Reinhardsbrunn




Reinhardsbrunn ist ein Stadtteil derthüringischen KleinstadtFriedrichroda imLandkreis Gotha. In Reinhardsbrunn befand sich dasHauskloster derLandgrafen von Thüringen. Auf dessen Ruine wurde 1827 dasSchloss Reinhardsbrunn errichtet.
Geschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Kloster
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Gründung desBenediktinerklosters erfolgte 1085 durch den Thüringer GrafenLudwig der Springer in der Nähe seinerStammburg, derSchauenburg bei Friedrichroda. EinKonvent ausHirsau bezog Reinhardsbrunn, das mit Hirsau undCluny verbrüdert war und seit 1092 unter päpstlichem Schutz stand.
Bedeutung erlangte das Kloster als Zentrum derHirsauer Reformen innerhalb Thüringens, aber auch alsHauskloster undGrablege der zuLandgrafen von Thüringen aufgestiegenenLudowinger. Zwischen 1156 und 1168 stellte der ReinhardsbrunnerBenediktinermönch, Abt des Klosters undBibliothekarSindold[1][2] eine 100 Texte umfassendeBriefsammlung (Reinhardsbrunner Briefsammlung)[3] zusammen. Zu dieser gehören Briefe des 12. Jahrhunderts aus dem Klosterbetrieb und aus Briefwechseln mit der Familie der Landgrafen, aber auch Muster, Stilübungen und theoretisches Material über die Kunst des Briefeschreibens.[4] Die ReinhardsbrunnerChronik, die um 1340 bis 1349 zusammengetragen wurde, liefert Nachrichten aus der Zeit vom 6. Jahrhundert bis 1338. Sie beinhaltet die Geschichte des Klosters selbst, von seiner Gründung an, der Familie der Ludowinger, derLandgrafschaft Thüringen und ihren Übergang an dieWettiner, aber auch des Deutschen Reichs. Als Vorlage dienten zum Teil auchQuellen, die mittlerweile als verloren gelten.
Im frühen 13. Jahrhundert setzte allmählich der Niedergang des Klosters Reinhardsbrunn ein, verstärkt durch das Aussterben der Ludowinger 1247 und durch einen Brand im Kloster 1292. Doch auch unter denWettinern, die den Ludowingern als Landgrafen folgten, diente Reinhardsbrunn noch mehrmals als Grablege.
1525, während desBauernkriegs, wurde das Kloster geplündert und zerstört. Die Mönche flohen nachGotha, der Klosterbesitz wurde demKurfürsten vonSachsen verkauft. Aus dem Klosterbesitz wurde dasAmt Reinhardsbrunn gebildet.Zella St. Blasii, welches bisher zum Kloster gehörte, kam dabei an dasAmt Schwarzwald. Fünf Jahre später, im Januar 1530, wurden neunTäufer auf Reinhardsbrunn festgehalten und vom GothaerSuperintendentenFriedrich Myconius vernommen. Sechs von ihnen waren nicht bereit, ihren reformatorisch-täuferischen Standpunkt zu widerrufen, und wurden anschließend hingerichtet. Sie waren die ersten Täufer, die allein wegen ihres Glaubens unter einer lutherischen Regierung umgebracht wurden.Philipp Melanchthon verteidigte diese Hinrichtungen später in einem Brief an Myconius.[5][6] An die Getöteten erinnert seit 2013 eine Gedenkstele.[7]
Die Klostergebäude verfielen während der folgenden Jahrzehnte. 1952 wurden die zwischenzeitlich bereits andernorts aufgestelltenGrabsteine der Landgrafen in dieGeorgenkirche inEisenach verbracht.
Schloss
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Bau- und Nutzungsgeschichte
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Nach dem Verfall des Klosters baute HerzogFriedrich Wilhelm I. von Weimar im Jahre 1601 ein Amtshaus für dasAmt Reinhardsbrunn. Sein BruderJohann plante den Wiederaufbau von Reinhardsbrunn; bis es zur Bauausführung kam, war er bereits verstorben. Unter seiner WitweDorothea Maria entstand zwischen 1607 und 1616 der Grundriss mit den Hauptgebäuden. In den Folgejahren entstanden Verbindungsbauten, in welche vermutlich Reste der Klosterbauten eingebunden wurden. Teile der Bauten entstanden unter HerzogFriedrich II. von Gotha-Altenburg um 1706.
