Repo Man

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Dieser Artikel behandelt den FilmRepo Man aus dem Jahr 1984. Für den FilmRepo Men nach dem RomanRepossession Mambo sieheRepo Men (2010). Für den Ringnamen des Wrestlers sieheBarry Darsow.
Film
TitelRepo Man
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1984
Länge92 Minuten
Altersfreigabe
Stab
RegieAlex Cox
DrehbuchAlex Cox
ProduktionPeter McCarthy
Michael Nesmith
Jonathan Wacks
MusikIggy Pop
The Plugz
KameraRobby Müller
SchnittDennis Dolan
Besetzung
Chronologie
Repo Chick →

Repo Man ist eineUS-amerikanischeScience-Fiction-Filmkomödie vonAlex Cox aus dem Jahr1984.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

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Otto Maddox, ein jungerPunk inLos Angeles, verliert seinen Supermarktjob. Seine Eltern, die ihre Ersparnisse einemFernsehprediger gespendet haben, können ihn nicht länger unterstützen. Er findet eine neue Anstellung bei der „Helping Hands Acceptance Company“, einer Agentur, die Fahrzeuge wiederbeschafft, deren Raten von den Haltern nicht beglichen wurden. Unter Anleitung seines Mentors Bud wird Otto zum „Repossession Man“ (kurz „Repo Man“). Ottos Firma muss die Fahrzeuge nicht nur den Haltern unter mitunter abenteuerlichen Umständen abnehmen (so wird Otto zusammengeschlagen, mitTränengas besprüht und gerät in Feuergefechte), sondern konkurriert auch mit einem anderen „Repossession“-Unternehmen, den „Rodriguez-Brüdern“.

Zur selben Zeit ist ein radioaktiv verstrahlter Wissenschaftler in Los Angeles unterwegs, dessen Wagen, ein alter Chevrolet Malibu, eine gefährliche Fracht enthält: Im Kofferraum liegen die Leichen von vier Außerirdischen, die eine derart hohe Strahlendosis abgeben, dass jeder, der den Kofferraumdeckel öffnet, auf der Stelle verglüht. Mehrere Geheimorganisationen sind hinter den Leichnamen her. Als der Wagen von Punks gestohlen und eine hohe Belohnung (20.000 Dollar) auf diesen ausgesetzt wird, setzen sich auch Ottos Firma und die Rodriguez-Brüder auf dessen Spur. In der Folge wechselt der Wagen mehrfach den Besitzer, es kommt zu Schießereien zwischen den Konkurrenten, und schließlich taucht das aufgrund der Strahlung inzwischen grellgrün leuchtende Gefährt auf dem Parkplatz von Ottos Firma auf. Otto und sein Kollege Miller besteigen den Wagen, der sich in die Luft erhebt, über den Nachthimmel von Los Angeles jagt und zwischen den Sternen verschwindet.

Hintergrund

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Repo Man, eine Mischung aus modernem „Märchen, Satire, Road Movie, Science Fiction, Asphalt-Western und Rock & Roll-Fantasy“ (Hahn/Jansen), wurde von derFilmgesellschaftUniversal Studios produziert. AlsRobert Rehme,Chief Executive Officer von Universal, das Studio verließ, wurden einige der unter seinem Vorsitz entstandenen Projekte – darunterRepo Man undRumble Fish – beiseitegelegt. Mittels von Cox finanzierten Anzeigen inVariety, mit Unterstützung von Kelly Neal von Universal Classics und durch Mundpropaganda erwarb sichRepo Man langsam seinen Ruf.[1]

Repo Man wurde auf denInternationalen Filmfestspielen Berlin 1984 (in der Reihe „Panorama“) uraufgeführt[2] und startete im Frühjahr 1984[Anm. 1] in den amerikanischen, am 31. August desselben Jahres in dendeutschen Kinos.[3]

Neben diversen Stücken derPunkbandsBlack Flag,Circle Jerks,Suicidal Tendencies,Juicy Bananas,Burning Sensations undFear enthält der Film auch exklusiv für den Film komponierte Musik vonIggy Pop undThe Plugz.

