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Siebzehneck

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Regelmäßiges Siebzehneck
Regelmäßiges Siebzehneck

DasSiebzehneck,17-Eck oderHeptadekagon (vonaltgriechischἑπτακαίδεκαheptakaídeka, deutsch‚siebzehn‘ undγωνίαgōnía, deutsch‚Winkel, Ecke‘)[1] ist einegeometrische Figur, die zur Gruppe der Vielecke (Polygone) gehört. Es ist definiert durch siebzehnPunkte, die durch siebzehnStrecken zu einem geschlossenenLinienzug verbunden sind. Im Folgenden werden ausschließlich dasregelmäßige Siebzehneck, daskonvex ist, siebzehn gleich lange Seiten hat und dessen Ecken auf einem gemeinsamenUmkreis liegen, sowie dasregelmäßigeüberschlagene Siebzehneck beschrieben.

Mehr als 2000 Jahre lang war man aufgrund von Fehlversuchen davon überzeugt, das Siebzehneck sei nicht allein mitZirkel und Lineal konstruierbar. Erst Ende des 18. Jahrhunderts entdeckte der damals achtzehnjährigeCarl Friedrich Gauß eine Formel, mit deren Hilfe die Konstruktion gelingt. Die Idee hinter seiner Entdeckung ist, dass Punkte, die sich mit Zirkel und Lineal aus zum Beispiel demUrsprung(0,0){\displaystyle (0,0)} und dem Punkt(1,0){\displaystyle (1,0)} konstruieren lassen, stets bestimmtelineare oderquadratische Gleichungen erfüllen. Diese Gleichungen habenKoeffizienten, die sich aus den bisher schon konstruierten Punkten mit den vier Grundrechenarten bestimmen lassen. Hintergrund ist, dass von Linealen erzeugteGeraden durch lineare Gleichungen bzw. von Zirkeln erzeugteKreise durch quadratische Gleichungen gegeben sind. Gauß’ Leistung bestand unter anderem darin, die für das Siebzehneck kritische Größecos(2π17){\displaystyle \cos({\tfrac {2\pi }{17}})} (mit demKosinuscos{\displaystyle \cos } und derKreiszahlπ{\displaystyle \pi }) durch eine Verschachtelung vonQuadratwurzeln ganzer Zahlen auszudrücken, was eine zwar mühsame, aber dennoch in endlich vielen Schritten ausführbare Konstruktion ermöglicht. Dabei spielen die Eigenschaften derFermatschen Primzahl17{\displaystyle 17} eine entscheidende Rolle. Aus Sicht der modernen Mathematik handelt es sich hierbei um eine Anwendung derGalois-Theorie. In deren Rahmen ist es zudem von Nutzen, die Punkte der Ebene als Werte desKörpers derkomplexen Zahlen auszudrücken, da dies das „Rechnen mit Punkten“ vereinfacht.

Die im Folgenden beschriebenen Konstruktionen für ein Siebzehneck sind eine Auswahl aus Lösungen mit sehr unterschiedlichen Vorgehensweisen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

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Erster Eintrag im mathematischen Tagebuch von Gauß:
1796.
Principia quibus innititur sectio circuli,
ac divisibilitas eiusdem geometrica in
septemdecim partes etc. Mart. 30. Brunsv.

(Grundlagen, auf die sich die Teilung des Kreises stützt, und zwar dessen geometrische Teilbarkeit in siebzehn Teile etc. 30. März. Braunschweig)
Carl Friedrich Gauß 1803
Mitteilung der Konstruierbarkeit imIntelligenzblatt der allgem. Literatur-Zeitung (1796)

Konstruktionen zu regelmäßigen Vielecken, wie beispielsweise zu Drei-, Vier-, Fünf- und Sechsecken sowie deren Verdoppelungen sind schon seit EuklidsElementen (3. Jahrhundert v. Chr.) bekannt, aber bei z. B. Sieben- oder Neuneck war es niemandem gelungen. In den vielen folgenden Jahrhunderten festigte sich deshalb die Annahme, weitere konstruierbare Vielecke werde man nicht finden.[2] Mehr als 2000 Jahre später waren Erstaunen und Interesse groß, als der achtzehnjährige Gauß am 29. März 1796 imIntelligenzblatt der allgem. Literatur-Zeitung alsStud. der Mathematik zu Göttingen seine neue Entdeckung (vorerst ohne weitere Details) ankündigte.[3]

Am 30. März 1796, also kurz vor seinem 19. Geburtstag (30. April), machte Gauß den ersten Eintrag in seinemMathematischen Tagesbuch. Darin beschrieb er in lateinischer Sprache und in kurzen Worten seine Entdeckung, die zur Konstruierbarkeit des Siebzehnecks führt (siehe nebenstehendes Bild).[4]

Die ausführliche Erklärung dazu folgte fünf Jahre später im vorletzten Abschnitt seines WerksDisquisitiones Arithmeticae (1801) („Untersuchungen über höhere Arithmetik“).[5] Darin zeigte und bewies Gauß u. a. die Formel für den Kosinus des Zentriwinkels, der allein mit Zirkel und Lineal konstruierbar ist. Wie der Kosinus des Zentriwinkels konstruktiv dargestellt werden kann, enthält das Werk nicht. Noch im selben Jahr, am 21. Juni, stellte Gauß in derSt. Petersburger Akademie die Kurzfassung seiner Formel vor (Näheres imAbschnitt Eigenschaften).

In seinem Brief an Gerling vom 6. Januar 1819 machte Gauß auf den Druckfehler inDisquisitiones arithmeticae bezüglich seiner Formel aufmerksam:

cosφ=116+11617+116(34217){\displaystyle \cos \varphi =-{\frac {1}{16}}+{\frac {1}{16}}{\sqrt {17}}+{\frac {1}{16}}{\sqrt {(34-2{\sqrt {17}})}}}

+18{17+317(34217)2(34+217)}{\displaystyle \;\;\;+^{*}{\frac {1}{8}}{\sqrt {\left\{17+3{\sqrt {17}}-{\sqrt {(34-2{\sqrt {17}})}}-2{\sqrt {(34+2{\sqrt {17}})}}\right\}}}}

Dies ist dieselbe Formel, die in meinen D[isquisitione] A[rithmeticae] p. 662 steht, nur ist dort durch einen Druckfehler statt des+{\displaystyle +}, welches hier mit{\displaystyle ^{*}} bezeichnet ist, ein{\displaystyle -} gesetzt, oder, was dasselbe ist, diedortige Formel stellt nichtcosφ{\displaystyle \cos \varphi }, sonderncos4φ{\displaystyle \cos 4\varphi }, d. i.sin(9017){\displaystyle \sin \left({\tfrac {90}{17}}\right)^{\circ }} vor, also die doppelte Seite des 34-Ecks.“

Carl Friedrich Gauß[6]

Die ersten Konstruktionsbeschreibungen für ein Siebzehneck kamen Anfang des 19. Jahrhunderts. Carl Friedrich Gauß erhielt im März 1802 einen Brief von Johann Friedrich Pfaff – ehemals Lehrer und Förderer von Gauß. Pfaff zitierte darin die möglicherweise erste (veröffentlichte) Konstruktion eines Siebzehnecks aus einem Brief seines Kollegen Christoph Friedrich von Pfleiderer.[7] T. P. Stowell sandte 1818 eine Basiskonstruktion an Leybourns mathematische ZeitschriftThe Mathematical Repository mit dem Anliegen, den 1806 verfassten Artikel über das Siebzehneck erneut zu drucken.[8][9] Magnus Georg Paucker fand seine Version eines Siebzehnecks im Jahr 1819. Die vielleicht bekannteste Darstellung zeigte Herbert Richmond 1893.[10] Im Jahr 1897 veröffentlichte L. Gérard ein Siebzehneck, dessen Konstruktion er nur mit einem Zirkel mithilfe des Satzes von Mohr-Mascheroni erstellte. Duane DeTemple wiederum nahm 1991 die sogenannten Carlyle-Kreise zu Hilfe, um seine Lösung des Siebzehnecks zu veröffentlichen. Am 23. Februar 2005 erschien in Göttingen, anlässlich des 150. Todestages von Carl Friedrich Gauß, ein Katalog zur Ausstellung im Alten Rathaus am Markt. Hans Vollmayr erläuterte darin eine Konstruktion des Siebzehnecks, in der als Ansatz die Kurzformel für den Kosinus des Zentriwinkels dient.[11]

Eigenschaften

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Das Besondere an einem regelmäßigen Siebzehneck ist die Tatsache, dass es konstruierbar ist – es kann somit unter alleiniger Verwendung vonZirkel undLineal (dieeuklidischen Werkzeuge) gezeichnet werden –, diese Konstruierbarkeit jedoch über Jahrtausende nicht nachgewiesen werden konnte. Der Nachweis gelang erst Carl Friedrich Gauß im Jahr 1796.[12] Er zeigte, dass für denKosinus desZentriwinkels

cos(2π17)=cos(36017)=116(1+17+2(1717)+217+3172(1717)22(17+17))0,93247222940435580457311589182156{\displaystyle {\begin{aligned}\cos \left({\frac {2\pi }{17}}\right)=\cos \left({\frac {360^{\circ }}{17}}\right)&={\frac {1}{16}}\left(-1+{\sqrt {17}}+{\sqrt {2\left(17-{\sqrt {17}}\right)}}+2{\sqrt {17+3{\sqrt {17}}-{\sqrt {2\left(17-{\sqrt {17}}\right)}}-2{\sqrt {2\left(17+{\sqrt {17}}\right)}}}}\right)\\&\approx 0{,}932\,472\,229\,404\,355\,804\,573\,115\,891\,821\,56\end{aligned}}}

gilt.[A 1] Somit ist der Zentriwinkel auch geometrisch darstellbar und die verschiedenen Größen des Siebzehnecks wie Seitenlänge, Umfang, Inkreisradius, Diagonale über zwei Seiten und Flächeninhalt lassen sich berechnen.

