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Robert J. Cava

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Henry Krawczyk (links) mit Robert Cava (rechts)

Robert Joseph Cava (*1951) ist ein US-amerikanischer Chemiker und Materialwissenschaftler, der sich mit Festkörperchemie befasst (elektronisch stark korrelierte Materialien). Er ist Professor an derPrinceton University.

Cava erhielt 1974 seinen Bachelor- und Master-Abschluss in Materialwissenschaften amMassachusetts Institute of Technology (MIT). 1978 wurde er dort bei B. J. Wuensch mit dem ThemaA study of the mobile ions in several binary fast ion conductors promoviert.[1] 1979 bis 1996 war er an denBell Laboratories, ab 1985 als Distinguished Member of the Technical Staff, und ab 1996 war er Professor in Princeton. Seit 2006 ist er dortRussell William Moore Professor für Chemie.

Er war Gastwissenschaftler am dänischen Kernforschungszentrum in Risø, amNational Institute of Standards and Technology, amBrookhaven National Laboratory, am Labor für Kristallographie in Grenoble und am Institute for Chemical Research in Kyoto.

Er ist insbesondere bekannt für die Suche nach neuen Oxid-Hochtemperatursupraleitern, beginnend mit den Kupferoxid-Supraleitern Ende der 1980er Jahre bis zu den neuartigenSupraleitern aus Eisenpniktiden[2] Ende der 2000er-Jahre. Er sucht auch nach neuen Metall-Supraleitern, Dielektrika, thermoelektrischen und magnetoresistiven Materialien, durchsichtigen Leitern und frustrierten und niedrigdimensionalen Magneten und allgemein nach neuen Festkörpermaterialien mit Übergangsmetallen und Seltenerd-Legierungen mit besonderen elektronischen Eigenschaften. Er arbeitet auch überTopologische Isolatoren.

Er veröffentlichte über 500 Arbeiten (2003) und hält 15 Patente.

2012 erhielt er denLinus Pauling Award und 2011 denHumboldt-Forschungspreis[3] und denAmerican Chemical Society Award in Inorganic Chemistry. 2001 wurde er Mitglied derNational Academy of Sciences und 1988 Fellow derAmerican Physical Society. 1997 erhielt er denBernd T. Matthias Prize für neue Supraleiter-Materialien und 2005 denJohn J. Carty Award der National Academy of Sciences. 2016 wurde er als auswärtiges Mitglied in dieRoyal Society gewählt.

Weblinks

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Commons: Robert J. Cava – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Informationen zu undakademischer Stammbaum vonRobert J. Cava bei academictree.org, abgerufen am 23. Januar 2018.
  2. Pniktide sind Verbindungen derPnikogene (Arsen, Phosphor, Antimon oder Bismut).
  3. Humboldt-Forschungspreis für Cava, Universität Mainz (Memento vom 19. Oktober 2013 imInternet Archive)
Normdaten (Person):VIAF:113152682566923312048 |Wikipedia-Personensuche | Kein GND-Personendatensatz. Letzte Überprüfung: 13. Mai 2023.
Personendaten
NAMECava, Robert J.
ALTERNATIVNAMENCava, Robert Joseph
KURZBESCHREIBUNGUS-amerikanischer Chemiker
GEBURTSDATUM1951
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Robert_J._Cava&oldid=233688410
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