DieRegion Amazonas [amaˈsonas] (span.Región Amazonas, QuechuaAmazonas suyu) ist eine Verwaltungsregion im nordwestlichenPeru. Auf einer Fläche von 39.249 km² lebten im Jahr 2015 422.600 Einwohner. DieHauptstadt istChachapoyas.
Das Gebiet wurde am 21. November 1832 alsDepartamento gegründet und nach dem StromAmazonas benannt, der allerdings erst durch den Zusammenfluss vonRío Marañón,Río Huallaga undRío Ucayali in derRegion Loreto entsteht. Einzig der Fluss Marañón durchquert die Region Amazonas. Der Süden der Region liegt in denAnden, der Norden und Nordosten flacht langsam – von einzelnen Höhenzügen durchzogen – in Richtung des Amazonasbeckens ab. Im Westen wird die Region Amazonas durch den Fluss Marañón begrenzt und im Norden schließt sichEcuador an.
Auch wenn die Region Amazonas sehr viele verschiedene Klimatypen wie zum Beispiel tropische Wälder und Hochgebirge beherbergt, lässt sich ein Wechsel von Regen- und Trockenzeit feststellen. Die Regenzeit dauert ungefähr von November bis März, die Trockenzeit von März bis Oktober.Die RegionalhauptstadtChachapoyas befindet sich entgegen der landläufigen Meinung nicht im tropischen Regenwald, sondern in einem Klima, das auf Spanisch mit „Ceja de Selva“ bezeichnet wird, was so viel bedeutet wie „Augenbraue des Urwaldes“. Das heißt, es liegt oben auf dem Berg, hinter dem es in Richtung des Regenwaldes abflacht.
Amazonas ist die Heimat derAguaruna. 13 % der Bevölkerung haben die Aguaruna-Sprache als Muttersprache. Die dominierende Sprache der Region istSpanisch (86 %).[1]
Die Region Amazonas ist eine Region mit landwirtschaftlichem Potenzial. Die Wirtschaft besteht fast vollständig aus der Landwirtschaft und Viehwirtschaft. In wärmeren und wasserreichen Teilen wird Reis angebaut, in anderen Teilen gibt es Kartoffeln, Mais, Weizen, Yucca, Kaffee, Coca, Bananen und viele verschiedene Fruchtsorten, besonders Zitrusfrüchte. Außerdem gibt es an einigen Orten Fischerei, Holzproduktion, Handel und Tourismus. Das wichtigste Wasserkraftwerk der Gegend findet sich inCaclic am FlussUtcubamba in der Provinz Chachapoyas und hat eine Kapazität von 1,5 Megawatt. Laut einer Studie des Ministeriums für Energie und Minen[2] sind 55,4 % der Einwohner von Amazonas an das Elektrizitätsnetz angeschlossen.
Neben Brücken, Straßen undFurten gibt es in der Region Amazonas auch mehrere Flusshäfen: Rentema (Bagua), Nazareth (Bagua), Choros (Utcubamba) und Galilea (Condorcanqui).
↑Instituto Nacional de Estadistica e Informatica: Volkszählung 2017. Idioma o lengua con el que aprendió hablar. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. September 2018; abgerufen am 9. Oktober 2018 (spanisch).Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/censos2017.inei.gob.pe