Am 21. Juni 1801 stellte Gauß der St. Petersburger Akademie für seine obige Formel eine sogenannte Kurzfassung in drei Schritten vor, die sich aus der Gruppierung von Summen einzelner Kosinuswerte ergibt.Friedrich L. Bauer beschrieb sie 2009 in seinem BuchHistorische Notizen zur Informatik im KapitelCarl Friedrich Gauß, das 17-Eck und MATHEMATICA[13] ausführlich, es sei deshalb hier nur das Ergebnis der Kurzfassung erwähnt.

Mit den darin u. a. eingeführten Hilfsgrößen

q:=cos(2π17)+cos(42π17){\displaystyle q:=\cos \left({\frac {2\pi }{17}}\right)+\cos \left(4\cdot {\frac {2\pi }{17}}\right)} und
q:=cos(32π17)+cos(52π17){\displaystyle q':=\cos \left(3\cdot {\frac {2\pi }{17}}\right)+\cos \left(5\cdot {\frac {2\pi }{17}}\right)}

gilt somit für den Kosinus des Zentriwinkels auch:[14][13]

cos(2π17)=12q+14q212q=12(q+q22q){\displaystyle \cos \left({\frac {2\pi }{17}}\right)={\frac {1}{2}}q+{\sqrt {{\frac {1}{4}}q^{2}-{\frac {1}{2}}q'}}={\frac {1}{2}}\cdot \left(q+{\sqrt {q^{2}-2q'}}\right)}
[15] Größen eines regelmäßigen Siebzehnecks mit der Seitenlänges{\displaystyle s}, dem Umkreisradiusru{\displaystyle r_{\rm {u}}} und dem Zentriwinkelμ=2π17{\displaystyle \textstyle \mu ={\tfrac {2\pi }{17}}}
Seitenlänges=2sin(18017)ru{\displaystyle s=2\cdot \sin \left({\frac {180^{\circ }}{17}}\right)\cdot r_{u}}0,367499ru{\displaystyle \approx 0{,}367499\cdot r_{u}}

Größen des Siebzehnecks

UmfangU=17s{\displaystyle U=17s}6,247484ru{\displaystyle \approx 6{,}247484\cdot r_{u}}
Inkreisradiusri=s2cot(18017){\displaystyle r_{\rm {i}}={\frac {s}{2}}\cdot \cot \left({\frac {180^{\circ }}{17}}\right)}0,982973ru{\displaystyle \approx 0{,}982973\cdot r_{u}}
Diagonale über zwei Seitend2=2sin(μ)ru{\displaystyle d_{2}=2\cdot \sin(\mu )\cdot r_{u}}0,722483ru{\displaystyle \approx 0{,}722483\cdot r_{u}}
FlächeninhaltA=1417s2cot(18017){\displaystyle A={\frac {1}{4}}\cdot 17s^{2}\cdot \cot \left({\frac {180^{\circ }}{17}}\right)}3,070554ru2{\displaystyle \approx 3{,}070554\cdot r_{u}^{2}}
Innenwinkelϕ=180μ=1517180{\displaystyle \phi =180^{\circ }-\mu ={\frac {15}{17}}\cdot 180^{\circ }}158,823529{\displaystyle \approx 158{,}823529^{\circ }}

In der Tabelle bezeichnetsin{\displaystyle \sin } denSinus undcot{\displaystyle \cot } denKotangens.

DieSymmetriegruppe des Siebzehnecks ist dieDiedergruppeD17{\displaystyle D_{17}}.

Mathematischer Hintergrund

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In der mathematischen Theorie, präziser derAlgebra, wird eine Konstruierbarkeit mit Zirkel und Lineal aufalgebraische Gleichungen zurückgeführt.

Der Entdeckung der Konstruierbarkeit des Siebzehnecks durch Zirkel und Lineal von Gauß liegt eine Auflösung derKreisteilungsgleichungx171=0{\displaystyle x^{17}-1=0} zugrunde, deren Lösungen – es handelt sich um die siebzehntenEinheitswurzeln – in derGaußschen Zahlenebene derkomplexen Zahlen ein regelmäßiges Siebzehneck mitUmkreisradius 1 bilden. Diese Gleichung kann allein durch den Gebrauch geschachtelterQuadratwurzeln gelöst werden (siehe oben für denRealteilcos(2π17){\displaystyle \cos({\tfrac {2\pi }{17}})} der Lösungζ=e2πi/17{\displaystyle \zeta =e^{2\pi i/17}}, die entgegen dem Uhrzeigersinn zur Lösung 1 am nächsten liegt). Wichtig dabei ist, dass komplexe Zahlen einerseits alsPunkte einer Ebene dargestellt werden können, andererseits aber mit ihnen gerechnet werden kann. Gauß erkannte 1796 als 18-Jähriger diese Möglichkeit „[d]urch angestrengtes Nachdenken … am Morgen … (ehe ich aus dem Bette aufgestanden war)“[16] aufgrund allgemeinerzahlentheoretischer Eigenschaften von Primzahlen, in diesem Fall konkret der Primzahl 17: Diemodulo einer Primzahlp{\displaystyle p} gebildeten, von 0 verschiedenen Restklassen1,,p1{\displaystyle 1,\dotsc ,p-1} können nämlich als Potenzeng0=1,g1=g,g2,,gp2{\displaystyle g^{0}=1,g^{1}=g,g^{2},\dotsc ,g^{p-2}} einer geeignet gewählten Zahlg{\displaystyle g},Primitivwurzel genannt, dargestellt werden. Im Fallp=17{\displaystyle p=17} kann konkretg=3{\displaystyle g=3} gewählt werden, wie einerekursive Berechnung der Potenzen zeigt:

30  1(mod17),31  3(mod17),32  9(mod17),3310(mod17),{\displaystyle {\begin{aligned}3^{0}&\equiv ~~1{\pmod {17}},\\3^{1}&\equiv ~~3{\pmod {17}},\\3^{2}&\equiv ~~9{\pmod {17}},\\3^{3}&\equiv 10{\pmod {17}},\\\end{aligned}}}

verfährt man so weiter, ergeben sich der Reihe nach die Restklassen13,5,15,11,16,14,8,7,4,12,2,6{\displaystyle 13,\;5,\;15,\;11,\;16,\;14,\;8,\;7,\;4,\;12,\;2,\;6} modulo17{\displaystyle 17}. Sortiert man nun die von 1 verschiedenen 17. Einheitswurzeln entsprechend, das heißt in der Reihenfolge

ζ, ζ3, ζ9, ζ10, ζ13, ζ5, ζ15, ζ11, ζ16, ζ14, ζ8, ζ7, ζ4, ζ12, ζ2, ζ6,{\displaystyle \zeta ,\ \zeta ^{3},\ \zeta ^{9},\ \zeta ^{10},\ \zeta ^{13},\ \zeta ^{5},\ \zeta ^{15},\ \zeta ^{11},\ \zeta ^{16},\ \zeta ^{14},\ \zeta ^{8},\ \zeta ^{7},\ \zeta ^{4},\ \zeta ^{12},\ \zeta ^{2},\ \zeta ^{6},}

so erhält man durch Teilsummation von jeder zweiten, jeder vierten, beziehungsweise jeder achten Einheitswurzel aus dieser Auflistung die sogenanntenGaußschen Perioden: zwei 8-gliedrige Perioden mit je 8 Summanden, vier 4-gliedrige Perioden mit je 4 Summanden und acht 2-gliedrige Perioden mit je 2 Summanden. Aufgrund prinzipieller Eigenschaften oder aber durch explizite Berechnung lässt sich dafür zeigen:[A 2]

  • Die beiden 8-gliedrigen Perioden sind Lösungen einerquadratischen Gleichung mit ganzenKoeffizienten.
  • Die vier 4-gliedrigen Perioden sind Lösungen von zwei quadratischen Gleichungen, deren Koeffizienten aus den 8-gliedrigen Perioden berechenbar sind.
  • Die acht 2-gliedrigen Perioden sind Lösungen von vier quadratischen Gleichungen, deren Koeffizienten aus den 4-gliedrigen Perioden berechenbar sind.

Dabei gilt für die zweigliedrige Periode zur „ersten“ Einheitswurzelζ+ζ16=ζ+ζ1=2cos(2π17){\displaystyle \zeta +\zeta ^{16}=\zeta +\zeta ^{-1}=2\cos({\tfrac {2\pi }{17}})}.

Der beschriebene Ansatz lässt sich analog für jede Primzahl der Form22k+1{\displaystyle 2^{2^{k}}+1} durchführen. Fünf solche Primzahlen, dieFermatsche Primzahlen genannt werden, sind bekannt: 3, 5, 17, 257, 65537. Daher gehören auch das regelmäßige257-Eck und das regelmäßige65537-Eck zu denkonstruierbaren Polygonen.

Geometrische Konstruktionen

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Konstruktion nach Christoph Friedrich von Pfleiderer

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Johann Friedrich Pfaff schrieb am 22. März 1802 aus Helmstedt einen Brief an Gauß (erstmals veröffentlicht 1917). Darin zitierte er aus einem Brief – den er vonChristoph Friedrich von Pfleiderer erhalten hatte – die folgende möglicherweise erste (veröffentlichte) Konstruktion eines regelmäßigen Siebzehnecks.[7]

Siebzehneck nach Ch. F. von Pfleiderer (1802)
Mit Weiterführung der Konstruktion.[7] Darin ist zu beachten: Das Bestimmen des PunktesQ{\displaystyle Q} (rot) ergibt einen sehr geringen Abstand zum PunktF{\displaystyle F}.
Animation der Konstruktionsskizze
Der 14. Konstruktionsschritt liefert die erste SeitenlängeHB{\displaystyle HB} und zugleich das Ende der Darstellung nach Ch. F. von Pfleiderer. Ist Bestimmen und Verbinden der Eckpunkte jeweils ein Konstruktionsschritt, braucht das fertige Siebzehneck davon 29.

