Schleiz ist die Kreisstadt desSaale-Orla-Kreises und liegt im SüdostenThüringens an derWisenta, einem Nebenfluss derSaale, auf den Hochebenen desVogtlandes. In der Landesplanung wird die Stadt alsMittelzentrum eingestuft. Bekannt ist Schleiz vor allem als ehemalige Residenzstadt des FürstentumsReuß-Schleiz und für dasSchleizer Dreieck, eine der ältesten Motorsport-Rennstrecken Deutschlands.
Schleiz liegt im thüringischen Teil desVogtlands unweit der Landesgrenzen zuSachsen undBayern. Die Stadt wird in Ost-West-Richtung von derWisenta, einem Nebenfluss derSaale durchflossen. Schleiz liegt auf der Hochfläche des thüringischen Vogtlands, die im Westen steil zum Saaletal, wo sich auch die großenSaaletalsperren befinden, abfällt. Die Umgebung ist von einer Hügellandschaft geprägt, aus der keine größeren Spitzen herausragen und auf der Wald und Freiflächen einander abwechseln. Höchste Erhebung im Schleizer Raum ist dieHirschraufe südlich von Schleiz mit 596 m. Nördlich liegt ein Gebiet, welches alsSeenplatte bezeichnet wird und mit denPlothener Teichen auch das größte natürliche Teichgebiet Thüringens umfasst. Vorherrschende Gesteinsarten sindSchiefer und tonige und sandige Gesteine aus demKeuper.
DasOstthüringische Schiefergebirge erstreckt sich über die Flächen um Bad Lobenstein, Schleiz und Zeulenroda. Die Böden sind vorwiegend aus quarzistisch gebändertem Tonschiefer und Quarzsandsteinen hervorgegangen.[2]Quellmulden sowie schmale Tallagen der Flüsse und Bäche sind typische Grünlandstandorte. Ackerbau wird auf plateauartigen Geländerücken, welligen Ebenen und Flachhängen begünstigt. Auf sonstigen Lagen überwiegt die forstliche Nutzung.
Schleiz umfasst neben der Kernstadt fünfzehn weitere Ortsteile, die überwiegend eingemeindete Dörfer sind(in Klammern das Jahr resp. Datum der urkundlichen Ersterwähnung):[3]
Aus dem Dorfslawischer Sorben „Slowicz“ („Leute des Slava“)[5] entwickelte sich eine Burgsiedlung. Die mittelalterliche Burg, dasSchloss Schleiz, wurde von denHerren von Lobdeburg errichtet.[6] So entstand die Stadt Schleiz aus dem Dorf Slowicz. Schleiz wurde 1232 erstmals urkundlich erwähnt. Schon 1297 wurde der OrtOppidum (lat. Stadt) genannt. Einer der Hauptgründe dieser Entwicklung war die günstige Lage an der Verbindungsstraße vonNürnberg nachNaumburg undLeipzig.
Eine seit etwa 1200 bestehende Siedlung („Altstadt“) und eine unmittelbar neben dieser Siedlung gegründete „Neustadt“ sind weitere Wurzeln von Schleiz. Die Neustadt beherbergte eine Burg und war von einer Stadtmauer umgeben. Altstadt und Neustadt von Schleiz waren lange Zeit völlig selbständige Orte, deren Bürger mit unterschiedlichen Rechten und Pflichten versehen waren. Erst am 2. Dezember 1482 schlossen sich beide Kommunen zu einer Stadt zusammen. 1575 starben in Schleiz 720 Personen an der Pest.[7.1]
Ruine von Schloss Schleiz
Nachdem im Jahre 1475 das Schloss vollständig einem Großbrand zum Opfer gefallen war, erbauten dieHerren von Gera eine neue Anlage auf den ehemaligen Grundmauern der Burg.[8] Von 1647 bis 1848 residierten im Schloss die Grafen und späteren FürstenReuß-Schleiz.[7.2] Diese Anlage brannte 1689 ebenfalls vollständig ab.[8] Der alteBergfried – Hausturm genannt – wurde ebenfalls mit den anderen Befestigungsanlagen 1689 abgetragen. Das Schloss erweiterte man im 18. Jahrhundert bis 1753 der Barockbau vollendet wurde. Im August 1721 gabJohann Sebastian Bach gemeinsam mit der hiesigen Hofkapelle Konzerte auf dem Schleizer Schloss. Nach einem neuerlichen Großbrand im Jahre 1837 entstand auf den Gewölben des Erdgeschosses jenes Schloss, welches 1945 im Bombenhagel unterging. Die heute noch als Ruine stehenden Rundtürme stammen aus dieser Zeit.[8]
