Provinz Mendoza
Basisdaten | |
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Hauptstadt: | Mendoza |
Fläche: - Gesamt | Rang 7 von 24 148.827km² |
Bevölkerung: - Gesamt 2022 | Rang 5 von 24 2.043.540 Einwohner |
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ISO 3166-2-Code: | AR-M |
Politik | |
Region: | Región del Nuevo Cuyo |
Gliederung: | 18 Departamentos |
Gobernador: | Alfredo Cornejo |
Internetpräsenz der Provinz Mendoza |
Mendoza ist eine Provinz im zentralen Westen vonArgentinien. Mendoza ist umgeben von der ProvinzSan Juan im Norden, den ProvinzenSan Luis undLa Pampa im Osten, den ProvinzenRío Negro undNeuquén im Süden und vom LandChile im Westen.
Geografie
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Der größte Teil der Provinz ist von einer Trockensteppe, demMonte, bedeckt, der teilweise durch kleine Sandwüsten unterbrochen wird; die größte findet sich im DepartamentoLavalle im Nordosten der Provinz. Es gibt drei große Oasen: Die nördliche rund um die Provinzhauptstadt Mendoza, eine mittlere um die StädteSan Rafael undGeneral Alvear und eine südliche rund umMalargüe. Der Westteil der Provinz wird von denAnden bestimmt, die hier ihre höchste Erhebung, denAconcagua, aufweisen. Dort befindet sich auch das NaturphänomenPuente del Inca (deutsch: Brücke des Inkas) – eine durch Erosion natürlich entstandene Brücke über denRío Mendoza.

Das Klima ist im gesamten Provinzterritorium trocken, sonnig und kontinental, mit warmen Sommern und relativ kalten Wintern sowie starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt zwischen 100 und 350 Millimetern.
Bevölkerung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Provinz hat eine mittlere Bevölkerungsdichte, die Einwohner konzentrieren sich jedoch in den drei Haupt-Oasen. Die größten Städte befinden sich im BallungsraumGran Mendoza (ca. 940.000 Einwohner) um die ProvinzhauptstadtMendoza (ca. 115.000 Einwohner), dazu zählen auchGuaymallén (ca. 250.000 Einwohner),Las Heras undGodoy Cruz (je ca. 190.000 Einwohner); weitere regionale Zentren sindSan Rafael (ca. 120.000 Einwohner) im mittleren Süden,Tunuyán (ca. 50.000 Einwohner) in der Mitte undSan Martín de Mendoza (ca. 50.000 Einwohner) im Osten der Provinz. Der äußerste Süden ist sehr dünn besiedelt. Einziger dortiger Ort von Bedeutung istMalargüe mit gut 27.000 Einwohnern.
Verwaltungsgliederung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Provinz ist in 18 Departamentos untergliedert, die in Mendoza, im Unterschied zu den meisten anderen Provinzen in Argentinien, mit den Gemeinden (municipios) übereinstimmen. Die Departamentos ihrerseits sind in Distrikte (distritos) unterteilt. Die Provinzialverfassung wurde 1916 verabschiedet und zum letzten Mal 1985 modifiziert.

Departamento | Hauptstadt | Fläche in km² | Einwohner (2022) |
Capital | Mendoza | 00.054 | 127.160 |
General Alvear | General Alvear | 14.448 | 052.584 |
Godoy Cruz | Godoy Cruz | 00.075 | 195.159 |
Guaymallén | Villa Nueva | 00.164 | 321.966 |
Junín | Junín | 00.263 | 046.604 |
La Paz | La Paz | 07.105 | 012.086 |
Las Heras | Las Heras | 08.955 | 234.401 |
Lavalle | Villa Tulumaya | 10.212 | 047.167 |
Luján de Cuyo | Luján de Cuyo | 04.847 | 175.056 |
Maipú | Maipú | 00.617 | 219.402 |
Malargüe | Malargüe | 41.317 | 032.717 |
Rivadavia | Rivadavia | 02.141 | 063.724 |
San Carlos | San Carlos | 11.578 | 039.869 |
San Martín | San Martín | 01.504 | 139.792 |
San Rafael | San Rafael | 31.235 | 215.020 |
Santa Rosa | Santa Rosa | 08.510 | 019.382 |
Tunuyán | Tunuyán | 03.317 | 060.171 |
Tupungato | Tupungato | 02.485 | 041.280 |

Wirtschaft
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Mendoza lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und vomWeinbau, siehe hierzu auch den AbschnittWeinbau sowie den ArtikelWeinbau in Argentinien.
Daneben gibt es Erdölförderung und -verarbeitung (Raffinerie in Luján de Cuyo). Zudem gilt Mendoza als das Tor zu Chile mit dem nahe gelegenen GroßraumSantiago de Chile und ist daher eine wichtige Handelsmetropole. In Río Colorado entwickelt der Bergbau-KonzernVale eine Pottasche-Mine. Wenn diese Mine produktiv sein wird, wird sie Argentinien zum drittgrößtenKaliumcarbonat-Exporteur weltweit machen. Im Rahmen dieses Projektes wird auch eine Eisenbahn-Linie nachBahía Blanca errichtet. Zurzeit wird an diesem Projekt jedoch nicht weitergearbeitet.[1]
Zusammen mit ihren NachbarprovinzenSan Juan undSan Luis bildet die Provinz Mendoza die RegionCuyo.
Weinbau
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Mendoza ist die größteWeinbauregionArgentiniens und Mitglied im NetzwerkGreat Wine Capitals. Mit 152.926 Hektar (Stand 2005) entfielen auf dieProvinz Mendoza etwas mehr als 70 Prozent der argentinischen Weinerzeugung.

Der Erfolg des Weinbaus in der Provinz Mendoza ist den guten klimatischen Bedingungen und der Bodenbeschaffenheit zu verdanken. Das Klima ist im gesamten Provinzterritorium trocken, sonnig und kontinental, mit warmen Sommern und relativ kalten Wintern sowie starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Das kontinentale Klima fällt aufgrund der geografischen Lage in der Nähe des 33. Breitengrades eher moderat aus. Trotz klar definierter Jahreszeiten sind die Unterschiede zwischen Sommer und Winter nicht sehr groß.
Die Weinberge liegen im Durchschnitt auf einer Höhe von 500 m bis 800 m, in seltenen Fällen auch bis auf 1200 m.
Am Beispiel Mendozas lässt sich der Aufstieg und Verfall des argentinischen Weinbaus dokumentieren. Die Rebflächen kannten im Jahr 1980 mit fast 255.000 Hektar ihre bis heute größte Ausdehnung. Durch die massive Rodung der Sorte Criolla Grande ging die Fläche bis auf 141.000 Hektar im Jahr 2000 zurück. Durch den Erfolg der Qualitätsoffensive durch die Regierung mit der damit einhergehenden Eröffnung des Exportmarkts erholte sich der Weinbau allmählich. Die Fläche legte seit 2006 um acht Prozent zu.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑bloomberg.com:Vale Says Suspended Argentina Project to Cost $11 Billion (18. März 2013); reuters.com:Exclusive: Brazil's Vale says signs accord to quit Argentine Potash project (26. April 2013)
-34.5-68.5Koordinaten:34° 30′ S,68° 30′ W