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Sieghard Brandstäter

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Sieghard Max Gottfried Brandstäter (*4. November1933 inBallupönen,Kreis Tilsit-Ragnit;[1]22. August1997 inRostock[2]) war ein deutscherIngenieur undHochschullehrer, der sich auf den Bereich des Schiffsmaschinenbaus und die Fertigungsprozessgestaltung spezialisiert hatte.

Leben

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Sieghard Brandstäter wurde als Sohn von Max Brandstäter, einem Bauern, und dessen Frau Meta, einer Bäuerin, geboren.

Nach dem Besuch der Schule legte er 1952 inThale imHarz seinAbitur ab. Im Anschluss daran begann er ein Studium des Schiffsmaschinenbaus an derUniversität Rostock, das er 1957 mit demDiplom als Ingenieur (Dipl.-Ing.) abschloss.

Nach seinem Studium arbeitete er von 1958 bis 1960 als Technologe (sieheArbeitsvorbereitung) imDieselmotorenwerk Rostock. 1961 kehrte er an die Universität Rostock zurück, wo er zunächst alswissenschaftlicher Assistent und später als Oberassistent tätig war. In diesem Zeitraum engagierte er sich intensiv in Forschung und Lehre.

Im Jahr 1979 wurde er zum ordentlichen Professor für Fertigungsprozessgestaltung an derHochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow berufen, die 1990 in die Universität Rostock eingegliedert wurde. Während seiner Zeit an dieser Institution prägte er die Ausbildung künftiger Ingenieure und trug zur Weiterentwicklung der maritimen Technologien bei.

Sieghard Brandstäterpromovierte 1966 zum Doktor derWirtschaftswissenschaften (Dr. rer. oec.) an der Universität Rostock mit einerDissertation, die sich mit der normativen und kennziffernbasierten Entwicklung zur optimalen Planung der Reparatur von Schiffsdieselmotoren in der DDR beschäftigte. 1977habilitierte er sich zum Doktor der Wissenschaften (Dr. sc. oec.) im Bereich Technologie desMaschinenbaus. Seine Habilitationsschrift trug den TitelAnforderungen an die technologische Fertigungsvorbereitung in der metallverarbeitenden Industrie und Bedingungen für ihre Entwicklung, untersucht am Beispiel des Industriezweiges Schiffbau.

Neben seiner Forschung war Brandstäter auch aktiv in derakademischen Selbstverwaltung. Er hatte verschiedene Führungspositionen inne, darunter stellvertretender Sektionsdirektor sowie Sektionsdirektor von 1990 bis 1991. Zudem war er von 1991 bis 1992 stellvertretender Fachbereichssprecher und fungierte alsProrektor für Forschung an der Hochschule für Seefahrt Warnemünde-Wustrow.

1992 trat er in denRuhestand.

Schriften (Auswahl)

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  • Normativ- und Kennziffernentwicklung als Grundlage für die optimale Planung der Reparatur von Schiffsdieselmotoren in der DDR. 1966.
  • Anforderungen an die technologische Fertigungsvorbereitung in der metallverarbeitenden Industrie und Bedingungen für ihre Entwicklung, untersucht am Beispiel des Industriezweiges Schiffbau. 1977.

Einzelnachweise

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  1. Den OrtsnamenLöffkeshof, welchen der Rostocker Professorenkatalog als seinen Geburtsort nennt, erhielt der Ort erst einige Jahre nach seiner Geburt.
  2. Der Sterbeort folgt der Angabe in derGND. Andere Quellen nennen abweichendLübeck als seinen Sterbeort.

Weblinks

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Personendaten
NAMEBrandstäter, Sieghard
ALTERNATIVNAMENBrandstäter, Sieghard Max Gottfried (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Ingenieur und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM4. November 1933
GEBURTSORTBallupönen, Kreis Tilsit-Ragnit
STERBEDATUM22. August 1997
STERBEORTRostock
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