Im oben genannten Brief an Gauß erklärte J. F. Pfaff mit Pfleiderers Worten dessen Konstruktion zum Siebzehneck (freie Übersetzung):[7]

„Angesichts des Durchmessers|CH|{\displaystyle {|}CH{|}} des Kreises wird zu seinem EndeC{\displaystyle C} eine Normale gezogen, auf der zuerstCF¯=14|CH|{\displaystyle {\overline {CF}}={\tfrac {1}{4}}{|}CH{|}}, dannFM¯{\displaystyle {\overline {FM}}} undFN¯{\displaystyle {\overline {FN}}}, beide=FH¯{\displaystyle ={\overline {FH}}}, abgeschnitten werden. Halbieren SieCN¯{\displaystyle {\overline {CN}}} undCM¯{\displaystyle {\overline {CM}}} in den PunktenL{\displaystyle L} undO{\displaystyle O} und ziehen Sie zum MittelpunktD{\displaystyle D} des gegebenen Kreises die LinienLD¯{\displaystyle {\overline {LD}}} undOD¯{\displaystyle {\overline {OD}}}. Von der Senkrechten|PN|{\displaystyle {|}PN{|}} werdenLP¯=LD¯{\displaystyle {\overline {LP}}={\overline {LD}}} undOQ¯=OD¯{\displaystyle {\overline {OQ}}={\overline {OD}}} abgeschnitten. Zur Geraden|PN|{\displaystyle {|}PN{|}} wird zum PunktQ{\displaystyle Q} die Normale|QR|=CP¯{\displaystyle {|}QR{|}={\overline {CP}}} gezogen und anschließendR{\displaystyle R} mitD{\displaystyle D} verbunden. Über|RD|{\displaystyle {|}RD{|}} ziehen Sie einen Kreis, der die Gerade|PN|{\displaystyle {|}PN{|}} inS{\displaystyle S} schneidet. Schließlich wird um den MittelpunktC{\displaystyle C} mit Radius|CS|{\displaystyle {|}CS{|}} ein Kreis beschrieben, der den Kreis umD{\displaystyle D} beiB{\displaystyle B} schneidet.|HB|{\displaystyle {|}HB{|}} sei die Seite eines regelmäßigen Polygons mit 17 Seiten, das in den gegebenen Kreis eingeschrieben werden soll.“

Ch. F. von Pfleiderer:Carl Friedrich Gauß Werke, Band 10 (1917), IV.Über das regelmäßige Siebzehneck.[7]

Konstruktion nach T. P. Stowell

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Das Finden der folgenden Basiskonstruktion eines regelmäßigen Siebzehnecks aus dem Jahr 1818 ist W. E. Heal aus Wheeling inIndiana zu verdanken. Er stellte in der mathematischen ZeitschriftThe Analyst im März 1877 zur Konstruktion der Polygone 17-Eck und 257-Eck allein mitZirkel und Lineal, die Frage: „Wie wird dies bewiesen?“[17] J. E. Hendricks, Herausgeber vonThe Analyst, beantwortete in der Ausgabe vom Mai 1877, Nr. 3 seine Frage, darin zitierte er auch T. P. Stowell ausRochester, N. Y.: „Vielleicht würde es einige Ihrer Leser interessieren, einen in [Thomas Leybourns]Mathematical Repository (Band I, 2. Folge) 1806 veröffentlichten Artikel erneut zu drucken.“[9] Da der Platz für eine vollständige Veröffentlichung des Artikels aus der angegebenen Quelle nicht zur Verfügung stand, wurde inThe Analyst nur ein Ausschnitt davon sowie die von T. P. Stowell gesendete und LeybournsMathematical Repository 1818 zugeschriebene Konstruktion eines Polygons mit 17 Seiten eingefügt.[8][A 3]

Siebzehneck nach T. P. Stowell (1818)
Mit Weiterführung der Basiskonstruktion[8] aus dem Jahr 1818 sowie Ergänzung vonOK¯{\displaystyle {\overline {OK}}} als mittlerer Proportionale[18] vonOH¯{\displaystyle {\overline {OH}}} undOQ¯{\displaystyle {\overline {OQ}}} bzw.OI¯{\displaystyle {\overline {OI}}}
Animation der Konstruktionsskizze
Der 14. Konstruktionsschritt liefert die erste SeitenlängeAN{\displaystyle AN} und zugleich das Ende der Basiskonstruktion nach T. P. Stowell. Ist Bestimmen und Verbinden der Eckpunkte jeweils ein Konstruktionsschritt, braucht das fertige Siebzehneck davon 29.

Konstruktionsbeschreibung von T. P. Stowell (Übersetzung):

„ZUR KONSTRUKTION eines regelmäßigen Polygons von siebzehn Seiten im Kreis.
Zeichnen Sie den Radius|OC|{\displaystyle {|}OC{|}} rechtwinklig zum Durchmesser|AB|{\displaystyle {|}AB{|}}: FürOQ¯{\displaystyle {\overline {OQ}}} nehmen Sie die Hälfte von|OC|{\displaystyle {|}OC{|}} und fürOD¯{\displaystyle {\overline {OD}}} den achten Teil vom Radius [|OB|{\displaystyle {|}OB{|}}]: Nehmen Sie fürDE¯{\displaystyle {\overline {DE}}} und fürDF¯{\displaystyle {\overline {DF}}} jeweils gleich|DQ|{\displaystyle {|}DQ{|}}, fürEG¯{\displaystyle {\overline {EG}}} gleich|EQ|{\displaystyle {|}EQ{|}} undFH¯{\displaystyle {\overline {FH}}} gleich|FQ|{\displaystyle {|}FQ{|}}; für|OK|{\displaystyle {|}OK{|}} nehmen Sie die mittlere Proportionale zwischenOH¯{\displaystyle {\overline {OH}}} undOQ¯{\displaystyle {\overline {OQ}}}[A 4] und ziehen Sie|KM|{\displaystyle {|}KM{|}} durchK{\displaystyle K} parallel zu|AB|{\displaystyle {|}AB{|}},|KM|{\displaystyle {|}KM{|}} trifft inM{\displaystyle M} auf den überOG¯{\displaystyle {\overline {OG}}} beschriebenen Halbkreis;[A 5] zeichnen Sie|MN|{\displaystyle {|}MN{|}} parallel zu|OC|{\displaystyle {|}OC{|}},|MN|{\displaystyle {|}MN{|}} schneidet den gegebenen Kreis inN{\displaystyle N} – der BogenAN{\displaystyle AN} ergibt den siebzehnten Teil des gesamten Umfangs.“

T. P. Stowell:The Analyst. Band IV. Mai 1877. No. 3.[8]

Konstruktion nach Georg Paucker

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Magnus Georg Paucker legte 1819 seine geometrische Konstruktionsanleitung für das Siebzehneck der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst vor, wo sie 1822 veröffentlicht wurde.[19] Er schreibt dazu in der Einleitung seines Artikels:

„Ein merkwürdiges Beyspiel von der Schwierigkeit, neue Sätze in der Geometrie zu entdecken, liefert die Aufgabe,reguläre Polygone, ohne mechanische Eintheilung des Quadranten oder Beyhülfe eines Winkelmessers, in einen Kreis zu zeichnen.“

Magnus Georg Paucker:Geometrische Verzeichnung des regelmäßigen Siebzehn-Ecks und Zweyhundertsiebenundfunfzig-Ecks in den Kreis.[20]
Konstruktionsskizze nach Magnus Georg Paucker (1819)
Mit Weiterführung bis zum fertigen Siebzehneck, Schritt 17: Abtragen der Diagonalen über zwei Seiten. Ist Bestimmen und Verbinden der Eckpunkte jeweils ein Konstruktionsschritt, braucht das fertige Siebzehneck davon 31.
Animation der Konstruktionsskizze
Der 16. Konstruktionsschritt liefert die erste Seitenlänge|ij|{\displaystyle |ij|} auf dem Umkreis. Ist Bestimmen und Verbinden der Eckpunkte jeweils ein Konstruktionsschritt, braucht das fertige Siebzehneck davon 30.

Die folgende Konstruktionsanleitung enthält die Konstruktion nach Magnus Georg Paucker[21] sowie deren Weiterführung bis zum fertigen Siebzehneck. Die in derOriginalzeichnung von Paucker enthaltenen Radien und die meisten Diagonalen dienen der Darstellung von in seiner Originalbeschreibung stehenden Formeln und sind für die geometrische Konstruktion nicht erforderlich. Sie wurden hier weggelassen.

