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Provinz Chefchaouen

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Provinz Chefchaouen in der RegionTanger-Tétouan
Chefchaouen inmitten desRifgebirges
Platz in derMedina von Chefchaouen
Garten derKasbah von Chefchaouen

Die zurmarokkanischen RegionTanger-Tétouan-Al Hoceïma gehörendeProvinz Chefchaouen (Zentralatlas-Tamazightⵜⴰⵙⴳⴰ ⵏ ⴰⵞⵞⴰⵡⵏTasga n Accawn) hat eine Fläche von etwa 3440 km² und eine Einwohnerzahl von etwa 450.000. Die Provinzhauptstadt istChefchaouen.

Geographie

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Lage

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Die Provinz Chefchaouen liegt imRifgebirge und an derMittelmeerküste Marokkos. Im Nordwesten grenzt sie an dieProvinz Tétouan, im Westen an dieProvinz Larache, im Südwesten an dieProvinz Ouezzane, im Süden an dieProvinz Taounate und im Osten an dieProvinz Al Hoceïma. Im Nordosten erstreckt sich die etwa 120 Kilometer lange Mittelmeerküste.

Landschaft

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Zur Mittelmeerküste hin fällt das bis über 2000 m hohe und stark zerklüftete Rifgebirge steil ab; es gibt jedoch eine Vielzahl von touristisch kaum erschlossenen Badebuchten mit Felsen oder Sandstränden. Die höchsten Berge der Provinz sind der bei Chefchaouen gelegene und 2050 m hoheJbel Tizouka und der etwa 20 km östlich von Chefchaouen gelegeneJbel Bouhalla (2170 m).

Klima

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Das Rifgebirge ist die regenreichste Region Marokkos. Entsprechend ist die Landschaft vergleichsweise dicht bewaldet und relativ grün. Ebene Flächen und manche Tallagen werden landwirtschaftlich genutzt.

Geschichte

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Das Gebiet der Provinz Chefchaouen gehörte – unterbrochen von der im Jahre 1921 vonAbd el-Krim ausgerufenenRif-Republik – bis zur marokkanischen Unabhängigkeit (1956) sowohl zur spanischen als auch zur französischen Einflusssphäre. Die Provinz Chefchaouen wurde erst 1975 geschaffen. Im Jahre 2009 wurden knapp 750 km² von der Provinz abgetrennt und der neugegründeten Provinz Ouezzane zugeschlagen. Bis 2015 gehörte die Provinz zur RegionTanger-Tétouan.

Wirtschaft

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Die Region lebte jahrhundertelang nahezu ausschließlich von der Landwirtschaft; hierzu zählt auch der Anbau vonHanf, welcher schon seit alters her unter dem NamenHaschisch geraucht wird. In den 1960er Jahren entdeckten Hippies die lange Zeit für Ausländer verbotene Stadt Chefchaouen, die sich immer mehr dem Massentourismus öffnet, ohne bislang ihren Charme verloren zu haben. Die Mittelmeerküste ist hingegen immer noch weitgehend in der Hand von Einheimischen, doch an einigen Buchten sind bereits kleinere Restaurants entstanden.

Sehenswürdigkeiten

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Mit Abstand die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Provinz ist ihre Hauptstadt, deren verputzte und blau-weiß angestrichene Hausfassaden an ein europäisches Mittelmeerstädtchen denken lassen. Und in der Tat hängt die Gründung und Entwicklung des Ortes eng mit der Vertreibung derMauren aus Spanien und deren Neuansiedlung zusammen. Zudem hat dieUNESCO im Jahr 2010 vier Städte des Mittelmeerraumes vor allem wegen ihrermediterranen Küche alsMeisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit unter ihren besonderen Schutz gestellt: Unter ihnen befinden sichSoria (Spanien),Cilento (Italien),Koroni (Griechenland) und Chefchaouen (Marokko).

Weblinks

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Commons: Provinz Chefchaouen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Provinzen und Präfekturen inMarokko
Präfekturen

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Provinzen

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Die mit (**) gekennzeichneten Provinzen liegen zur Gänze, die mit (*) gekennzeichneten teilweise in den territorialpolitisch umstrittenen Westsahara-Gebieten.
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