Robert Greenwald

Robert Mark Greenwald (*28. August1945 inNew York City) ist ein US-amerikanischerFilmregisseur undFilmproduzent. Er machte sich einen Namen als Produzent von Dokumentarfilmen, die sich kritisch mit der Regierung vonGeorge W. Bush, demIrakkrieg und den Medien auseinandersetzen.
Leben
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Greenwald wuchs in New York als Sohn eines Psychologen auf[1]. Nach dem Besuch derHigh School of Performing Arts wurde er in der New Yorker Theaterszene aktiv und führte 1975 und 1976 bei zwei Theaterstücken Regie.
Er zog daraufhin nachLos Angeles, wo er eine erfolgreiche Karriere als Fernsehregisseur und -Produzent begann. 1977 wurde er als Produzent vonDie 21 Stunden von München, einem Fernsehfilm über dieGeiselnahme von München mit einemEmmy ausgezeichnet. Seine nächste Nominierung für einen Emmy erhielt er 1984 für eine Verfilmung des BuchesThe Burning Bed, das auf einem wahren Fall vonHäuslicher Gewalt beruht. Er produzierte noch bis in die 1990er eine Reihe von Fernsehfilmen, die von derNew York Times später als „commercially respectable B-list movies“ bezeichnet werden[2].
1980 wagte er sich mit dem MusicalfilmXanadu ins Kino. Der Film, bei dem Greenwald Produktion und Regie übernahm, floppte aber an den Kinokassen und erhielt schlechte Kritiken. Erst 1997 drehte er mit dem LiebesdramaBreaking Up wieder einen Kinofilm, der ebenfalls ein finanzieller Misserfolg war[3].
Sein nächster für das Kino produzierte Film, dieFilmbiographieSteal This Movie über den AktivistenAbbie Hoffman erhielt hingegen positive Kritiken und wurde von derPolitical Film Society in zwei Kategorien für einenPFS Award nominiert.
Anfang der 2000er begann er, Dokumentarfilme zu produzieren, die sich kritisch mit der Regierung von George W. Bush und den Medien auseinandersetzen. Besonderen Erfolg hatte er mitUnprecedented: The 2000 Presidential Election, einem Dokumentarfilm über die Präsidentschaftswahl 2000 undOutfoxed, einem Film über die Medienlandschaft der Vereinigten Staaten.
Im Jahr 2002 gründete Greenwald, zusammen mit Victor und Danny Goldberg, den VerlagRDV Books, der Bücher zu politischen Themen veröffentlicht[4].
Im Präsidentschaftswahlkampf 2008 sorgte Greenwald mitviralen Videos für Aufsehen, die das Verhalten der rechtskonservativen Medien kritisieren[5].
Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- 1980:Xanadu
- 1982:Unter den Augen der Justiz(In the Custody of Strangers)
- 1984:Das brennende Bett(The Burning Bed)
- 1997:Breaking Up
- 2004:Uncovered
- 2004:Outfoxed
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Eintrag auf filmreference.com, abgerufen am 2. Weihnachtstag 2007
- ↑How to Make a Guerrilla Documentary, Artikel von Robert S. Boynton in der NY Times vom 11. Juli 2004, abgerufen am 2. Weihnachtstag 2007
- ↑Eintrag auf boxofficemojo.com, abgerufen am 2. Weihnachtstag 2007
- ↑Kurze Vorstellung des Verlages auf akashicbooks.com (Memento desOriginals vom 20. August 2007 imInternet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.akashicbooks.com, abgerufen am 2. Weihnachtstag 2007
- ↑When Fox Attacks: Greenwald Fights Back With Viral Politicking (Memento desOriginals vom 27. Dezember 2007 imInternet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thedailyreel.com, Artikel von Anthony Kaufman vom 25. Februar 2007 auf thedailyreel.com, abgerufen am 2. Weihnachtstag 2007
Personendaten | |
---|---|
NAME | Greenwald, Robert |
ALTERNATIVNAMEN | Greenwald, Robert Mark (vollständiger Name) |
KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Filmproduzent und Regisseur |
GEBURTSDATUM | 28. August 1945 |
GEBURTSORT | New York City |