  1. Zeichne auf dem Durchmesser|pa|{\displaystyle |pa|} um den Mittelpunktm{\displaystyle m} den Umkreis des werdenden 17-Ecks.
  2. Errichte den Durchmesser|pA|=|pa|{\displaystyle |pA|=|pa|} senkrecht zu|pa|{\displaystyle |pa|}.
  3. Halbiere den Radius|mp|{\displaystyle |mp|} inB{\displaystyle B}.
  4. Verlängere|pa|{\displaystyle |pa|} abp{\displaystyle p}.
  5. Trage die StreckeAB¯{\displaystyle {\overline {AB}}} abB{\displaystyle B} auf die Verlängerung ab, Schnittpunkt istC{\displaystyle C}.
  6. Halbiere|pA|{\displaystyle |pA|} inD{\displaystyle D}.
  7. HalbierepC¯{\displaystyle {\overline {pC}}} inE{\displaystyle E}.
  8. Trage die StreckeED¯{\displaystyle {\overline {ED}}} abE{\displaystyle E} auf die Verlängerung ab, Schnittpunkt istF{\displaystyle F}.
  9. Errichte den Radius|mG|{\displaystyle |mG|} senkrecht zu Durchmesser|pa|{\displaystyle |pa|}.
  10. HalbieremC¯{\displaystyle {\overline {mC}}} inH{\displaystyle H}.
  11. Trage die StreckeHG¯{\displaystyle {\overline {HG}}} abH{\displaystyle H} auf|pa|{\displaystyle |pa|} ab, Schnittpunkt istI{\displaystyle I}.
  12. Konstruiere den Halbkreis über|pF|{\displaystyle |pF|}.
  13. Konstruiere den Halbkreis über|pI|{\displaystyle |pI|}, Schnittpunkt mit|mG|{\displaystyle |mG|} istK{\displaystyle K}.
  14. Zeichne die Parallele zu|mp|{\displaystyle |mp|} abK{\displaystyle K}, Schnittpunkt mit Halbkreis über|pF|{\displaystyle |pF|} istL{\displaystyle L}.
  15. Fälle das Lot von L aufmH¯{\displaystyle {\overline {mH}}},Fußpunkt istM{\displaystyle M}. Es ist|pM|{\displaystyle |pM|} die Seite des 34-Ecks.
Von hier aus zwei Möglichkeiten als Beispiele:
  1. Ziehe einen Halbkreis ump{\displaystyle p} mit dem Radius|pM|{\displaystyle |pM|}, damit ergibt sich auf dem Umkreis der Punkti{\displaystyle i} und ein z. B. mitj{\displaystyle j} bezeichneter Punkt. Die Streckeij¯{\displaystyle {\overline {ij}}} ist die gesuchte Seite des 17-Ecks.
  2.  bis 30. Trage die Seite|ij|{\displaystyle |ij|} vierzehnmal auf dem Umkreis ab und verbinde die so gefundenen Punkte zu einem vollständigen 17-Eck.
oder:
  1. Es gilt auchMF¯=pc¯{\displaystyle {\overline {MF}}={\overline {pc}}}, demzufolge trageMF¯{\displaystyle {\overline {MF}}} auf dem Umfang in Richtung Punkta{\displaystyle a} ab und du erhältst Punktc{\displaystyle c}.
  2. Trageac¯{\displaystyle {\overline {ac}}}, also die Diagonale über zwei Seiten, vona{\displaystyle a} beginnend weitere Male auf dem Umfang ab, bis alle Ecken markiert sind und verbinde jeweils abschließend die so gefundenen Punkte zu einem vollständigen 17-Eck.

Konstruktion nach Herbert Richmond

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Im Jahr 1825 legte Johannes Erchinger eine Konstruktion derAkademie der Wissenschaften zu Göttingen vor, die Gauß daraufhin in denGöttingischen Gelehrten Anzeigen besprach. Eine zeichnerische Darstellung dieses Siebzehnecks ist nicht überliefert.[22][A 6] Die folgende einfachere und bekannteste Konstruktion stammt von Herbert William Richmond aus dem Jahr 1893.[23]

In der Konstruktionsbeschreibung lässt es Richmond offen, auf welche Art und Weise schließlich die Seitenlänge des Siebzehnecks zu finden ist. Es gibt dafür drei Möglichkeiten. Für die ersten beiden nimmt man entweder die Länge der Sehne|AP3|{\displaystyle |AP_{3}|} oder|P3P5|{\displaystyle |P_{3}P_{5}|} in den Zirkel und trägt sie auf dem Umkreis so oft ab, bis alle Eckpunkte gegeben sind.[23] Die dritte Möglichkeit wäre: Man halbiert den KreisbogenOP3P5{\displaystyle OP_{3}P_{5}} mithilfe der Mittelsenkrechten, erhält so den EckpunktP4{\displaystyle P_{4}} und trägt abschließend die Seitenlänge|P3P4|{\displaystyle |P_{3}P_{4}|} oder|P4P5|{\displaystyle |P_{4}P_{5}|} dreizehnmal auf dem Umkreis ab. Die folgende Konstruktion nutzt dafür die Sehnenlänge (Diagonale)|P3P5|{\displaystyle |P_{3}P_{5}|}.

Siebzehneck nach Herbert Richmond (1893)
Mit Weiterführung der Konstruktion. Dabei ist zu beachten: Das Bestimmen des PunktesN3{\displaystyle N_{3}} ergibt einen sehr geringen Abstand zum Mittelpunkt des Halbkreises über|FA|{\displaystyle |FA|}.
Animation der Konstruktionsskizze
Der 27. Konstruktionsschritt liefert den letzten EckpunktP1{\displaystyle P_{1}}. Ist Bestimmen und Verbinden der Eckpunkte jeweils ein Konstruktionsschritt, braucht das fertige Siebzehneck davon 27.

Konstruktionsbeschreibung

  1. Ziehen des Umkreises mit beliebigem Radius um den Mittelpunkt O{\displaystyle O}.
  2. Zeichnen einesDurchmessers durch denMittelpunkt O{\displaystyle O} Schnittpunkt mit Umkreis istA{\displaystyle A}, später zusätzlich mitP17{\displaystyle P_{17}} bezeichnet.
  3. Errichten eines Radius senkrecht zu|AO|{\displaystyle |AO|} aufO{\displaystyle O} bis zum Umkreis; Schnittpunkt mit Umkreis istB{\displaystyle B}.
  4. Halbieren des Radius|BO|{\displaystyle |BO|}.
  5. Nochmaliges Halbieren ergibt ein Viertel des Radius|BO|{\displaystyle |BO|} im PunktI{\displaystyle I};I{\displaystyle I} liegt näher anO{\displaystyle O}; Verbinden des PunktesI{\displaystyle I} mitA{\displaystyle A}.
  6. Halbieren des WinkelsOIA{\displaystyle OIA}.
  7. Nochmaliges Halbieren des Winkels ergibt im PunktE{\displaystyle E} ein Viertel des WinkelsOIA{\displaystyle OIA};E{\displaystyle E} liegt näher anO{\displaystyle O}.
  8. Errichten einerSenkrechten aufEI¯{\displaystyle {\overline {EI}}} mit FußpunktI{\displaystyle I}.
  9. Halbierung des90{\displaystyle 90^{\circ }}-Winkels; Schnittpunkt mit Durchmesser istF{\displaystyle F} und Winkel FIE{\displaystyle FIE} ist45{\displaystyle 45^{\circ }}.
  10. Konstruktion desThaleskreises über|AF|{\displaystyle |AF|}; Schnittpunkt mit|BO|{\displaystyle |BO|} istK{\displaystyle K}.
  11. Ziehen des Halbkreises um den MittelpunktE{\displaystyle E} mit dem Radius|EK|{\displaystyle |EK|}; Schnittpunkte mit dem Durchmesser sindN3{\displaystyle N_{3}} undN5{\displaystyle N_{5}} (dabei liegtN3{\displaystyle N_{3}} sehr nahe beim Mittelpunkt des Thaleskreises über|AF|{\displaystyle |AF|}).
  12. Errichten der Senkrechten auf die Mittelachse abN3{\displaystyle N_{3}}; Schnittpunkt mit dem Umkreis ist derEckpunkt P3{\displaystyle P_{3}} des Siebzehnecks; der Kreisbogen OAP3{\displaystyle OAP_{3}} ist somit317{\displaystyle {\tfrac {3}{17}}} des Umkreisumfanges.
  13. Errichten der Senkrechten auf die Mittelachse abN5{\displaystyle N_{5}}; Schnittpunkt mit dem Umkreis ist der Eckpunkt P5{\displaystyle P_{5}}; der Kreisbogen OAP5{\displaystyle OAP_{5}} ist somit517{\displaystyle {\tfrac {5}{17}}} des Umkreisumfanges.
  14.  bis 27. Ein vierzehnmaliges Abtragen derDiagonale|P3P5|{\displaystyle |P_{3}P_{5}|} auf dem Umkreis, ab dem Eckpunkt P5{\displaystyle P_{5}} gegen den Uhrzeigersinn, ergibt der Reihe nach die Eckpunkte P7,P9,P11,P13,P15,P2,P4,P6,P8,P10,P12,P14;P16{\displaystyle P_{7},\;P_{9},\;P_{11},\;P_{13},\;P_{15},\;P_{2},\;P_{4},\;P_{6},\;P_{8},\;P_{10},\;P_{12},\;P_{14};P_{16}} undP1{\displaystyle P_{1}}; das abschließende Verbinden der so gefundenen PunkteP1,P2{\displaystyle P_{1},\;P_{2}}, …,P17{\displaystyle \;P_{17}} vervollständigt das 17-Eck.

Konstruktion nach L. Gérard

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Pietro Ermenegildo Daniele, ein italienischer Mathematiker (1875–1949), beschreibt im sechsten Artikel seines WerkesÜber die Konstruktionen des regulären Siebzehnecks eine Konstruktion nach L. Gérard[24] mithilfe desSatzes von Mohr-Mascheroni.

