Rumburk

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt in Tschechien. Zur Burg in Bayern sieheBurg Rumburg.
Rumburk
Wappen von Rumburg
Rumburk (Tschechien)
Rumburk (Tschechien)
Basisdaten
Staat:Tschechien Tschechien
Region:Ústecký kraj
Bezirk:Děčín
Fläche:2471,6214[1] ha
Geographische Lage:50° 57′ N,14° 33′ O50.95222222222214.554166666667387Koordinaten:50° 57′ 8″ N,14° 33′ 15″ O
Höhe:387 m n.m.
Einwohner:10.937(1. Jan. 2023)[2]
Postleitzahl:408 01
Kfz-Kennzeichen:U
Verkehr
Bahnanschluss:Bakov nad Jizerou–Ebersbach
Rumburk–Sebnitz
Rumburk–Mikulášovice
Struktur
Status:Stadt
Ortsteile:3
Verwaltung
Bürgermeister:Lumír Kus(Stand: 2021)
Adresse:Třída 9. května 1366/48
408 01 Rumburk
Gemeindenummer:562777
Website:www.rumburk.cz
Lage von Rumburk im Bezirk Děčín

Rumburk (deutschRumburg) ist eine Stadt imOkres Děčín in der RegionÚstecký kraj inTschechien.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

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Lage

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Die Stadt liegt im nördlichenBöhmen an derMandau in einem seichten Tal, hart an der Grenze zuSachsen, und hat Straßenverbindungen nachNeugersdorf und im Ortsteil Horní Jindřichov nachSeifhennersdorf.

Stadtgliederung

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Die Stadt Rumburk besteht aus den Ortsteilen Rumburk 1(Rumburg), Rumburk 2-Horní Jindřichov(Oberhennersdorf) und Rumburk 3-Dolní Křečany(Niederehrenberg).[3] Grundsiedlungseinheiten sind Aloisov(Aloisburg), Antonínovo Údolí(Antonithal), Cihelna, Dolní Křečany, Dymník(Rauchberg), Horní Jindřichov, Hraniční les, Na Pražské, Nad nádražím, Obora, Písečná(Sandhöhe), Pod zámečkem, Podhájí(Frankenstein), Poustka-Popluží(Wüstegut-Vorwerk), Průmyslová zóna Rumburk, Rumburk-střed, Strážný vrch, Školní, U hřbitova, U Racka, Výletní, Výsluní-u Mandavy, Za klášterem und Zátiší(Huttung).[4]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Dolní Křečany, Horní Jindřichov und Rumburk.[5]

Nachbarorte

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Šluknov (Schluckenau)Jiříkov (Georgswalde)Ebersbach-Neugersdorf
Staré Křečany (Alt Ehrenberg)Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigtSeifhennersdorf
Krásná Lípa (Schönlinde)Varnsdorf (Warnsdorf)
Zentraler Stadtplatz (mit Pestsäule)

Geschichte

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Stadtgründung und Mittelalter

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Rumburg wurde wahrscheinlich vor 1298 gegründet. Der Sage nach soll an der Salzstraße zwischenSachsen und derLausitz im Tale der Mandau, genanntBöhmisches Niederland, eine kleine Burg gestanden haben. Eine erste urkundliche Erwähnung einer Pfarrei in den Meißner Matrikeln stammt aus dem Jahre 1346. Später entstanden weitere Ortsteile: Aloisburg / Aloisov (1764), Altheide (Althaida) / Staré vřesovište (1597), Huttung / Strážišté (1771), Frankenstein / Podhájí (1764), Johannestal / Janské údolí (1791), ein Teil von Klause (1587), Neusorge (Neu-Sorge) / Nová Starost (1626). Bis 1879 waren Altheide, Neusorge, Frankenstein und Aloisburg selbständige Gemeinden. Als weitere Ortsteile werden auch Oberhennersdorf / Horní Jindřichov, Niederehrenberg / Dolní Křečany, Antonital / Antonínovo údolí, Vorwerk / Popluži und Wüstegut / Poustka genannt.

Das Wappen der alten HerrschaftsfamilieBerka von Dubá aufRonov (Ronberg) weist mit seinen zwei gekreuzten Baumästen nach Ansicht des SprachforschersAntonín Profous auf das mittelhochdeutsche WortRone (= Baumstumpf), in polnischer Sprache Ostrew (= Baumastbarriere) hin, mit dem vermutlich der Name der Stadt Rumburg ebenfalls in Verbindung steht. Ältere Aufzeichnungen bezeichnen die heutige Stadt als Roneberch (1298), Ronberg (1347), Ronneperg, Ronsberg, Romberg, Ronsburg. Im Jahre 1347 erhielt Rumburg dasStadtrecht.

