Sara Kolak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springenZur Suche springen
Sara Kolak

Sara Kolak (2016)
Sara Kolak bei den Olympischen Spielen 2016

NationKroatien Kroatien
Geburtstag22. Juni 1995 (29 Jahre)
GeburtsortLudbreg, Kroatien
Größe170 cm
Gewicht74 kg
Karriere
DisziplinSpeerwurf
Bestleistung68,43 m(6. Juli 2017 inLausanne)
VereinAK Kvarner
TrainerAndrej Hajnšek
Statusaktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele1 ×Goldmedaille0 ×Silbermedaille0 ×Bronzemedaille
Europameisterschaften0 ×Goldmedaille0 ×Silbermedaille1 ×Bronzemedaille
U23-Europameisterschaften1 ×Goldmedaille0 ×Silbermedaille0 ×Bronzemedaille
U20-Weltmeisterschaften0 ×Goldmedaille0 ×Silbermedaille1 ×Bronzemedaille
U20-Europameisterschaften0 ×Goldmedaille0 ×Silbermedaille1 ×Bronzemedaille
Olympische Ringe Olympische Spiele
GoldRio de Janeiro 201666,18 m
Logo der EAA Europameisterschaften
BronzeAmsterdam 201663,50 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
GoldBydgoszcz 201765,12 m
Logo der World Athletics U20-Weltmeisterschaften
BronzeEugene 201455,74 m
Logo der EAA U20-Europameisterschaften
BronzeRieti 201357,79 m
letzte Änderung: 18. November 2024

Sara Kolak (*22. Juni1995 inLudbreg) ist einekroatischeLeichtathletin, die sich auf denSpeerwurf spezialisiert hat und in dieser Disziplin 2016Olympiasiegerin wurde.

Sportliche Laufbahn

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Erste internationale Erfahrungen sammelte Sara Kolak 2012 bei denJuniorenweltmeisterschaften inBarcelona, bei denen sie aber mit einer Weite von 48,15 m in der Qualifikation ausschied. 2013 stellte sie bei denJunioreneuropameisterschaften inRieti mit nur 18 Jahren einen neuen Landesrekord von 57,79 m auf und gewann damit die Bronzemedaille. Auch bei denJuniorenweltmeisterschaften 2014 inEugene gewann sie mit 55,74 m die Bronzemedaille und nahm auch erstmals an denEuropameisterschaften inZürich teil, bei denen sie aber mit 52,51 m in der Qualifikation ausschied.

Nachdem sie verletzungsbedingt die Saison 2015 verpasst hatte, eröffnete Kolak das Olympiajahr 2016 mit einem Wettkampf in Slowenien, bei dem sie als erste Kroatin überhaupt die 60-Meter-Marke übertroff.[1] Im Laufe des Jahres verbesserte Kolak den kroatischen Landesrekord noch vier weitere Male und erreichte die von derIAAF geforderte Olympianorm von 62 Metern. Bei denEuropameisterschaften Anfang Juli inAmsterdam gewann sie mit einem Wurf auf 63,50 m die Bronzemedaille hinter der WeißrussinTazzjana Chaladowitsch undLinda Stahl aus Deutschland. Im August startete sie bei denOlympischen Spielen inRio de Janeiro als Außenseiterin, konnte sich jedoch erneut auf diesmal 66,18 m steigern und gewann somit nebenSandra Perković die zweite Leichtathletik-Goldmedaille für Kroatien bei diesen spielen. 2017 nahm sie an denU23-Europameisterschaften im polnischenBydgoszcz teil und wurde dort ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte mit einem Wurf auf 65,12 m. Bei denWeltmeisterschaften inLondon gelangte sie bis in dasFinale und musste sich dort mit 64,95 m mit Platz vier begnügen.

Nachdem sie 2018 verletzungsbedingt erneut keine Wettkämpfe bestreiten konnte, kehrte Kolak im Juni 2019 mit gewohnt starken Leistungen zurück und erreichte bei denWeltmeisterschaften inDoha dasFinale, in dem sie mit 62,28 m auf Rang sieben gelangte. 2021 nahm sie erneut an denOlympischen Sommerspielen inTokio teil und schied dort ohne einen gültigen Versuch in derQualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf siegte sie mit 62,62 m beimGouden Spike und brachte anschließend bei denWeltmeisterschaften in Eugene in derVorrunde erneut keinen gültigen Versuch zustande. Daraufhin verpasste sie auch bei denEuropameisterschaften inMünchen mit 57,31 m den Finaleinzug. 2023 wurde sie bei der 2. Liga derTeam-Europameisterschaft im Zuge derEuropaspiele inChorzów mit 59,62 m Dritte und im August schied sie bei denWeltmeisterschaften inBudapest mit 55,89 m in derQualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf wurde sie bei denEuropameisterschaften inRom mit 55,90 m Elfte und gelangte dann bei denOlympischen Sommerspielen inParis mit 63,40 m imFinale auf Rang vier.

In den Jahren von 2012 bis 2014 sowie 2016, 2022 und 2023 wurde Kolak kroatische Meisterin im Speerwurf.

Weblinks

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Commons: Sara Kolak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. Sara Kolak na Prvenstvu Slovenije bacila novi hrvatski rekord u koplju. Varazdinski.hr, 29. Februar 2016 (kroatisch)
Olympiasiegerinnen imSpeerwurf

1932:Vereinigte Staaten Babe Didrikson Zaharias |1936:Deutsches Reich NS Tilly Fleischer |1948:Osterreich Herma Bauma |1952:Tschechoslowakei Dana Zátopková |1956:Sowjetunion 1955 Inese Jaunzeme |1960:Sowjetunion 1955 Elvīra Ozoliņa |1964:Rumänien 1952 Mihaela Peneș |1968:Ungarn Angéla Németh |1972:Deutschland Demokratische Republik 1949 Ruth Fuchs |1976:Deutschland Demokratische Republik 1949 Ruth Fuchs |1980:Kuba María Caridad Colón |1984:Vereinigtes Konigreich Tessa Sanderson |1988:Deutschland Demokratische Republik 1949 Petra Felke |1992:Deutschland Silke Renk |1996:Finnland Heli Rantanen |2000:Norwegen Trine Hattestad |2004:Kuba Osleidys Menéndez |2008:Tschechien Barbora Špotáková |2012:Tschechien Barbora Špotáková |2016:Kroatien Sara Kolak |2020:China Volksrepublik Liu Shiying |2024:Japan Haruka Kitaguchi

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik

Personendaten
NAMEKolak, Sara
KURZBESCHREIBUNGkroatische Leichtathletin
GEBURTSDATUM22. Juni 1995
GEBURTSORTLudbreg,Kroatien
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sara_Kolak&oldid=250463906
Kategorien: