Movatterモバイル変換


[0]ホーム

URL:


Zum Inhalt springen
WikipediaDie freie Enzyklopädie
Suche

Schweinfurter Rhön

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hesselbacher Waldland
Jeusinggrund hinter Zell bei Schweinfurt
Jeusinggrund hinterZell bei Schweinfurt
Jeusinggrund hinterZell bei Schweinfurt
Alternative NamenSchweinfurter Rhön
Schlettach
Fläche255,3 km²[1]
Systematik nachHandbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands
Haupteinheitengruppe13 →
Mainfränkische Platten
Region 4. Ordnung
(Haupteinheit)
139 →
Hesselbacher Waldland
Geographische Lage
Koordinaten50° 7′ 14″ N,10° 18′ 32″ O50.1206810.30896Koordinaten:50° 7′ 14″ N,10° 18′ 32″ O
Hesselbacher Waldland (Bayern)
Hesselbacher Waldland (Bayern)
Lage Hesselbacher Waldland
KreisLandkreis Schweinfurt,Landkreis Haßberge,Landkreis Bad Kissingen,Schweinfurt
BundeslandBayern

DieSchweinfurter Rhön ist eine ca. 255 km² große[1] und bis auf421 m ü. NN[2] ansteigendeHochebene imunterfränkischenLandkreis Schweinfurt und imLandkreis Haßberge. Sie ist zumMain hin durch zahlreiche Täler eingeschnitten und hat hier den Charakter einesBerglandes. Sie liegt nordöstlich derkreisfreien StadtSchweinfurt.

Der NameSchweinfurter Rhön entstammt dem Volksmund und ist die geläufigste Bezeichnung für denNaturraumHesselbacher Waldland, der mit ihr identisch ist. DieLandschaft wurde in früherer Zeit auchSchlettach genannt. In neuerer Zeit wurde die GemeindeallianzSchweinfurter OberLand gegründet, die den Naturraum umfasst und im Norden etwas darüber hinaus greift.

In der Schweinfurter Rhön liegtBayerns größtesNationales Naturerbe.

Geographie

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Lage

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die Schweinfurter Rhön liegt etwa zu zwei Dritteln der Fläche imLandkreis Schweinfurt, das östliche Drittel gehört zumLandkreis Haßberge und ein kleiner Randstreifen im Nordwesten zumLandkreis Bad Kissingen. Ferner liegt die kreisfreie StadtSchweinfurt mit ihren nordöstlichen Gebieten in ihr. Die Schweinfurter Rhön wird im Süden vom Tal desMains, im Westen von den Tälern desMarienbachs und der oberenWern, im Norden vom Tal der oberenLauer und im Osten vomHaßgau begrenzt.

DieHaßberge liegen 6 Kilometer nordöstlich, die Vorrhön 12 Kilometer nordwestlich und dieHochrhön 25 Kilometer von der Schweinfurter Rhön entfernt.

Höchste Punkte

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Der höchste Punkt der Schweinfurter Rhön liegt mit421 m ü. NN 500 m nordöstlich vonHoppachshof.[2] Die Höhe der Schweinfurter Rhön wird in nahezu allen Veröffentlichungen etwas zu niedrig angegeben, so auch vomBundesamt für Naturschutz mit416 m ü. NN.[3] Der höchste Punkt im Landkreis Haßberge ist mit406 m ü. NN die Buchner Höhe nahe dem DorfBuch.[4] Der höchste Punkt im Landkreis Bad Kissingen liegt mit387 m ü. NN im WaldgebietJungholz, 3 km südwestlich vonMaßbach.[4]

In der Schweinfurter Rhön liegt die höchstgelegene Ortschaft des Landkreises SchweinfurtHoppachshof (403 m ü. NN).[5] Die höchstgelegenen Berge des Landkreises Schweinfurt liegen jedoch außerhalb der Schweinfurter Rhön, in denHaßbergen und imSteigerwald (sieheLandkreis Schweinfurt, Lage).

