen Silicium, Alumium, Zirkonium und Glucium vorgeschlagen.“

Humphry Davy

Im Jahre 1811 stellten der ChemikerJoseph Louis Gay-Lussac undLouis Jacques Thénard (vgl.Thénards Blau) unreines undamorphes Silicium (a-Si, die nichtkristalline, allotrope Form des Siliciums) her.[18][19] Dazu setzten sieSiliciumtetrafluorid mit elementaremKalium um. Ein ähnliches Vorgehen wurde 1824 vonJöns Jakob Berzelius in Schweden durch Umsetzung vonKaliumhexafluorosilicat mit elementarem Kalium beschritten. Berzelius reinigte das so erhaltene amorphe Silicium durch Waschen. Er erkannte als erster die elementare Natur des Siliciums und gab ihm seinen Namen.[20]

Der Begriff Silicium leitet sich vomlateinischen Wortsilex (Kieselstein,Feuerstein) ab. Er bringt zum Ausdruck, dass Silicium häufiger Bestandteil vielerMinerale ist.

Der englische Begriffsilicon wurde 1817 von dem schottischen ChemikerThomas Thomson (1773–1852) vorgeschlagen. Die Endung-on soll dabei auf die chemische Verwandtschaft zu den NichtmetallenKohlenstoff (carbon) undBor (boron) hinweisen.[21]

Die erstmalige Herstellung reinen, kristallinen Siliciums gelang im Jahre 1854 dem französischen ChemikerHenri Etienne Sainte-Claire Deville mittelsElektrolyse.

Vorkommen

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Silicium in der unbelebten Natur

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Bergkristall ausSiliciumdioxid

Die gesamteErde besteht mit einemMassenanteil von etwa 15 % aus Silicium; insbesondere derErdmantel setzt sich zu einem beträchtlichen Anteil aus silicatischen Gestein zusammen. DieErdkruste besteht mit einem Massenanteil von etwa 25,8 % aus Silicium. Damit ist Silicium das zweithäufigste chemische Element nach demSauerstoff und kommt hauptsächlich insilicatischenMineralen oder als reinesSiliciumdioxid vor. So bestehtSand vorwiegend aus Siliciumdioxid undQuarz ist reines Siliciumdioxid.

VieleSchmucksteine bestehen aus Siliciumdioxid mit mehr oder weniger Beimengungen anderer Stoffe, etwaAmethyst, Rosen- und Rauchquarz,Achat,Jaspis undOpal. Mit vielen Metallen bildet Silicium Silicate aus. Beispiele für silicathaltige Gesteine sindGlimmer,Asbest,Ton,Schiefer,Feldspat undSandstein. Auch dieWeltmeere stellen ein gewaltiges Reservoir an Silicium dar: In Form dermonomerenKieselsäure ist es in allen Ozeanen in beträchtlichen Mengen gelöst. Insgesamt sind bisher (Stand: 2011) 1437 Siliciumminerale bekannt, wobei der selteneMoissanit mit einem Gehalt von bis zu 70 % den höchsten Siliciumanteil hat (zum Vergleich: Mineralischer Quarz hat einen Siliciumgehalt von bis zu 46,7 %).[22]

Da Silicium in der Natur auch ingediegener, das heißt elementarer Form vorkommt, ist es bei derInternational Mineralogical Association (IMA) alsMineral anerkannt und wird in derStrunz’schen Mineralsystematik (9. Auflage) unter der System-Nr. 1.CB.15 (8. Auflage: I/B.05-10) in der Abteilung der Halbmetalle und Nichtmetalle geführt. In der vorwiegend im englischen Sprachraum bekanntenSystematik der Minerale nach Dana trägt das Element-Mineral die System-Nr. 01.03.07.01.

Gediegenes Silicium konnte bisher (Stand: 2011) an 15 Fundorten nachgewiesen werden, davon erstmals in der LagerstätteNuevo Potosí aufKuba. Weitere Fundorte liegen in derVolksrepublik China,Russland, derTürkei und in denVereinigten Staaten.[23]

Silicatkreislauf

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Silicatische Mineralien werden permanent durch Reaktion mit der Kohlensäure des Wassers zu Metakieselsäure und Carbonaten abgebaut, wie am Beispiel des Calciumsilicats gezeigt werden kann:

CaSiO3+H2CO3CaCO3+SiO(OH)2{\displaystyle \mathrm {CaSiO_{3}+H_{2}CO_{3}\longrightarrow CaCO_{3}+SiO(OH)_{2}} }

Die unlösliche Metakieselsäure reagiert weiter mit Kohlensäure zu löslicher Orthokieselsäure:

SiO(OH)2+H2CO3Si(OH)4+CO2{\displaystyle \mathrm {SiO(OH)_{2}+H_{2}CO_{3}\rightleftharpoons Si(OH)_{4}+CO_{2}} }

Allerdings reagiert Orthokieselsäure mit sich selbst schnell wieder zu (amorphem) Siliciumdioxid und Wasser, sofern der pH-Wert ≥ 3 ist. Die absolute Konzentration der Orthokieselsäure ist gering (z. B. < ca. 7 mmol in Meerwasser).

Durch Einbau von Kieselsäure oder wasserlöslichen Silicaten in Meeresorganismen (1.), die nach dem Absterben auf den Meeresboden, durch Vulkanismus oder Austritt von Magma am Meeresboden sedimentieren, werden die silicatischen Mineralien wieder zurückgebildet (2.) und der Kreislauf ist geschlossen:

1.) Si(OH)4SiO2+2 H2O{\displaystyle 1.)\ \mathrm {Si(OH)_{4}\longrightarrow SiO_{2}+2\ H_{2}O} }
2.) CaO+SiO2CaSiO3{\displaystyle 2.)\ \mathrm {CaO+SiO_{2}\longrightarrow CaSiO_{3}} }

Der Zeithorizont, in dem dieser Prozess stattfindet, beträgt mehrere Millionen Jahre, ist also beträchtlich länger als im Fall desKohlenstoffkreislaufs der belebten Natur.

Silicium in der belebten Natur

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Es gibt eine Reihe von Lebewesen, die siliciumdioxidhaltige Strukturen erzeugen. Am bekanntesten sind dabei dieKieselalgen (Diatomeen),Schwämme (Porifera, Spongiaria) undRadiolarien, die sich durch enzymkatalysierteKondensation von Orthokieselsäure Si(OH)4 einExoskelett aus Siliciumdioxid aufbauen.Auch viele Pflanzen enthalten in ihren Stängeln und Blättern Siliciumdioxid. Bekannte Beispiele sind hier derSchachtelhalm und dieBambuspflanze. Durch das aufgebaute Siliciumdioxidgerüst erhalten diese zusätzliche Stabilität.