Den westlichen Bau bildete das Hauptgebäude, „das hohe Haus“ oder „Schloss“ genannt, auf dessen Grundmauern, unter Benutzung der Ecktürme, unter HerzogErnst I. von Coburg und Gotha 1826/1827 einLustschloss im StilNeugotik entstand. BauratGustav Eberhard (1805–1880) aus Gotha undCarl Alexander Heideloff ausNürnberg waren die Verantwortlichen für die Bauausführung. Nordöstlich stößt das Saalgebäude als kurzer Flügel an das Hauptgebäude, südlich, und damit fast parallel zum Hauptgebäude, verläuft die „Hirschgalerie“. Diese entstand aus dem ehemaligen Amtsgebäude. Von diesem aus verläuft nach Osten zu „das neue Gebäude“, auch der „Lange Bau“ genannt, welches Bauteile des 15. Jahrhunderts enthält und später als Kirchgalerie diente.
Die Kirche schließt östlich mit drei Seiten das Achteck und ersetzt die im Jahre 1855 abgerissene Kirche. Sie liegt etwas südlich der ehemaligen Klosterkirche und innerhalb des Raumes der ehemaligenKreuzgangflügel. Diese ehemalige Kirche war ein großer, sehr aufwändig gestalteter Bau, dessen Größe ein Altargemälde zeigte, welches, Jacobs Traum darstellend, als Familiengedenktafel ausgeführt war. Im Jahre 1850 gelangte das von Christian Richter,[8] Vater des Hofmalers Christian Friedrich Richter (1587–1667), gemalte Bild in dieAugustinerkirche zu Gotha.
Die Grabtafeln wurden in den Kirchenneubau 1874 übernommen, nachdem sie zuvor bereits einige Male umgezogen waren. Die GrabsteineFriedrich des Gebissenen und seiner Gemahlin Elisabeth waren bereits 1552 aus der Grabstätte imKatharinenkloster Eisenach entfernt und in die Burgkapelle der neu erbautenBurg Grimmenstein verbracht worden, ebenso die Grabplatten aus dem damals bereits aufgehobenen Kloster Reinhardsbrunn. Als die Burg 1567 zerstört wurde, gelangten die Steine in das ehemalige Giesshaus vor dem Grimmenstein. 1613 ließ Dorothea Maria sie ausbessern und im Jahr darauf an der südlichen Außenfront unter einem Schutzdach aufstellen. Im Jahre 1874 wurden sie im Inneren des Vorbaues der Kirche bzw. im Verbindungsraum von der Kirchgalerie aufgestellt, jedoch teilweise mit falschen Daten versehen.[9] Heute befinden sich die Platten in derGeorgenkirche zuEisenach.
Um das Schloss herum entstand etwa 1850 ein Landschaftspark. Hier begegneten einander mehrmals die britischeKönigin Victoria undAlbert von Sachsen-Coburg und Gotha.

Im Jahre 1891 wurde die Anlage in dasInventar der Kunstdenkmäler des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha aufgenommen. 1945 erfolgte die entschädigungsloseEnteignung des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha durch diesowjetische Besatzungsmacht. So ging dem Herzogshaus auch Schloss Reinhardsbrunn samt Ausstattung und Park verloren. Danach übernahm das Land Thüringen die Immobilien und nutzte sie vorübergehend zur Schulung von Feuerwehr und Polizei. 1953 wurde das Schloss einHotel des „VEB Reisebüro“ derDDR, vor allem als Devisenbringer für Gäste aus Westdeutschland und dem westlichen Ausland. Bis 1990 war daher auch einIntershop auf dem Schlossgelände ansässig. Das Schloss entwickelte sich zum Kultur- und Bildungszentrum, wo Konzerte und Kongresse stattfanden. Ab 1980 stand es als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ in der DDR-Denkmalliste. Im herzoglichen Außenpark errichtete und unterhielt zu DDR-Zeiten derVEB Kali Werra dasPionierferienlager „Georgi Dimitroff“.
