Rothof (Rottendorf)

Rothof ist einGemeindeteil derGemeindeRottendorf imLandkreis Würzburg (Unterfranken,Bayern).[1] Er besteht aus den Weilern unterer, oberer und mittlerer Rothof, wobei letzterer erst knapp vor demZweiten Weltkrieg entstand.
Der 1144 erstmals urkundlich erwähnte Name Rothof bedeutet wahrscheinlich Rodungshof. Nach den Herren von Espenvelt (Estenfeld) ging der Rothof an Würzburger Bürger und dann an dieKartause Engelgarten. 1582 erwarb BischofJulius Echter von Mespelbrunn den Rothof für seine StiftungJuliusspital. Nachdem es verwaltungs-, schul- und kirchenmäßig vorher nach Estenfeld ausgerichtet war, wurde Rothof 1803 nach Rottendorf eingemeindet. 1937 wurden Familien vornehmlich ausHundsfeld beiHammelburg undWildflecken, die ihre Felder an Truppenübungsplätze verloren hatten, angesiedelt und blieben dort, auch nachdem 1950 ein „Neu-Hundsfelder Wiederbesiedlungsprogamm“ existierte, beheimatet. 1958 wurde die den HeiligenKosmas und Damian geweihte Kirche fertiggestellt.[2][3]
Die Verbindungsstraße nach Rottendorf war ein in den 1960er Jahren asphaltierter Feldweg mit Geschwindigkeitsbeschränkung und hohem Reparaturbedarf.[4] Sie wurde etwa 50 Jahre danach südlich der alten Trasse neu errichtet.[5] Des Weiteren existiert noch eine Straßenverbindung zumDettelbacher Stadtteil Effeldorf. DieBAB 7 und die Bahnstrecken Rottendorf –Schweinfurt sowie Rottendorf –Nürnberg sind in Sichtweite, aber ohne Anbindung.
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Gemeinde Rottendorf,Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile imBayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 20. Februar 2025.
- ↑Rottendorf - Zur Geschichte des Weilers Rothof. Abgerufen am 21. Dezember 2021.
- ↑Elfriede Würl:Kosmas und Damian. Ihre Wirkungsgeschichte in Franken. In:Würzburger Fachprosa-Studien. Beiträge zur mittelalterlichen Medizin-, Pharmazie- und Standesgeschichte aus dem Würzburger medizinhistorischen Institut, [Festschrift] Michael Holler zum 60. Geburtstag. Königshausen & Neumann, Würzburg 1995 (=Würzburger medizinhistorische Forschungen, 38),ISBN 3-8260-1113-9, S. 134–155; hier: S. 141–144.
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49.81222222222210.056111111111Koordinaten:49° 49′ N,10° 3′ O