Frühe Neuzeit

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Karte der Region um Rumburg (um 1700)

Nachdem zunächst die Herren von Berka aus dem weitverzweigten Geschlecht derRonow und Biberstein die Stadt regierten, konnte unter der anschließenden Herrschaft des Geschlechtes derWartenberg im 14. Jahrhundert das Salzmarktprivileg der Stadt zugesprochen werden. In den Jahren der Angriffe derHussiten schien Rumburg das Schicksal vieler anderer Gemeinden der Umgebung teilen zu müssen. So baten die Rumburger die Lausitzer um Hilfe vor den hussitischen Kämpfern. Als diese jedoch immer näher kamen, konnten sie problemlos in die Stadt einziehen – die Einwohner hatten die Tore der Stadt geöffnet, um Schlimmerem vorzubeugen. Der Erfolg war jedoch nur mäßig, 1423 brannte die Stadt, und bis zum Ende des 15. Jahrhunderts bestimmten Not und Elend das Leben der Rumburger.

1485 erwarb die Familie vonSchleinitz dieGrundherrschaft mit derBurg Tollenstein, erbauten 1555 in Rumburg einRenaissanceschloss und Rumburg wurde der Hauptort des „Schleinitzer Ländchens“ mit etlichen Kirchspielen. Aufgrund ihrer Regentschaft erhielt Rumburg 1543 das Privileg des Bierbrauens und erneut des Salzhandels, 1579 die Gerichtsbarkeit. Leineweber, Schneider, Schuhmacher, Schmiede, Schlosser, Bäcker und andere Zünfte bekamen zur selben Zeit Privilegien. Von der Familie Schleinitz kam das bisherige Hoflehen 1586 durch Verkauf an den kaiserlichen Vizekanzler Georg Mehl (Michael) von Strehlitz.[6] Auf dessen Betreiben wurde die Herrschaft noch im selben Jahr vom Kaiser aus der Hoflehen- in die Landtafel übertragen, womit sie aus dem Feudalverband ausschied.[7] Dies erklärt wohl, weshalb KaiserRudolf II. der Stadt Rumburg am 17. Dezember 1587 erneut dieStadtrechte verlieh. Durch Vermittlung des Grundherren Georg Mehl von Strehlitz, verstorben 1589 in Prag, Lehensherr aufBurg Grabštejn, bewilligte Kaiser Rudolph II. der Stadt Rumburg dasStadtwappen, das gegenwärtig noch geführt wird. Es ist das Familienwappen der Mehl von Strehlitz und hält die Erinnerung an ihn und seine Zeit wach. Es zeigt: Einen roten Schild mit silbernerTorburg und offenem Tor. Die Torflügel sind blau, mit je drei goldenen Lilien belegt, im offenen Tor auf grünem Boden ein silberner Ritter, darüber, zwischen zwei Türmen, die rechts mit roten, links mit blauen Jagdhörnern belegt sind, hinter einem grünen Schilfbusch ein silberner Schwan mit goldenem Pfeil im Schnabel und goldenem Kreuz auf der Brust.[8][9] Von unten bis zur Mitte des Schildes kennzeichnet eine weiße Stadtmauer aus Quadersteinen das Wappen als Stadtwappen.

Während desDreißigjährigen Krieges brannten ReiterWallensteins im Jahre 1627 einen beachtlichen Teil der Stadt samt Kirche und Pfarrhaus nieder. Der nach dem böhmischen Aufstand von 1620 konfiszierte Besitz gelangte anWilhelm Kinsky von Wchinitz und Tettau, der aber mit Wallenstein zusammen 1634 ermordet wurde; wiederum wurde der Besitz eingezogen. Neuer Besitzer der Herrschaft wurde Johann Christoph Liebel von Grünberg. Als Heiratsgut von Liebels einziger Tochter ging Rumburg einschließlich des GutesNiederleutersdorf anFranz Eusebius von Pötting und Persing über.

1681 entstand auf dem Marktplatz zur Erinnerung an das Erlöschen der Pest einePestsäule der HeiligenDreifaltigkeit. Im selben Jahr verkaufte Franz Eusebius ErbeJohann Sebastian von Pötting und Persing die Herrschaft anAnton Florian von Liechtenstein. Sein Geschlecht besaß von da das Gebiet, bis es 1923 in einer Bodenreform in der Tschechoslowakei in staatlichen Besitz überging.

Schon im ersten Quartal des 19. Jahrhunderts bestanden in Rumburg zahlreiche Manufakturen verschiedener Art, und es wurde ein reger Handel betrieben.[10][7]1813 zogen französische und preußische Heere durch die Stadt; andere Quellen berichten, dass neben den Franzosen auch Polen und Russen in diesem Orte aufgetaucht seien. Während despreußisch-österreichischen Krieges im Jahre 1866 lagen in Rumburg einige preußische Regimenter. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts nach dem Ende derErbuntertänigkeit bildete Rumburg bis 1918 eine Gemeinde imGerichtsbezirk Rumburg in der MonarchieÖsterreich-Ungarn, wobei die Stadt Sitz des Bezirksgerichts war. Auch die Bezirkshauptmannschaft befand sich in Rumburg. Eine Haupterwerbsquelle war im 19. Jahrhundert die Weberei; im Jahr 1832 hatten in der Stadt 240 Weber eine Betriebserlaubnis, die zusammen 1090 Personen beschäftigten.[8] Die Stadt hatte ein Gymnasium und eine Fachschule für Weberei.[11]

1918 bis 1945

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Gegen Ende desErsten Weltkriegs 1914–1918 kam es am 21. Mai 1918 zu einem Militäraufstand, durch den Rumburg in ganzÖsterreich-Ungarn wie auch bei den übrigenMittelmächten sehr bekannt wurde: „Das Ersatzbataillon desk.u.k. Schützenregimentes Nr. 7 von Pilsen – zu ¾ aus Tschechen bestehend – war im Mai 1915 nach Rumburg verlegt worden. Drei Jahre blieb es loyal, jedochmeuterte es im Mai 1918. Anlass war die Forderung nach Urlaub für die ‚Russlandheimkehrer‘, also für jene, welche sowohl aus russischer Gefangenschaft befreit als auch aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrt waren. Diese Meuterer beherrschten die ganze Stadt, die Offiziere waren geflohen. Schließlich wurden alpenländische Truppen herbeigeschafft, um die Ruhe wiederherzustellen. Ein Militärgericht verurteilte die Rädelsführer zum Tode. Drei von ihnen – František Noha, Vojtěch Kovář und Stanko Vodička – wurden südöstlich des Friedhofs auf der Försterwiese hinter der Kammstraße gegen Huttung erschossen und auf dem Rumburger Friedhof begraben. 560 Meuterer kamen nachTheresienstadt, wo sie in derKleinen Festung interniert wurden.“

  • Gedenkstein für die Erschossenen des Militäraufstandes in Rumburk (1918)
    Gedenkstein für die Erschossenen des Militäraufstandes in Rumburk (1918)
  • Exekutionskommando vom 29. Mai 1918 nach der Hinrichtung
    Exekutionskommando vom 29. Mai 1918 nach der Hinrichtung

Nach dem Kriegsende wurden die Erschossenen 1919 exhumiert und inPilsen feierlich beigesetzt, wo sie auch ein Denkmal erhielten. 1948 wurde am Ort der Erschießung ein Gedenkstein errichtet. Aus Anlass der 40-Jahr-Feier des Aufstandes wurde 1958 der ehemaligeKlostergarten in „Park Rumburské vzpoury“ umbenannt und die StatueNepokořený (Der Unbezwungene) von Vendelín Zdrůbecký dort aufgestellt und am 1. Juni feierlich enthüllt. 1968 erfolgte dort in Anwesenheit des StaatspräsidentenLudvík Svoboda eine große Gedenkfeier. An die Ereignisse des Jahres 1918 erinnern die Erzählungen von V. Kaplicky und das vom RegisseurMartin Frič verfilmte SpielHvězda zvaná Pelyněk.

Nach dem Krieg kam es zumZerfall der Habsburgermonarchie. DieTschechoslowakei beanspruchte jenedeutschsprachigen GebieteBöhmens,Mährens undÖsterreichisch-Schlesiens für sich, die seit Ende 1918 alsDeutschösterreich (späterÖsterreich) galten. DerVertrag von St. Germain[12] sprach diese strittigen Territorien gegen den Willen der dortigen deutschen Bevölkerung der Tschechoslowakei zu. Damit fiel auch Rumburg an den neuen Staat.