Verfall und Enteignung 2018/2021
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Nach derWende ereignete sich ein jahrzehntelanges Ringen um den Erhalt der Schlossanlage, die 1992 auch in das Denkmalbuch des neu gegründeten Freistaates Thüringen aufgenommen worden war.[10]
Anfang der 1990er Jahre verkaufte dieTreuhandanstalt das Hotel an zwei westliche Hotelgruppen. Das Vorhaben zur Entwicklung eines Fünfsterne-Hotels wurde aber aufgegeben. 2001 kam wegen derinvestiven gütlichen Einigung zwischenAndreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha und dem Land Thüringen eine Rückübertragung an dasHaus Sachsen-Coburg-Gotha bzw. seine Stiftungen, die mehrere Schlossmuseen unterhalten, nicht zustande. 2006 wurde das Schloss an die in Weimar ansässige Firma BOB Consult GmbH verkauft. 2008 kauften russische Investoren vom Unternehmen Rusintech die BOB Consult GmbH zusammen mit dem Schloss für 12 Millionen Euro. Die Umstände der Transaktion ließen bei der Thüringer Staatsanwaltschaft den Verdacht aufGeldwäsche aufkommen. 2009 leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen ein. Rusintech wurde wenige Monate vor der Transaktion mit einem Anfangskapital von 10.000 Rubel gegründet und ihr Umsatz belief sich im Jahr 2008 auf Null. Laut Ermittlungen kamen die 12 Millionen Euro aus einemOffshore-Konto des russischenDuma-Abgeordneten Anatoli Iwanowitsch Ostrjagin von der regierenden ParteiEiniges Russland. Ostrjagins in London lebender Sohn Konstantin ist der Geschäftsführer der Firma, die das Schloss kaufte. Der russische Besitzer nahm auf das Schloss Hypotheken auf. Auf der Immobilie lasten seitdem Schulden von fast zehn Millionen Euro.[11] Der Schlosseigentümer ließ die vom Thüringer Landratsamt gestellten Fristen verstreichen und unternahm nichts zur Renovierung oder Sicherung der Immobilie. Thüringen sicherte das Gebäude und reparierte das Dach auf eigene Kosten.[11][12] Seit 2011 gibt es einen „Förderverein Schloss und Park Reinhardsbrunn“.[13]
Wegen des kritischen Zustands des Schlosses erklärte Thüringens MinisterpräsidentinChristine Lieberknecht (CDU) die Angelegenheit 2013 zur „Chefsache“: „Schloss und Park Reinhardsbrunn müssen schnellstens vor dem Verfall gerettet werden“.[14] In der Folge wurde seit 2016 dieEnteignung der Anlage angestrengt, um das Denkmal erhalten zu können.[15][16][17] Am 10. Juli 2018 wurde das Schloss durch dasLandesverwaltungsamt Thüringen förmlich enteignet und an den Freistaat Thüringen übertragen.[18][19] Nach der erst im Februar 2021 endgültigen Rechtskräftigkeit der Enteignung ist nun vorgesehen, die Liegenschaft in dieStiftung Thüringer Schlösser und Gärten zu geben.[20] Thüringens MinisterpräsidentBodo Ramelow (Die Linke) erklärte zum Abschluss des Enteignungsverfahrens: „Unser Anliegen war stets, dieses wichtige Kulturgut, die Schloss- und Parkanlage Reinhardsbrunn, so zu sichern und zu entwickeln, wie es die bisherige Eigentümerin leider nicht getan hat.“[20] Das Enteignungsverfahren stellt den bisher einzigen[20] Fall in Deutschland dar, bei dem eine Denkmalenteignung erfolgreich durchgeführt wurde, nachdem Eigentümer ein Baudenkmal zuvor mutwillig dem Verfall und der Zerstörung preisgaben.