Physiologische Bedeutung für den Menschen

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Silicium scheint für Knochenbildung und -reifung benötigt zu werden. Bei Kälbern führte die Gabe von Orthosilicat zur Vermehrung vonKollagen in Haut und Knorpel.[24] Die aus Tierversuchen abgeleitete wünschenswerte Zufuhr liegt bei 30 mg/d. Mangelzustände beim Menschen sind bisher nicht bekannt.

AlsKieselerde oderSilicea terra werden Präparate zum Einnehmen angeboten. Sie enthalten im Wesentlichen Kieselsäureanhydride (Siliciumdioxid) und sollen Haut, Nägel, Knochen und Bindegewebe stärken und gesund erhalten. Eine Wirkung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Ein Überschuss an Silicium kann zurHämolyse vonErythrocyten führen und als Folge Zellveränderungen verursachen.[25] Bei stark übersteigerter Einnahme fördert Silicium die Bildung vonHarnsteinen.[26]

Gewinnung im Labor

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Metallurgisches Siliciumpulver

Elementares Silicium kann im Labormaßstab durchReduktion, ausgehend von Siliciumdioxid oderSiliciumtetrafluorid, mit unedlen Metallen gewonnen werden. Bei Reaktion 2.) handelt es sich um einaluminothermisches Verfahren, das jedoch nur unter Zusatz von elementarem Schwefel funktioniert, die dritte Route entspricht der Elemententdeckung:

1.) SiO2+2 MgSi+2 MgO{\displaystyle 1.)\ \mathrm {SiO_{2}+2\ Mg\longrightarrow Si+2\ MgO} }
2.) 3 SiO2+4 Al3 Si+2 Al2O3{\displaystyle 2.)\ \mathrm {3\ SiO_{2}+4\ Al\longrightarrow 3\ Si+2\ Al_{2}O_{3}} }
3.) 3 SiF4+4 Al3 Si+4 AlF3{\displaystyle 3.)\ \mathrm {3\ SiF_{4}+4\ Al\longrightarrow 3\ Si+4\ AlF_{3}} }

Hochreaktives amorphes Silicium kann durch Reduktion mitNatrium oderAcidolyse vonSiliciden erhalten werden:

1.) SiCl4+4 NaSi+4 NaCl{\displaystyle 1.)\ \mathrm {SiCl_{4}+4\ Na\longrightarrow Si+4\ NaCl} }
2.) CaSi2+2 HCl2 Si+CaCl2+H2{\displaystyle 2.)\ \mathrm {CaSi_{2}+2\ HCl\longrightarrow 2\ Si+CaCl_{2}+H_{2}} }

Gewinnung in der Industrie

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Global wurden 2020 Silicium und Ferrosilicium im Ausmaß von 8,1 Millionen Tonnen erzeugt. Führende Herstellerländer für Ferrosilicium waren dieVolksrepublik China,Russland undNorwegen. Bei metallischem Silicium waren es China,Brasilien und Norwegen. Metallisches Silicium befindet sich auch auf der Liste kritischer Rohstoffe der EU.[27] Mit ca. 70 % Weltmarktanteil war China das mit Abstand größte Erzeugerland.Einen Überblick über die globalen Erzeugermengen gibt folgende Tabelle:[28]

Erzeugermengen Silicium und Ferrosilicium (in t Siliciumgehalt)
LandErzeugermengen
20192020[29]20212022[29]
China Volksrepublik Volksrepublik China5.700.0005.600.0006.400.0006.000.000
Russland Russland610.000576.000644.000640.000
Brasilien Brasilien340.000404.000389.000400.000
Norwegen Norwegen375.000345.000362.000360.000
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten310.000277.000313.000310.000
Frankreich Frankreich130.000112.000127.000120.000
Kasachstan Kasachstann. bek.67.000122.000120.000
Island Island88.000103.000110.000110.000
Malaysia Malaysia 1150.000109.00085.00092.000
Bhutan Bhutan 190.00067.00085.00085.000
Deutschland Deutschlandn. bek.n. bek.63.00063.000
Indien Indien 160.00059.00059.00059.000
Spanien Spanien66.00055.00060.00057.000
Australien Australienn. bek.42.00050.00050.000
Kanada Kanada57.00047.00049.00049.000
Polen Polenn. bek.42.00049.00049.000
Ukraine Ukraine 163.00040.00049.00019.000
Sudafrika Südafrika96.000n. bek.n. bek.n. bek.
Weltweit8.410.0008.120.0009.150.0008.800.000
1 
Nur Ferrosilicium

Elementares Silicium findet in unterschiedlichenReinheitsgraden Verwendung in derMetallurgie (Ferrosilicium), derPhotovoltaik (Solarzellen) und in derMikroelektronik (Halbleiter,Computerchips). Demgemäß ist es in der Wirtschaft gebräuchlich, elementares Silicium anhand unterschiedlicher Reinheitsgrade zu klassifizieren. Man unterscheidet Simg (metallurgical grade, Rohsilicium, 98–99 % Reinheit), Sisg (solar grade, Solarsilicium, Verunreinigungen kleiner 0,01 %) und Sieg (electronic grade, Halbleitersilicium, Verunreinigungen kleiner 10−9). Für Solarzellen ist die Reinheit des Materials in seiner gesamten Stärke wichtig, um eine möglichst lange Ladungsträger-Lebensdauer zu gewährleisten, für viele Anwendungen in der Mikroelektronik müssen nur die oberen Schichten von etwa 20 bis 30 µm hochrein sein.

Traditionell wird dasSiemens-Verfahren eingesetzt, bei dem das Silicium zunächst mit gasförmigemChlorwasserstoff bei 300–350 °C in einemWirbelschichtreaktor zuTrichlorsilan (Silicochloroform) umgesetzt wird.

Si+3 HClH2+HSiCl3{\displaystyle \mathrm {Si+3\ HCl\longrightarrow H_{2}+HSiCl_{3}} }

Nach mehrerenDestillationsschritten wird das Trichlorsilan in Anwesenheit von Wasserstoff in einer Umkehrung der obigen Reaktion an beheizten Reinstsiliciumstäben bei 1000–1200 °C wieder thermisch zersetzt.[30] Das elementare Silicium wächst dabei auf die Stäbe auf. Der dabei freiwerdende Chlorwasserstoff wird in den Kreislauf zurückgeführt. Als Nebenprodukt fälltSiliciumtetrachlorid an, das entweder zu Trichlorsilan umgesetzt und in den Prozess zurückgeführt oder in der Sauerstoffflamme zu pyrogenerKieselsäure verbrannt wird.

