Seide (Kurzzeichen nach Textilkennzeichnungsgesetz:SE), vonmittellateinischseta, ist ein tierischer Faserstoff. Sie wird aus denKokons derSeidenraupe, derLarve desSeidenspinners, gewonnen. Seide ist die einzige in der Natur vorkommendetextileEndlosfaser und besteht hauptsächlich ausProtein. Sie kommt ursprünglich ausChina und war eine wichtige Handelsware, die über dieSeidenstraße nachEuropa transportiert wurde. Neben China, wo heute noch der Hauptanteil produziert wird, sindJapan undIndien weitere wichtige Erzeugerländer, in denen derSeidenbau betrieben wird.
Das zugehörigeAdjektiv istseiden (aus Seide bestehend) bzw.seidig (an Seide erinnernd, mit Seide vergleichbar).
Schon die alteIndus-Zivilisation (etwa 2800 bis 1800 v. Chr.)[8] und das alte China kannten die Seide. Durch genaue Untersuchungen der Seidenstrukturarchäologischer Funde wurde festgestellt, dass zur Seidenproduktion im Indus-Gebiet der Seidenspinner derGattungAntheraea eingesetzt wurde. Es handelt sich hier um eine sogenannte wilde Seide. Heutige Seide dagegen stammt einzig von demdomestiziertenSeidenspinner (Bombyx mori).[9] Der Ursprung letzterer liegt etwa im3. Jahrtausend v. Chr. und ist eher von Legenden umrankt, als dass es genaue Jahreszahlen gäbe. Der Sage nach soll in China der legendäre KaiserFu Xi (etwa um 3000 v. Chr.) als erster auf den Gedanken gekommen sein, Seidenraupen zur Herstellung von Gewändern zu nutzen. Fu Xi gilt auch als Erfinder eines mit Seidenfäden bespanntenSaiteninstruments. Die Sage nennt noch einen weiteren berühmten Kaiser:Shennong (Gott des Ackerbaus, etwa 3000 v. Chr.) soll das Volk gelehrt haben,Maulbeerbäume undHanf anzubauen, um Seide und Hanfleinen zu gewinnen.Leizu von Xiling, die Gattin desGelben KaisersHuáng Dì, hat angeblich im 3. Jahrtausend v. Chr. dem Volk die Nutzung von Kokons und Seide zur Herstellung von Kleidungsstücken beigebracht.
Aufbauend auf dieser Legende wurde anhand derChronologie der chinesischen Kaiser eine Entstehungszeit der Seide von 2700 bis 2600 v. Chr. angenommen, da bei den Ausgrabungen vonQianshanyang Fragmente von Seidengeweben gefunden wurden, die mittelsRadiocarbondatierung in die Zeit um 2750 v. Chr. datiert werden konnten. Neuere archäologische Funde von chemischen Relikten des SeidenproteinsFibroin in zwei 8500 Jahre alten Gräbern lassen vermuten, dass bereits jungsteinzeitliche Bewohner vonJianhu die Seidenfasern zu Stoffen gewebt haben.[10][11]
Seide wurde im alten China auch als leicht transportables Zahlungsmittel verwendet, speziell in Zeiten, in denen Münzgeld knapp war.
Ein Fernhandel mit chinesischer Seide (lateinischsericum[12]) existierte schon zu Beginn der christlichen Zeitrechnung. Laut dem RömerPlinius dem Älteren (etwa 23 bis 79 n. Chr.), der auch die Seidenraupen beschreibt, verdankt der antikeMittelmeerraum die Herstellung derKoischen Seide einer gewissen Pamphilia vonKos.[13] Diese Seide wurde jedoch zunehmend durch feinere und dünnere chinesische Seide verdrängt. Laut Publius Annius oder Lucius AnnaeusFlorus sollen die Römer bei der vernichtenden Niederlage, die ihnen 53 v. Chr. dieParther in der Schlacht beiCarrhae beibrachten, erstmals chinesische Seide kennengelernt haben.[14] Florus ist der einzige römische Historiograph, der im Zusammenhang mit Carrhae die Seidenlegende erwähnt.