Grabplatten
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Die Grabplatten derThüringer Landgrafen, die seit 1952 in derGeorgenkirche zu Eisenach stehen, stellen Reproduktionen der ursprünglichen dar, die vermutlich bei einem Brand 1292 zerstört wurden. Drei der Steine entstanden durch denselbenBildhauer um 1320, der Rest scheint um die Mitte des 14. Jahrhunderts gearbeitet worden zu sein. Nach der Restauration der Steine unter HerzoginDorothea Maria erfolgte eine weitere durch den Bildhauer Wolfgang aus Gotha im Jahre 1864. Die acht Steine waren an der Westwand der Schlosskapelle Reinhardsbrunn aufgestellt, an der Nordwand befand sich auf einem Sockel mit der Jahreszahl 1301 eine Gedenkplatte für einen nicht mehr bekannten Verstorbenen, da die Inschrift nur noch bruchstückhaft erkennbar war. An der Ostwand standen die Grabplatten von Friedrich I., der Gebissene oder Freidige († 1323), davor in einem Kasten seine Gebeine, daneben die Platte seiner Gemahlin Elisabeth vonArnshaugk († 1359). Grabplatten an der Südwand waren vermutlich die desAbtes Hermann († 1168) und eines Diether von Isenburg († um 1406?). In der Kirche selbst war eineGruft.[9]
Folgende Grabplatten finden sich im Chor der Georgenkirche:
- Figurengrabplatte fürLudwig den Springer (Ludowinger) († 1123), Stifter von Kloster Reinhardsbrunn
- Figurengrabplatte für Adelheid († 1110), Gemahlin von Ludwig dem Springer
- Figurengrabplatte für LandgrafLudwig I. († 1140), Sohn des Gründers
- Figurengrabplatte für LandgrafLudwig II., den Eisernen († 1172), Sohn Ludwigs I.
- Figurengrabplatte für LandgräfinJutta († 1191), Gemahlin von Ludwig II., Schwester von KaiserFriedrich Barbarossa
- Figurengrabplatte für LandgrafLudwig III., den Frommen († 1190), Sohn Ludwigs II.
- Figurengrabplatte für LandgrafLudwig IV., den Heiligen († 1227), Neffe Ludwigs III. und Gemahl der HeiligenElisabeth von Thüringen
- Figurengrabplatte für LandgrafHermann II. († 1241), Sohn Ludwigs IV.
- Kavalierhaus
- Rückansicht des Kavalierhauses
- Marstall
- Ansicht von Reinhardsbrunn im 17. Jahrhundert (nach Pollack)
- Ansicht von Schloss Reinhardsbrunn 1838
- Ansicht, ca. Mitte des 19. Jh.
- Schloss Reinhardsbrunn im Jahr 1901
Münzstätte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Sachsen-Weimar hatte in Reinhardsbrunn eine Kippermünzstätte, in der in der Kipper- und WipperzeitKippermünzen geprägt wurden. Als in Thüringen und Sachsen noch das minderwertige Geld geprägt wurde, ließ Sachsen-Weimar bereits 1622 in Reinhardsbrunn, danach inWeimar, wieder Reichstaler, die sogenanntenPallastaler prägen.[21]
Johanniskapelle im Schlosspark
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Im Areal der mittelalterlichen Klosteranlage fand die Evangelische Kirche Thüringens einen Ort für das Stift Reinhardsbrunn, es entstanden Schulungs- und Tagungsräume, eine Begegnungsstätte und die 2001 erbaute Johanniskapelle. Am 24. Juni 2001, demJohannistag, wurde sie eingeweiht. Diese auch als „Radfahrerkapelle“ bekannt gewordene Kirche steht im Schlosspark und wurde gelegentlich, z. B. an kirchlichen Feiertagen, sakral genutzt.
Es handelt sich um einen Nachbau der Johanniskirche des Hl.Bonifatius von 724. Sie soll Taufkirche von LandgrafLudwig IV. (Ehegatte derHl. Elisabeth) gewesen sein. Damals missionierte Bonifatius beiAltenbergen und ließ am heutigen Kandelaber-Denkmal eine Kapelle bauen, die bis Mitte des 18. Jahrhunderts mehrfach erweitert wurde. Im Nachbau der Kapelle im Schlosspark steht ein Abguss der Figurengrabplatte von Ludwig IV., das Original befindet sich in der EisenacherGeorgenkirche. Ludwig ist im Kloster Reinhardsbrunn beigesetzt.[23]
Nachdem die Kirche bereits im Jahre 2010 an privat verkauft worden war, fanden im Juni 2020 der letzte Gottesdienst und ihreProfanierung statt, das Kirchengebäude wurde danach zu einer Ferienwohnung umgebaut.[24]
- Kapelle
- Kapelle (2011)
- Blick zum AltarausSeeberger Sandstein
Verkehrsanbindung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Unweit des Schlosses wurde 1870 derBahnhof Reinhardsbrunn-Friedrichroda an derBahnstrecke Fröttstädt–Georgenthal in Betrieb genommen. 1929 wurde Reinhardsbrunn auch durch dieThüringerwaldbahn erschlossen.