Rohsilicium

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Im industriellen Maßstab wird elementares Silicium durch die Reduktion von Siliciumdioxid mitKohlenstoff imSchmelz-Reduktionsofen bei Temperaturen von etwa 2000 °C gewonnen. Ausgangsmaterial ist Quarzsand oder Quarzkies.

SiO2+2 CSi+2 CO{\displaystyle \mathrm {SiO_{2}+2\ C\longrightarrow Si+2\ CO} }

Von diesem industriellen Rohsilicium (Simg) wurden im Jahre 2002 etwa 4,1 Millionen Tonnen hergestellt. Es ist für metallurgische Zwecke ausreichend sauber und findet Verwendung als Legierungsbestandteil und Desoxidant für Stähle (Verbesserung derKorrosionsbeständigkeit, Unterdrückung vonZementit) sowie als Ausgangsstoff für dieMonosilanherstellung über dasMüller-Rochow-Verfahren, die schließlich vor allem zur Herstellung vonSilikonen dienen. Zur Herstellung vonFerrosilicium für die Stahlindustrie (Desoxidationsmittel imHochofenprozess) wird zweckmäßigerweise nachfolgende Reaktion unter Anwesenheit von elementaremEisen durchgeführt.

SiO2+2 C+FeFeSi+2 CO{\displaystyle \mathrm {SiO_{2}+2\ C+Fe\longrightarrow FeSi+2\ CO} }

Weitere Aufschlussmöglichkeiten von SiO2 sind:

Der Sodaaufschluss bei ca. 1600 °C in derSchmelzwanne:

4 SiO2+Na2CO3Na2O4 SiO2 + CO2{\displaystyle \mathrm {4\ SiO_{2}+Na_{2}CO_{3}\longrightarrow Na_{2}O\cdot 4\ SiO_{2}\ +\ CO_{2}} }

Der Hydrothermalaufschluss bei ca. 200 °C mit Wasser imAutoklaven:

2 SiO2+2 NaOHNa2O2 SiO2+ H2O{\displaystyle \mathrm {2\ SiO_{2}+2\ NaOH\longrightarrow Na_{2}O\cdot 2\ SiO_{2}+\ H_{2}O} }

Solarsilicium

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Gereinigtes polykristallines Silicium

Für die Produktion vonSolarzellen wird das Rohsilicium weiter zum sogenannten Solarsilicium (Sisg) (Reinheit >99,99 %) gereinigt. Die verschiedenen dafür eingesetzten Verfahren haben viele aufwendige Zwischenschritte und sind der energieintensivste Teil bei der Herstellung von Solarzellen. Im Zuge von staatlichen Fördermaßnahmen sowie geringeren Energiekosten durch die Verwendung von billigem Strom aus Kohle haben chinesische Anbieter von Solarsilicium ihren Marktanteil zuletzt (Stand Ende 2019) deutlich steigern können.[31]

Ein übliches Verfahren ist die Herstellung vonTrichlorsilan aus metallurgischem Silicium und die anschließendeDestillation des Trichlorsilans. Das reine Trichlorsilan wird dannpyrolysiert und das entstehende Silicium schlägt sich an bereits eingeführtem Silicium nieder.[32]

Beispiele sind auch das UMG-Verfahren (Upgraded Metallurgical Grade) und das FBR-Verfahren (Fluidized Bed Reactor).[33]

Eine chlorfreie Möglichkeit stellt die Zersetzung vonMonosilan dar, das nach einem Reinigungsschritt an beheizten Oberflächen oder beim Durchleiten durchWirbelschichtreaktoren wieder zerfällt.[34]

SiH42 H2+Si{\displaystyle \mathrm {SiH_{4}\longrightarrow 2\ H_{2}+Si} }

Bei polykristallinen Solarzellen ist eine höhere Reinheit nicht sinnvoll, weil sich zwar durch die Unreinheiten die Quantenausbeute verringert und sich der Leckstrom erhöht – beides wird jedoch in dieser Weise auch durch die Kristallfehler an den Korngrenzen beeinflusst. Die Effizienz monokristalliner Solarzellen aus hochreinem Silicium ist insbesondere bei geringer Beleuchtung höher. Obwohl sie teurer sind, werden sie unter anderem in Österreich seit 2020 marktbeherrschend verbaut.[35]

Nur noch von historischem Interesse ist ein Verfahren, das von der FirmaDuPont angewendet wurde. Es basierte auf der Reduktion vonTetrachlorsilan mit elementaremZinkdampf bei Temperaturen von 950 °C.[36]

SiCl4+2 ZnSi+2 ZnCl2{\displaystyle \mathrm {SiCl_{4}+2\ Zn\longrightarrow Si+2\ ZnCl_{2}} }

Aufgrund technischer Probleme und des in großen Mengen als Abfall anfallendenZinkchlorids wird dieses Verfahren jedoch heute nicht mehr angewendet.

Halbleitersilicium

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MonokristallinesHalbleitersilicium

Für Anwendungen in derMikroelektronik wird hochreines,monokristallines Silicium (Sieg) benötigt. Insbesondere Verunreinigungen mit Elementen, die auch alsDotierelemente geeignet sind, müssen durch Tiegelziehen oderZonenschmelzen auf Konzentrationen unterhalb bestimmter kritischer Werte gebracht werden. Der HerstellerShin-Etsu bewarb eine „11N“-Reinheit (= 99,999 999 999 %) seinerIngots.[37]

BeimTiegelziehen (Czochralski-Verfahren) wird das im Siemensverfahren erhaltene Solarsilicium inQuarztiegeln geschmolzen. EinImpfkristall aus hochreinem, monokristallinem Silicium wird in diese Schmelze gebracht und langsam unter Drehen aus der Schmelze herausgezogen, wobei hochreines Silicium in monokristalliner Form auf dem Kristall auskristallisiert und dadurch fast alle Verunreinigungen in der Schmelze zurückbleiben. Physikalischer Hintergrund dieses Reinigungsverfahrens ist dieSchmelzpunkterniedrigung und Neigung von Stoffen, möglichst rein zu kristallisieren.

Alternativ wird beimZonenschmelzen mit Hilfe einer (ringförmigen) elektrischenInduktionsheizung eine Schmelzzone durch einen Siliciumstab gefahren, wobei sich ein Großteil der Verunreinigungen in der Schmelze löst und mitwandert.

Hochreines kristallines Silicium ist derzeit das für die Mikroelektronik am besten geeignete Grundmaterial; weniger hinsichtlich seiner elektrischen Eigenschaften als vielmehr wegen der chemischen, physikalischen und technisch nutzbaren Eigenschaften von Silicium und seiner Verbindungen (Siliciumdioxid, Siliciumnitrid usw.). Alle gängigenComputerchips, Speicher,Transistoren etc. verwenden hochreines Silicium als Ausgangsmaterial. Diese Anwendungen beruhen auf der Tatsache, dass Silicium ein Halbleiter ist. Durch die gezielte Einlagerung von Fremdatomen (Dotierung), wie beispielsweiseIndium,Antimon,Arsen,Bor oderPhosphor, können die elektrischen Eigenschaften von Silicium in einem weiten Bereich verändert werden. Vor allem mittels der dadurch erzeugbarenPN-Übergangs-Effekte lassen sich verschiedenste elektronische Schaltungen realisieren. Wegen der zunehmenden Bedeutung der elektronischen Schaltungen spricht man auch vom Silicium-Zeitalter. Auch die BezeichnungSilicon Valley (dt. „Silicium-Tal“) für die Hightech-Region inKalifornien weist auf die enorme Bedeutung des Siliciums in der Halbleiter- und Computerindustrie hin.

Amorphes Silicium kann mit Hilfe vonExcimerlasern in polykristallines Silicium umgewandelt werden. Dies ist für die Herstellung vonDünnfilmtransistoren (engl.thin-film transistor, TFT) fürFlachbildschirme von zunehmender Bedeutung.

Silicium-Wafer

Hersteller

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Siehe auch:Liste der Siliziumhersteller

Silicium ist im Handel sowohl als feinkörniges Pulver als auch in größeren Stücken erhältlich. Dabei ist für Solar-Anwendungen primär das polykristalline Silizium relevant. Für Halbleiterprodukte (Mikroelektronik) sind monokristalline Wafer notwendig.[38][39]

Eigenschaften

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Physikalische Eigenschaften

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Erweitertes Zonenschema von Silicium (nicht besetzte Bereiche eingefärbt)

Silicium ist, wie die im Periodensystem benachbartenGermanium,Gallium,Phosphor undAntimon, einElementhalbleiter. Der gemäß demBändermodell geltende energetische Abstand zwischenValenzband undLeitungsband beträgt 1,107 eV (bei Raumtemperatur). Durch Dotierung mit geeigneten Dotierelementen wie beispielsweiseBor oderArsen kann die Leitfähigkeit um einen Faktor 106 gesteigert werden. In solchermaßen dotiertem Silicium ist die durch die von Fremdatomen und Gitterdefekten verursachte Störstellenleitung deutlich größer als die der Eigenleitung, weshalb derartige Materialien alsStörstellenhalbleiter bezeichnet werden. DerGitterparameter beträgt 543 pm.

Spektrum des komplexenBrechungsindex (N =n + ik) von Silicium

Der von der Wellenlänge des Lichts abhängige komplexeBrechungsindex ist im nebenstehenden Bild dargestellt.[40][41] Auch hier lassen sich Informationen über dieBandstruktur ablesen. So erkennt man anhand des stark steigenden Verlaufs desExtinktionskoeffizientenk einen direktenBandübergang bei 370 nm (EΓ1 = 3,4 eV). Ein weiterer direkter Bandübergang ist bei ≈ 300 nm (EΓ2 = 4,2 eV) zu beobachten. Der indirekte Bandübergang von Silicium (Eg = 1,1 eV) kann nur erahnt werden. Dass weitere indirekte Bandübergänge vorhanden sind, ist an der weit auslaufenden Kurve vonk für Wellenlängen > 400 nm erkennbar.

Wie Wasser und einige wenige andere Stoffe weist Silicium eineDichteanomalie auf: Seine Dichte ist in flüssiger Form (bei Tm = 1685 K) um 10–11 %[42] höher als in fester, kristalliner Form (c-Si) bei 300 K.

Chemische Eigenschaften

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In allen in der Natur auftretenden und in der überwiegenden Zahl der synthetisch hergestellten Verbindungen bildet Silicium ausschließlichEinfachbindungen aus. Die Stabilität der Si-O-Einfachbindung im Gegensatz zur C-O-Doppelbindung ist auf ihren partiellen Doppelbindungscharakter zurückzuführen, der durch Überlappung der freien Elektronenpaare des Sauerstoffs mit den leeren d-Orbitalen des Siliciums zustande kommt.Die lange Jahre als gültig angeseheneDoppelbindungsregel, wonach Silicium als Element der 3. Periode keine Mehrfachbindungen ausbildet, muss mittlerweile jedoch als überholt angesehen werden, da inzwischen eine Vielzahl synthetisch hergestellter Verbindungen mit Si-Si-Doppelbindungen bekannt sind. Im Jahre 2004 wurde die erste Verbindung mit einer formalen Si-Si-Dreifachbindung strukturell charakterisiert.

Mit Ausnahme vonchlorhaltiger odersalpetersäurehaltigerFlusssäure (in denen sichHexafluorosilicat bildet) ist Silicium in Säuren unlöslich, da es zur Passivierung durch die Bildung einer festenSiliciumdioxidschicht kommt.[43][44] Leicht löst es sich hingegen in heißenAlkalilaugen unter Wasserstoffbildung.[43] Trotz seines negativen Normalpotenzials (−0,81 V) ist es in kompakter Form reaktionsträge, da es sich an der Luft mit einer schützenden Oxidhaut überzieht.

