| Sardan | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Okzitanien | |
| Département (Nr.) | Gard (30) | |
| Arrondissement | Le Vigan | |
| Kanton | Quissac | |
| Gemeindeverband | Piémont Cévenol | |
| Koordinaten | 43° 52′ N,4° 3′ O43.8741666666674.0419444444444Koordinaten:43° 52′ N,4° 3′ O | |
| Höhe | 48–210 m | |
| Fläche | 6,24 km² | |
| Einwohner | 347(1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 56 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 30260 | |
| INSEE-Code | 30309 | |
Sardan –Château | ||
Sardan ist ein Ort und eineGemeinde mit 347 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imsüdfranzösischenDépartement Gard. Zur Gemeinde gehört auch derWeiler (hameau)Toupiargues.
Sardan liegt am Oberlauf desVidourle ca. 7 km (Fahrtstrecke) südöstlich der KantonshauptstadtQuissac in den südlichen Ausläufern derCevennen in einer Höhe von ca. 70 m ü. d. M.[1] Nächstgelegene Großstadt istNîmes (ca. 30 km östlich). Das Klima ist gemäßigt; Regen fällt verteilt über das ganze Jahr.[2]
| Jahr | 1800 | 1851 | 1901 | 1954 | 1999 | 2017 |
| Einwohner | 150 | 186 | 171 | 134 | 239 | 300 |
Der leichte Anstieg der Einwohnerzahlen im ausgehenden 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die relative Nähe zu den Großstädten Nîmes undMontpellier zurückzuführen.
Die Bewohner der Gemeinde lebten jahrhundertelang alsSelbstversorger von Ackerbau und Viehzucht (Schafe, Ziegen). Im 19. Jahrhundert entstanden im Tal der Vidourle und ihren Nebenbächen mehrere mechanische Woll- und Seidenspinnereien. Heute ist der Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen (gîtes) von Bedeutung.
Die erstmalige Erwähnung des Ortsnamens findet sich in einem Dokument des Jahres 1609. Während derRevolutionsjahre erhielt der kleine Ort den Status einer Gemeinde (commune). Eine Kirche wurde erst in den 1840er Jahren gebaut.
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