Als Filmkulisse
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Zahlreiche Szenen des berühmten DDR-FilmklassikersRapunzel oder der Zauber der Tränen (1988) wurden auf und um Schloss Reinhardsbrunn gedreht.
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Martin Zeiller:Reinhartsbrunn. In:Matthäus Merian (Hrsg.):Topographia Superioris Saxoniae, Thuringiae, Misniae et Lusatiae (= Topographia Germaniae.Band 12). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1650,S. 157–158 (Volltext [Wikisource]).
- Johann Heinrich Müller:Urkundliche Geschichte des Klosters Reinhardsbrunn 1089–1525 (Amt und Lustschloss). Reprint von 1843/2002, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza,ISBN 978-3-936030-72-3, S. 253.
- Franz Xaver von Wegele (Hrsg.):Annales Reinhardsbrunnenses (=Thüringische Geschichtsquellen. 1). Frommann, Jena 1854 (collections.thulb.uni-jena.de Digitalisat).
- Albert Naudé,Die Fälschung der Ältesten Reinhardsbrunner Urkunden. Reprint von 1883/2002, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza,ISBN 978-3-936030-81-5.
- Albert Beck:Alt-Reinhardsbrunn im Glanze seiner achthundertjährigen Geschichte. Ein Heimatbuch. Jacob Schmidt & Co., Friedrichroda 1930.
- Hanns-Jörg Runge:Historischer Abriß von Friedrichroda und Reinhardsbrunn. Heft 1. Ur- und Frühgeschichte und Mittelalter. Friedrichroda, 1995.
- Steffen Raßloff,Lutz Gebhardt:Die Thüringer Landgrafen. Geschichte und Sagenwelt. Ilmenau 2017,ISBN 978-3-95560-055-6.
- Friederike Kruse:Schloß Reinhardsbrunn bei Gotha (= Studien zur thüringischen Kunstgeschichte.Band 3). Hain-Verlag, Rudolstadt 2003,ISBN 3-89807-010-7.
- Thomas Adametz,Holger Reinhardt:Schloss und Park Reinhardsbrunn. In:Restaurator im Handwerk. Die Fachzeitschrift für Restaurierungspraxis. Jg. 13, Heft 2, 2021,ISSN 1869-7119, S. 55–66.
- Sigmar Löffler:Geschichte des Klosters Reinhardsbrunn nebst einer Baugeschichte des Schlosses Reinhardsbrunn. Hrsg.: Lorenz G Löffler. Ulenspiegel, 2003,ISBN 3-932655-25-7.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Schloss Reinhardsbrunn, Internetseite des Informations- & Ausstellungszentrums Friedrichroda, abgerufen am 8. Mai 2021
- Schloss Reinhardsbrunn – Thüringens verlorenes Paradies, TV-Sendung desmdr vom 31. März 2020
- März 2021:Schloss Reinhardsbrunn im Dornröschenschlaf, aufYouTube (5:31 min, Film mit Luftaufnahmen vom 1. März 2021), abgerufen am 8. Mai 2021
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Werner E. Gerabek:Sindold von Reinhardsbrunn OSB. In:Verfasserlexikon. 2. Aufl., Band 8, Sp. 1277 f.
- ↑Werner E. Gerabek:Sindold von Reinhardsbrunn. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage,Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.):Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005,ISBN 3-11-015714-4, S. 1337.
- ↑F. Peeck:Die Reinhardsbrunner Briefsammlung. Weimar 1952 (=MGH, Ep. sel., Band 5), Neudruck München 1985).
- ↑Zur Briefsammlung: Friedel Peeck (Hrsg.):Die Reinhardsbrunner Briefsammlung (Monumenta Germaniae Historica. Epp. sel. 5), München 1985 (= Nachdruck Weimar 1952),ISBN 3-921575-08-7.
- ↑Christian Hege undChristian Neff:Reinhardsbrunn (Thuringia, Germany). In:Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online
- ↑Christian Hege und Christian Neff:Gotha (Thuringia, Germany). In:Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online
- ↑Klaus-Dieter Simmen:Von den Täufern lernen. InGlaube und Heimat vom 19. Januar 2025, S. 5.
- ↑Paul Lehfeldt:Einführung in die Kunstgeschichte der Thüringischen Staaten. Verlag Gustav Fischer, Jena 1900, S. 144.