Als Folge desMünchner Abkommens von 1938 gehörte die Stadt Rumburg von 1938 bis 1945 zumLandkreis Rumburg,Regierungsbezirk Aussig, imReichsgau Sudetenland desDeutschen Reichs.

Nach 1945

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Nach dem Ende desZweiten Weltkrieges, der 700 Opfer von Rumburg, Oberhennersdorf und Niederehrenberg forderte, wurde die Stadt wieder von derTschechoslowakei übernommen. Bereits vor derPotsdamer Konferenz 1945 setzte eineVertreibung undEnteignung derdeutschböhmischen Bevölkerung ein, die in der Folgezeit auf Grundlage derBeneš-Dekrete der Tschechoslowakei legalisiert wurde. Nicht wenige Einwohner flohen bereits vorzeitig.

Die beiden Ortschaften Oberhennersdorf und Niederehrenberg wurden 1960 mit Rumburk vereinigt und offiziell Rumburk 2 und 3 genannt, doch auf Landkarten und bei den Einheimischen werden weiterhin die Ortsnamen Horní Jindřichov und Dolní Křečany verwendet.

Seit derSamtenen Revolution konnte der Verfall der Stadt aufgehalten werden, Straßen, Plätze und Gebäude wurden renoviert. Ein Gewerbegebiet und Tankstellen entstanden in der Nähe des Parkplatzes am ehemaligen Lkw-Grenzübergang. 1990 wurde die Ortsumgehung Rumburks (Silnice I/9) fertiggestellt. Etliche Supermärkte entstanden sowohl für Tschechen als auch für Deutsche, welche die drei Grenzübergänge von Rumburk nach Neugersdorf und Seifhennersdorf nutzen. Heute lebt in Rumburk eine große Bevölkerungsgruppe derRoma, deren Anteil im Vergleich zur übrigen Bevölkerung wächst. Hierbei kam es wiederholt zu Konflikten.[13]

Am 2. August 2003 wurde die evangelische Stadtkirche Rumburk durchBrandstiftung zerstört und bis 2007 wieder aufgebaut; sie wird nun wieder regelmäßig für Gottesdienste genutzt.

Bevölkerung

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Bis 1945 war Rumburg überwiegend vonDeutschböhmen besiedelt, die vertrieben wurden.

Bevölkerungsentwicklung bis 1945

JahrEinwohnerAnmerkungen
181003.200in 402 Häusern, mit Schlosshof[10]
181802.848in 406 Häusern[14]
183003.405in 451 Häusern[8][15]
185708.175am 31. Oktober[16]
190010.388deutsche Einwohner[11]
192109.093darunter 8.458 (93 %) deutsche Einwohner[17]
193010.466darunter 799 (8 %) Tschechen[18]
193909.447[18]

Bevölkerungsentwicklung nach Ende des Zweiten Weltkriegs[19]

(Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres)

JahrEinwohner
194706.776
197109.118
198010.515
199011.112
JahrEinwohner
200011.037
201011.496
202010.903
202210.937

Städtepartnerschaft

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Sehenswürdigkeiten

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Kirchen

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  • Kapuzinerkloster mit der Kirche des hl.Laurentius von Rom (Kostel sv. Vavřince), 1690 fertiggestellt und geweiht. Das Hochaltarbild stammt aus Spanien. In der Gruft sind 26Kapuziner und auch mehrereLaien beigesetzt. Ab 1994 Stadtbibliothek mit Musiksaal, Atrium und Klosterweinkeller.
  • Loretokapelle aus dem Jahre 1707 von BaumeisterJohann Lucas von Hildebrandt neben dem Klosterkomplex. Wohl der bedeutendste kirchengeschichtliche SchatzNordböhmens ist die dort zu sehende Kopie der Statue derschwarzen Mutter Gottes von Loreto. Als Geschenk von PapstInnozenz XII. wurde sie an den Fürsten Anton Florian von Liechtenstein im Jahre 1694 gegeben und ist seit 1704 Pilgerziel. Im 1749 vollendeten, von einem Deckengemälde geschmückten Kreuzgang um die Kapelle mit derLourdesgrotte und Altären der allerheiligsten Dreifaltigkeit, des hl.Josef sowie desPrager Jesuleins befindet sich auch die „heilige Stiege“, in deren StufenReliquien eingelassen sind. Auf Knien begeben sich Pilger in einer eigenen Kapelle, „Kalvatia“ genannt, zu dem GemäldeDas letzte Gericht und der Triumph des Kreuzes Christi in der Deckenwölbung.
  • Stadtkirche des hl.Bartholomäus(Kostel sv. Bartoloměje), 1546 unter Georg von Schleinitz anstelle der ursprünglichen Kirche von 1363 erbaut. Nach mehrmaligen Bränden im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Kirche im Jahre 1746 erneut konsekriert. Die heutige Gestalt stammt wohl aus dem Jahre 1874. Das neuromanische Interieur mit Deckenmalerei wird von einem Rokokoaltar aus dem 18. Jahrhundert dominiert.
  • EvangelischeJohannes-Nepomuk-Kapelle,[21] an der Straße nach Schönlinde (Krásná Lípa). Erbaut 1755 bis 1777 nach Entwürfen des Baumeisters J. Hoffmann. Später Kornspeicher und Ausflugslokal. 1862–1945 war sie das Kirchgebäude der deutschsprachigen Lutheraner. Heute Versammlungsgebäude der Gemeinde derBöhmischen Brüder, brannte sie am 2. August 2003 ab, wurde jedoch vollständig wiederaufgebaut.
  • Im Jahre 1725 auf Geheiß Christina Theresias von Liechtenstein errichteteBarockkapelle des hl.Johannes’ des Täufers(Kaple sv. Jana Křtitele) auf dem Hutberg. Die Kapelle wurde später als Windmühle, Restauration und Grenzwacht zweckentfremdet. Seit 1845 ist sie wieder Kapelle, nun mitKreuzweg undGeißelsäule, seit 1956 unter Verwaltung der orthodoxen Kirche. Von ihr aus ist der Blick aufIsergebirge (Jizerské hory) undRiesengebirge (Krkonoše) möglich.
  • Friedhofskapelle
  • Ehemaliges Kapuziner-Kloster
    EhemaligesKapuziner-Kloster
  • Stadtkirche des hl. Bartholomäus
    Stadtkirche des hl. Bartholomäus
  • Evangelische Kirche, ehemals Kapelle des hl. Johannes Nepomuk[21]
    Evangelische Kirche, ehemals Kapelle des hl. Johannes Nepomuk[21]
  • Orthodoxe Kirche Johannes der Täufer (Johanneskapelle)
    Orthodoxe Kirche Johannes der Täufer (Johanneskapelle)
  • Friedhofskapelle in Rumburg
    Friedhofskapelle in Rumburg

Weitere Bauwerke

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Schloss Rumburk
  • Aussichtsturm auf demDymník (Rauchberg, 516 m). 1995 rekonstruierter Steinturm von 15 m Höhe.
  • Barockbrücke über dieMandau mit Heiligenfiguren, südöstlich des Kulturhauses.
  • Marktplatz mit Barockhäusern, die für Nordböhmen einzigartig einen Laubengang südländischen Flairs bilden.
  • Pestsäule aus dem Jahre 1681. Um die Säule herum befinden sich Statuen mehrerer Heiliger.
  • Schloss der Schleinitzer Herrschaft aus dem 16. Jahrhundert 1724 nach dem Stadtbrand neu errichtet. Später Gerichtssitz, heute Fachschule für Polygraphie. Auf dem Areal auch ehemalige Brauerei (bis in die 1960er Jahre).
  • Straße Šmilovského, genannt „Gasse bei den neugierigen Weberhäusern“ oder „neugierige Gasse“ im Zentrum der Stadt, unter Denkmalschutz stehende Umgebindehäuser aus dem 18. Jahrhundert
  • Gymnasium aus dem Jahre 1908 im Sezessionsstil, steht unter Denkmalschutz
  • Post
  • Villen von Fabrikanten, Architekten…
  • Kulturhaus / Dům kultury. 1865 durch den Rumburger Schützenverein erbaut, jetzt neu restauriert. Ort von Konzerten, Theater- und Filmvorführungen, Ausstellungen und gesellschaftlichen Veranstaltungen.
  • Gymnasium
    Gymnasium
  • Straßenecke in Rumburk an der Třída 9. května
    Straßenecke in Rumburk an der Třída 9. května
  • Straße in Rumburk
    Straße in Rumburk
  • Kulturhaus (ehm. Schützenhaus)
    Kulturhaus (ehm. Schützenhaus)

Museen

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  • Stadtmuseum Rumburk, gegründet 1902 durch den Humboldtverein. 1998 wiedereröffnet mit Dauerexponaten wie Bildern, Möbeln, Kleidungsstücken. Ausstellungen über die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung.