Gérards Siebzehneck – allein mit einem Zirkel konstruiert – wurde inMathematische Annalen (48. Band) im Jahr 1897 veröffentlicht.[25][26]

  • Um die Erklärungen von Daniele zum mathematischen Hintergrund (§ 4. Die Konstruktion von Gérard, ab Seite 183) nachvollziehen zu können, wurden die Bezeichnungen der Schnittpunkte übernommen. In der folgenden Konstruktion entsteht jeder Schnittpunkt durch das Kreuzen zweier Kreise. Für eine bessere Übersichtlichkeit ersetzen kurze Kreisbögen die entsprechenden Kreise (siehe Animation).
Siebzehneck nach L. Gérard (1897)
Mithilfe des Satzes von Mohr-Mascheroni ohne Lineal allein mit Zirkel konstruiert.
Animation der Konstruktionsskizze als Animation
Drei EckpunkteD,P{\displaystyle D,P} undP{\displaystyle P'} sind mit dem 19. Konstruktionsschritt gefunden. Ein fertiges Siebzehneck bedarf deren 33.

Konstruktionsbeschreibung (in Klammer die Bildnummer):

1(1) Es beginnt mit einem Kreis mit beliebigem Radius|OA|{\displaystyle |OA|} um den MittelpunktO{\displaystyle O}.
1(2), (3), (4) Nun trägt man imUhrzeigersinn dreimal den Radius|OA|{\displaystyle |OA|} auf denUmkreis des entstehenden Siebzehnecks auf, dabei ergeben sich die SchnittpunkteB,C{\displaystyle B,C} sowie der erste EckpunktD.{\displaystyle D.}

Es folgt die Ermittlung des MittelpunktesM{\displaystyle M} des Radius|OA|{\displaystyle |OA|}.

1(5) Zwei Kreisbögen umA{\displaystyle A} mit dem Radius|AD|{\displaystyle |AD|} und zwei Kreisbögen umD{\displaystyle D} mit dem Radius|DB|{\displaystyle |DB|} erzeugen die SchnittpunkteG{\displaystyle G} undG{\displaystyle G'}.
1(6) Je einKreisbogen umG{\displaystyle G} undG{\displaystyle G'} mit Radius|DB|{\displaystyle |DB|} liefert den SchnittpunktM.{\displaystyle M.}

Es geht weiter mit dem Bestimmen der noch erforderlichen SchnittpunkteX{\displaystyle X} bisZ1{\displaystyle Z_{1}}.

1(7)X:{\displaystyle X\colon } je ein Kreisbogen umA{\displaystyle A} undD{\displaystyle D} mit Radius|AC|,{\displaystyle |AC|,}
1(8)F{\displaystyle F} undF:{\displaystyle F'\colon } zwei Kreisbögen umA{\displaystyle A} mit Radius|OX|,{\displaystyle |OX|,}
1(9)K{\displaystyle K} undK:{\displaystyle K'\colon } zwei Kreisbögen umM{\displaystyle M} mit Radius|OA|,{\displaystyle |OA|,}
(10)E1{\displaystyle E_{1}} undE2:{\displaystyle E_{2}\colon } je einen Kreisbogen umK{\displaystyle K} undK{\displaystyle K'} mit Radius|OX|,{\displaystyle |OX|,}
(11), (12)L1{\displaystyle L_{1}} undL1:{\displaystyle L'_{1}\colon } je einen Kreisbogen umF{\displaystyle F} undF{\displaystyle F'} mit Radius|OE1|{\displaystyle |OE_{1}|} sowie zwei Kreisbögen umE1{\displaystyle E_{1}} mit Radius|OA|,{\displaystyle |OA|,}
(13)E11:{\displaystyle E_{11}\colon } je einen Kreisbogen umL1{\displaystyle L_{1}} undL1{\displaystyle L'_{1}} mit Radius|E1X|,{\displaystyle |E_{1}X|,}
(14), (15)L2{\displaystyle L_{2}} undL2:{\displaystyle L'_{2}\colon } je einen Kreisbogen umF{\displaystyle F} undF{\displaystyle F'} mit Radius|OE2|{\displaystyle |OE_{2}|} sowie zwei Kreisbögen umE2{\displaystyle E_{2}} mit Radius|OA|,{\displaystyle |OA|,}
(16)E21:{\displaystyle E_{21}\colon } je ein Kreisbogen umL2{\displaystyle L_{2}} undL2{\displaystyle L'_{2}} mit Radius|E2X|,{\displaystyle |E_{2}X|,}
(17)N{\displaystyle N} undN:{\displaystyle N'\colon } je zwei Kreisbögen umO{\displaystyle O} undE21{\displaystyle E_{21}} mit Radius|AE11|,{\displaystyle |AE_{11}|,}
(18)Z1:{\displaystyle Z_{1}\colon } je ein Kreisbogen umN{\displaystyle N} undN{\displaystyle N'} mit Radius|E11B|.{\displaystyle |E_{11}B|.}
(19) Jetzt bedarf es nur noch zweier Kreisbögen umZ1{\displaystyle Z_{1}} mit Radius|OA|{\displaystyle |OA|}, um zwei weitere EckpunkteP{\displaystyle P} undP{\displaystyle P'} zu erhalten.
Die Abstände|DP|{\displaystyle |DP|} und|DP|{\displaystyle |DP'|} entsprechen jeweils einer Seitenlänge des entstehenden Siebzehnecks.
(20) bis (33) Abschließend liefert das vierzehnmalige Abtragen der Seitenlänge|DP|{\displaystyle |DP|} auf dem Umkreis ein allein mit dem Zirkel erstelltes regelmäßiges Siebzehneck.

Konstruktion nach Duane DeTemple

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Duane W. DeTemple veröffentlichte im Jahr 1991 in der mathematischen ZeitschriftThe American Mathematical Monthly eine Konstruktion des Siebzehnecks. Für seine Lösung verwendete er vierCarlyle-Kreise; benannt nach dem HistorikerThomas Carlyle (1795–1881). Der junge Schotte Carlyle lehrte Mathematik, bevor er sich der Literatur zuwandte. Damals fand er diese elegante geometrische Methode für diequadratische Gleichung und folglich auch für die PolygoneFünfeck, Siebzehneck,257-Eck und65537-Eck.[27]

Siebzehneck nach Duane W. DeTemple (1991) mit den vier Carlyle-Kreisen: Cc1, Cc2, Cc3 und Cc4. Mit Weiterführung der Konstruktion bis zum fertigen Siebzehneck.
Animation der Konstruktionsskizze, am Ende 20 s Pause.
Der 16. Konstruktionsschritt liefert den ersten EckpunktP1{\displaystyle P_{1}}. Ist Bestimmen und Verbinden der Eckpunkte jeweils ein Konstruktionsschritt, braucht das fertige Siebzehneck davon 30.
Video

Konstruktionsbeschreibung:

  1. Zeichne diex{\displaystyle x}-Achse und setze darauf den PunktO.{\displaystyle O.}
  2. Zeichne umO{\displaystyle O} denEinheitskreisc1{\displaystyle c_{1}} mit Radiusr1,{\displaystyle r_{1},} Schnittpunkte mitc1{\displaystyle c_{1}} sindP0{\displaystyle P_{0}} undQ.{\displaystyle Q.}
  3. Konstruiere diey{\displaystyle y}-Achse vomUmkreisc1{\displaystyle c_{1}} des entstehenden 17-Ecks, Schnittpunkt mitc1{\displaystyle c_{1}} istA.{\displaystyle A.}
  4. Halbiere den Radius|OQ|{\displaystyle |OQ|} inQ.{\displaystyle Q'.}
  5. Ziehe den Kreisbogenc2{\displaystyle c_{2}} mit dem Radius|QP0|{\displaystyle |Q'P_{0}|} umQ.{\displaystyle Q'.}
  6. Errichte eine Senkrechte auf dem Radius|OQ|{\displaystyle |OQ|} abQ,{\displaystyle Q',} Schnittpunkt mitc2{\displaystyle c_{2}} istM0.{\displaystyle M_{0}.}
  7. Ziehe den Carlyle-KreisbogenCc1{\displaystyle Cc_{1}} umM0{\displaystyle M_{0}} durchA{\displaystyle A} so, dass er diex{\displaystyle x}-Achse vom Umkreisc1{\displaystyle c_{1}} zweimal trifft, Schnittpunkte sindH0,2{\displaystyle H_{0,2}} undH1,2.{\displaystyle H_{1,2}.}
  8. Halbiere die StreckeOH0,2¯{\displaystyle {\overline {OH_{0,2}}}} inM0,2.{\displaystyle M_{0,2}.}
  9. Halbiere die StreckeOH1,2¯{\displaystyle {\overline {OH_{1,2}}}} inM1,2.{\displaystyle M_{1,2}.}
  10. Ziehe den Carlyle-KreisbogenCc2{\displaystyle Cc_{2}} umM1,2{\displaystyle M_{1,2}} abA{\displaystyle A} bis auf diex{\displaystyle x}-Achse, Schnittpunkt istH1,4.{\displaystyle H_{1,4}.}
  11. Ziehe den Carlyle-KreisbogenCc3{\displaystyle Cc_{3}} umM0,2{\displaystyle M_{0,2}} abA{\displaystyle A} bis auf diex{\displaystyle x}-Achse, Schnittpunkt istH0,4.{\displaystyle H_{0,4}.}
  12. TrageOH1,4¯{\displaystyle {\overline {OH_{1,4}}}} von PunktA{\displaystyle A} aus auf der GeradenOA¯{\displaystyle {\overline {OA}}} ab. Du erhältst PunktY.{\displaystyle Y.}
  13. VerbindeY{\displaystyle Y} mitH0,4.{\displaystyle H_{0,4}.}
  14. Halbiere die StreckeH0,4Y¯{\displaystyle {\overline {H_{0,4}Y}}} inM0,4.{\displaystyle M_{0,4}.}
  15. Ziehe den Carlyle-KreisbogenCc4{\displaystyle Cc_{4}} umM0,4{\displaystyle M_{0,4}} abA{\displaystyle A} bis auf diex{\displaystyle x}-Achse, Schnittpunkt istH0,8.{\displaystyle H_{0,8}.}
  16. Ziehe den Kreisbogenc3{\displaystyle c_{3}} mit dem Radius|OP0|{\displaystyle |OP_{0}|} umH0,8,{\displaystyle H_{0,8},} Schnittpunkte mit dem Umkreisc1{\displaystyle c_{1}} sind die EckpunkteP1{\displaystyle P_{1}} undP16,{\displaystyle P_{16},} somit ist die StreckeP0P1¯{\displaystyle {\overline {P_{0}P_{1}}}} die erste Seite des gesuchten 17-Ecks.
  17. Ein vierzehnmaliges Abtragen der StreckeP0P1¯{\displaystyle {\overline {P_{0}P_{1}}}} auf dem Umkreisc1,{\displaystyle c_{1},} ab dem EckpunktP1{\displaystyle P_{1}} gegen den Uhrzeigersinn, ergibt der Reihe nach die EckpunkteP2{\displaystyle P_{2}} bisP15.{\displaystyle P_{15}.} Abschließend verbinde die so gefundenen PunkteP1,P2,,P16{\displaystyle P_{1},P_{2},\dotsc ,P_{16}} undP0,{\displaystyle P_{0},} dann ist das 17-Eck fertiggestellt.