In den Jahren 1608–1628 kam es in Schleiz zuHexenverfolgungen, denen zwei Frauen und ein Mann zum Opfer fielen.[9]
Die Grafen Reuß zu Schleiz bauten in mehreren Etappen ab 1704 auf dem „Grauen Berg“ inHeinrichsruh südlich von Schleiz ein Lustschlösschen. Am 6. Juni 1750 fand dort das erste Vogelschießen statt. Ab 1777 erfolgte die Anlage eines Parks. Jene Jahre werden als Glanzzeit von Heinrichsruh bezeichnet.[10]
ImFeldzug gegen Preußen zogen am 9. Oktober 1806 französische Truppen unterNapoleon Bonaparte durch die Stadt. Um den Kaiser zu beeindrucken, griff seinKavallerieführerJoachim Murat in der Nähe lagernde preußische und sächsische Truppen an, wurde aber zurückgeworfen. Erst das Eingreifen von Infanterie unterMarschallBernadotte entschied den Kampf zu Gunsten der Franzosen. Diese verloren rund 200 Soldaten, während auf preußischer Seite die Verluste durch Tod, Verwundung und Gefangennahme 500 Mann betrugen. Das Gefecht bei Schleiz war das erste große Aufeinandertreffen preußischer und französischer Truppen in diesem Krieg.
ImZweiten Weltkrieg wurden hunderte Frauen und Männer aus mehreren Nationen, vorwiegend aus derSowjetunion, zurZwangsarbeit nach Schleiz verschleppt, von denen mindestens 60 den Tod fanden.
Am 8. April 1945 wurde im Rahmen eines US-Bombenangriffs mit schweren Zerstörungen im Stadtzentrum (50 zerstörte und über 100 beschädigte Gebäude) und über 200 Toten[12] auch dasSchleizer Schloss zerstört. Dabei wurden die Bestände des Fürstlichen Reußischen Hausarchivs, die Bibliothek, das Heimatmuseum und die Schlosskirche vernichtet. 1950 wurden die Ruinen des Schlosses abgetragen. Aufgrund des Engagements einiger Schleizer Bürger ließ man die beiden ausgebrannten Turmruinen stehen, die 1993 gesichert und mit Spitzhauben versehen wurden.[8]
Die Stadtkirche St. Georg wurde ebenfalls schwer getroffen: Schiffs- und Emporengewölbe, Kanzel und Altarwerk. Der Wiederaufbau erfolgte in den 1950er Jahren. Die Alte Münze erlitt an der Rückseite erhebliche Zerstörungen, die Wiederherstellung erfolgte bereits 1946.[13]
Schleiz wurde am 15. April 1945 von US-amerikanischen Truppen besetzt, die Anfang Juli durch dieRote Armee abgelöst wurden.
Im Herbst 1945 wurden in Schleiz unter „Wehrwolf“-Vorwurf 12 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren und ein 22-Jähriger vom sowjetischen GeheimdienstNKWD verhaftet und im April 1946 durch ein Militärtribunal verurteilt. Zwei von ihnen wurden erschossen, sieben verstarben in Arbeitslagern. Vier Jugendliche wurden 1950/1951 aus denZuchthäusern Bautzen und Torgau entlassen. Die gesamte Gruppe wurde 1995 durch ein russisches Gericht rehabilitiert.[14]
Der am 8. April 1945 durchgeführte US-Bombenangriff zerstörte auch das Hotel „Goldene Sonne“ im Zentrum der Stadt. In diesem Hotel war zu dieser Zeit dasKinderlandverschickungs-Lager der Stadt Düsseldorf untergebracht mit Schülern des Lessing- und Prinz-Georg-Gymnasiums. 21 Schüler starben im Keller des Hauses an den Folgen des Angriffs. Ein neu gestaltetes Grabmal wurde im Herbst 1994 zum Gedenken an die im Krieg gefallenen Soldaten, die Opfer des Bombenangriffs in der Zivilbevölkerung und die 21 getöteten Jungen aus Düsseldorf errichtet. Zum 50. Jahrestag 1995 wurde in einer Gedenkfeier unter Anteilnahme vieler noch lebender Mitschüler der Toten gedacht. Es wurde eine Gedenktafel an dieses tragische Ereignis „Zur Erinnerung und Mahnung“ am Standort des ehemaligen Hotels „Goldene Sonne“ im Beisein des Bürgermeisters Frieder Ott durch Mitschüler enthüllt.