Der römische SatiredichterJuvenal klagte im Jahre 110 n. Chr., dass die römischen Frauen so verwöhnt seien, dass sie mittlerweile sogar die feine Seide als zu rau empfänden. Die chinesische Seide gelangte über mehrere Handelsstationen nachRom. Chinesische Händler brachten die Seide zu den Häfen vonSri Lanka, wo indische Händler sie aufkauften. Arabische und griechische Händler kauften Seide an der südwestlichen Küste des indischen Halbkontinents ein. Der nächste Umschlagsplatz war die InselgruppeSokotra im nordwestlichen Indischen Ozean. Von dort aus wurde die Seide in der Regel bis zu dem antiken ägyptischen RotmeerhafenBerenike gebracht (Indienhandel).[15]Kamelkarawanen transportierten sie anschließend weiter bis zum Nil, wo die Fracht erneut mit Schiffen bis nachAlexandria gelangte. Hier kauften sie überwiegend römische Händler auf, die die Seide schließlich in das Gebiet des heutigenItalien importierten.[15]
Charakteristisch für diesen Fernhandel war, dass chinesische Händler selten westlich von Sri Lanka in Erscheinung traten, indische Händler nur den Zwischenhandel bis zum Roten Meer übernahmen und römische Händler sich auf den Handel zwischen Alexandria und dem römischen Reich begrenzten. Griechische Händler hatten dagegen den größten Anteil an diesen Transaktionen und handelten Seide von Indien bis an die italienische Küste. Es dauerte ungefähr 18 Monate, bis Seide vom Süden Chinas die Häfen entlang der italienischen Küste erreichte.[15] Ein Handel über die Seidenstraße setzte erst im 2. Jahrhundert n. Chr. verstärkt ein. Der Beginn der Seidenstraße wird oft mit ca. 100 v. Chr. angegeben. Man vermutet, dass hierfür der Offizier Zhang Qian, denKaiser Wudi in die Königreiche von Zentralasien zum Anknüpfen von Handelsbeziehungen entsandt hatte, ausschlaggebend war. Diese Handelsroute war deutlich komplexer und der genaue Weg verschob sich entsprechend den jeweiligen politischen Verhältnissen. Typische Umschlagsplätze der Seide warenHerat (heute inAfghanistan),Samarkand (heute inUsbekistan) undIsfahan (inIran). Während beim Seehandel griechische Händler eine große Rolle spielten, dominiertenjüdische,armenische undsyrische Zwischenhändler den Handel über den Landweg.[15]
Den Chinesen war es beiTodesstrafe verboten, die Raupen oder ihre Eier außer Landes zu bringen. Um das Jahr 555 herum gelang es jedoch angeblich zweipersischenMönchen, einige Eier zumoströmischen KaiserJustinian I. nachKonstantinopel zu schmuggeln. Mit diesen Eiern und dem Wissen, welches sie bei ihrem Aufenthalt in China über die Aufzucht von Seidenspinnern erworben hatten, war jetzt auch außerhalb Chinas eine Produktion von Seide möglich. Es ist allerdings fraglich, ob die Eier des Seidenspinners diese lange Reise überstanden hätten. Fest steht aber, dass um 550 n. Chr. die Seidengewinnung imByzantinischen Reich begann[16] und im mittelalterlichenPersien, etwa im Gebiet desiranischen Hochlands im 10. Jahrhundert, Seide hergestellt wurde.[17][18] In Europa etablierte sich eine Reihe Regionen als Zentren der Seidenproduktion und der Seidenfärberei.Ab dem 12. Jahrhundert wurde Italien in der Produktion europäischer Seide führend. Frühe Zentren der Herstellung und Verarbeitung warenPalermo undMessina aufSizilien[19] sowieCatanzaro inKalabrien.Die norditalienische StadtLucca verdankte ihren Einfluss und ihre Macht im 13. Jahrhundert beispielsweise ihrer Seidenindustrie mit ihren mechanischen, wasserkraftgetriebenenSeidenzwirnmühlen. Insbesondere die Farbenpracht, in der Luccaner Färber diese Seide färben konnten, galt in Europa als unübertroffen. Politische Unruhen zu Beginn des 14. Jahrhunderts führten dazu, dass sich Luccaer Textilhandwerker inVenedig niederließen und es dadurch zu einem Kenntnistransfer kam, der langfristig dazu beitrug, dass Lucca zu einer unbedeutenden Provinzstadt wurde.[20]Eine wichtige Handelsroute für die Seide führte von Italien über denBrennerpass nach Mitteleuropa, wobeiBozen seit 1200 ein zentraler Umschlagplatz für den Seidenhandel auf diesem Weg war.[21]
Ab dem 15. Jahrhundert verbreitete sich die Seidenraupenzucht auch in den südfranzösischen RegionenArdèche,Dauphiné sowie denCevennen, wo sich auf vielen bäuerlichen Anwesen heute noch Gebäude befinden, die ehemals der Seidenraupenzucht dienten und dieMagnanerie genannt werden.
Vom 17. bis 19. Jahrhundert hatte nebenZürich undLyon auchKrefeld eine bedeutende Seidenindustrie, die von der Familievon der Leyen dominiert wurde. Zu den berühmtesten Kunden gehörten der französische KaiserNapoleon und der preußische KönigFriedrich II. Im Jahr 1828 kam es im Rahmen der wachsenden Unzufriedenheit der deutschen Weber auch in Krefeld zuAufständen der Seidenweber. Sie protestierten gegen die Lohnkürzungen der FirmaVon der Leyen.[22]Am Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in Bayern mit KönigLudwig I. als Hauptaktionär einer Aktiengesellschaft inRegensburg auf denWinzerer Höhen Maulbeerpflanzungen mit Seidenraupenzucht und die Herstellung von Seide betrieben. Die Aktiengesellschaft wurde 1861 mit hohen Verlusten für die Aktionäre aufgelöst. Das ehemalige Wirtschaftsgebäude der Seidenplantage wird heute alsSpa genutzt.[23]
Aufgrund von grassierendenTierseuchen wurde die Seidenraupenzucht um 1860 in Südfrankreich, Italien und im Mittelmeerraum weitgehend eingestellt.
Seidenraupen werden mit Blättern desMaulbeerbaums gefüttert.Suzhou (Jiangsu), Juni, 1987Der Kokon wird gekocht (degummiert) und das Ende des Filaments fixiertDie Filamente werden von jeweils sieben Kokons abgewickelt und bilden zusammen einen Seidenfaden. Seidenfabrik inSuzhouDie einst vier wichtigsten Schmetterlinge für die Seidenerzeugung, ausMeyers Konversations-Lexikon (1885–1892)Seidenproduktion in Italien:Frauen in der Webstube, Gemälde von Annie Renouf Whelpley (1893)
Da die meisten Seidenraupen sich von den Blättern desMaulbeerbaumes ernähren, wird oft vonMaulbeerseide gesprochen. Es gibt auch Seidenraupen, wie z. B. die desJapanischen Eichenseidenspinners (Antheraea yamamai), die sich vonEichenblättern ernähren. Um Qualitätsseide zu erhalten, müssenSeidenraupen unter besonderen Bedingungen aufgezogen werden.
Die Raupen verpuppen sich, wobei sie die Seide in speziellen Drüsen im Maul produzieren und in großen Schlaufen in bis zu 300.000 Windungen um sich herum legen. Sie werden mithilfe von Heißwasser oder Wasserdampf vor dem Schlüpfen getötet, um zu verhindern, dass die Kokons zerbissen werden. Jeder Kokon enthält ein ununterbrochenes, sehr langes undfeinesFilament. Drei bis acht Kokons bzw. Filamente werden zusammen abgewickelt odergehaspelt (sogenannteHaspelseide), kleben aufgrund des Seidenleims zusammen und bilden ein sogenanntesGrège, einen Seidenfaden.[24] Dieser Faden lässt sich zu glatten Textiloberflächen verarbeiten. Um 250 g Seidenfaden zu erhalten, werden um die 3000 Kokons benötigt, das entspricht etwa 1 kg.
Um die Seide vom Seidenleim (Sericin, auchSeidenbast) zu befreien, der auch Träger der gelben und anderen Färbungen ist, wird sie in Seifenwasser gekocht und erscheint rein weiß. Diesen Vorgang nennt man Entschälen oderDegummieren. Die Seidenfäden werden durch das Kochen dünner, geschmeidiger und glänzender. Anschließend wird die Seide häufig noch chemisch weiterveredelt. Durch das Entfernen des Seidenleims wird der Faden leichter, das wird teilweise durch das Hinzufügen vonMetallsalzen (meist Zinnverbindungen) ausgeglichen. DurchSchwefeldioxid wird die Seidegebleicht.
21 Tage alte Seidenspinnerraupen auf Maulbeerblättern
Kokons
Kokonsortierung in einer chinesischen Seidenfabrik
Mehrere gehaspelte Seidenfäden werden miteinanderverzwirnt. Durch unterschiedliche Zwirntechniken entstehen funktionsangepassteSchuss- undKettfäden. Dabei wird nach derDIN 60550 („Webgarne aus Seide“) alsOrganzin (oderOrgansin) einZwirn bezeichnet, der aus zwei oder drei Grègen hergestellt wird, die ihrerseits bereits verdreht sind; diese Garnqualität kann für Webketten eingesetzt werden.Trame-Garn dagegen wird aus zwei oder mehr ungedrehten Grègen verzwirnt und eignet sich nur als Schussmaterial.[24]
Durch unterschiedliche Webverfahren oder Behandlungen entstehen verschiedene Seidenqualitäten.[25] TypischeGewebearten bei Weiterverarbeitung der Seide sind:
Crêpe de Chine – Bevorzugte Qualität unter Designern für ihren weichen, knitterarmen Fall, und Ausgangsstoff für handbemalteKimono, besonders imYûzen-Verfahren.
Habutai ist ein feines leinwandbindiges Naturseidengewebe, die ganz oder teilweise aus Grege hergestellt sind und als Japon undPongé bezeichnet werden, ist eine Seidenart, die sich durch ihre sehr feine, glatte Oberfläche insbesondere für die Seidenmalerei eignet. Diese Seidenart gilt als hochwertig, ist im Vergleich zu anderen Seidenarten jedoch relativ preiswert.[29] Dazu ist sie ein glattes, leinwandbindiges Gewebe mit feinem Glanz; neigt stark zum Knittern und wird dementsprechend fürPlissee bevorzugt.