Mechanische Eigenschaften

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Die mechanischen Eigenschaften von Silicium sindanisotrop (richtungsabhängig).[45][46] Je nach gewählterKristallorientierung nimmt derElastizitätsmodul Werte zwischen 130 GPa und 188 GPa an.[47] Eine allgemeine Beschreibung des elastischen Verhaltens erfolgt inVoigt-Notation wie für allekubischen Kristalle über die drei unabhängigen elastischen Konstanten C11, C12 und C44. Die Elastizitätsmatrix ist für Silicium:

C=(C11C12C12000C12C11C12000C12C12C11000000C44000000C44000000C44){\displaystyle C={\begin{pmatrix}C_{11}&C_{12}&C_{12}&0&0&0\\C_{12}&C_{11}&C_{12}&0&0&0\\C_{12}&C_{12}&C_{11}&0&0&0\\0&0&0&C_{44}&0&0\\0&0&0&0&C_{44}&0\\0&0&0&0&0&C_{44}\\\end{pmatrix}}}

Die elastischen Konstanten haben dabei folgende Werte:

C11=165,7GPa,C12=63,9GPa,C44=79,6GPa.{\displaystyle C_{11}=165{,}7\,\mathrm {GPa} ,\qquad C_{12}=63{,}9\,\mathrm {GPa} ,\qquad C_{44}=79{,}6\,\mathrm {GPa} .}

Aus den elastischen Konstanten lassen sich für die einzelnenHauptkristallrichtungen des Siliciums (100),(110) und (111) die jeweiligen Elastizitätsmodule errechnen[47]:

E100=C112C12C11+C12C12130GPa,{\displaystyle E_{100}=C_{11}-2{\frac {C_{12}}{C_{11}+C_{12}}}C_{12}\approx 130\,\mathrm {GPa} ,}
E110=4(C112+C12C112C122)C442C44C11+C112+C12C112C122169GPa,{\displaystyle E_{110}=4{\frac {(C_{11}^{2}+C_{12}C_{11}-2C_{12}^{2})C_{44}}{2C_{44}C_{11}+C_{11}^{2}+C_{12}C_{11}-2C_{12}^{2}}}\approx 169\,\mathrm {GPa} ,}
E111=3C44(C11+2C12)C11+2C12+C44188GPa.{\displaystyle E_{111}=3{\frac {C_{44}(C_{11}+2C_{12})}{C_{11}+2C_{12}+C_{44}}}\approx 188\,\mathrm {GPa} .}

Polykristallines Silicium besitzt – makroskopisch betrachtet – einisotropesElastizitätsverhalten. In der Literatur werden die entsprechenden Werte desElastizitätsmoduls,Schubmoduls sowie derPoissonzahl mit

Epoly=160GPa,Gpoly=65GPa,νpoly=0,22{\displaystyle E_{\mathrm {poly} }=160\,\mathrm {GPa} ,\qquad G_{\mathrm {poly} }=65\,\mathrm {GPa} ,\qquad \nu _{\mathrm {poly} }=0{,}22}

angegeben.[47]

Isotope

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Es sind insgesamt 23Isotope zwischen22Si und45Si des Siliciums bekannt. Von diesen sind drei, die Isotope28Si,29Si und30Si, stabil und kommen in der Natur vor. Das Isotop mit dem größten Anteil an der natürlichen Isotopenzusammensetzung ist28Si mit 92,223 %,29Si hat einen Anteil von 4,685 % und30Si von 3,092 %. Die langlebigsten instabilen Isotope sind32Si, das mit einerHalbwertszeit von 153 Jahren unterBetazerfall in32P (Phosphor) übergeht und31Si, das mit einer Halbwertszeit von 157,36 Minuten ebenfalls unter Betazerfall zu31P zerfällt. Alle anderen Isotope haben nur kurze Halbwertszeiten von Sekunden oder Millisekunden.[48]

28Si entsteht in schweren Sternen gegen Ende ihrer Entwicklung in großen Mengen (Sauerstoffbrennen). Dies ist der Grund für den hohen Anteil von28Si am gesamten Silicium (92,23 %) bzw. auch an derHäufigkeit von Silicium im Vergleich zu anderen Elementen. Seit 2009 liefen Versuche, dieSI-BasiseinheitKilogrammneu zu definieren als eine bestimmte Menge von28Si-Atomen; diese Versuche führten im November 2018 zu einer entsprechenden Neudefinition.

Dasradioaktive Isotop31Si zerfällt rasch (Halbwertszeit 157,3 Minuten) durchBetastrahlung zu stabilemPhosphor. Dieser Umstand kann genutzt werden, um sehr homogenn-dotiertes Silicium herzustellen. Dazu wird Silicium mit Neutronen bestrahlt, durchNeutroneneinfang entsteht dann31Si und folglich31P. Eine für dieses Verfahren geeignete Neutronenquelle ist dieForschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz. Langlebiger ist32Si mit einer Halbwertszeit von 153 Jahren. Spuren dieses Isotops entstehen in der Erdatmosphäre durchSpallation vonArgon durchkosmische Strahlung.32Si zerfällt zu dem ebenfalls radioaktiven32P (Halbwertszeit 14,3 Tage), und dann weiter zu stabilem32S (Schwefel). Alle weiteren Isotope zerfallen innerhalb weniger Sekunden (vgl.Liste der Isotope).

Verwendung

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Mikroprozessor
Hausdach mitPhotovoltaikanlage

1947 entdecktenJohn Bardeen,Walter Brattain undWilliam Shockley den regelbaren elektrischen Widerstand, denTransistor, zunächst an einemGermanium-Einkristall. Das verbindungsfreudige Silicium konnte erst später in der für elektronische Zwecke notwendigen Reinheit isoliert werden. 1958 entwickeltenRobert Noyce beiFairchild undJack S. Kilby beiTexas Instruments unabhängig voneinander dieintegrierte Schaltung (IC) auf einem Silicium-Chip.[49] Seit etwa 1970 ist Silicium das Grundmaterial der meisten Produkte der Halbleiterindustrie und Basismaterial für viele Sensoren und andere mikromechanische Systeme (z. B. Hebelarm in einem Rasterkraftmikroskop). Silicium ist auch der elementare Bestandteil der meistenSolarzellen.

Silicium wird außerdem als Anoden-Material in Lithium-Ionen-Akkumulatoren eingesetzt bzw. hinzugesetzt, um die Energiedichte zu erhöhen.[50]

Im November 2005 wurde von ersten erfolgversprechenden Versuchsergebnissen mit Siliciumlasern berichtet.

Silicium wird als energiereicher Brennstoff in vielen Explosivstoffen verwendet.[51]

Da sich Silicium beim Erstarren ausdehnt, während sich die meisten Stoffe zusammenziehen, wird es vielenGusslegierungen zulegiert.Gusseisen enthält beispielsweise immer etwa 2 % Si. Besondere Bedeutung habenAluminium-Silicium-Legierungen, in denen der Si-Gehalt bis 20 % betragen kann. Dies ist von allen Aluminiumgusswerkstoffen die wichtigste Sorte.[52][53]

Weil Silicium flexibel und nicht magnetisierbar ist, werden dieUnruhspiralen in manchen Armbanduhren aus Silicium hergestellt.[54]

Sicherheitshinweise

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Silicium ist als Pulver wie viele Elemente brennbar. Als Pulver und Granulat ist es reizend. Kompaktes Silicium ist ungefährlich.

