Saint-Servant
Saint-Servant Sant-Servant-an-Oud | ||
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![]() | ||
Staat | Frankreich![]() | |
Region | Bretagne | |
Département (Nr.) | Morbihan (56) | |
Arrondissement | Pontivy | |
Kanton | Ploërmel | |
Gemeindeverband | Ploërmel Communauté | |
Koordinaten | 47° 55′ N,2° 31′ W47.916111111111-2.5113888888889Koordinaten:47° 55′ N,2° 31′ W | |
Höhe | 22–163 m | |
Fläche | 22,40 km² | |
Einwohner | 789(1. Januar 2022) | |
Bevölkerungsdichte | 35 Einw./km² | |
Postleitzahl | 56120 | |
INSEE-Code | 56236 | |
![]() Kirche Saint-Servais |
Saint-Servant (bretonisch:Sant-Servant-an-Oud, Gallo:Saent-Seran) ist einefranzösischeGemeinde mit 789 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022) imDépartement Morbihan in derRegionBretagne.
Geographie
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Saint-Servant liegt im Nordosten des Départements Morbihan und gehört zum Pays de Josselin.[1]
Nachbargemeinden sindGuillac im Norden und Osten,Val d’Oust im Südosten,Lizio im Süden,Cruguel im Südwesten sowieGuégon im Westen.
Der Ort selber liegt an der D143. Die westlich von Saint-Servant vorbeiführende D4 von der N166 zurN 24 ist die bedeutendste regionale Straßenverbindung. Die wichtigste überregionale Verbindung ist die N24, welche nur wenige Kilometer nördlich der Gemeinde verläuft. Die nächstgelegenen Anschlüsse an diese sind beim Ort Brangoyan und östlich vonJosselin.
Die bedeutendsten Gewässer sind der FlussOust, der hier kanalisiertCanal de Nantes à Brest genannt wird sowie die BächeCrée Cocherel undSédon. Diese bilden teilweise die Gemeindegrenze. Zudem gibt es zahlreiche kleine Teiche auf dem Gemeindegebiet. Ein bedeutender Teil des Gemeindeareals ist von kleinen Waldgebieten bedeckt.
Geschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde gehörte zur bretonischen Region Bro Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Reter Bro Gwened (frz. Vannetais oriental) und teilte dessen Geschichte. Von 1801 bis zu dessen Auflösung am 10. September 1926 gehörte sie zum Arrondissement Ploërmel. Von 1793 bis 1801 gehörte Saint-Servant zum Kanton Guégon.[2]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2019 |
Einwohner | 991 | 960 | 916 | 876 | 830 | 810 | 797 | 812 |
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Kirche Saint-Servais aus dem 15.–18. Jahrhundert; restauriert im 19. und 20. Jahrhundert
- Kapelle Saint-Julien in Le Bois-du-Gué aus dem 14. Jahrhundert; restauriert im 17. Jahrhundert
- Kapelle Saint-Gobrien[3] im gleichnamigen Ort (teils aus dem 11./12., teils aus dem 14.–16. Jahrhundert)
- Kreuz von Rougentin aus dem Jahr 1879
- SchlossLe Castel in Castel aus den Jahren 1760–1780
- SchlossKergras aus dem 19. Jahrhundert (vorher stand dort ein Herrenhaus)
- HerrenhäuserGuermahia (Ende 15. Jahrhundert) undCarmenais (17. Jahrhundert)
- HausMaison du prêtre in l’Hôpital Robin aus dem Jahr 1672
- HausMaison de chapelain aus dem späten 16. Jahrhundert und weitere alte Häuser (17. und 18. Jahrhundert) bei der Kapelle Saint-Gobrien
- Windmühlen in Les Placelles, Moyeux, Rosane und Trefarouet und alte Wassermühlen in Carmenais und Guillac
Persönlichkeiten
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Édouard Riou (1833–1900), Maler und Illustrator
- Alain du Noday (1899–1985), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Bischof von Porto Nacional in Brasilien
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Le Patrimoine des Communes du Morbihan. Flohic Editions, Band 1, Paris 1996,ISBN 2-84234-009-4, S. 464–467.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Saint-Servant auf der Website des Insee (französisch)
- Infos zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten (französisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Karte mit den Gemeinden des Pays de Josselin
- ↑Saint-Servant auf Cassini.ehess.fr (französisch)
- ↑Seite über die Kapelle (französisch)