Konstruktion mithilfe der gaußschen Kurzfassung der Formel

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Anlässlich der 150. Wiederkehr des Todestages von Carl Friedrich Gauß am 23. Februar 2005 gab es in Göttingen im Alten Rathaus am Markt vom 23. Februar bis zum 15. Mai 2005 die Ausstellung„Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“. Carl Friedrich Gauß in Göttingen. Der Katalog zu dieser Ausstellung, herausgegeben von Elmar Mittler, enthält Aufsätze in diversen Rubriken. Im AbschnittMathematik ist der Beitrag17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal von Hans Vollmayr zu finden.[11] Die im Folgenden dargestellte Konstruktion ist prinzipiell den KapitelnDas Siebzehneck: die Rechnung[28] undDas Siebzehneck: die Zeichnung[29] entnommen.

Die Kurzfassung der Formel für den Kosinus des Zentriwinkels (sieheEigenschaften),

cos(2π17)=12(q+q22q),{\displaystyle \cos \left({\frac {2\pi }{17}}\right)={\frac {1}{2}}\cdot \left(q+{\sqrt {q^{2}-2q'}}\right),}

erleichtert eine Konstruktion mit Zirkel und Lineal, die mithilfe der Hilfsgrößen, quasi Schritt für Schritt, den Kosinus des Zentriwinkels liefert. Ein möglicher Lösungsweg ist, die Hilfsgrößen zeichnerisch separat in drei Bildern (1–3) mit elementarenalgebraischen Operationen darzustellen. Dies macht die Konstruktion übersichtlich und allgemein gut nachvollziehbar.

Konstruktion der Hilfsgrößenp undq sowie des Quadrats

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Bild (1): Konstruktion der Hilfsgrößenp{\displaystyle p} undq{\displaystyle q} und des Quadratsq2{\displaystyle q^{2}}

Darin giltp=1+174{\displaystyle p={\frac {-1+{\sqrt {17}}}{4}}} undq=p+1+p22.{\displaystyle q={\frac {p+{\sqrt {1+p^{2}}}}{2}}.}

  1. Ab PunktA{\displaystyle A} eineHalbgerade ziehen, daraufB{\displaystyle B} mitAB¯=1,{\displaystyle {\overline {AB}}=1,}Lot aufStreckeAB¯{\displaystyle {\overline {AB}}} inA{\displaystyle A} errichten undAB¯{\displaystyle {\overline {AB}}} abA{\displaystyle A} auf Lot übertragen ergibtC.{\displaystyle C.}
  2. Lot aufAB¯{\displaystyle {\overline {AB}}} inB{\displaystyle B} mit Länge=14AB¯{\displaystyle ={\frac {1}{4}}\cdot {\overline {AB}}} ergibtD,{\displaystyle D,} anschließend Halbgerade vonA{\displaystyle A} durchD{\displaystyle D} ergibtAD¯=1417.{\displaystyle {\overline {AD}}={\frac {1}{4}}\cdot {\sqrt {17}}.}
  3. Kreis umD{\displaystyle D} durchB{\displaystyle B} ergibtE{\displaystyle E} auf Halbgerade,AE¯{\displaystyle {\overline {AE}}} ist Hilfsgrößep.{\displaystyle p.}
  4. Viertelkreis umA{\displaystyle A} durchE{\displaystyle E} ergibtF{\displaystyle F} undG,{\displaystyle G,} nunC{\displaystyle C} mitF{\displaystyle F} verbinden, anschließendeParallele zuCF¯{\displaystyle {\overline {CF}}} abG{\displaystyle G} ergibtH{\displaystyle H} sowie mitAH¯{\displaystyle {\overline {AH}}} dasQuadratp2.{\displaystyle p^{2}.}
  5. Zup2{\displaystyle p^{2}} zweimal die Länge1=AC¯{\displaystyle 1={\overline {AC}}} addieren, ergibtI{\displaystyle I} undJ,{\displaystyle J,} anschließendAJ¯{\displaystyle {\overline {AJ}}} inK{\displaystyle K} halbieren und umK{\displaystyle K} überAJ¯{\displaystyle {\overline {AJ}}}Halbkreis ziehen.
  6. Lot aufAJ¯{\displaystyle {\overline {AJ}}} inI{\displaystyle I} bis Halbkreis ergibtIL¯=p2+1,{\displaystyle {\overline {IL}}={\sqrt {p^{2}+1}},} anschließend zuIL¯{\displaystyle {\overline {IL}}} abL{\displaystyle L} Hilfsgrößep=AE¯{\displaystyle p={\overline {AE}}} addieren, ergibtM.{\displaystyle M.}
  7. IM¯{\displaystyle {\overline {IM}}} inN{\displaystyle N} halbieren ergibt HilfsgrößeIN¯=q.{\displaystyle {\overline {IN}}=q.}
  8. Viertelkreis umI{\displaystyle I} abJ{\displaystyle J} ergibtO,{\displaystyle O,} anschließend Viertelkreis umI{\displaystyle I} abN{\displaystyle N} ergibtP.{\displaystyle P.}
  9. O{\displaystyle O} mitP{\displaystyle P} verbinden, anschließende Parallele zuOP¯{\displaystyle {\overline {OP}}} abN{\displaystyle N} ergibtQ{\displaystyle Q} sowie mitIQ¯{\displaystyle {\overline {IQ}}} das Quadratq2.{\displaystyle q^{2}.}

Konstruktion der Hilfsgrößenp’ und

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Bild (2): Konstruktion der Hilfsgrößenp{\displaystyle p'} undq{\displaystyle q'}

Darin giltp=1174{\displaystyle p'={\frac {-1-{\sqrt {17}}}{4}}} sowieq=p+1+p22.{\displaystyle q'={\frac {p'+{\sqrt {1+p'^{2}}}}{2}}.}

  1. Ab PunktA{\displaystyle A'} eine Halbgerade ziehen, daraufB{\displaystyle B'} mitAB¯=1,{\displaystyle {\overline {A'B'}}=1,} Lot auf StreckeAB¯{\displaystyle {\overline {A'B'}}} inA{\displaystyle A'} errichten undAB¯{\displaystyle {\overline {A'B'}}} abA{\displaystyle A'} auf Lot übertragen ergibtC.{\displaystyle C'.}
  2. Lot aufAB¯{\displaystyle {\overline {A'B'}}} inB{\displaystyle B'} mit der Länge14AB¯{\displaystyle {\frac {1}{4}}\cdot {\overline {A'B'}}} ergibtD,{\displaystyle D',} anschließend Halbgerade vonA{\displaystyle A'} durchD{\displaystyle D'} ergibtAD¯=1417.{\displaystyle {\overline {A'D'}}={\frac {1}{4}}\cdot {\sqrt {17}}.}
  3. Kreis umD{\displaystyle D'} durchB{\displaystyle B'} ergibtE{\displaystyle E'} auf Halbgerade,AE¯{\displaystyle {\overline {A'E'}}} ist Hilfsgrößep.{\displaystyle p'.}
  4. Viertelkreis umA{\displaystyle A'} durchE{\displaystyle E'} ergibtF{\displaystyle F'} undG,{\displaystyle G',} nunC{\displaystyle C'} mitF{\displaystyle F'} verbinden, anschließende Parallele zuCF¯{\displaystyle {\overline {C'F'}}} abG{\displaystyle G'} ergibtH{\displaystyle H'} sowie mitAH¯{\displaystyle {\overline {A'H'}}} das Quadratp2.{\displaystyle p'^{2}.}
  5. Zup2{\displaystyle p'^{2}} zweimal die Länge1=AC¯{\displaystyle 1={\overline {A'C'}}} addieren, ergibtI{\displaystyle I'} undJ,{\displaystyle J',} anschließendAJ¯{\displaystyle {\overline {A'J'}}} inK{\displaystyle K'} halbieren und umK{\displaystyle K'} überAJ¯{\displaystyle {\overline {A'J'}}} Halbkreis ziehen.
  6. Lot aufAJ¯{\displaystyle {\overline {A'J'}}} inI{\displaystyle I'} bis Halbkreis ergibtIL¯=p2+1,{\displaystyle {\overline {I'L'}}={\sqrt {p'^{2}+1}},} anschließend vonIL¯{\displaystyle {\overline {I'L'}}} abL{\displaystyle L'} Hilfsgrößep=AE¯{\displaystyle p'={\overline {A'E'}}} subtrahieren, ergibtM.{\displaystyle M'.}
  7. IM¯{\displaystyle {\overline {I'M'}}} inN{\displaystyle N'} halbieren ergibt mitIN¯{\displaystyle {\overline {I'N'}}} Hilfsgrößeq.{\displaystyle q'.}