Organza/Organsin, ein 2- bis 3-fach-Zwirn, der überwiegend alsKettfaden dient (man unterscheidet nach Anzahl der Drehungen pro Meter Taftzwirnung, Satinzwirnung, Samtzwirnung, Stratorto undGrenadine)[31]
Seidenjersey zählt eigentlich nicht zu den Seidenstoffen, da er nicht gewebt, sondern gestrickt wird.[33]
Shantungseide – ähnelt optisch der Dupionseide, die aus doppelten Kokons der Seidenspinner gewonnen wird, hat weniger Glanz als Haspelseide und fasst sich etwas gröber an.
Seidenpulver wird inKosmetikprodukten als Zusatzstoff eingesetzt, z. B. inLippenstiften, Hautcremes und Seifen. Auf der Liste der Inhaltsstoffe wird es alsSILK (INCI)[40] aufgeführt.
Seide zeichnet sich durch ihrenGlanz und ihre hoheFestigkeit aus und wirkt isolierend gegen Kälte und Wärme. Sie kann bis zu ein Drittel ihres Gewichtes an Wasser einlagern und neigt wenig zum Knittern. Auf Seidenstoffen werden besondersbrillante Farben erzielt. Empfindlich ist Seide gegenüber hohen Temperaturen,Abrieb und Wasserflecken.
Die Qualität der Seide hängt u. a. ab von:
ihrem(Flächen-)Gewicht. Seide wird häufig mit der Bezeichnung bzw. EinheitPongé angeboten; ein Pongé entspricht einerMomme (japanische Gewichtseinheit), d. h. ca. 4,306 g pro m²;
Bezeichnungen aufgrund Herkunft oder Herstellungsverfahren:
Maulbeerseide (SE) (Zuchtseide) wird aus dem Kokon der Seidenraupe desMaulbeerspinnersBombyx Mori gewonnen.
Tussahseide (ST) (Wildseide) wird aus den von Bäumen und Sträuchern gesammelten Kokons der wild lebenden japanischenAntheraea yamamai und chinesischenAntheraea pernyi Eichenseidenspinner gewonnen, sowie von anderen Schmetterlingen der GattungAntheraea (Antheraea mylitta,A. roylei,A. proyeli,A. paphia).[41][42] Da hier der Schmetterling meist ausgeschlüpft ist, sind die Fasern kürzer und nicht abhaspelbar. Eine Zucht der Tussahspinner ist bisher nicht gelungen.
Mugaseide (Assamseide)[43] ist eine goldfarbene Wildseide aus Indien vom Mugaseidenspinner (Antheraea assama).
Eriaseide (Eri-, Meghalayaseide) (Zuchtseide) vom FalterSamia cynthia ricini (frisstRicinusblätter), sehr kurze Faser, kann nur alsSchappe verwendet werden.
Anapheseide (Nesterseide) (Wildseide) der afrikanischen FalterAnaphe panda (Syn.:A. infracta),Anaphe moloneyi (Syn.:Epanaphe moloneyi),[44] sehr kurze Faser, kann nur als Schappe verwendet werden.
Ahimsaseide kommt aus Indien und stammt von Eri- und Tussah-Mottenkokons.
Peace Silk, ist eine Art von Seide, die gewonnen wird, ohne den Seidenspinner (Bombyx mori) zu töten. Im traditionellen Seidenproduktionsprozess werden die Seidenraupen in ihren Kokons getötet, um die langen, ununterbrochenen Seidenfäden zu erhalten. Bei der Peace Silk hingegen dürfen die Schmetterlinge den Kokon verlassen, bevor die Seidenfäden entnommen werden. Dies bedeutet, dass die Fäden kürzer und weniger gleichmäßig sind, was die Verarbeitung etwas schwieriger macht, aber es wird als tierfreundlicher und ethischer angesehen.
Chappe- oderSchappeseide, auch Floretteseide, aus den äußeren unregelmäßigen Schichten des Kokons, minderwertige, kurze Fasern. UnterChappe versteht man alle bei der Herstellung der Seide anfallenden, geringwertigen Seiden, die wieder unter sich verschiedenen Wert haben (Abfälle der Filanda vomAbhaspeln der Seide von den Kokons: Struse, Strusini, Abfälle derZwirnerei). Die gereinigten Abfälle werden in der Chappespinnerei zu Chappegarn versponnen. Von den eigentlichen Seidengarnen unterscheidet sich dieses durch die etwas raue, faserige Oberfläche, sie wird zuweilen auchStrazza genannt.[46]
Wattseide sind die Fäden, die der Spinner als Halterung für den Kokon produziert, minderwertige, kurze Fasern.
Bouretteseide (Grobspinnverfahren aus kurzen Faserstücken)
Flockseide[25] als Flockseide werden die Seidenfasern bezeichnet, die beim Reinigen der Seidenspinnerkokons noch vor dem Abhaspeln abgebürstet werden. Flockseide besteht daher nur aus vergleichsweise kurzen Fasern
Pelseide Rohseidefäden aus qualitativ minderwertigen Kokons[47]
Rohseide, im Gegensatz zur Haspelseide wird Rohseide nicht vom Seidenleim gereinigt. Mit Seidenleim halten die Raupen ihre Kokons zusammen. Der Seidenleim, auch Seidenbast genannt, verleiht der Rohseide zudem eine gelbliche Färbung.