- ↑abP. Lehfeld:Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens. Heft XI:Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha. Landrathsamtsbezirk Waltherhausen. Amtsgerichtsbezirke Tenneberg, Thal und Wangenheim. Verlag Gustav Fischer, Jena 1891, TeilAmtsgerichtsbezirk Tenneberg, S. 16–26 (digitalesammlungen.uni-weimar.de).
- ↑Näheres zu den Problemen der Nachwende-Geschichte bis zur Enteignung bei Thomas Adametz,Holger Reinhardt:Schloss und Park Reinhardsbrunn. In:Restaurator im Handwerk. Die Fachzeitschrift für Restaurierungspraxis. Jg. 13, Heft 2, 2021,ISSN 1869-7119, S. 55–66, hier S. 64 ff. – Siehe auch:Von Erneuerung und kollektivem Phantomschmerz. Interview mit Holger Reinhardt, Landeskonservator des Freistaats Thüringen, in:Restaurator im Handwerk. Die Fachzeitschrift für Restaurierungspraxis. Jg. 13, Heft 3, 2021,ISSN 1869-7119, S. 52–57. (Holger Reinhardt war als zuständiger Landeskonservator von Thüringen kundiger Zeitzeuge des Ringens um den Erhalt der denkmalgeschützten Schlossanlage.)
- ↑abЗамок Райнхардсбрунн: проклятие сибирских денег (dt.Schloss Reinhardsbrunn: Fluch des sibirischen Geldes). In:Deutsche Welle. 10. Juli 2018.
- ↑Wieland Fischer: Schloss Reinhardsbrunn: 20.000 Euro für Sicherungsarbeiten. In: Thüringische Landeszeitung. 4. Juni 2013, abgerufen am 24. März 2024.
- ↑Christfried Boelter:Schloss und Park Reinhardsbrunn – Denkmal in Not. In:Hörselberg-Bote. Nr. 90, 2012, S. 15–19.
- ↑Eins der schönsten Stückchen Erde. Bedrohtes Kulturerbe: Schloss Reinhardsbrunn in Thüringen verfällt zusehends. In:Frankfurter Allgemeine Zeitung. 20. Juni 2013, S. 27 (Abschrift auf www.genios.de, abgerufen am 8. Mai 2021. Beschränkter Zugriff auf das FAZ-Online-Archiv wegen Bezahlschranke).
- ↑Weiter Hängepartie um Schloss Reinhardsbrunn. (Memento vom 15. August 2016 imInternet Archive)
- ↑Schloss Reinhardsbrunn Hoff: Enteignung wird lange dauern. (Memento vom 16. August 2016 imInternet Archive)MDR-Thüringen, 16. August 2016.
- ↑Kai Mudra: Enteignung von Schloss Reinhardsbrunn kostet Millionen. In: Thüringer Allgemeine. 4. Februar 2017, abgerufen am 24. März 2024 (ursprünglich auch Ostthüringer Zeitung).
- ↑Schloss Reinhardsbrunn - enteignet, um es zu retten. In: insuedthueringen.de. 10. Juli 2018, abgerufen am 8. Mai 2021 (Beschränkt einsehbar, wegen Bezahlschranke).
- ↑Henry Bernhard im Gespräch mit Gabi Wuttke: Reinhardsbrunn in Thüringen. Wie ein Schloss durch Enteignung gerettet wird. In: www.deutschlandfunkkultur.de. Deutschlandfunk Kultur, 13. November 2019, abgerufen am 8. Mai 2021.
- ↑abcEnteignung rechtskräftig Schloss Reinhardsbrunn gehört endgültig dem Land Thüringen. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), 26. Februar 2021, abgerufen am 8. Mai 2021.
- ↑Johann David Köhlers, P.P. Im Jahr 1737. wöchentlich herausgegebener Historischer Münz-Belustigung ..., Band 9, S. XIX: Taler 1622 und 1623 mit Bezug auf die Kipper-und Wipperzeit
- ↑Koordinaten des Gedenksteins:50° 52′ 8,59″ N,10° 33′ 25,2″ O50.86905410.557
- ↑Infotafel in der Kapelle.
- ↑Carmen Fiedler:Warum Kirchen in Thüringen entwidmet werden. (Memento vom 17. Mai 2022 imInternet Archive) In: MDR, 15. Juli 2021, abgerufen am 4. Dezember 2021.
50.86833333333310.5575Koordinaten:50° 52′ 6″ N,10° 33′ 27″ O