Konstruktion der Wurzel aus2q’ und des Kosinus des Zentriwinkelsμ

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Bild (3): Siebzehneck nach Hans Vollmayr (2005) mit abschließendem Teil 3: Konstruktion der Wurzel ausq22q{\displaystyle q^{2}-2q'} und des Kosinus des Zentriwinkelsμ{\displaystyle \mu }
  1. Ab PunktI{\displaystyle I} eine Halbgerade ziehen, daraufq2{\displaystyle q^{2}} aus Bild (1) übertragen ergibtQ,{\displaystyle Q,} anschließend Länge1=AC¯{\displaystyle 1={\overline {AC}}} aus Bild (1) abQ{\displaystyle Q} übertragen ergibtR.{\displaystyle R.}
  2. Vonq2{\displaystyle q^{2}} die Länge2q=IM¯{\displaystyle 2q'={\overline {I'M'}}} aus Bild (2) ab PunktI{\displaystyle I} subtrahieren ergibtS,{\displaystyle S,} anschließendSR¯{\displaystyle {\overline {SR}}} inT{\displaystyle T} halbieren und umT{\displaystyle T} überSR¯{\displaystyle {\overline {SR}}} Halbkreis ziehen.
  3. Lot aufSR¯{\displaystyle {\overline {SR}}} inQ{\displaystyle Q} bis Halbkreis ergibtQU¯=q22q.{\displaystyle {\overline {QU}}={\sqrt {q^{2}-2q'}}.}
  4. StreckeQU¯=q22q{\displaystyle {\overline {Q'U'}}={\sqrt {q^{2}-2q'}}} einzeichnen und dazu Hilfsgrößeq=IN¯{\displaystyle q={\overline {IN}}} aus Bild (1) abU{\displaystyle U'} addieren ergibtV,{\displaystyle V,} anschließendQV¯{\displaystyle {\overline {Q'V}}} inW{\displaystyle W} halbieren, die StreckeWV¯{\displaystyle {\overline {WV}}} ist der Kosinuscos(2π17)=12(q+q22q){\displaystyle \cos \left({\frac {2\pi }{17}}\right)={\frac {1}{2}}\cdot \left(q+{\sqrt {q^{2}-2q'}}\right)} des Zentriwinkelsμ{\displaystyle \mu } des Siebzehnecks.
  5. Um PunktW{\displaystyle W'} Umkreis mit dem Radius1{\displaystyle 1} (z. B. mit StreckeQR¯{\displaystyle {\overline {QR}}}) ziehen, anschließend Radius einzeichnen, ergibtP17.{\displaystyle P_{17}.}
  6. WV¯=cos(2π17){\displaystyle {\overline {WV}}=\cos \left({\frac {2\pi }{17}}\right)} aufWP17¯{\displaystyle {\overline {W'P_{17}}}} abW{\displaystyle W'} übertragen, ergibtV.{\displaystyle V'.}
  7. Lot aufWV¯{\displaystyle {\overline {W'V'}}} inV{\displaystyle V'} bis Umkreis ergibt erstenEckpunktP1{\displaystyle P_{1}} des entstehenden Siebzehnecks.
  8. P1P17¯{\displaystyle {\overline {P_{1}P_{17}}}} fünfzehnmal gegen den Uhrzeigersinn auf dem Umkreis abtragen und abschließend die benachbarten Ecken verbinden. Somit ist das regelmäßige Siebzehneck fertiggestellt.

Grundsätzlich wäre es auch möglich, den von Gauß zuerst gefundenen (langen) Ausdruck als konstruierte Strecke darzustellen. In der einschlägigen Literatur wird aber keine derartige Lösung beschrieben.

Vorkommen

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Skizze zum Messingkopfstück des Pedellstabes, Insigne der Universität Braunschweig

Unter denInsignien der Universität Braunschweig sind auch zwei 1952/53 erworbenePedellstäbe für das Zeremoniell. Einer davon zeigt auf dem Messingkopfstück, in einer kreisrunden Scheibe, einen regelmäßigen Siebzehnstrahlstern.[30] Der zweite weist mittelsZahnkranz,Winkel undZirkel auf die Konstruierbarkeit des Siebzehnecks allein mit Zirkel und Lineal hin. BeidePedellstäbe erinnern damit an die von Carl Friedrich Gauß gemachte – oben beschriebene – Entdeckung zum Siebzehneck.[31]

In den Jahren 1884 bis 1904 erregte das auf einem siebzehneckigen Grundriss errichteteSedan-Panorama in Berlin großes Aufsehen beim Publikum.[32]

Anlässlich des 200. Geburtstags von C. F. Gauß erschien 1977 in derDDR eine 20-Pfennig-Briefmarke. Sie zeigt ein Porträt des jungen Gauß, so wie ihn der MalerJohann Christian August Schwartz 1803 in einemPastell dargestellt hatte. Daneben sind Zirkel, Zeichendreieck (Lineal) und eine weiße Kreisfläche zu sehen. Erst bei genauerem Hinsehen sind die siebzehn Punkte auf der Kreislinie erkennbar. Alles zusammen weist darauf hin, dass Gauß es war, der die Konstruierbarkeit des regelmäßigen Siebzehnecks fand.[33]

In derLeipzigerMädlerpassage ist in derKuppel derRotunde eineFensterrose eingelassen, derenUmriss einem Siebzehneck gleicht. Sie misst etwa zwölf Meter im Durchmesser und befindet sich ungefähr auf fünfzehn Meter Höhe.[34] Errichtet wurde die Fensterrose von dem ArchitektenTheodor Kösser innerhalb seines ProjektesMädlerpassage (1912–1914).

In Braunschweig steht vor einem kleinen grünen Hügel, genannt Gaußberg, das 1880 errichteteGauß-Denkmal.[35] Auf der Westseite (Gauß’ rechter Seite) ist auf demSockel ein goldfarbener regelmäßiger Siebzehnstrahlstern eingelassen.

20-Pf.-Briefmarke DDR 1977, anlässlich des 200. Geburtstags von C. F. Gauß
Fensterrose in der Mädlerpassage, Leipzig
Gauß-Denkmal Braunschweig, regelmäßiger Siebzehnstrahlstern

Regelmäßige überschlagene Siebzehnecke

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Ein regelmäßiges überschlagenes Siebzehneck ergibt sich, wenn beim Verbinden der siebzehn Eckpunkte jedes Mal mindestens einer übersprungen wird und die somit erzeugtenSehnen gleich lang sind. Notiert werden solche regelmäßigenSterne mitSchläfli-Symbolen{n/k}{\displaystyle \left\{n/k\right\}}, wobein{\displaystyle n} die Anzahl der Eckpunkte angibt und jederk{\displaystyle k}-te Punkt verbunden wird.

In der folgenden Galerie sind die sieben möglichen regelmäßigen Siebzehnstrahlsterne, auch Heptadekagramme genannt, dargestellt.

Siehe auch

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Literatur

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Weblinks

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Wikibooks: Siebzehneck – Lern- und Lehrmaterialien
Commons: Regelmäßiges Siebzehneck – Sammlung von Bildern
Wiktionary: Siebzehneck – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Heptadekagramm – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Anmerkungen

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  1. Vgl. FolgeA210644 inOEIS.
  2. Details siehe Bewersdorff, S. 92–96.
  3. In LeybournsMathematical Repository 1806 ist kein Hinweis auf eine Abbildung (Fig.) der Konstruktion auf z. B.Plate II 27 to 51 (zwischen der Seite 80 und 81). Folgt man dem Eintrag inThe Analyst 1877, so stammt T. P. Stowells Konstruktion spätestens aus dem Jahr 1818.
  4. Hierzu ist|OI|{\displaystyle {|}OI{|}} gleichOQ¯{\displaystyle {\overline {OQ}}} und|HJ|{\displaystyle {|}HJ{|}} die Hälfte von|HI|{\displaystyle {|}HI{|}}, der Halbkreis über|HI|{\displaystyle {|}HI{|}} erzeugt den SchnittpunktK{\displaystyle K},|OK|{\displaystyle {|}OK{|}} ist die mittlere Proportionale vonOH¯{\displaystyle {\overline {OH}}} undOQ¯{\displaystyle {\overline {OQ}}}.
  5. Mittelpunkt istL{\displaystyle L}.
  6. Siehe hierzu die Frage auf der Diskussionsseite:Konstruktion des Siebzehnecks nach Erchinger?