Grège, gehaspelte, ungedrehte Seide der Seidenraupe; besteht aus 3–8 Fäden und enthält noch den Seidenbast (Sericin).[48] Japanisch – Dschoshinseidengarn, Etschingoseidengarn beste japanische Grégeseide.[24]
Ecrúseide, nicht entbastet, glanzlose Rohseide, mit künstlich gehärtetem Bast.
Cuitseide, auch als „Glanzseide“ bezeichnet, sehr weich und glänzend, zu 100 % entbastet, durch den Verlust des Seidenleims entsteht ein Festigkeitsverlust.
Soupleseide[34] – Naturseide, die durch Seifenlauge teilweise entbastet wurde, Gewichtsverlust durch den Entbastvorgang: ca. 8–12 %
Haspelseide oder Maulbeerseide (von gehaspelten Endlosfäden desMaulbeerspinners) bezeichnet die Seide, die in einem Zug vom Kokon des MaulbeerseidenspinnersBombyx mori abgewickelt wird. Da ein Faden aus Haspelseide vor der Weiterverarbeitung nicht mehr versponnen werden muss, weist er eine besonders glatte und einheitliche Oberfläche auf. Diese führt zu dem besonderen Glanz der Seidengewebe. Die Fäden werden miteinander verzwirnt, daraus werden anschließend verschiedene Gewebe gefertigt.
Noileseide weist eine insgesamt glatte Oberfläche mit sehr feinen Unebenheiten auf. Unter den verschiedenen Seidenarten gilt sie als die edelste und exklusivste.
Kammzugseide – die Reste aus der Rohseidenverarbeitung werden zuerst in einem großen Bottich bei über 90 Grad Celsius mit heißem Seifenwasser abgekocht (entbastet). Dabei wird der Seidenleim (Sericin) fast vollständig entfernt und es gehen bis zu 40 % des Gewichts verloren. Übrig bleibt ein feines, weiches und weiß schimmerndes Fasermaterial, welches durch Trocknen, Klopfen, Öffnen und Kämmen zu spinnbereiten Kammzügen verarbeitet wird.[49]
Wildseide wie die Tussahseide etc. wird aus den Kokons bereits geschlüpfter Schmetterlinge gewonnen, die nicht unter menschlicher Aufsicht gezüchtet wurden. Bei Schlüpfung hinterlassen sie ein Loch, was den Faden in mehrere Teile zerreißt. Bei Verwebung werden die Fäden verdickt, wodurch die charakteristischen unregelmäßig-noppigen Textiloberflächen entstehen.
Die Kokons von Wildseide können meistens nicht so aufgehaspelt werden wie jene aus Zuchtseide des Seidenspinners(Bombyx Mori); durch eine neue Methode, ein „Demineralisieren“, gelingt es nun die Mineralkristalle zu entfernen, welche wilde Seidenraupen zwischen den Fasern ihrer Kokons einlagern. Diese harten Krusten schädigen nicht nur die Fasern, sie sind auch der Grund dafür, dass Wildseide sich im Gegensatz zur klassischen Maulbeerseide nicht in einem Stück abwickeln lässt.[50][51]
Die kompletten Moleküle ordnen sich im Seidenfaden wiederum parallel an. Der Glanz der Seide beruht aufReflexion des Lichtes an diesen mehrfachen Schichtungen.
Fibroin des Seidenspinners kann in mindestens dreiKonformationen vorkommen, woraus unterschiedliche Qualitäten des Seidenfadens resultieren: Seide I, II und III. Seide I ist der natürliche Zustand des Fadens, Seide II findet sich im gespulten Seidenfaden.[53] Seide III bildet sich in wässrigem Zustand anGrenzflächen.
Da Proteine auchPolyamide sind, ist der Seidenfaden eine natürliche Polyamidfaser. Aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung und des besonderen, nahezu dreieckigen Querschnitts der Faser unterscheiden sich ihre Eigenschaften der Seide spezifisch von denen synthetischer Polyamidfasern.
