San Didero (piemontesischSan Didé,frankoprovenzalischSen Didé,französischSaint-Didier) ist eine Gemeinde in deritalienischenMetropolitanstadt Turin (TO), RegionPiemont.
San Didero liegt 42 km westlich vonTurin im unterenSusatal. Der Ort liegt auf einer Höhe von 430 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 3,28 km² und hat 497 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). San Didero ist Mitglied in derBergkommuneComunità Montana Bassa Valle di Susa e Val Cenischia. Die Gemeinde besteht aus denFraktionen (Frazioni) Leitera inferiore, Leitera superiore, Mondaniera, Toto und Volpi.
Die Nachbargemeinden sindCondove,Bruzolo,San Giorio di Susa,Borgone Susa undVillar Focchiardo.
Der Name leitet sich vom Titel der Pfarrkirche ab, der in lateinischer Sprache bereits 1065 urkundlichEcclesia Sancti Desideri oderDe Sancto Desiderio mit der VarianteDe Sancto Disderio lautet. Es wird zum ersten Mal in einem Dokument aus dem 11. Jahrhundert erwähnt und gehört zu den Vermögenswerten, die der Propstei vonOulx unterstanden. Seine Geschichte weist keine besonders wichtigen Ereignisse auf.
Es bewahrt charakteristische Beispiele der lokalen Architektur. Zwischen Alt und Neu wird es von der imposanten Festung mittelalterlichen Ursprungs dominiert, dem Zentrum der Herrschaft Bertrandi. Das Herzstück der Festungsanlage ist ein massiver quadratischer Turm, der von einer alten zinnenbewehrten Mauer umgeben ist und die malerische, noch immer mit Steinen gepflasterte Hauptstraße flankiert, die durch das Stadtzentrum führt.[2] Erwähnenswert ist auch die Pfarrkirche San Desiderio aus dem 18. Jahrhundert, die auf den Ruinen einer früheren Kirche errichtet wurde. Im Inneren befindet sich ein interessanter Mosaikboden.[3]
Panorama vom Dorf
Casaforte
Casaforte
Kirche San Desiderio
Das Dorf von Süden
- ↑Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. Abgerufen am 7. August 2025 (Bevölkerungsstatistiken desIstituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).
- ↑Turm Casaforte auf www.comune.sandidero.to.it
- ↑Geschichte auf www.italiapedia.it