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DieBeziehungsorientierung (engl. relational view) ist eineTheorie desStrategischen Managements.
Relational View istkomplementär zumResource-based View und unterscheidet sich im Wesentlichen durch den Netzwerk-Fokus.
RV sieht die Ressourceneinbettung in Unternehmungsbeziehungen als die wesentliche Quelle und Barriere vonWettbewerbsvorteilen. Im Zentrum steht die Analyse von dauerhaften Wettbewerbsvorteilen, die originär in unternehmungsübergreifenden Beziehungen entstehen und fest darin eingebettet sind.
Analog zum Resource-based View unterscheidet der RV vier Quellen desWettbewerbs:
sowie vier Barrieren der Imitation:
Strategische Ressourcen in RV führen zur Erzielung von relationalenRenten, die fest in den Netzwerkzusammenhang eingebettet sind. Dazu muss die Unternehmung die strategischen Vorteile der einzelnen Netzwerkunternehmungen und des Netzwerks im Visier haben.
Relationale Renten basieren nicht nur auf interorganisationalen Ressourcen von einzelnen Partnern, sondern auch auf Ressourcen, die ausschließlich in derNetzwerkstruktur verankert sind. Relationale Renten sind Attribut des ganzen Netzwerkes und keiner einzelnen (Partner-)Unternehmung.
Seit einiger Zeit wird Beziehungsorientierung im Unternehmenskontext auch als Ansatz der Organisationsentwicklung besprochen.[1]