Parks

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  • Park des Rumburger Aufstandes / Park Rumburské vzpourny. Die Statue „Die Unbezwungene / Ungebeugte / Nepokořený“ aus dem Jahr 1958 im Klostergarten zur Erinnerung an den Aufstand der tschechischen Soldaten Ende des Ersten Weltkrieges.
  • Stadtpark zwischen den Straßen U Parku und Okružní, ehemaliger Friedhof, ausgeräumtes Denkmal der Gefallenen des Ersten Weltkrieges
  • ehemaliger Park mit Freilichtkino am Hutberg (Stražák), verwildert, alte Allee von der Straße U Stadionu hinauf zur russisch-orthodoxen Kirche

Wirtschaft

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Ehemalige Textilindustrie

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In Rumburk entstanden seit der Mitte des 19. Jahrhunderts und nach dem Eisenbahnanschluss von 1869 eine Reihe von Textilfabriken, die heute nicht mehr existieren:

  • Teppich-, Decken- und Möbelstofffabrik Julius Pfeifer & Söhne
  • Johann Förster
  • Josef Tritschel
  • Wilhelm Strache
  • Clemens Otto
  • Schick & Österreicher
  • Franz Preidl
  • Johann Mattern
  • Rudolf Focke
  • Hielle & Wünsche Schönlinde (Zweigwerk in Rumburg)
  • Brüder Bacher & Co.
  • Josef Lumpe

sowie die Eisengießerei Gustav Thiele AG[22]

Gegenwärtige Unternehmen

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  • BENTELER Automotive Rumburk, s.r.o.
  • Strojírny Rumburk s.r.o.
  • Ventos, s.r.o. Rumburk
  • JVB Engineering s.r.o. Rumburk
  • EWM hightec welding, s.r.o. Rumburk
  • MÜHL Product & Service Rumburk, s.r.o.

Verkehr

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Straßen

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Rumburk liegt an der Kreuzung zweier alter Handelswege, derAlten Prager Straße von Bautzen nach Prag sowie einer West-Ost-Verbindung von Dresden über Stolpen, Neustadt in Sachsen, Schluckenau nach Rumburk und weiter nach Zittau sowie Reichenberg. DieAlte Prager Straße ist heute alsSilnice I/9 ausgebaut, die Verbindung Richtung Westen alsSilnice II/266.

Eisenbahn

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Bahnhofsgebäude

1869 erhielt Rumburk an derBahnstrecke Bakov–Georgswalde-Ebersbach derBöhmischen Nordbahn den ersten Bahnhof. 1873 wurde die Streckenverlängerung über die Landesgrenze nachSachsen bisEbersbach eröffnet. 1884 wurde die Nebenstrecke überSchluckenau nachNixdorf gebaut, welche ab 1905 bisSebnitz verlängert wurde (siehe:Bahnstrecke Rumburk–Sebnitz). 1902 entstand als privateLokalbahn dieNordböhmische Industriebahn nachNixdorf.

Die Bedeutung desRumburger Bahnhofes ist in den Jahren nach 2000 gesunken. Der Reiseverkehr nachEbersbach wurde eingestellt, der nach Mikulášovice wurde 2010 durch eine Autobuslinie ersetzt. Reisezüge verkehren dort nur noch im Ausflugsverkehr am Wochenende. Auch wurde der Standort 2015 durchČD Cargo aufgegeben. Es bestehen direkte Verbindungen nachNymburk überČeská Lípa sowie nachDěčín überBad Schandau oderČeská Kamenice.

