Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit
Belegen (beispielsweise
Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und
gute Belege einfügst.DerSamaveda (Sanskrit, m., सामवेद,sāmaveda, wörtl.: „Wissen von den Gesängen“) ist einer der vierVeden, der heiligen Texte desHinduismus. Bei den Hymnen handelt es sich zu großen Teilen um eine Auswahl aus demRigveda, allerdings angepasst an die liturgischen Melodien des Zeremoniells. Die ältesten Teile des Samaveda werden auf ca. 1000 v. Chr. datiert.[1]
Jeder der vierVeden, das sindRigveda, Samaveda,Atharvaveda undYajurveda umfasst vier Textschichten. Die älteste Schicht umfasst jeweils dieSamhitas (Hymnen), die nächste Schicht dieBrahmanas (Ritualtexte), dann kommen dieAranyakas (Waldtexte) und zuletzt dieUpanishaden (philosophische Lehren).[2]
Unter den Priestern des vedischenOpferrituals ist der Samaveda demUdgatri (Sänger) zugeteilt. Die Samhitas (Hymnen) des Samaveda enthalten jedoch nur die Texte für die Gesänge, nicht die Melodie. (Noten gibt es erst später, in den sogenannten Ganas).
Die zum Samaveda gehörenden Brahmanas sind u. a.Pancavimsha-Brahmana,Shadvimsha-Brahmana undJaiminiya-Brahmana. DieChandogya-Upanishad ist ebenso Bestandteil des Samaveda.
- Theodor Benfey (Hrsg.):Die Hymnen des Sâma-Veda. Olms, Hildesheim 1978.ISBN 3-487-06582-7 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1848)
- ↑Ralph T.H. Griffith:Hymns of the Samaveda. 4. Auflage. Sanctum Books, 1963,OCLC1403598116 (englisch, 338 S.).
- ↑Johannes H. Brune:Zur Textkritik der dem Sāmaveda mit dem achten Mandala des R̥gveda gemeinsame Stellen. Jansen, Kiel 1909,OCLC13569830 (50 S.).