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Schönborn (Dresden)

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Wappen von Schönborn
Wappen von Schönborn
Wappen von Dresden
Wappen vonDresden
Schönborn
Ortschaft vonDresden
Koordinaten51° 8′ 50″ N,13° 51′ 57″ O51.14722222222213.865833333333220Koordinaten:51° 8′ 50″ N,13° 51′ 57″ O.
Höhe220 m ü. NN.
Fläche5,20 km²
Einwohner510(31. Dez. 2021)
Bevölkerungsdichte98 Einwohner/km²
Eingemeindung1. Jan. 1996 (Langebrück)
Postleitzahl01465
Vorwahl03528
Politik
OrtsvorsteherTorsten Heidel
Sitzverteilung (Ortschaftsrat)
Freie Wählervereinigung Schönborn8/8
Ev.-Luth.Elf-Gebote-Kirche in Schönborn

Schönborn ist eine Ortschaft und ein Ortsteil vonDresden. Die zuvor eigenständige Gemeinde im Nordosten der sächsischen Landeshauptstadt wurde am 1. Januar 1996 nachLangebrück eingemeindet und erhielt den Status einer Ortschaft. Mit Langebrück kam Schönborn 1999 durch Eingliederung nach Dresden und bildet den gemeinsamen statistischen StadtteilLangebrück/Schönborn. Der rund 500 Einwohner zählende Ort gehört landschaftlich zumRadeberger Land.

Geographie

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Schönborn ist ein typisches Bauerndorf, besitzt eine knapp 50 Hektar großeWaldhufenflur, die sich in über zwei Kilometern Breite zwischen dem Roten-Graben-Weg und derGroßen Röder sowie zwischen derGrundmühle und der Kunathmühle (Seifersdorfer Tal) ausdehnt.

Geschichte

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Altarraum der Schönborner Kirche

Das Dorf wird 1350 als Schonenburn erwähnt. Sein Name ist als Ort am schönen, lichten Bach beziehungsweise Quell zu deuten und steht wohl in Verbindung mit der Lage an der Quelle eines linken Zuflusses der Großen Röder. In Verbindung eines Personennamens hat der Ort eine noch ältere gesicherte urkundliche Erwähnung. In dieser heißt es:

„Am 3. Oktober 1297 erwerben Hermannus de Schonenburne und der praefato Heinrico de Schonenburne Brachland vor demDresdner Frauentor.“

Auch soll nach Mitteilung des Landesamtes für Archäologie und des Landesamtes für Vorgeschichte in Dresden das Dorf Schönborn schon in der Mitte des 13. Jahrhunderts (um 1250) eine steinerne Kapelle (Kirche) im romanischen Stil besessen haben. Nach der Zerstörung 1653 wurde sie bis 1664 wieder aufgebaut. Der Kirchenraum wird als Saal mit eingezogenem, rechteckigem Chor charakterisiert. Schönborn war herrschaftliches Dorf, dessen Einwohner zumeist den Besitzern desRittergutes Seifersdorf unterstanden und ihnenFrondienste zu leisten hatten. Als Anrainer derDresdner Heide durften die Bewohner im Wald Holz sammeln und Vieh dorthin auf dieHutung treiben, sogar bis zum fünf Kilometer entferntenDachsenberg. Dafür mussten sie noch im 17. Jahrhundert bei Hofjagden als Treiber helfen.

Politik

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Ortschaftsratswahl Schönborn 2024
Wahlbeteiligung: 85,9 %
 %
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
95,1 %
4,9 %
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+4,8 %p
−4,8 %p
Sitzverteilung im Ortschaftsrat Schönborn seit 2024
 
Insgesamt 8 Sitze

Entwicklung der Einwohnerzahl

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JahrEinwohner
13516besessene Mann
155126besessene Mann, 4Häusler, 44Inwohner
158728Hufner, 7Häusler
176426besessene Mann, 19Häusler
1834329
1871352
1890427
1910435
1925485
1939470
1946577
1950543
1964558
1985547
JahrEinwohner
1990426
1991361
1992351
1993349
1994345
1995395
1996
1997
1998
1999451
JahrEinwohner
2000478
2001496
2002503
2003501
2004497
2005487
2006490
2007478
2008499
2009497
JahrEinwohner
2010494
2011496
2012492
2013500
2014513
2015511
2016506
2017504

Siehe auch

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Literatur

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  • Dresdner Heide, Pillnitz, Radeberger Land (=Werte unserer Heimat. Band 27). 1. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1976, S. 52.
  • Hanns Franke:Schönborn – eine Ortscharakteristik. In:Radeberger Kulturleben: Heimatschrift für Radeberg und Umgebung. 3, Stadtrat der Stadt Radeberg, Juni 1958, S. 15.
  • Melderegister der Landeshauptstadt Dresden

Weblinks

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Commons: Schönborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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