Relief

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die Hochebene der Schweinfurter Rhön liegt durchschnittlich etwa auf350 m ü. NN. Sie wird insbesondere im Südwesten durch eingeschnittene Täler stärker strukturiert, die fächerförmig zum östlich von Schweinfurt gelegenen Mainbogen(Schweinfurter Mainbogen) laufen (siehe:Lage, linke Abb.). Der maximaleReliefunterschied beträgt 150 Meter und liegt beiSchonungen, zwischen demSchweinfurter Becken, mit hier209 m ü. NN und demKreuzberg mit359 m ü. NN.[6]

Naturräumliche Zuordnung und Gliederung

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Das Hesselbacher Waldland ist als eigenständigenaturräumliche Haupteinheit innerhalb derNaturräumlichen Haupteinheitengruppe der Mainfränkische Platten ausgewiesen und gliedert sich wie folgt:[7][8]

  • (zu 13Mainfränkische Platten)
    • 139Hesselbacher Waldland
      • 139.0Südliches Hesselbacher Waldland
      • 139.1Nördliches Hesselbacher Waldland

Das Hesselbacher Waldland wird im Süden von der Haupteinheit 136Schweinfurter Becken, im Westen und Nordwesten von denWern-Lauer-Platten (135) und im Norden und Osten vomGrabfeld (138) begrenzt.

Bei ansonsten gleicher Naturausstattung unterscheidet sich das Nördliche vom Südlichen Hesselbacher Waldland durch das weitgehende Fehlen tief eingesenkter Täler, wobei der zurLauer entwässernde, den Nordostrand bildendeMaßbach eine Ausnahme ist,[8] ebenso der zurNassach entwässerndeRiedbach im Osten. Der Südteil wird (von West nach Ost) vor allem durch das System desMarienbachs, desHöllenbachs, desMeerbachs, das System derSteinach und durch dieWässernach markant zertalt (siehe auch:Fließgewässer).

Schweinfurter Rhön mit herbstlichem Panorama. Blick insHausener Tal. Ganz rechts, am Horizont, dasSchweinfurter Becken und links dahinter derSteigerwald (im Dunst, bitte Vergrößerung anklicken)

Tektonik und Geologie

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

ImPliozän wurde durch tektonische Verbiegung eine von Nordwest nach Südost streichendeMulde gefaltet, die Naturräumliche HaupteinheitSchweinfurter Becken (136). Zeitgleich wurden parallel streichendeStörungen reaktiviert, insbesondere die Kissingen-Haßfurter Sattel- und Störungszone, in deren Kernraum die Schweinfurter Rhön bzw. dasHesselbacher Waldland (139) liegt. Der mitLössfetzen bedeckte Untergrund besteht ausMuschelkalk undLettenkeuper.[9]

Klima

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Wässernachtal im Winter

Obwohl die Schweinfurter Rhön an das sommerheiße, trockene Schweinfurter Becken angrenzt, hat sie ein für unterfränkische Verhältnisse mitunter raues Klima, worauf auch der Name hinweist. Dies ermöglichte in der Nachkriegszeit sogar Wintersport im kleineren Umfang, mit einem Skilift inMarktsteinach.

Landschaft

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Typische Landschaft der südlichen Schweinfurter Rhön. Blick vom Dicken Berg in denÜchtelhäuser Grund
Im Höllental

DasBundesamt für Naturschutz rechnet die Schweinfurter Rhön dem Landschaftstyp 2.8Andere waldreiche Landschaft zu.[9] Der mittlere Bereich der Schweinfurter Rhön besteht aus einer Hochebene, mit kleinen Dörfern inRodungsinseln, in denenAckerbau betrieben wird. Der Süden zum Main und nach Schweinfurt hin wird von mehreren Tälern durchschnitten, besitzt den Charakter einesBerglands und ist fast vollständig bewaldet und reich an Quellen. Die Wiesengründe in den Tälern im Westen dieses Bereiches sind wichtige Kaltluftzufuhrgassen ins Schweinfurter Stadtgebiet.