Neben Faserproteinen sind in der Seide auch lösliche (löslich inPropylenglycol oder Glycerin)Skleroproteine sowie weitere Anteile enthalten:[54]
Aufgrund der Wasserempfindlichkeit müssen Seidenstoffe vorsichtig mit der Hand (unter Verwendung spezieller Seidenreinigungsmittel oder milder Seifen) gewaschen werden. Einechemische Reinigung ist möglich. Wichtig ist es, alle Seifenrückstände zu entfernen. Dazu kann dem Wasser ein TeelöffelWeinessig zugefügt werden. Seide darf nicht ausgewrungen werden, da sie gerade im nassen Zustand formempfindlich ist. Gebügelt wird von links bei mittlerer Temperatur von 130–160 °C, wobei die Seide noch leicht feucht sein sollte.Chlorbleiche undTumblertrocknung sind nicht möglich. Seide ist sonnenempfindlich, die Farben verblassen und die Seide vergilbt. Daher ist direkte und starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
Reine Seide war ein teurer und nur in höherenStänden gebräuchlicher Kleidungsstoff: „in Samt und Seide“.Halbseiden sind feine Stoffe, die jedoch nur zu 50 % aus Seide (im Schuss), den anderen 50 % jedoch aus Kammgarn oder Baumwolle (in der Kette) bestehen. Im 19. Jahrhundert bezeichnete man daher auch Personen, die zum feinen Kreis gehören wollten, sich aber nur halbseidene Stoffe leisten konnten, alshalbseiden. Besonders Frauen, die sich, zum Beispiel alsKokotte, in solchen Kreisen bewegten, ohne wirklich dazuzugehören, wurden so bezeichnet.
Heute wird alshalbseiden generell etwas bezeichnet, das nicht ganz echt und deswegen nur bedingt vertrauenswürdig ist: mehr Schein als Sein. Umgangssprachlich steht die Bezeichnung fürHomosexuelle oderProstituierte.
Halbseidene Klöße oder Knödel sind Kartoffelklöße mit einem Gehalt anKartoffelstärke von bis zu einem Drittel. Bei einem höheren Stärkegehalt sehen sie seidenglänzend aus und werden auch alsseidene Klöße bzw. Knödel bezeichnet.
Mongolische Bogenschützen mit gesteppter Schutzkleidung aus Seide, um 1300
Einer der Gründe für den militärischen Erfolg derMongolen war das Tragen von Seidenkleidung als Schutz. Diese konnte im Zusammenspiel mit Leder und leichten Eisenelementen von Pfeilen nur schwer durchdrungen werden und bildete somit eine leichte und funktionelle Rüstung.[55][56]
Nicht nur alle Schmetterlingsraupen produzieren Seide, sondern die meisten Insektenlarven,Spinnen undMuscheln. Die sogenannteMuschelseide wird ebenfalls zu Textilien verarbeitet und galt früher als ausgesprochenes Statussymbol.
Die Larven einiger Arten vonPilzmücken erzeugen Seidenfäden, um damit Beute zu fangen.
Heide-Renate Döringer:Seide: Mythen – Märchen – Legenden. Gesponnene Geschichten entlang der Seidenstraße. Books on Demand, Norderstedt 2013,ISBN 978-3-7322-5402-6.
Peter Kriedte:Eine Stadt am seidenen Faden. Haushalt, Hausindustrie und soziale Bewegung in Krefeld in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1991,ISBN 3-525-35633-1.
M. T. Lucidi (Hrsg.):La seta et la sua via. [Ausstellungskatalog] Palazzo delle Exposizioni, Rom 1994.
Andreas Mink:Seide: Stabilität durch Handel. Staatsgeheimnis und Exportschlager. 6000 Jahre alte chinesische Hochkultur. In:Aufbau. Das jüdische Monatsmagazin (=Mythos Seidenstrasse. Spurensuche: Der Beginn der Globalisierung.) 10. Jahrgang, Nr. 7 / 8, Zürich 12. Juli 2010, S. 25–27 (Mit weiteren Artikeln überBenjamin von Tudela, dieSassoons u. a. In Deutsch, Abstract in Englisch).
Anna Muthesius:Byzantine Silk Weaving: AD400 to AD1200. Fassbaender, Wien 1997,ISBN 3-900538-50-6.
Xia Nai:Jade and Silk of Han China (=The Franklin D. Murphy lectures. Nr. 3). Helen Foresman Spencer Museum of Art, University of Kansas 1983,ISBN 0-913689-10-6.
Andrea Schneider:Die Handelsgeschichte der Seide. Historische und kulturgeschichtliche Aspekte. GRIN Verlag, München 2007,ISBN 978-3-638-68856-7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Daniel Suter:Schweiz: Seidenweberei als Wirtschaftsfaktor. Wohlstand am seidenen Faden. In:Aufbau. Das jüdische Monatsmagazin. (=Mythos Seidenstrasse. Spurensuche: Der Beginn der Globalisierung.). 10. Jahrgang, Nr. 7 / 8, Zürich 12. Juli 2010, S. 22–24 (insbes. überZürich,Basel).
Helmut Uhlig:Die Seidenstraße. Lübbe, Bergisch Gladbach 1986,ISBN 3-404-60267-6.
Herbert Vogler:Die Seide – Legenden und Fakten zur Geschichte eines exklusiven Fasermaterials. In:Textilveredlung. Nr. 35, H. 5/6, 2000, S. 28–35.
Hiroshi Wada:Prokops Rätselwort Serinda und die Verpflanzung des Seidenbaus von China nach dem oströmischen Reich. Dissertation.Universität zu Köln, 1971,DNB720347998.