Persönlichkeiten

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  • Johann Christoph Kridel (1672–1733) – Orgelspieler, Komponist
  • Robert Allasson (1690–1724) – Gründer der Textilproduktion
  • Josef Anton Laske (1738–1805) – Geigenbauer, Musikinstrumentenbauer
  • Johann Nepomuk Fischer (1777–1847) – Augenarzt, Professor und später Dekan der Medizinischen Fakultät der Karls-Universität
  • Josef Emanuel Fischer von Röslerstamm (1787–1866) – österreichischer Industrieller und Entomologe
  • Franz Xaver Chwatal (1808–1879) – Komponist
  • Carl Joseph Chwatal (1811–1887) – Orgelbauer
  • Jakub Groh (1815–1881) – Graphiker
  • Eduard Strache (1815–1894) – österreichischer Kaufmann und Politiker
  • Anton Emanuel Schönbach (1848–1911) – Literaturwissenschaftler
  • Wilhelm Ressel (1852–1929) – Schriftsteller
  • Eduard Pfeifer (1855–1929) – Journalist
  • Viktor Tietz (1859–1937) – sudetendeutscher Schachspieler und -funktionär
  • Heinrich Bandler (1870–1937) – Musiker, Solosänger der Philharmonie
  • Rudolf Heine (1877–1949) – Eisenbahningenieur, Ministerialbeamter und Politiker
  • Josef Wenderlich (1882–1945) – Gewerkschafter und kommunistischer Politiker
  • Albin Hugo Liebisch (1888–1965) – Konstrukteur der Motorräder„Čechie-Böhmerland“
  • Martha Alber (1893–1955) – Textilkünstlerin
  • Adolf Kellner (1897–1945) – sudetendeutscher Politiker
  • Bohumila Horácková (1905–1987) – akademische Malerin
  • Franz Palme (1907–1960) – Luftfahrtmediziner und Hochschullehrer
  • Rita Schober (1918–2012) – deutsche Romanistin und Literaturwissenschaftlerin
  • Hans Georg Bammer (1921–unbekannt) – deutscher Neurologe und Hochschullehrer
  • Helmut Baierl (1926–2005) – Schriftsteller
  • Franz Fukarek (1926–1996) – deutscher Vegetationskundler und Hochschulprofessor
  • Annaliese Mayer-Meintschel (1928–2020) – deutsche Kunsthistorikerin
  • Gerald Patzelt (1931–2021) – deutscher Geologe
  • Gottfried Funeck (1933–2011) – deutscherGartenarchitekt und Stadtgarten-Direktor in Berlin
  • Werner Bielohlawek (1936–2005) – deutscher Maler und Grafiker
  • Gerhard Fischer (* 1938) – Klarinettist und Musikpädagoge
  • Peter Gottlob (* 1938), Kraftsportler, Bodybuilder und Unternehmer
  • Ralf Petersen (1938–2018, eigentlichHorst Fliegel) – Komponist und Musikproduzent
  • Miroslav Klimes (1947–2006) – Zeichner, Maler und Bildhauer

Literatur

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  • Autorengruppe SOŠ, SOU, OU a PrŠ Varnsdorf, Bratislavská 2166:Wanderungen durch den Schluckenauer Zipfel; Übersetzung Ing. Romana Cermanová; Delta Print Děčín 2005.
  • Andreas Bültemeier:Wanderungen – Lausitzer Gebirge und Böhmisches Niederland, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf 2002,ISBN 3-933827-29-9.
  • Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder (Hrsg.): Auf den Spuren reformatorischer Stätten in der Tschechischen Republik; Verlag Trilabit s.r.o., Praha, 2011,ISBN 978-80-87098-19-6
  • Rumberg, in: Böhmische Stadtsiegel aus der Sammlung Erik Turnwald, bearbeitet von Alesch Zelenka, herausgegeben vom Vorstand desCollegium Carolinum (Institut), Forschungsstelle für die böhmischen Länder, Oldenbourg Verlag München 1988.
  • Lutz Mohr:Das „Schleinitzer Ländchen“ zwischen Lausitzer Bergland und Schluckenauer Zipfel. Eine Episode in der deutsch-tschechischen Geschichte. In:Unser Niederland: Blätter für die Heimatvertriebenen aus den Bezirken Hainspach, Rumburg, Schluckenau, Warnsdorf; offizielles Organ der Heimatvertriebenen aus dem nordböhmischen Niederland. Jahrgang 71, Folge (Nummer) 836, Juli 2019, S. 204–205, Abb.ISSN 1433-5859.
  • Wilhelm Pfeifer:Die Orte des nordböhmischen Niederlandes. In:Niederlandhefte. Schriftenreihe des Bundes der Niederländer. Heft 9, Niederland-Verlag, Böblingen 1977,ISBN 3-923947-00-3.
  • Gitta Rummler:Wallfahrtsstätten im nordböhmischen Niederland. In:Niederlandhefte, Heft 20, Schriftenreihe des Bundes der Niederländer, Niederland-Verlag Helmut Michel,Backnang 1996,ISBN 3-923947-23-2
  • Zur Geschichte der protestantischen Kirche zu Rumburg, ehemals Kapelle Sct. Johann von Nepomuk. Rumburg 1861 (Digitalisat).
  • Alte Chronik von Rumburg (anonymes Manuskript aus dem Jahr 1806). In:Wochenblatt für Rumburg und Umgebung. Rumburg 1864. Nr. 6,Seite 42–43; Nr. 7,Seite 50–51; Nr. 8,S. 58–59; Nr. 10,Seite 80 und Nr. 11,Seite 88–89.

