| Schmittviller | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Grand Est | |
| Département (Nr.) | Moselle (57) | |
| Arrondissement | Sarreguemines | |
| Kanton | Bitche | |
| Gemeindeverband | Pays de Bitche | |
| Koordinaten | 49° 0′ N,7° 11′ O49.0052777777787.1833333333333Koordinaten:49° 0′ N,7° 11′ O | |
| Höhe | 285–356 m | |
| Fläche | 2,33 km² | |
| Einwohner | 335(1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 144 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 57412 | |
| INSEE-Code | 57636 | |
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Schmittviller (deutschSchmittweiler) ist einefranzösischeGemeinde mit 335 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartement Moselle in derRegionGrand Est (bis 2015Lothringen). Sie gehört zumArrondissement Sarreguemines und zumKanton Bitche.
Das Dorf liegt im südwestlichen, landwirtschaftlich geprägten Teil desBitscher Landes 46 Kilometer südlich vonSaarbrücken. Die Gemeinde liegt teilweise imNaturpark Nordvogesen. Schmittviller hat die kleinste Fläche aller Gemeinden im Bitscher Land. Der Ort wird vom hohen Schlossgebäude dominiert.
Schmittviller wurde im 11. Jahrhundert erstmals alsSmitwilre erwähnt. Am Ende des 17. Jahrhunderts war die Ansiedlung auf ein Hofgut zusammengeschrumpft, dasHerzog Leopold seinem FinanzministerJean-Frédéric de Dithmar zuLehen gab. Dieser errichtete ab 1726 das noch bestehende Schloss und gab damit den Anstoß, dass sich wieder ein Dorf entwickelte.
Das Gemeindewappen ist„redend“: das Hufeisen steht für den Schmied / Schmitt; der goldene Rahmen weist darauf hin, dass Schmittviller Teil derGrafschaft Bitsch war.[1]
Zwischen 1811 und 1837 war Schmittviller Teil der GemeindeRahling und wurde dann wieder eine selbständige Gemeinde.
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 | 2019 |
| Einwohner | 292 | 313 | 327 | 311 | 308 | 289 | 344 | 316 |
In die Mitte des 19. Jahrhunderts fiel ein deutlicher Bevölkerungsanstieg.
Das Schloss von 1726 fällt durch sein hohes Ziegeldach auf, erscheint sonst aber eher als nüchterner Zweckbau. Dieneugotische Kirche von 1866 ist derJungfrau Maria geweiht. Sie ersetzte eine ältere Kapelle. Um die Kirche ist der Friedhof angelegt.Darüber hinaus gibt es zahlreicheLothringerkreuze in der Gemarkung.