Hiroshi Wada:ΣΗΡΙΝΔΑ. Ein Abschnitt aus der Byzantinischen Seidenkultur. In:Orient. Band 14, 1978,ISSN1884-1392, S. 53–69 (The Society for Near Eastern Studies in Japan),doi:10.5356/orient1960.14.53 (Volltext als PDF).
Feng Zhao:Treasures in Silk. An Illustrated History of Chinese Textiles. ISAT / Costume Squad, Hangzhou 1999,ISBN 962-85691-1-2.
Baier, Otto:Textilwarenkunde für Verkäufer. Fachbuchverlag, Leipzig 1959,DNB450211630.
[2]Mode- und Marktberichte. Zeitschrift Mitteilungen über Textilindustrie: schweizerische Fachschrift für die gesamte Textilindustrie, Band 11 1904, Heft 4
↑Paul Heermann:Technologie der Textilveredelung. Springer-Verlag, 1926, S. 51 (Reprint:ISBN 978-3-642-99410-4).
↑abJ. Merritt Matthews, Walter Anderau, H. E. Fierz-David:Die Textilfasern: Ihre physikalischen, chemischen und mikroskopischen Eigenschaften. Springer-Verlag, 1928, S. 174 f, 212 (Reprint:ISBN 978-3-642-91077-7).
↑abHans-Georg Elias:Große Moleküle: Plaudereien über synthetische und natürliche Polymere. Springer-Verlag, 1985,ISBN 3-662-11907-2, S. 105.
↑Wolfgang Bobeth (Hrsg.):Textile Faserstoffe. Beschaffenheit und Eigenschaften. Springer, Berlin / Heidelberg / New York 1993,ISBN 3-540-55697-4, S. 167.
↑Dieter Veit: Fasern – Geschichte, Erzeugung, Eigenschaft, Markt. Springer Berlin 2023,ISBN 978-3-662-64468-3, S. 383
↑Philip Ball:Rethinking silk's origins, Did the Indian subcontinent start spinning without Chinese know-how? In:Nature. 17. Feb 2009;doi:10.1038/457945a.
↑UnterSericum crudum verstandValerius Cordus das feine Häutchen über der Puppe des Seidenwurms. Die ebenfalls so bezeichneten Seidenraupenkokons wurden noch Ende des 18. Jahrhunderts in Apotheken vorrätig gehalten. Vgl. Otto Zekert (Hrsg.):Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 155.
↑Heide-Renate Döringer:Seide: Mythen – Märchen – Legenden, BoD Books on Demand, Norderstedt 2013.ISBN 978-3-7322-5402-6. Kapitel 6, S. 88: Die Legende wird mit der falschen Quellenangabe „Flores“ (recte: der römische Geschichtsschreiber (Annaeus)Florus) referiert.
↑abcdWilliam Bernstein:A Splendid Exchange: How Trade shaped the World. Atlantic Books, London 2009,ISBN 978-1-84354-803-4.
↑Robert Sabatino Lopez:Silk industry in the Byzantine Empire. In:Speculum. 1945, S. 1–42.
↑D. G. Shepherd:Technical Aspects ofBuyid Silks. In: Arthur U. Pope, Phyllis Ackerman (Hrsg.):A Survey of Persian Art from Prehistoric Times to the Present XIV (=New Studies 1938–1960, Proceedings, The IVth International Congress of Iranian Art and Archaeology, Part A, April 24-May 3, 1960), Oxford University Press, Oxford / London / New York 1960, S. 3090–3099; D. G. Shepherd:Medieval Persian Silks in Fact and Fancy. A Refutation of the Riggisberg Report. In:Bulletin de liaison du Centre International d’Etudes des Textiles Anciens (CIETA). Band 39/40, 1974, S. –239.
↑Vgl. auch S. S. Blair, J. M. Bloom, A. E. Wardwell:Reevaluating the Date of the „Buyid“ Silks by Epigraphic and Radiocarbon Analysis. In:Ars Orientalis. Band 22, 1992, S. 1–41.
↑Raffaello Piraino:Il tessuto in Sicilia. L’Epos 1998,ISBN 88-8302-094-4, S. 142.
↑Amy Butler Greenfield:A Perfect Red – Empire, Espionage and the Qest for the Color of Desire. HarperCollins Publisher, New York 2004,ISBN 0-06-052275-5, S. 5 und S. 6.
↑Armin Torggler:Von grauem Loden und farbigen Tuchen. Überlegungen zu Tuchhandel und Textilverarbeitung in Tirol. In:Verona-Tirol. Kunst und Wirtschaft am Brennerweg bis 1516. (=Runkelsteiner Schriften zur Kulturgeschichte. 7). Athesia-Verlag, Bozen 2015,ISBN 978-88-6839-093-8, S. 199–245, bes. S. 238–241.
↑Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950; 2. Auflage ebenda 1978, S. 431.