Das 1864 erbaute Krankenhaus erfuhr 2007 alsKreiskrankenhaus Schleiz eine grundlegende Modernisierung. Es wurde zum 31. August 2024 geschlossen.
Die Einwohnerzahl lag 1834 bei 4.619 und stieg im Laufe des 19. Jahrhunderts nur langsam; 1890 lag sie erst bei 4.928 und 1925 bei 6.072. Die höchste Einwohnerzahl wurde nach der Eingemeindungswelle in den 1990er Jahren erreicht. Seitdem ist sie stetig fallend, mit Ausnahme eines deutlichen Bevölkerungszuwachses durch Eingemeindungen im Jahr 2019.
Entwicklung der Einwohnerzahl(ab 1960 zum 31. Dezember):Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
Der Stadtrat der Stadt Schleiz hat 20 Mitglieder. Nach den Kommunalwahlen2014,2019 und2024 verteilen sie sich auf die einzelnen Parteien und Listen wie folgt:
Zusammenstellung der Wahlergebnisse der vergangenen drei Wahlen
Blasonierung: „In Gold auf grünem Rasen ein natürlicherWisent; im Vollwappen befindet sich über dem Schild ein blauerSpangenhelm mit rotem Futter, goldenen Spangen und goldenemKleinod und schwarz-goldenenHelmdecken, dieHelmzier besteht aus einem halben, nach rechts aufsteigenden, naturfarbenen Wisent, der einer schwarz-goldenenHelmwulst entspringt.“
Ein Stadtsiegel mit dem Wappen ist seit 1297 nachweisbar. Das Wappen der Stadt Schleiz weist auf ihre Lage im ehemaligen Wisentagau und am Flüsschen Wisenta hin.[20]
Bergkirche Sankt MarienStadtkirche Sankt GeorgSchloss Burgk vomSaaleturm aus gesehen
Sehenswert sind dieBergkirche aus dem 15. Jahrhundert mit barocker Innenausstattung, das Rutheneum als WirkungsstätteKonrad Dudens (heute Museum), die Alte Münze (heute Galerie und Stadtinformation), dieSchlossruine mit den beiden Türmen, dieStadtkirche sowie das Rathaus mit Altmarkt.
Im Südwesten des Stadtgebietes erhebt sich im OrtsteilBurgk das gleichnamigeSchloss exponiert auf einem Felsplateau oberhalb derSaale.
Im Jahre 1936/1937 wurde dasWisentahaus als Landwirtschaftsschule errichtet. Kurz vor der Fertigstellung beschloss dieNSDAP, in einem Flügel des Gebäudes ihre Kreisleitung unterzubringen, was erhebliche Veränderungen bezüglich des ursprünglichen Projektes nach sich zog. DieGlockengießerei ApoldaFranz Schilling Söhne goss fünf Glocken für einGlockenspiel im Turm über dem Portal.[21] Am 8. April 1945 wurde das Wisentahaus beim Bombenangriff auf Schleiz schwer beschädigt. Seit 1952 ist das Gebäude Sitz der Kreisverwaltung. 2005 wurde es umgebaut und erweitert.
In Schleiz befindet sich die ältesteNaturrennstrecke Deutschlands, dasSchleizer Dreieck. Seit 1923 finden hier alljährlich Motorrad- und Automobilrennen statt (wie z. B. die Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaften). Mit dem Umbau im Jahr 2004 wurde die ursprünglich 7,631 km lange Strecke auf eine Länge von 3,805 km verkürzt.
Auf dem Neumarkt erinnert eine Büste anJohann Friedrich Böttger, den berühmtesten Sohn der Stadt.
Vor dem ehemaligen Gymnasium „Rutheneum“ steht ein Denkmal, das den bedeutendsten Direktor dieser Schule,Konrad Duden zeigt.