Hydriertes, das heißt oberflächlich mitWasserstoff bedecktes,poröses Silicium kann unter Lasereinstrahlung und Zunahme vonSauerstoff hochexplosiv sein[51][55], wie Forscher derTechnischen Universität München zufällig entdeckt haben. Sprengungen im Mikrometerbereich sind möglich. DieDetonationsgeschwindigkeit und Detonationsenergie sind höher als beiTNT undDynamit.

Verbindungen

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Siliciumcarbid
Quarzkristall

Silicium tritt in chemischen Verbindungen fast immervierwertig auf. Demgemäß ist das Siliciumatom in Verbindungen in der Regel vierfach koordiniert. Daneben existieren aber mittlerweile eine Reihe von Verbindungen, in denen Silicium eine fünf- oder sechsfache Koordination aufweist.Neben dem vierwertigen Silicium sind auch synthetisch hergestellte Verbindungen des zweiwertigen Siliciums (Silylene) bekannt, die jedoch meistens sehr instabil sind. Von größerer Bedeutung ist einzig dasSiliciummonoxid, das als Material zurVergütung vonoptischen Linsen verwendet wird.Darüber hinaus wurde 2012 auch eine dreifach koordinierte Verbindung ähnlich der eindimensionalen Struktur vonGraphen experimentell nachgewiesen, dem sogenanntenSilicen.[56]

Die gesamte Chemie des Siliciums ist im Wesentlichen durch die hohe Affinität des Siliciums zumSauerstoff geprägt.Silicium stellt in aller Regel den elektropositiven Partner einer chemischen Verbindung dar, obwohl auch Verbindungen mit formal negativiertem Silicium existieren. Dabei handelt es sich meistens um Silicide, bei denen Silicium auch echteAnionen ausbilden kann.

Inversion der Bindungspolarität

Besonders erwähnenswert ist die Inversion derBindungspolarität von Element-Wasserstoff-Bindungen beim Übergang vonKohlenstoff zum Silicium. Hier ändert sich die Elektronegativitätsdifferenz von +0,45 (Kohlenstoff-Wasserstoff) auf −0,2, weshalb Siliciumwasserstoffverbindungen eine gänzlich andere Reaktivität alsKohlenwasserstoffe aufweisen.

Die wichtigsten Verbindungen des Siliciums kann man in folgende Klassen einteilen, von denen jeweils einige Vertreter genannt sind:

Binäre Verbindungen

Silicate

Siliciumhalogenide

Siliciumwasserstoffe

Organische Siliciumverbindungen

Polymere Siliciumverbindungen

  • Silikone (Silicone, Polyorganosiloxane) entstehen durchPolymerisation und gehören zu den wichtigsten industriellen Kunststoffen. Polymere Silicium-Sauerstoff-Verbindungen finden Anwendung in vielen Bereichen; so dienen sie alsSchmiermittel undDichtstoffe in der Kosmetik- und Bauindustrie.
  • Polysilane, -carbosilane, -carbosilazane, -carbosiloxane
  • Siloxen,zweidimensionales Nanomaterial

Sonstiges

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Falsche Übersetzung

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Bis heute kommt es immer wieder vor, dass das englische Wort „silicon“ (für Silicium) in populärwissenschaftlichen Medienbeiträgen oder bei Filmsynchronisationen fälschlich als „Silikon“ (engl. „silicone“) übersetzt bzw. ausgesprochen wird. Dies geschah beispielsweise in der Science-Fiction-SerieStar Trek, demJames-Bond-AgententhrillerIm Angesicht des Todes oder in der ZeichentrickserieDie Simpsons. Beispiel: „Besteht die Lebensform aus Kohlenstoff oder aus Silikon?“[57] Auch in einerZDFinfo-Dokumentation wurde erklärt, dassSolarzellen „Silikon enthalten“.[58]

Sogar in nicht übersetzten Texten wie dem 1980er-Jahre-HitMonopoli fiel Songschreiber undInterpretKlaus Lage auf die falsche Verwendung herein, denn er textete: „[…] deinen Job macht jetzt ein Stück Silikon […]“.

Leben auf Siliciumbasis

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In der Science-Fiction wird Silicium oft als Alternative zu Kohlenstoff genannt, wenn es um Lebensformen geht; die beiden Elemente haben viele gemeinsame Eigenschaften. Die Bindung in längerkettigen Molekülen ist bei Silicium jedoch um ungefähr14 schwächer als bei Kohlenstoff; das Kohlenstoff-Atom bietet auch deutlich mehr Möglichkeiten zur Doppel- und Dreifachbindung. Zudem ist Silicium in Gegenwart von wässrigen Lösungen oder von Sauerstoff nicht stabil. Daher ist die Wahrscheinlichkeit für siliciumbasiertes Leben (mit natürlich-evolutionärer Entwicklung analog zum Kohlenstoff-basierten Leben) nach aktuellem Wissenstand nur gering.[59]

Siehe auch

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Literatur

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  • Tracy L. Simpson, Benjamin E. Volcani:Silicon and siliceous structures in biological systems. Springer-Verlag, New York 1981,ISBN 3-540-90592-8. 
  • Thomas Thomson:On the Daltonian Theory of Definite Proportions in Chemical Combinations. In:Annals of Philosophy.Band 2, 1813,S. 32. 

Weblinks

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Wiktionary: Silicium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Silicium – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikibooks: Praktikum Anorganische Chemie/ Silicium – Lern- und Lehrmaterialien
Wikibooks: Siliciumverarbeitung – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise

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  1. abHarry H. Binder:Lexikon der chemischen Elemente. S. Hirzel, Stuttgart 1999,ISBN 3-7776-0736-3.
  2. Die Werte für die Eigenschaften (Infobox) sind, wenn nicht anders angegeben, auswww.webelements.com (Silicium) entnommen.
  3. Angegeben ist der von der IUPAC empfohlene Standardwert, da die Isotopenzusammensetzung dieses Elements örtlich schwanken kann, ergibt sich für das mittlere Atomgewicht der in Klammern angegebene Massenbereich. Siehe: Michael E. Wieser, Tyler B. Coplen:Atomic weights of the elements 2009 (IUPAC Technical Report). In:Pure and Applied Chemistry. 2010, S. 1,doi:10.1351/PAC-REP-10-09-14.
  4. IUPAC, Standard Atomic Weights Revised 2013.
  5. abcdeEintrag zusilicon in Kramida, A., Ralchenko, Yu., Reader, J. und NIST ASD Team (2019):NIST Atomic Spectra Database (ver. 5.7.1). Hrsg.:National Institute of Standards and Technology, Gaithersburg, MD.doi:10.18434/T4W30F (physics.nist.gov/asd).  Abgerufen am 11. Juni 2020.
  6. abcdeEintrag zusilicon beiWebElements,www.webelements.com, abgerufen am 11. Juni 2020.
  7. N. N. Greenwood,A. Earnshaw:Chemie der Elemente. 1988,ISBN 3-527-26169-9, S. 426.
  8. Robert C. Weast (Hrsg.):CRC Handbook of Chemistry and Physics. CRC (Chemical Rubber Publishing Company), Boca Raton 1990,ISBN 0-8493-0470-9, S. E-129 bis E-145 (Werte dort sind auf g/mol bezogen und in cgs-Einheiten angegeben. Der hier angegebene Wert ist der daraus berechnete maßeinheitslose SI-Wert).
  9. abYiming Zhang, Julian R. G. Evans, Shoufeng Yang:Corrected Values for Boiling Points and Enthalpies of Vaporization of Elements in Handbooks. In:Journal of Chemical & Engineering Data. 56, 2011, S. 328–337,doi:10.1021/je1011086.
  10. W. Zulehner, B. Neuer, G. Rau:Silicon. In:Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2005,doi:10.1002/14356007.a23_721.
  11. abEintrag zuSilicium in derGESTIS-Stoffdatenbank desIFA, abgerufen am 30. April 2017. (JavaScript erforderlich)
  12. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva):Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach7440-21-3 bzw. Silicium), abgerufen am 30. Dezember 2024.
  13. Duden | Suchen | Silizium. Abgerufen am 9. April 2021. 
  14. N. Figurowski:Die Entdeckung der chemischen Elemente und der Ursprung ihrer Namen. Aulis-Verlag Deubner, Köln 1981,ISBN 3-7614-0561-8, S. 142–143.
  15. Antoine-Laurent de Lavoisier:Traité élémentaire de chimie: présenté dans un ordre nouveau et d'après les découvertes modernes ... Chez Cuchet, 1789,S. 174 (französisch,google.com). 
  16. Antoine Laurent Lavoisier:Elements of Chemistry: In a New Systematic Order; Containing All the Modern Discoveries. Mathew Carey, 1799,S. 218 (englisch,google.com). 
  17. Humphrey Davy:Electro-Chemical Researches, on the Decomposition of the Earth; with Observations on the Metals obtained from the alkaline Earths, and on the Amalgam procured from Ammonia. In: W. Bowyer and J. Nichols for Lockyer Davis, printer to the Royal Society (Hrsg.):Philosophical Transactions of the Royal Society of London. 30. Juni 1808,S. 333– (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  18. Joseph-Louis Gay-Lussac, Louis Jacques Thénard:Recherches physico-chimiques, faites sur la pile; sur la préparation chimique et les propriétés du potassium et du sodium; sur la décomposition de l'acide boracique; sur les acides fluorique; muriatique et muriatique oxigéné; sur l'action chimique de la lumière; sur l'analyse végétale et animale; etc. Hrsg.: Deterville.Band 1, 1811,S. 313– (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  19. Joseph-Louis Gay-Lussac, Louis Jacques Thénard:Recherches physico-chimiques, faites sur la pile; sur la préparation chimique et les propriétés du potassium et du sodium; sur la décomposition de l'acide boracique; sur les acides fluorique; muriatique et muriatique oxigéné; sur l'action chimique de la lumière; sur l'analyse végétale et animale; etc. Hrsg.: Deterville.Band 2, 1811,S. 55– (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  20. Mary Elvira Weeks:Discovery of the Elements. 6th Edition Auflage. Journal Of Chemical Education, Detroit 1960,S. 586–588 (Internet Archive). 
  21. Thomas Thomson:A System of Chemistry in Four Volumes. 5. Ausgabe, Band 1, Baldwin, Cradock, and Joy, London 1817, S. 252 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  22. Webmineral – Mineral Species sorted by the element Si (Silicon).
  23. Silicon. In: mindat.org. Abgerufen am 11. Juni 2024 (englisch). 
  24. M. R. Calomme, D. A. Vanden Berghe:Supplementation of calves with stabilized orthosilicic acid: Effect on the Si, Ca, Mg, and P concentrations in serum and the collagen concentration in skin and cartilage. In:Biological Trace Element Research.Band 56,Nr. 2, 1997,S. 153–165,doi:10.1007/BF02785389. 
  25. A. F. Holleman,E. Wiberg,N. Wiberg:Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995,ISBN 3-11-012641-9, S. 880.
  26. Sandra Göbel: Silicium. In: Artikel: Silicium. apotheken.de, 31. Juli 2020, abgerufen am 4. September 2020. 
  27. Critical Raw MaterialsEuropäische Kommission, 24. August 2022 (Informationen über kritische Rohstoffe in der EU).
  28. U.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries 2022: SILICON.
  29. abU.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries, Silicon 2021
  30. Erhard Sirtl, Konrad Reuschel:Über die Reduktion von Chlorsilanen mit Wasserstoff. In:Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie.Band 332,Nr. 3–4, Oktober 1964,S. 113–123,doi:10.1002/zaac.19643320302. 