Ein vonEichen dominierterLaubmischwald mitForstwirtschaft herrscht vor.[9] Die Schweinfurter Rhön ist völlig frei von Industrie und größerem Gewerbe. Sie ist in den Waldgebieten nahe Schweinfurts weithin unbesiedelt und steht im starken Kontrast zum großindustriellen Zentrum.

Schutzgebiete

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Nationales Naturerbe Brönnhof

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Hauptartikel:Brönnhof (Areal) undBrönnhof (Wüstung)
Nationales NaturerbeBrönnhof
mit Angus-Rindern

Im Nordwesten der Schweinfurter Rhön liegt ihr größtes zusammenhängendes WaldgebietBrönnhof. Es wurde im zentralen Bereich, in einerRodungsinsel, zunächst von derWehrmacht ab 1936 militärisch genutzt. DieUS-Heeresgarnison Schweinfurt nutzte das Areal ab den 1960er Jahren bis zu ihrer Auflösung 2014 alsStandortübungsplatz.

2016 wurde der Kernbereich des Brönnhofs zuBayerns größtemNationalen Naturerbe (NNE). Auf derSteppe im Zentrum des Brönnhofs grasen nun ganzjährigAngus-Rinder undWildpferde, die sich ausschließlich von Gras, Kräutern und Stauden ernähren.

In der Mitte der Rodungsinsel liegt dieWüstung Brönnhof – ein einstiger Hof, von dem der Name auf das gesamte restliche, unbesiedelte Gebiet übertragen wurde.

Weitere Schutzgebiete

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Schutzgebietsanteile:

Geotope:

  • keine vorhanden

Naturschutzgebiete:

Landschaftsschutzgebiete:

  • LSG Hausener Tal
  • LSG Ellertshäuser See
  • LSG Üchtelhäuser Grund
  • LSG Weipoltshäuser- und Jeusing-Grund
  • LSG Zeller Grund
  • Schutz von Landschaftsteilen im Landkreis Schweinfurt Hang gegenüber der Deutschmühle bei Schonungen
  • Schutz von Landschaftsteilen in der Gemarkung Abersfeld

FFH-Gebiete:

  • FFH-Gebiet Forst
  • FFH-Gebiet Dianenslust und Stadtwald Schweinfurt
  • FFH-Gebiet Standortübungsplatz 'Brönnhof' und Umgebung
  • FFH-Gebiet Wässernachtal

Naturdenkmäler (Auswahl)

Siehe auch:Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Schweinfurt,Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Schweinfurt undListe der FFH-Gebiete im Landkreis Schweinfurt

Gewässer

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Ellertshäuser See

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Hauptartikel:Ellertshäuser See
Ellertshäuser See
Hausener Felsensee in einem stillgelegten Kalksteinbruch

Der Ellertshäuser See wurde in den 1950er Jahren als Stausee angelegt und ist mit 33 Hektar das größte stehende GewässerUnterfrankens. Der See wird als Naherholungsgebiet genutzt und ist von Wald umgeben; nach Osten ist der Blick auf dieHaßberge frei. Weite Teile sind zum Baden, Tauchen, Segeln und Angeln freigegeben. Um den See führt ein 4,4 km langer Rundweg. Auf der Nordseite befinden sich Segelbootshäfen und ein Restaurant und im Osten unterhalb des Staudamms liegt ein Campingplatz.

Hausener Felsensee

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Der 2,6 Hektar großeHausener Felsensee ist einGrundwassersee nördlich vonHausen, der nicht zugänglich und nur aus der Ferne einsehbar ist. Er wird an drei Seiten von steilen Abbruch-Felswänden umgeben und liegt in einem 1998 stillgelegtenKalksteinbruch amNaturschutzgebiet Hausener Talhänge.[10]

Fließgewässer

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Bayerisches Urpositionsblatt 1:25.000 (um 1860).
Fließgewässer im Hesselbacher Waldland
(ohne Landkreis Haßberge)

Die nachfolgenden Fließgewässer der Schweinfurter Rhön in Fettschrift münden direkt in den Main, die anderen sind Nebenbäche. Von West nach Ost sind das (ohne Landkreis Haßberge):