Kritiken

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Repo Man stieß in den USA auf ein positives Kritikerecho. „Dies ist die Art von Film, die Hollywood sprachlos macht, denn er ist nicht nach einem bekannten Strickmuster gedreht, und er folgt keinen Regeln“, lobteRoger Ebert. „Er hat keine großen Stars, hat nicht viel gekostet, ist wagemutig, traut sich, unkonventionell zu sein, ist komisch, und er funktioniert. Hier kann man noch etwas lernen.“[4]Vincent Canby stellte respektvoll fest: „Herr Cox […] besitzt als Filmemacher Gewitztheit und Vorstellungskraft.Repo Man ist voller blitzschnell hingeworfener Gags […] Er ist nicht die Sorte Großproduktion wieGhostbusters, aber er ist äußerst unterhaltsam, und auch wenn er seinerR-rated-Altersfreigabe entsprechend rüde ausfällt, besitzt er zumindest soviel guten Geschmack, dass er nie mehr verspricht als er halten kann.“[5]

In Deutschland entdeckteDer Spiegel inRepo Man „eine perfekte Kamera mitNew-Wave- undSurrealismus-Effekten“ in einem „oft witzigen, andere Genres ironisierenden Kino-Kaleidoskop“,[6]Norbert Stresau eine „Von Robby Müller […] grandios fotografierte, nihilistische New Wave-SF, die ein wenig zu sehr mit ihren Bizarrerien kokettiert.“[7]Norbert Grob meinte in derZeit, der Film sei sowohl zusammenhangs- als auch sinnlos. Die Kurzepisoden seien mit Genre-Anspielungen, Rockmusik, Subkultur-Radikalität und Sprücheklopferei auf grelle, knallige Effekte aus.[8] DasLexikon des internationalen Films beschrieb den Film als „freche Punk-Komödie“, die „auf originelle Weise mit der "New Wave"-Ästhetik und den Pop-Mythen der 80er Jahre spielt und dabei einige Unterhaltungsqualitäten entwickelt“.[3]

Auszeichnungen

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Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films:

Boston Society of Film Critics Award:

Literatur

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Weblinks

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Anmerkungen

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  1. Am 4. Mai in Los Angeles lautEintrag (Memento desOriginals vom 16. Dezember 2015 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wwwdb.oscars.org im Verzeichnis derAcademy of Motion Picture Arts and Sciences, am 6. Juli in New York laut derBesprechung vonVincent Canby in derNew York Times vom 6. Juli 1984, beide abgerufen am 28. Juni 2012.

Einzelnachweise

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  1. Repo Man auf der Webseite von Alex Cox, abgerufen am 29. Juni 2012 (nun Webarchiv).
  2. Verzeichnis der auf der Berlinale 1984 aufgeführten Filme, abgerufen am 28. Juni 2012.
  3. abRepo Man imLexikon des internationalen Films.
  4. „This is the kind of movie that baffles Hollywood, because it isn't made from any known formula and doesn't follow the rules. […] "Repo Man" comes out of left field, has no big stars, didn't cost much, takes chances, dares to be unconventional, is funny, and works. There is a lesson here.“ –Rezension von Roger Ebert in der Chicago Sun-Times, abgerufen am 28. Juni 2012.
  5. „Mr. Cox […] is a movie maker of wit and vision.Repo Man is full of throwaway sight gags […] It's not a big- budget,Ghostbusters of a movie, but it's very entertaining, and though it's rude in an R-rated way, it has the good taste never to promise more than it can deliver.“ –Besprechung vonVincent Canby in derNew York Times vom 6. Juli 1984.
  6. Autojäger Repo Man in Der Spiegel 37/1984 vom 10. September 1984, abgerufen am 28. Juni 2012.
  7. Norbert Stresau in derScience Fiction Times, zitiert nach Ronald M. Hahn, Volker Jansen:Lexikon des Science Fiction Films, 5. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag, München 1992,ISBN 3-453-00731-X, S. 643.
  8. Norbert Grob:Verrückt. In:Die Zeit.Nr. 40/1984, 28. September 1984, Im Kino,S. 54. 
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