↑Karl Bauer:Regensburg Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 6. Auflage. MZ-Buchverlag in H. Gietl Verlag & Publikationsservice GmbH, Regenstauf 2014,ISBN 978-3-86646-300-4,S.769f.
↑Seidenarten auf disogno.de, abgerufen am 26. März 2016.
↑[1] Mode- und Marktberichte. Zeitschrift Mitteilungen über Textilindustrie: schweizerische Fachschrift für die gesamte Textilindustrie, Band 11 1904, Heft 4
↑Thomas Meyer zur Capellen:Lexikon der Gewebe. Technik, Bindungen, Handelsnamen. 4. grundlegend aktualisierte u. erweiterte Auflage, Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2012,ISBN 978-3-86641-258-3, S. 271–272 (Artikel „Organsin“).
↑Seidenjersey auf seidenjersey.wordpress.com, abgerufen am 28. Juli 2016.
↑abHermann Ley, Erich Raemisch:Technologie und Wirtschaft der Seide. R. O. Herzog (Hrsg.). Springer, Berlin 1929, S. 7 (Reprint:ISBN 978-3-642-99258-2).
↑Phyllis G. Tortora, Ingrid Johnson:The Fairchild Books Dictionary of Textiles. Bloomsbury Publishing, 2014,ISBN 978-1-60901-535-0.
↑Valerie Cumming, C. W. Cunnington, P. E. Cunnington:The Dictionary of Fashion History. Berg, 2010,ISBN 978-0-85785-143-7.
↑Thomas Meyer Zur Capellen:Lexikon der Gewebe: Technik Bindungen Handelsnamen. dfv Mediengruppe Fachbuch, 2016,ISBN 978-3-86641-503-4.
↑Stoffe (PDF; 200 kB), abgerufen am 28. Juli 2016.
↑W. Spitschka, O. Schrey:Baumwollgewebe und Gardinenstoffe. Springer-Verlag, 1933, S. 162 (Reprint:ISBN 978-3-642-50795-3).
↑Eintrag zuSILK in derCosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 30. Dezember 2021.
↑R. K. Datta:Global Silk Industry: A Complete Source Book. APH Publishing, 2007,ISBN 978-81-313-0087-9, S. 179.
↑K. Murugesh Babu:Silk: Processing, Properties and Applications. Elsevier, 2013,ISBN 978-1-78242-158-0, S. 5 f.
↑Henri Silbermann:Die Seide, Ihre Geschichte, Gewinnung und Verarbeitung. Band 2, Verlag von H. A. Ludwig Degener, 1897, S. 311.
↑abRyszard M Kozłowski:Handbook of Natural Fibres: Types, Properties and Factors Affecting Breeding and Cultivation. Woodhead Publishing, 2012,ISBN 978-1-84569-697-9.
↑L. Rothschilds:Taschenbuch für Kaufleute. G. A. Gloeckner, Leipzig 1902.
↑Pelseide.Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. In: Duden.de. Abgerufen am 13. Januar 2013.
↑J. Merritt Matthews, Walter Anderau, H. E. Fierz-David:Die Textilfasern: Ihre physikalischen, chemischen und mikroskopischen Eigenschaften. Springer-Verlag, 1928, S. 198 ff. (Reprint:ISBN 978-3-642-91077-7).
↑Wildeseide auf spektrum.de, abgerufen am 26. März 2016.
↑Tom Gheysens, Andrew Collins, Suresh Raina, Fritz Vollrath, David P. Knight:Demineralization Enables Reeling of Wild Silkmoth Cocoons. In:Biomacromolecules. 2011, Volume 12, Issue 6, S. 2257–2266,doi:10.1021/bm2003362
↑Orientation of silk III at the air-water interface. In:International Journal of Biological Macromolecules. Vol. 24, Iss. 2–3, 1999, S. 237–242,doi:10.1016/S0141-8130(99)00002-1.
↑Seidenlexikon. In: Gewerbepark Spinnhütte Celle. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2008; abgerufen am 13. Januar 2013.
↑Katharina Ganster:„Arma autem ista ad minus omnes debent habere“. Die Mongolen und ihre Bewaffnung. In:Johannes Gießauf, Johannes Steiner (Hrsg.):„Gebieter über die Völker in den Filzwandzelten“. Steppenimperien von Attila bis Tschinggis Khan. Erträge des Internationalen Symposiums an der Karl-Franzens-Universität Graz (28./29. September 2006), Grazer Morgenländische Studien, Band 7, Graz 2009,ISBN 978-3-902583-05-5, S. 115–137.
↑A. R. Shenoy, V. R. Shenoy:Silk soft body armour its history and relevance.(PDF).
↑Sławomir Łotysz:Tailored to the times: The story of Casimir Zeglen's silk bullet-proof vest. In:Arms & Armour, Band 11, Nr. 2, Herbst 2014, S. 164–186doi:10.1179/1741612414Z.00000000040.