Geschichte

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

AufDittelbrunner Gemeindegebiet sind die ersten Funde aus derMittelsteinzeit 12.000 Jahre alt und seitdem ist eine Besiedlung durch nahezu alle vorgeschichtlichen Epochen hindurch nachgewiesen, über dieJungsteinzeit, dieUrnenfelderkultur und dieHallstattzeit bis hin zurLa-Tène-Zeit (sieheDittelbrunn, Vorgeschichte). InGreßhausen, mit heute nur ca. 115 Einwohnern, gibt es ebenfalls Funde aus der Jungsteinzeit und inMainberg zahlreiche Funde aus der Hallstattzeit.

Mittelalter

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Schonungen wurde vermutlich bereits im 5. Jahrhundert gegründet (sieheSchonungen, Geschichte),Altenmünster mit heute nur ca. 280 Einwohnern im 7. Jahrhundert. Auch die ersten urkundlichen Erwähnungen, auch von kleinen Dörfern und Weilern, reichen zum Teil weit zurück.Rannungen wurde im Jahre 772,Abersfeld 788,Jeusungen 791,Theres 802 und der heute wenige Einwohner zählende WeilerOttenhausen im Jahre 811 erstmals urkundlich erwähnt.

Im späten Mittelalter dehnte dieGrafschaft Henneberg ihr Gebiet über die westliche Schweinfurter Rhön bis nachMainberg vor die Tore Schweinfurts aus. Deshalb führen die drei heutigen Gemeinden auf dem Gebiet desAltlandkreises Schweinfurt, die GroßgemeindenSchonungen,Üchtelhausen undDittelbrunn, das Henneberger Wappen in ihrem Gemeindewappen.

Frühe Neuzeit

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

1436/37 erwarb dieReichsstadt Schweinfurt vomDeutschen Orden für 18.000 Gulden die DörferZell,Weipoltshausen und die HöfeDeutschhof undThomashof. Das reichsstädtische Territorium wurde 1620[11] mitMadenhausen ergänzt. Das Gebiet der Reichsstadt erstreckte sich seitdem bis 1802 in einem Korridor quer durch die gesamte Schweinfurter Rhön bis an die Grenze des heutigenLandkreises Bad Kissingen. ImDreißigjährigen Krieg nächtigte der schwedische KönigGustav Adolf am 2. Oktober 1631 in Madenhausen, vor seinem Feldzug nach Schweinfurt.

Moderne

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Kurz vor demErsten Weltkrieg wurde im Schweinfurter Stadtwald, unmittelbar nördlich des heutigen StadtteilsDeutschhof, ein Truppenübungsplatz angelegt, der jedoch wegen des Kriegsausbruchs nie genutzt wurde. Auf den noch erhaltenen Schützengräben stehen große Bäume.

Wüstungen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

In der Schweinfurter Rhön liegen einigeWüstungen.Jeusungen wurde 791 erstmals urkundlich erwähnt undLauerbach im Jahre 1302, während zuWeipoltsdorf und der neuzeitlichen HofwüstungBrönnhof keine Erstdatierungen bekannt sind.

Städte und Gemeinden

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet Üchtelhausens befindet sich gänzlich in der Schweinfurter Rhön, elf weitere Kommunen liegen nur teilweise in ihr.

Liste

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Sailershausen (zu Stadt Haßfurt) mit St. Laurentius
Schonungen mitSteinachbrücke

Die nachfolgenden Orte sind nicht alphabetisch, sondern nach ihrer Bedeutung bezüglich der Schweinfurter Rhön geordnet.

Städte

Marktgemeinden

Gemeinden

Ballingshausen (Ortsteil von Stadtlauringen) wurde vomBundesamt für Naturschutz demGrabfeld (Haupteinheit 1381) zugeordnet.[3] Das Dorf liegt jedoch 70 Meter über der oberenLauer auf349 m ü. NN,[4] auf der Hochfläche der Schweinfurter Rhön.

Allianz Schweinfurter OberLand

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die Schweinfurter Rhön gehört größtenteils zur Interkommunalen Allianz Schweinfurter OberLand. Deren Gründungsmitglieder sind die drei GroßgemeindenÜchtelhausen,Schonungen und der MarktStadtlauringen, die alle imLandkreis Schweinfurt liegen. In den Jahren 2012 bzw. 2014 kamen drei Gemeinden aus dem nördlich anschließendenLandkreis Bad Kissingen, nämlichMaßbach,Thundorf in Unterfranken undRannungen hinzu.[12] Die Gemeindegebiete der neuen Mitglieder liegen nur teilweise in der Schweinfurter Rhön.

Windkraftanlagen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

In der Schweinfurter Rhön gibt es 31 Windkraftanlagen (BayernAtlas, Topografische Karte, Stand 18. Februar 2023) (siehe auch:Lage, rechtes Foto (Vergrößerung) und PanoramafotoLandschaft). Auf dem Gemeindegebiet vonÜchtelhausen ist innerhalb eines Waldgebietes ein weitererWindpark angedacht.

Freizeit

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Wandern

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Plan vomWildpark an den Eichen
Öffentlicher 6-Loch-Golfplatz des Golf-Clubs Schweinfurt inLöffelsterz

Die Schweinfurter Rhön besitzt ein dichtes Netz von Rad-,Trail- und Wanderwegen. Die Hauptausgangspunkte liegen am nordöstlichen Schweinfurter Stadtrand und sind über mehrere Stadtbuslinien erreichbar:Hambach,Haardt,Hochfeld (Haltestelle Wildpark),Deutschhof,Hausen undSchonungen.

Besonders zu erwähnen sind der Wanderweg von Schweinfurt durch dasLandschaftsschutzgebiet Jeusinggrund, vorbei am Brönnhof (siehe:Nationales Naturerbe Brönnhof) nachMaßbach sowie der bekannte Wanderweg durch dasWässernachtal und schließlich der 143 km langeFriedrich-Rückert-Wanderweg, der von Rückerts Geburtshaus amSchweinfurter Marktplatz quer durch die Schweinfurter Rhön nachNeuses bei Coburg führt.

Tierpark

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Hauptartikel:Wildpark an den Eichen

Der Wildpark an den Eichen, im Norden Schweinfurts, im Stadtwald, besitzt eine integrierte Freizeitanlage und einen Schaubauernhof. Er hat eine Fläche von 18 Hektar, 450 Tiere und gehört bei freiem Eintritt mit jährlich 600.000 Besuchern zu den meistbesuchten Erholungs- und FreizeiteinrichtungenBayerns.[13] Zwei größere Biergarten liegen im bzw. am Wildpark.

Golfplätze

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Der Golfclub Schweinfurt betreibt inLöffelsterz eine 18-Loch-Anlage, einen öffentlichen 6-Loch-Kurzplatz und eine öffentlicheDriving Range.[14]

Die GolfakademieHoppachshof liegt 4 Kilometer weiter nordwestlich, mit einem öffentlichen 3-Loch-Platz mit Driving Range.[15]

Siehe auch:Golfclub Schweinfurt, Anlage in Löffelsterz

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  • Höllental Schweinfurt, Schindturm
    Höllental Schweinfurt,
    Schindturm
  • Altenmünster, evangelische Kirche
    Altenmünster, evangelische Kirche
  • Löffelsterz, Dorflinde
    Löffelsterz,
    Dorflinde
  • Löffelsterz, St. Ägidius
    Löffelsterz,
    St. Ägidius

Biergärten

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die Biergärten liegen mit Ausnahme von Rednershof und Ulrich alle am nordöstlichen Stadtrand Schweinfurts und sind durch Wanderwege miteinander verbunden; von West nach Ost:

Schießhaus-Biergarten am Haardtberg

Zudem gibt es einige Berghäuser und Berghütten, die nur an bestimmten Tagen geöffnet sind:

Wissenswertes

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Ludwig Erhard

Drei berühmte Persönlichkeiten haben einen Bezug zu Randgebieten der Schweinfurter Rhön.Ludwig Erhards Vater stammt ausRannungen und ging in Schweinfurt in die Lehre; der frühere Kanzler ist Rannunger Ehrenbürger.Gunter Sachs wurde aufSchloss Mainberg geboren, wo er auch seine frühe Kindheit verbrachte. Die Eltern eines der erfolgreichsten KameraleuteHollywoods,Michael Ballhaus, gründeten dasTheater Schloss Maßbach.

