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Sarreinsming

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Sarreinsming
Sarreinsming (Frankreich)
Sarreinsming (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionGrand Est
Département (Nr.)Moselle (57)
ArrondissementSarreguemines
KantonSarreguemines
GemeindeverbandSarreguemines Confluences
Koordinaten49° 5′ N,7° 7′ O49.0888888888897.1086111111111Koordinaten:49° 5′ N,7° 7′ O
Höhe194–310 m
Fläche6,98 km²
Einwohner1.178(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte169 Einw./km²
Postleitzahl57905
INSEE-Code57633
Websitehttp://www.sarreinsming.fr/

Wehr mit alter Mühle an der Saar und Ortskern

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Sarreinsming (deutschSaareinsmingen,lothringischÄäsminge) ist einefranzösischeGemeinde mit 1178 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartement Moselle in derRegionGrand Est (bis 2015Lothringen). Sie gehört zumArrondissement Sarreguemines.

Geographie

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Sarreinsming liegt auf einer Höhe zwischen 194 und 310 m über dem Meeresspiegel, die mittlere Höhe beträgt 220 m. Das Gemeindegebiet umfasst 6,98 km². Die Gemeinde liegt an derSaar und amSaarkanal, zwischen welchen derSaar-Radweg verläuft. Die Gemeinde grenzt im Nordosten anBlies-Ébersing, im Osten anWiesviller, im Südosten anZetting, im Südwesten anRémelfing sowie im Westen und Nordwesten anSaargemünd.

Geschichte

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Zu Beginn unserer Zeitrechnung wurde das Gebiet um Sarreinsming von gallo-römischen Völkern besiedelt, was durch Ausgrabungen an zwei Stellen bestätigt wurde. Dazu kamen Völker aus dem germanischen Raum und so endete die Erstbesiedlung im 4. Jahrhundert. Zwischen dem 4. und 12. Jahrhundert gibt es keine schriftlichen Zeugnisse über die Besitzverhältnisse in Sarreinsming. Auch die Mönche desBenediktinerklosters Hornbach waren an den Waldrodungen und am Bau von Bauernhöfen, Dörfern und Kirchen beteiligt.

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Sarreinsming in einem Brief von PapstEugen III. vom 27. Mai 1159, in dem dieser Ort als Eigentum derAbtei Wadgassen bestätigt wurde.

In den nächsten Jahrhunderten wurde der Besitz in und um Sarreinsming durch zahlreiche Adelsfamilien durch Vererbung, Verpachtung und Wiedereinziehung hin- und herverschachert.

Für die Jahre 1426, 1446, 1448, 1481, 1517 und 1548 sind schwere Frühlingsfröste überliefert, was Hungersnöte verursachte.

Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts erhoben die Herzöge von Lothringen auch an der alten Holzbrücke über die Saar in Sarreinsming Brückenzoll. insbesondere für die Salztransporte aus demSaulnois in RichtungStraßburg.

1782 verkauften die Erben der Familie Maurice die Festung Sarreinsming an Graf Charles Gravier de Vergennes, Minister unter Ludwig XVI.; nach dessen Tod im Jahr 1787 trat sein Sohn Louis Charles Joseph de Vergennes die Nachfolge seines Vaters als Herr von Sarreinsming an. Durch sein Testament vom 1784 vermachte er seinem ältesten Sohn Constantin seine Ländereien in Burgund. Louis Charles Joseph, dem zweiten Sohn, vermachte er seine Ländereien in Deutsch-Lothringen, die er 1782 erworben hatte. Als er 1787 starb, wurden seine Söhne Eigentümer seines Landes. Die Herrschaft von Sarreinsming war damals Teil der Domänen von Louis Charles Joseph de Vergennes.Als 1789 die Französische Revolution begann, verließ Louis Charles de Vergennes das Territorium als Emigrant. Sein Land und andere Besitztümer, insbesondere in Sarreinsming, wurden beschlagnahmt und als Staatseigentum verkauft.

Nach seiner Rückkehr aus dem Exil im Jahr 1803 wurde er erneut Eigentümer seiner Ländereien, die nicht als nationales Eigentum verkauft wurden. Für Ländereien, die er nicht mehr zurückgewinnen konnte, einschließlich denen in Sarreinsming, bekam er Entschädigungen.[1]

Kirche St. Cyriacus

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr19621968197519821990199920072019
Einwohner9941159117411821166124913111262

Sehenswürdigkeiten

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  • Kirche St. Cyriacus
  • Überreste der gallorömischen Villa rustica Heidenkopf imGrosswald
Siehe auch:Liste der Monuments historiques in Sarreinsming

Belege

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  1. Geschichtsabriss auf sarreinsming.fr (französisch)

Weblinks

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Commons: Sarreinsming – Sammlung von Bildern
Gemeinden imArrondissement Sarreguemines

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