Weblinks

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Commons: Rumburk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Obec Rumburk: podrobné informace. In: Územně identifikační registr ČR. Abgerufen am 2. September 2014 (tschechisch). 
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB)
  3. Části obcí. In: Územně identifikační registr ČR. Abgerufen am 2. September 2014 (tschechisch). 
  4. Části obcí. In: Územně identifikační registr ČR. Abgerufen am 2. September 2014 (tschechisch). 
  5. Části obcí. In: Územně identifikační registr ČR. Abgerufen am 2. September 2014 (tschechisch). 
  6. Mathias Scholz:Burgen in Nordböhmen. Berlin 2012,S. 55.
  7. abFranz Aloys Mussik:Der Markt Schönlinde und dessen eingepfarrte Ortschaften. Nebst einem kurzen Abrisse der Herrschaften Böhmisch-Kamnitz, Hainspach, Schluckenau und Rumburg. Ein historisch-topographischer Versuch. Prag 1828,S. 162–177.
  8. abcJohann Gottfried Sommer:Das Königreich Böhmen. Band 1:Leitmeritzer Kreis, Prag 1833,S. 279–280, Ziffer 1).
  9. Die Wappen des böhmischen Adels, J.Siebmachers grosses Wappenbuch, Band 30, Neustadt an der Aisch 1979, Mehl von Strelitz, Seite 240 f., Wappentafel 107,ISBN 3-87947-030-8.
  10. abFranz Aloys Mussik:Neuester Zustand des Handels, und der Manufakturen Rumburgs und Gegend an der sächsischen Grenze in Böhmen. In:Hesperus, Prag 1812, Nr. 30, S. 233–237, und Nr. 31, S. 241–242,insbesondere S. 236, linke Spalte
  11. abMeyers Großes Konversations-Lexikon 6. Auflage, Band 17, Leipzig und Wien 1909,S. 260.
  12. Felix Ermacora:Der unbewältigte Friede: St. Germain und die Folgen; 1919–1989, Amalthea Verlag, Wien, München, 1989,ISBN 3-85002-279-X
  13. Karl-Peter Schwarz:Roma in Tschechien: Zwist im Zipfel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. September 2011.
  14. Franz Aloys Mussik:Der Markt Schönlinde und dessen eingepfarrte Ortschaften. Nebst einem kurzen Abrisse der Herrschaften Böhmisch-Kamnitz, Hainspach, Schluckenau und Rumburg. Ein historisch-topographischer Versuch. Prag 1828,S. 167.
  15. Jahrbücher des böhmischen Museums für Natur- und Länderkunde, Geschichte, Kunst und Literatur. Band 2, Prag 1831,S. 197, Ziffer 6) unten.
  16. Statistische Übersichten über die Bevölkerung und den Viehstand in Österreich. Wien 1859,S. 41, linke Spalte.
  17. Ernst Pfohl:Ortslexikon Sudetenland. Seite 491. Helmut Preußler Verlag-Nürnberg.1987.ISBN 3-925362-47-9
  18. abMichael Rademacher: Landkreis Rumburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900 
  19. Database of Demographic Indicators for Selected Towns of the Czech Republic. Tab. 165. In: www.czso.cz. Abgerufen am 31. Oktober 2023. 
  20. Ruský generální konzul jednal s hejtmanem o spolupráci s partnerskou Vladimirskou oblastí. Ústecký kraj, 13. August 2019, abgerufen am 17. September 2019 (tschechisch). 
  21. abZur Geschichte der protestantischen Kirche zu Rumburg, ehemals Kapelle Sct. Johann von Nepomuk. Rumburg 1861 (Digitalisat).
  22. Industriegeschichte Rumburg (abgerufen am 4. Juli 2021)
Städte und Gemeinden imOkres Děčín (Bezirk Tetschen)
Normdaten (Geografikum):GND:4508889-5(lobid,OGND,AKS)
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