| Renault | |
|---|---|
Renault Type E (1901) | |
| Type E | |
| Produktionszeitraum | 1901 |
| Klasse | Kleinwagen,Sportwagen |
| Karosserieversionen | Tonneau,Phaeton |
| Motoren | Ottomotoren: 1,2 Liter (5,5–6,6 kW) |
| Länge | 2500 mm |
| Breite | 1250 mm |
| Höhe | |
| Radstand | 1650 mm |
| Leergewicht | 300–480 kg |
| Nachfolgemodell | Renault Type I |
DerRenault Type E war das fünftePersonenkraftwagen-Modell vonRenault, entworfen vonLouis Renault.
Dieses Modell hatte keinen Vorgänger. Es erhielt am 28. Mai 1901 von der nationalen Zulassungsbehörde seine Zulassung.[1] Basis dieses sportlichen Fahrzeugs war derRenault Type D. Im gleichen Jahr endete die Produktion. Der Verkaufserfolg blieb gering. DerRenault Type I kann als Nachfolger angesehen werden.
EinEinzylindermotor vonDe Dion-Bouton mit 110 mmBohrung und 130 mmHub leistete aus 1235 cm³Hubraum 9 PS.[2][3] Eine Quelle gibt davon abweichend 100 bis 110 mm Bohrung, 110 bis 130 mm Hub, aber einheitlich 1234 cm³ Hubraum sowie Motorleistungen von 7,5 PS und 9 PS an.[1] Der seitlich montierteWasserkühler hatte neun Kühlelemente. Die Motorleistung wurde über eineKardanwelle an die Hinterachse geleitet. DieHöchstgeschwindigkeit war mit 45 km/h bis 50 km/h angegeben.
Alternativ stand auch einEinbaumotor vonAster zur Verfügung.[1][2][3]
Bei einemRadstand von 165 cm war das Fahrzeug 250 cm lang und 125 cm breit. Das Leergewicht betrug zwischen 300 kg und 480 kg. Zur Wahl standen zweisitzigerPhaeton undTonneau.[1]
Ein Fahrzeug dieses Typs mit dembritischen KennzeichenSLZ 1901 wird gelegentlich beimLondon to Brighton Veteran Car Run eingesetzt.
Louis Renault gewann 1901 mit einem dieser Modelle dieVoiturette-Klasse beimAutorennen von Paris nach Bordeaux vor seinem BruderMarcel Renault sowie den Rennfahrern Oury und Grus, ebenfalls auf Renault Type E.[1] Beim Rennen von Paris nach Berlin im gleichen Jahr erreichten Louis Renault, Grus, Merville und Lamy die Plätze 1, 2, 4 und 5 der Voiturette-Klasse.[1] Louis Renault wurde Gesamt-Siebter.[1]