Die Provinz Qazax umfasste als Provinz imRussischen Reich im 19. Jahrhundert noch Teile des heutigen Armeniens im Westen bis zum SeeSewan. Nach dem Zerfall des Reiches 1917 war das Gebiet zwischen Armenien und Aserbaidschan umstritten, da hier auch etwa 40 % Armenier lebten.[3] Als unterStalin dieTranskaukasische SFSR aufgelöst wurde, wurden die westlichen Gebiete Armenien zugeschlagen und es entstanden zweiExklaven Qazaxs in Armenien,Yuxarı Əskipara undBarxudarlı. Die Fläche des westlichen Teils umfasste das Gebiet der heutigen armenischen ProvinzTawusch.
Im Zuge desBergkarabachkonfliktes Anfang der 1990er Jahre wurden diese durch Armenien besetzt und die Bevölkerung vertrieben, die nun im aserbaidschanischen Kernland lebt.[2]
Die Region ist landwirtschaftlich geprägt. Es werden vor allem Getreide, Wein und Gemüse angebaut sowie Viehzucht betrieben. Des Weiteren gibt es verschiedene Betriebe, die Fleisch, Wein und andere landwirtschaftliche Produkte verarbeiten.[1] Im Krieg mit Armenien wurde jedoch die Wasserzufuhr aus den Bergen unterbrochen, worunter die Landwirtschaft leidet.[2]
Neben der Altstadt und den Einrichtungen der StadtQazax findet sich im Bezirk die alte Festung Didivan im Dorf Khanliglar. Beim Berg Avey liegen die Höhlen von Dashsalahli und einealbanische Kirche. Im Dorfİkinci Şıxlı steht die BrückeSınıq Körpü aus dem 12. Jahrhundert, die über den Fluss Ehram führt.[2]