Drachenbrunnen auf dem Markt mit Erinnerung an alle Stadtbrände in Schleiz, bis zum 8. April 1945
Im früheren Schlosspark steht ein Denkmal, das 1914 zum Andenken an den ein Jahr zuvor verstorbenen Landesherrn FürstHeinrich XIV. (Reuß jüngere Linie) errichtet wurde. 1945 oder danach wurde die Büste entfernt.[22]
Eine Gedenkanlage im ehemaligen Schlosspark erinnert an 43 namentlich genannte und 17 unbekannte Frauen und Männer, die imZweiten Weltkrieg Opfer vonZwangsarbeit wurden oder danach verstarben.
An der Straße nach Burgk/Saalburg im gleichen Stadtteil erinnert seit 1946 ein Ehrenhain mit 63 Grabstätten von ermordetenBuchenwald-Häftlingen mit einem Gedenkstein an diese Opfer desTodesmarsches vom Frühjahr 1945.
Seit 1985 wird mit einer Stele in der Nähe des Ehrenhains an den Zug derKZ-Häftlinge erinnert.
Auf dem Schleizer Bergkirchen-Friedhof wurde 1994 am Ort einesGemeinschaftsgrabs für hier bestattete Kriegsopfer ein Denkmal errichtet. Es erinnert an Soldaten, die an diesem Ort ruhen, und an die Opfer desBombenangriffs vom 8. April 1945.
Unter den Bombenopfern vom 8. April 1945 waren 21 Schüler des Lessing- und des Prinz-Georg-Gymnasiums inDüsseldorf, die im Rahmen derKinderlandverschickung in Schleiz waren. An dieses tragische Ereignis wird durch eine am Standort des bombardierten Hotels „Goldene Sonne“ (heute „Atrium“-Gebäude) angebrachte bronzeneGedenktafel erinnert. Diese wurde zum 50. Jahrestag im April 1995 im Beisein von Bürgermeister Frieder Ott durch überlebende Mitschüler enthüllt.
Auf dem Neumarkt ist eine Erinnerungstafel an dieBombenopfer eingelassen: „II. Weltkrieg. 8. April 1945 Bombardierung der Stadt durch die Luftwaffe der USA, über 200 Menschen starben, das Schloss und 150 Gebäude wurden zerstört“ (richtig: „oder beschädigt“)
Schleiz gehört nebenBad Lobenstein,Pößneck undNeustadt an der Orla zu den zentralen Knotenpunkten des von derKomBus GmbH betriebenen öffentlichen Personennahverkehrs imSaale-Orla-Kreis. Vom örtlichen Busbahnhof am Komtursteig, unweit des BahnhaltepunktsSchleiz West, verkehren Buslinien in nahezu alle Teile des Landkreises. Auch überregionale Buslinien beginnen bzw. enden in Schleiz. Die folgende Tabelle soll eine Übersicht über diese Linien geben.
Darüber hinaus betreibt dieKomBus GmbH in Schleiz einen Stadtverkehr auf den Linien A und B. Zentrale Haltestelle für diese Linien ist der Neumarkt. Dort beginnen bzw. enden die Stadtbusfahrten auch.
Schleiz wird alsMittelzentrum eingestuft. Es gehört zu den kleinsten Mittelzentren des Landes und ist eine klassische „Verwaltungsstadt“ ohne große industrielle Vergangenheit. Dennoch haben sich seit der deutschen Wiedervereinigung zahlreiche Unternehmen (beispielsweise aus der Logistikbranche) in den Gewerbegebieten am Stadtrand niedergelassen. Sie profitieren hierbei von der guten Infrastruktur (A 9).
Ein am östlichen Rand der Stadt noch vorhandener Gebäudekomplex gehörte zum ehemaligen Kammergut des Fürsten von Reuß. Dieser Hof stand ursprünglich 2,5 km südöstlich der Stadt Schleiz in der „Dürren Schäferei“. 1835 brannte er nieder und wurde am genannten Standort unmittelbar neben dem Schloss des Fürsten wieder aufgebaut. Nach der Fürstenabfindung ging das Gut in Staatseigentum über. 1939 besaß der Betrieb 179,07 ha Land, die der Pächter Otto Schulz bewirtschaftete. Mit derBodenreform wurde die Wirtschaftsfläche auf 99,75 ha verringert. Die restlichen Flächen wurden Kleinbauern aus Schleiz und Oberböhmsdorf zugeteilt. Die landwirtschaftliche Produktion war aufgrund der günstigen Bodenstruktur (hoher Feinerde- und Humusgehalt) und der hier im Schleizer Oberland vorherrschenden Witterungsbedingungen erfolgreich.[23] Mit der Gründung der Kooperationen und später der Großgenossenschaft wurden die Flächen mit übernommen und die Gebäude dienten der Rinderzucht (Bullenverwahrstation).