Einzelnachweise

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  1. Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.):Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914 (zeno.org [abgerufen am 2. Juli 2024]). 
  2. Manfred Denker,Samuel James Patterson:Mathematik. Gauß – der geniale Mathematiker. Ausstellungskatalog: „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“. Hrsg.: Elmar Mittler. Univerlag, Göttingen 2005,ISBN 3-930457-72-5,S. 58,Das Siebzehneck (uni-goettingen.de [PDF;2,1 MB; abgerufen am 19. April 2024]). 
  3. Carl Friedrich Gauß:Intelligenzblatt der allgem. Literatur-Zeitung.Nr. 66, 1. Juni 1796, III. Neue Entdeckungen,Sp. 544 (google.de [abgerufen am 19. April 2024]). Titelblatt.
  4. Manfred Denker, Samuel James Patterson:Mathematik. Gauß – der geniale Mathematiker. Ausstellungskatalog: „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“. Hrsg.: Elmar Mittler. Univerlag, Göttingen 2005,ISBN 3-930457-72-5,S. 56,Das Mathematische Tagebuch (uni-goettingen.de [PDF;2,1 MB; abgerufen am 19. April 2024]). 
  5. Carl Friedrich Gauß:Disquisitiones arithmeticae. Hrsg.: Gerh. Fleischer, Jun. Leipzig 1801,Kap. 7,S. 662,Abschnitt 365 (Latein,archive.org [abgerufen am 19. April 2024]). 
  6. Carl Friedrich Gauß:Brief an Gerling, vom 6. Januar 1819 inSchriften der Gesellschaft zur Beförderung der gesamten Naturwissenschaften zu Marburg, 15. Band … Otto Elsner Verlagsgesellschaft m. b. H., Berlin 1927. Abgerufen am 19. April 2024.
  7. abcdeCarl Friedrich Gauß:Carl Friedrich Gauß Werke. Kleinere Veröffentlichungen. Hrsg.: Königliche Gesellschaft der Wissenschaften. Zehnter Band, erste Abteilung. B. G. Teubner, Leipzig 1917,IV. Über das regelmäßige Siebzehneck. 1. Pfaff an Gauß. Helmstedt, 22. März 1802.,S. 120–121 (uni-goettingen.de [abgerufen am 9. Mai 2024]). 
  8. abcdJ. E. Hendricks:The Analyst. In: J. E. Hendricks, A. M. (Hrsg.):Mathematische Zeitschrift.Band IV,Nr. 3. Mills & Co, Des Moines, Iowa Mai 1877,Solution of problems in number two,S. 94–95,Answer to Mr. Heal’s query (see page 64) (englisch,Antwort auf die Frage von Herrn W. E. Heal (siehe Seite 64) [abgerufen am 19. April 2024]). 
  9. abThomas Leybourn:New series of the Mathematical Repository. In: Thomas Leybourn (Hrsg.):Mathematische Zeitschrift.Band I,Nr. 25. W. Glendinning, London 1806,Notices Relating to Mathematics,S. 77–78,I. Regular Polygon of Seventeen Sides (englisch,1. Regelmäßiges Polygon mit siebzehn Seiten [abgerufen am 21. April 2024]). 
  10. Herbert Schröder:Wege zur Analysis. 1. Reelle Zahlen. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2001,ISBN 978-3-540-42032-3,S. 10 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 21. April 2024]). 
  11. abHans Vollmayr:17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal. In:Göttinger Bibliotheksschriften 30. „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“. Carl Friedrich Gauß in Göttingen. Hrsg.: Elmar Mittler. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen 2005,ISBN 3-930457-72-5,S. 90 ff. (17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal [PDF; abgerufen am 19. April 2024]). 
  12. H. Maser: Die Teilungen des Kreises, … Artikel 365. In: Carl Friedrich Gauss’ Untersuchungen über höhere Arithmetik. Verlag von Julius Springer, Berlin 1889; Göttinger Digitalisierungszentrum, Universität Göttingen, S. 446 ff., abgerufen am 19. April 2024. 
  13. abFriedrich L. Bauer:Carl Friedrich Gauß, das 17-Eck und MATHEMATICA, Die Methode der Gruppierung. In:Historische Notizen zur Informatik. Hrsg.: Springer Link. Springer, Berlin, Heidelberg 2009,ISBN 978-3-540-85789-1,S. 407–414 (Preview [abgerufen am 18. Mai 2024]). 
  14. Hans Vollmayr:17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal. In:Göttinger Bibliotheksschriften 30. „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“. Carl Friedrich Gauß in Göttingen. Hrsg.: Elmar Mittler. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen 2005,ISBN 3-930457-72-5,S. 103 (Das Siebzehneck: die Zeichnung → „…, so dass uns am Schluss nur noch die Gleichung … bleibt.“ [PDF; abgerufen am 19. April 2024]). 
  15. Lennart Råde, Bertil Westergren, Übersetzer: Peter Vachenauer:Springers Mathematische Formeln, Taschenbuch für Ingenieure, Naturwissenschaftler,Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler. 3 Geometrie und Trigonometrie, Reguläres Polygon (n-Ecken). 3. Auflage. Springer, Berlin 2000,ISBN 978-3-540-67505-1,S. 70. 
  16. Zitiert nachJörg Bewersdorff:Algebra für Einsteiger. Von der Gleichungsauflösung zur Galois-Theorie. Springer Spektrum, 6. Auflage 2019,ISBN 978-3-658-26151-1, S. 90,doi:10.1007/978-3-658-26152-8_7.
  17. W. E. Heal:The Analyst. In: J. E. Hendricks, A. M. (Hrsg.):Mathematische Zeitschrift.Band IV,Nr. 2. Mills & Co, Des Moines, Iowa März 1877,Problems,S. 64,Query, by W. E. Heal, Wheeling, Indiana (englisch,Frage von Herrn W. E. Heal aus Wheeling, Indiana [abgerufen am 19. April 2024]). 
  18. Universität Magdeburg:A.14 Mittelwerte. Mittlere Proportionale. Seite 2, Punkt b) und Bild b). (PDF), abgerufen am 19. April 2024.
  19. Magnus Georg Paucker:Geometrische Verzeichnung des regelmäßigen Siebzehn-Ecks und Zweyhundertsiebenundfunfzig-Ecks in den Kreis. In:Jahresverhandlungen der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst.Band 2, 1822,S. 160–219 (Beschreibung S. 187–188 [abgerufen am 19. April 2024]). 
  20. Magnus Georg Paucker:Geometrische Verzeichnung des regelmäßigen Siebzehn-Ecks und Zweyhundertsiebenundfunfzig-Ecks in den Kreis. In:Jahresverhandlungen der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst.Band 2, 1822,S. 161 (Einleitung, [abgerufen am 4. Mai 2024]). 
  21. Magnus Georg Paucker:Geometrische Verzeichnung des regelmäßigen Siebzehn-Ecks und Zweyhundertsiebenundfunfzig-Ecks in den Kreis. In:Jahresverhandlungen der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst.Band 2, 1822 (Tafel I, Fig. 12 [abgerufen am 19. April 2024]). 
  22. Carl Friedrich Gauß:Göttingische Gelehrte Anzeigen.Band 87,Nr. 203, 19. Dezember 1825,S. 2025–2027 (books.google.de [abgerufen am 19. April 2024]). 
  23. abHerbert W. Richmond:A Construction for a regular polygon of seventeen sides. In:The Quarterly Journal of Pure and Applied Mathematics.Band 26, 1893,S. 206–207 (Beschreibung undAbbildung Fig. 6 [abgerufen am 19. April 2024]). 
  24. Ermenegildo Daniele: Über die Konstruktionen des regulären Siebzehnecks. (PDF) § 4. Die Konstruktion von Gérard. In: RCIN.org.pl. S. 171 ff. bzw. 183, Konstruktion S. 184, archiviert vom Original am 9. Oktober 2022; abgerufen am 5. Mai 2024. 
  25. Felix Klein, Walther Dyck, Adolph Mayer: Mathematische Annalen. Inhalt des achtundvierzigsten Bandes. In: gdz.sub.uni-goettingen.de. Göttinger Digitalisierungszentrum, 1897, abgerufen am 19. April 2024. 
  26. L. Gérard: Mathematische Annalen. Construction du polygone régulier de 17 côtés au moyen du seul compas. In: gdz.sub.uni-goettingen.de. Göttinger Digitalisierungszentrum, 8. Juli 1896, S. 390–392, abgerufen am 19. April 2024. 
  27. Duane W. DeTemple:Carlyle Circles and the Lemoine Simplicity of Polygon Constructions. (Memento vom 11. August 2011 imInternet Archive). In:The American Mathematical Monthly. Band 98, No. 2 (Feb. 1991), S. 101–104 (JSTOR:2323939), abgerufen am 19. April 2024.
  28. Hans Vollmayr:17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal. In:Göttinger Bibliotheksschriften 30. „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“. Carl Friedrich Gauß in Göttingen. Hrsg.: Elmar Mittler. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen 2005,ISBN 3-930457-72-5,S. 100–102 (Das Siebzehneck: die Rechnung [PDF; abgerufen am 19. April 2024]). 
  29. Hans Vollmayr:17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal. In:Göttinger Bibliotheksschriften 30. „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“. Carl Friedrich Gauß in Göttingen. Hrsg.: Elmar Mittler. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen 2005,ISBN 3-930457-72-5,S. 102–103 (Das Siebzehneck: die Zeichnung [PDF; abgerufen am 19. April 2024]). 
  30. Bianca Loschinsky: Bild des Monats: Pedellstäbe fürs Zeremoniell. In: magazin.tu-braunschweig.de. 1. April 2018, abgerufen am 13. Mai 2024. 
  31. Tanja Wolf, Michael Wrehde: Die Pedellstäbe der Technischen Hochschule Braunschweig. In: uniquellen.hypotheses.org. 30. Juli 2021, abgerufen am 13. Mai 2024. 
  32. Alexander Glintschert: Das Sedan-Panorama. In: anderes-berlin.de. 16. Dezember 2016, abgerufen am 4. August 2024. 
  33. H.-J. Vollrath: Zum Gedenken an Carl Friedrich Gauß. Briefmarken. In: didaktik.mathematik.uni-wuerzburg.de. Abgerufen am 16. Mai 2024. 
  34. Anke Beesch: Architektur. Historische Baukunst mitten in Leipzig. In: maedlerpassage.de. Mädler-Passage Leipzig, abgerufen am 19. April 2024. 
  35. Manuela Wenderoth: Carl Friedrich Gauß. In: braunschweig.de. 19. November 2015, abgerufen am 13. Mai 2024. 
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