Siehe auch

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Portal: Franken – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Franken

Literatur

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  • Johannes Müller:Grundzüge der Naturgeographie von Unterfranken (=Fränkische Landschaft 1). Klett/Justus Perthes Verlag, Gotha 1996,ISBN 978-3-623-00500-3.
  • Joseph Schwarzmeier:Geologische Karte von Bayern 1:25.000 – Blatt Nr. 5927 Schweinfurt (stadtnaher Bereich der Schweinfurter Rhön). Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1982.
  • Topographische Karte Bayern 1 : 25.000 – Blatt Nr. 5927 Schweinfurt (stadtnaher Bereich der Schweinfurter Rhön). Landesamt für Vermessung Bayern, München 2011,ISBN 978-3-86038-820-4.
  • Topographische Karte Bayern 1 : 50.000 – Blatt Nr. L 5926 Schweinfurt (westlicher Bereich der Schweinfurter Rhön). Landesamt für Vermessung Bayern, München 2018,ISBN 978-3-89933-007-6.
  • Wanderkarte Landkreis Schweinfurt 1:50.000 – Blatt Nr. 87. Fritsch Landkartenverlag, Hof 2014,ISBN 978-3-86116-087-8.
  • Freizeitkarte Landkreis Schweinfurt 1:75.000. Städte-Verlag E. v. Wagner & J. Mitterhuber, Fellbach 2016,ISBN 978-3-7381-0345-8.

Weblinks

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. abEmil Meynen,Josef Schmithüsen (Herausgeber):Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960).
  2. abTopographische Karte von Bayern 1:50.000 Blatt Nr. L 5926 Schweinfurt,Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, 8. Auflage. München 2006.
  3. abcdefghijklmnBundesamt für Naturschutz, Karte der Landschaften in Deutschland, auf der Grundlage (Genauigkeit) von Karten im Maßstab 1:200.000.
  4. abcNach der Amtlichen Karte im BayernAtlas.
  5. Kapelle in Ortsmitte. interpoliert nach Höhenlinien im BayernAtlas.
  6. BayernAtlas, Topografische Karte.
  7. Brigitte Schwenzer:Geographische Landesaufnahme:Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 140 Schweinfurt. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1968. → Online-Karte (PDF; 4,3 MB).
  8. abHeinz Späth:Geographische Landesaufnahme:Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 141 Coburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1987. → Online-Karte (PDF; 5 MB).
  9. abcdefgBundesamt für Naturschutz:Landschaftssteckbrief 13900 Hesselbacher Waldland.
  10. „Lebensräume“. Ein Projekt der Basalt Actiengesellschaft: Bilder vom See im Kalksteinbruch. Abgerufen am 9. Januar 2017. 
  11. Stadtplan Schweinfurt mit Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Druck- und Verlagshaus Weppert, Schweinfurt 2003.
  12. Internetpräsenz der Interkommunalen Allianz Schweinfurter OberLand: Entstehungsgeschichte der Allianz. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. November 2016; abgerufen am 9. Januar 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schweinfurter-oberland.de 
  13. mainpost.de: Wildpark Schweinfurt: Wie man einen Luchs austrickst, 15. Februar 2020. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. Februar 2020; abgerufen am 16. Februar 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mainpost.de 
  14. Golf Club Schweinfurt. Abgerufen am 11. Juli 2024. 
  15. Golfakademie Hoppachshof. Abgerufen am 11. Juli 2024. 
  16. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Stand 2015.
  17. Topografische Karte von Bayern 1:25.000 Blatt Nr. 5927 Schweinfurt. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, München 2005.
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schweinfurter_Rhön&oldid=263860599
Kategorien:
Versteckte Kategorie:

[8]ページ先頭

©2009-2026 Movatter.jp