Napoléon Bonaparte (1769–1821), französischer Staatsmann und Feldherr, übernachtete am 10. Oktober 1806 im Schleizer Schloss
Feodor Hösler (1827–1868), deutscher Jurist und Politiker, Gemeinderat in Schleiz
Konrad Duden (1829–1911), Altphilologe und Lexikograph, Begründer einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung, war von 1869 bis 1876 Direktor am Schleizer Gymnasium (seit 1991Dr.-Konrad-Duden-Gymnasium; gegründet 1656 als Rutheneum)
Georg Schlick (1830–1900), deutscher Jurist und Politiker, Stadtrat in Schleiz
Otto Walther (1848–1943), deutscher Kaufmann und Politiker, Ehrenbürger von Schleiz
Ernst Schunke (1862–1936), Zeichenlehrer am Schleizer Gymnasium, lebte von 1908 bis 1935 in Schleiz, Entdecker und früher Förderer vonOtto Dix
Clemens Weisker (1863–1919), Sohn des Schleizer Hofkonditors Heinrich Julius Weisker[26]; nach Studienabschluss praktischer Arzt und engagierter Sozialpolitiker in Gera-Untermhaus sowie Abgeordneter im Landtag des Fürstentums Reuß jüngerer Linie
Robert Hänsel (1884–1962), Archivar, Historiker und Berufsschulleiter, lebte und wirkte von 1922 bis zu seinem Tode in Schleiz
Manfred von Brauchitsch (1905–2003), Autorennfahrer, lebte mehrere Jahrzehnte bis zu seinem Tod im Schleizer Ortsteil Gräfenwarth
Manfred Eckstein (* 1936), Arzt, Politiker, Heimatforscher, lebt und wirkt seit 1971 in Schleiz
Wolfgang Nordwig (* 1943), erster nicht USA-Olympiasieger im Stabhochsprung 1972, lebt heute in Schleiz
↑Ronald Füssel:Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum (=Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland. Bd. 2). DOBU-Verlag, Hamburg 2003,ISBN 3-934632-03-3, S. 253, (Zugleich: Marburg, Universität, Dissertation, 2000).
↑Heiko Laß:Jagd- und Lustschlösser. Kunst und Kultur zweier landesherrlicher Bauaufgaben. Dargestellt an thüringischen Bauten des 17. und 18. Jahrhunderts. Michael Imhof, Petersberg 2006,ISBN 3-86568-092-5, S. 322, (Zugleich: Aachen, Technische Hochschule, Dissertation, 2004).
↑Joachim Bauer u. a.:Geschichte des Wingolfs. 1830–1994. 5., vollständig neu bearbeitete und fortgeführte Auflage. Verband Alter Wingolfiten e. V., Gladbeck 1998.
↑Juergen K. Klimpke:Als der Tod vom Himmel fiel. Der 8. April 1945 (=Schleizer Heimat-Hefte. Nr. 38 = 2, 2005,ISSN2190-8699). Klimpke, Schleiz 2005, S. 26.
↑Rudolf Zießler:Schleiz. In: Götz Eckardt (Hrsg.):Schicksale deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg. Band 2:Bezirke Halle, Leipzig, Dresden, Karl-Marx-Stadt, Erfurt, Gera, Suhl. Henschelverlag, Berlin 1978,ISBN 3-406-03913-8, S. 522–524.
↑Benno Prieß:Die Jugendlichen von Schleiz/Thüringen. In: Benno Prieß:Erschossen im Morgengrauen. Verhaftet, gefoltert, verurteilt, erschossen. „Werwolf“-Schicksale mitteldeutscher Jugendlicher. 2., erweiterte Auflage. Eigenverlag Prieß, Calw 2002,ISBN 3-926802-36-7, S. 112.