Roebling-Planche war eineUS-amerikanischeAutomarke.[1][2]
DieWalter Automobile Company hatte den Sitz zunächst inNew York City und später inTrenton inNew Jersey. William Walter leitete es. Washington A. Roebling war ebenfalls beteiligt. Der Ingenieur Etienne Planche stammte ausFrankreich und hatte vorher beiPeugeot gearbeitet. 1908 war Planche Generalmanager bei Walter. In dem Jahr begann Planche im Auftrag von Roebling mit dem Entwurf einesRennwagens. Der Markenname lauteteRoebling-Planche.
Anfang 1909 verließ William Walter das Unternehmen, das sich in finanziellen Problemen befand. Die Familie Roebling übernahm es. Es gab zwar Pläne für eineRoebling-Planche Company, die jedoch nie gegründet wurde. Ein bisheriges Modell wurde weitergebaut. Außerdem erschien ein zweites Modell. Beide wurden alsRoebling-Planche vermarktet. Im Mai 1909 wurdeMercer Autocar Company das Nachfolgeunternehmen. Somit kam 1909 das Aus für Roebling-Planche.
Vom Rennwagen waren zehn Stück geplant. Allerdings wurde nur einer fertiggestellt. Er hatte einenVierzylindermotor mit 140PS Leistung. Roebling fuhr das Fahrzeug in einem Rennen inSpring Lake in New Jersey.
DasModel M entsprach demWalter Model M. Sein Vierzylindermotor mit jeweils 139,7 mmBohrung undHub und 8565 cm³Hubraum leistete 50 PS. DasFahrgestell hatte 310 cmRadstand. Zur Wahl standen ein gewöhnlicherTourenwagen mit sieben Sitzen, ein Cape Top Tourenwagen mit ebenfalls sieben Sitzen und einRunabout mit vier Sitzen.
Neu war dasModel P. Sein Vierzylindermotor hatte 107,95 mm Bohrung, 101,6 mm Hub, 3719 cm³ Hubraum und 20 PS Leistung. Der Radstand betrug 264 cm. Einziger Aufbau war einLandaulet mit sechs Sitzen.
| Jahr | Modell | Zylinder | Leistung (PS) | Radstand (cm) | Aufbau |
|---|---|---|---|---|---|
| 1909 | Rennwagen | 4 | 140 | ||
| 1909 | Model M | 4 | 50 | 310 | Tourenwagen 7-sitzig, Cape Top Tourenwagen 7-sitzig, Runabout 4-sitzig |
| 1909 | Model P | 4 | 20 | 264 | Landaulet 6-sitzig |