Red London
Red London | |
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Allgemeine Informationen | |
Herkunft | |
Genre(s) | Oi! |
Aktive Jahre | |
Gründung | 1981 |
Auflösung | |
Website | |
Gründungsmitglieder | |
Gesang | Patty Smith(bis 1989, 1997–2002) |
Gitarre, Bass | Gaz Stoker |
Gitarre | Kid Stoker |
Schlagzeug | Max Muir |
Aktuelle Besetzung | |
Steve Smith(seit 2002) | |
Kid Stoker | |
Gitarre | Steve Straughan |
Gaz Stoker | |
Craig Casson | |
Ehemalige Mitglieder | |
Gesang | Raish Carter(1987) |
Gesang | Marty Clarkv(1987–1997) |
Gitarre | Tony Frater |
Schlagzeug | Keith Warrington |
Red London ist einebritischeOi!-Band ausSunderland.
Bandgeschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die erste Punkband in Sunderland warThe Rebels, die von Gaz Stoker gegründet wurde. 1978 gründete sein jüngerer Bruder Kid Stoker die Band The Street Boys, aus der 1979 Red London hervorging, als man mit Patty Smith einen neuen Sänger fand. Bereits 1980 löste man sich jedoch wieder auf. EineDemoaufnahme aus dieser Zeit ist heute verschollen. 1981 beschloss man Red London wieder zum Leben zu erwecken, diesmal mit Gaz Stoker, dessen Band The Rebels sich aufgelöst hatte.
Die Band trat in Großbritannien auf und wurde schließlich vonAttila the Stockbroker entdeckt und anRazor Records vermittelt. Dort erschien zunächst 1983 dieExtended PlaySten Guns in Sunderland, gefolgt von ihremDebütalbumThis Is England. Kurz darauf kam es vermehrt zu Line-up-Wechseln. Patty Smith lernte eine Freundin kennen, die ihn dazu nötigte die Band zu verlassen.[1] Raish Carter wurde für die 1987er EP auf dem französischen LabelPride and Passion neuer Sänger der Gruppe. Carter, vorher bereits Schlagzeuger der Gruppe und verstrickt in kriminelle Aktivitäten, fuhr jedoch kurz darauf ein und machte so bereits auf der nächsten Veröffentlichung Platz für Marty Clark, der aufOutlaws (1989) undTumbling Dice zu hören ist.
Die Band unterschrieb 1994 beim deutschenIndependent-LabelKnock Out Records. Dort erschien das AlbumLast Orders Please. Anschließend kehrte Patty Smith als fester Sänger in die Band zurück und es folgten zwei weitere Alben auf Knock out Records. MitSoundtrack of Our Lives folgte das bis dato letzte Album der Gruppe. Die Koproduktion von Knock Out Records undTrash 2001 Records hatte mit Steve Smith wiederum einen neuen Sänger. Steve Smith ist der jüngere Bruder von Patty Smith und ebenfalls Sänger der befreundeten BandRed Alert.
Texte und Musik
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Insbesondere die frühen Werke der Band waren vom britischenSoul undReggae beeinflusst, während die späteren Werke eher amOi! undStreetpunk orientiert waren. Als Inspirationsquellen gab die Band unter anderemThe Clash,Chelsea,Stiff Little Fingers,Angelic Upstarts,The Ruts,Slade,Faces undThe Jam an. Wie bereits durch den Bandnamen ersichtlich war die Band politisch interessiert und verstand sich alsSkinhead-Band zugehörig zur „Working Class“. So spielte die Band unter anderemBenefiz-Konzerte für die Bergarbeiter während desgroßen Streiks 1984/1985. Durch das „Red“ als Farbe desSozialismus klar links positioniert undantifaschistisch eingestellt, versteht sich Red London dennoch nicht als politische Band. Vielmehr war man in jüngeren Jahren, als der Bandname vergeben wurde, klar sozialistisch eingestellt, Politik sei aber nicht mehr der Antrieb, Allerdings klagen ihre Lieder dennoch soziale Missstände an und einzelne Mitglieder verstehen sich weiterhin als Sozialisten.[2][1]
Diskografie
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Alben
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- 1984:This Is England (Razor Records)
- 1989:Outlaws (Negative Records)
- 1990:Tumbling Dice (Released Emotions Records)
- 1994:Last Orders Please (Knock Out Records)
- 1997:Days Like These (Knock Out Records)
- 1999:Once Upon a Generation (Knock Out Records)
- 2002:Soundtrack of our Lives (Knock Out Records/Trash 2001 Records)
- 1983:Sten Guns in Sunderland (Razor Records)
- 1987:Pride and Passion (Gougnaf Mouvement)
- 1989:The Day They Tore the Old School Down (Negative Records)
- 1991:A Look Back in Anger (Split-7’’ mit Red Letter Day, Released Emotions Records)
- 1997:Downtown Riot (Combat Rock)
Kompilationen
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- 1991:A Look Back in Anger – The Best of …Live (Released Emotions Records)
- 2000:Streetlife – the best of Red London (Knockout Records)
- 2021:Rarities (Mad Butcher Records)
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Matthias Mader:Oi! The Book Vol. 1. I.P. Verlag, Berlin 1996,ISBN 3-931624-02-1, S. 66–67.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑abRed London - Interview - Part 2 - Kid Stoker. punksonpostcards.blogspot.de, abgerufen am 15. Dezember 2013.
- ↑Interview Red London 22/11/2000 (Interview with Gaz Stoker). Punk & Oi In The UK, abgerufen am 15. Dezember 2013.