  31. Abschreibung auf Silizium-Fabriken reißt Wacker in rote Zahlen. (Memento desOriginals vom 14. Juni 2020 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.reuters.com Pressemeldung der NachrichtenagentumReuters, 5. Dezember 2019 (Über den größten deutschen Hersteller von SolarsiliciumWacker Chemie,Burghausen).
  32. Polysilicium von wWacker – Damit aus Sonne Strom wird. (PDF; 1,1 MB) Firmenschrift der Wacker AG, 2016, S. 8, abgerufen am 14. Januar 2020.
  33. William Vorsatz:Große gewinnen. In:photovoltaik. Nr. 7, 2009 (pv-magazine.de).
  34. Hermann Sicius:Kohlenstoffgruppe: Elemente der vierten Hauptgruppe Eine Reise durch das Periodensystem. Springer-Verlag, 2015,ISBN 978-3-658-11166-3,S. 21 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  35. P. Biermayr et al.: Innovative Energietechnologien in Österreich Marktentwicklung 2021. In: PV Austria. Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), 1. Januar 2022, abgerufen am 7. Juli 2022 (deutsch, Abb. 53:– Installierte Solarzellentypen in Österreich 2010 bis 2021). 
  36. Marcello Pirani:Elektrothermie Die elektrische Erzeugung und technische Anwendung hoher Temperaturen. Springer-Verlag, 2013,ISBN 978-3-642-92778-2,S. 129 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  37. ShinEtsu.co.jp:Reinheitsangabe '99,999999999%' (Memento vom 8. Mai 2013 imInternet Archive)
  38. Fumio Shimura:Single-Crystal Silicon: Growth and Properties. In:Springer Handbook of Electronic and Photonic Materials. Springer International Publishing, Cham 2017,ISBN 978-3-319-48931-5,S. 1–1,doi:10.1007/978-3-319-48933-9_13. 
  39. S. M. Sze, M. K. Lee:Semiconductor Devices: Physics and Technology. 3. Auflage. Wiley, New York, NY 2012,ISBN 0-470-53794-9. 
  40. Christiana Honsberg, Stuart Bowden:Optical Properties of Silicon. Abgerufen am 18. Juni 2007.
  41. Edward D. Palik, Gorachand Ghosh:Handbook of optical constants of solids. Academic Press, San Diego 1998,ISBN 0-12-544420-6.
  42. A. Hedler:Plastische Deformation von amorphem Silizium unter Hochenergie-Ionenbestrahlung.Dissertation. 2006, S. 27 (urn:nbn:de:gbv:27-dbt-005950-2).
  43. abAndré Stapf, Christoph Gondek, Edwin Kroke, Gerhard Roewer:Wafer Cleaning, Etching, and Texturization. In:Handbook of Photovoltaic Silicon. Springer Berlin Heidelberg, Berlin/Heidelberg 2019,ISBN 978-3-662-56471-4,S. 311–358,doi:10.1007/978-3-662-56472-1_17. 
  44. A. F. Holleman,E. Wiberg,N. Wiberg:Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2007,ISBN 978-3-11-017770-1, S. 922.
  45. Sadao Adachi:Properties of Group-IV, III-V and II-VI Semiconductors. John Wiley & Sons, 2005,ISBN 0-470-09032-4.
  46. Jan Korvnik, Andreas Greine:Semiconductors for Micro- and Nanotechnology. Wiley-VCH, Weinheim 2005,ISBN 3-527-30257-3.
  47. abcMatthew A. Hopcroft,William D. Nix, Thomas W. Kenny:What is the Young’s Modulus of Silicon? In:Journal of Microelectromechanical Systems.Band 19,Nr. 2, 2010,S. 229–238,doi:10.1109/JMEMS.2009.2039697. 
  48. G. Audi, F. G. Kondev, Meng Wang, W.J. Huang, S. Naimi:The NUBASE2016 evaluation of nuclear properties. In:Chinese Physics C. 41, 2017, S. 030001,doi:10.1088/1674-1137/41/3/030001 (Volltext).
  49. Jack S. Kilby:Invention of the integrated circuit. In:IEEE Transactions on Electron Devices.Band 23,Nr. 7, 1976,S. 648–654. 
  50. Mathias Drews, Sebastian Tepner, Peter Haberzettl, Harald Gentischer, Witali Beichel, Matthias Breitwieser, Severin Vierrath, Daniel Biro:Towards 3D-lithium ion microbatteries based on silicon/graphite blend anodes using a dispenser printing technique. In:RSC Advances.Band 10,Nr. 38, 2020,S. 22440–22448,doi:10.1039/D0RA03161E (rsc.org [abgerufen am 26. Juli 2025]). 
  51. abErnst-Christian Koch, Dominik Clément:Special Materials in Pyrotechnics: VI. Silicon-An Old Fuel with New Perspectives. In:Propellants Explosives Pyrotechnics.Band 32,Nr. 3, 2007,S. 205–212,doi:10.1002/prep.200700021. 
  52. Bernhard Ilschner, Robert Singer:Werkstoffwissenschaften und Fertigungstechnik – Eigenschaften, Vorgänge, Technologien. 5. Auflage. Springer, 2010, S. 350.
  53. Jürgen Ruge, Helmut Wohlfahrt:Technologie der Werkstoffe – Herstellung, Verarbeitung, Einsatz. 9. Auflage. Springer, 2013, S. 286.
  54. Markus Böhm:Uhrentechnik: Darum wird der Unruhspirale soviel Aufmerksamkeit geschenkt. In:Der Standard. 24. Juni 2019, abgerufen am 3. April 2021.
  55. D. Kovalev, V. Yu. Timoshenko, N. Künzner, E. Gross, F. Koch:Strong Explosive Interaction of Hydrogenated Porous Silicon with Oxygen at Cryogenic Temperatures. In:Physical Review Letters.Band 87,Nr. 6, 2001,S. 683011–683014,doi:10.1103/PhysRevLett.87.068301. 
  56. Patrick Vogt u. a.:Silicene: Compelling Experimental Evidence for Graphenelike Two-Dimensional Silicon. In:Physical Review Letters.Band 108,Nr. 15, 12. April 2012,S. 155501,doi:10.1103/PhysRevLett.108.155501. 
  57. Dr. Hibbert in:Die Akte Springfield. (engl.The Springfield Files) Staffel 8, Episode 1, deutsche Erstausstrahlung am 24. Oktober 1997.
  58. klima-luegendetektor.de: ZDF: Silikon im Hirn. 25. März 2021, abgerufen am 2. September 2024 (deutsch). 
  59. Siliziumbasiertes Leben – Exoplaneten.de – Siliziumbasiertes Leben. 31. Dezember 2019, abgerufen am 17. September 2020. 
Periodensystem derElemente
HHe
LiBeBCNOFNe
NaMgAlSiPSClAr
KCaScTiVCrMnFeCoNiCuZnGaGeAsSeBrKr
RbSrYZrNbMoTcRuRhPdAgCdInSnSbTeIXe
CsBaLaCePrNdPmSmEuGdTbDyHoErTmYbLuHfTaWReOsIrPtAuHgTlPbBiPoAtRn
FrRaAcThPaUNpPuAmCmBkCfEsFmMdNoLrRfDbSgBhHsMtDsRgCnNhFlMcLvTsOg
AlkalimetalleErdalkalimetalleLanthanoideActinoideÜbergangsmetalleMetalleHalbmetalleNichtmetalleHalogeneEdelgaseChemie unbekannt
Normdaten (Sachbegriff):GND:4077445-4 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS) |LCCN:sh85122512
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