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Protokollstapel

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EinProtokollstapel (vom englischenprotocol stack, auchProtokollstack,Netzwerkstack oderNetzwerkstapel genannt) ist in derDatenübertragung eine konzeptuelle Architektur vonKommunikationsprotokollen.[1] Anschaulich sind die einzelnen Protokolle dabei als fortlaufend nummerierteSchichten (layers) eines Stapels (stacks) übereinander angeordnet. Jede Schicht benutzt dabei zur Erfüllung ihrer speziellen Aufgabe die jeweils tiefere Schicht im Protokollstapel, indem sie diese über derenService Access Point anspricht.

Daten, die über einNetz übertragen werden, werden von einemNetzwerkprotokoll des Stapels nach dem anderen verarbeitet. Beim Senden fügt jedes Protokoll den Daten bestimmteSteuerinformationen hinzu, bevor sie dem nächsttieferen Netzwerkprotokoll übergeben werden – eine Nachricht trägt also auf der Leitung sämtlicheHeader der darüberliegenden Schichten. EineHTTP-Nachricht, die viaEthernet versandt wird, lässt sich wie folgt veranschaulichen (detailliertere Darstellung unterDatenframe #Der Datenframe bei Ethernet (IEEE 802.3)):

HTTP-Nachricht
TCP-Segment
IP-Paket
Ethernet-Frame

Beim Empfang entfernt jedes Netzwerkprotokoll aus den Daten wieder diejenigen Steuerinformationen, die nur für dieses Protokoll selbst bestimmt sind, und übergibt die verbliebenen Daten dem nächsthöheren Netzwerkprotokoll.

Beispiele

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Ethernet

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Hauptartikel:OSI-Modell

Untergliedert man die Funktionen einer Protokollschicht in einzelne Abläufe, die unabhängig voneinander und nacheinander ablaufen, so kann man sie in Teilschichten aufteilen.

Protokollstapel Ethernet
Protokollstapel Ethernet

Die Abbildung zeigt als Beispiel für einen Protokollstapel auf der rechten Seite die Teilschichten vonEthernet. Als Referenz dazu ist links dasOSI-Modell abgebildet. Während Ethernet nur Funktionen besitzt, die im OSI-Modell der Schicht 1 (Physical Layer) und der Schicht 2 (Data Link Layer) zugeordnet sind, werden diese beiden Schichten bei genauer Betrachtung beim Ethernet-Protokollstapel in 7 Teilschichten aufgelöst.

Dieses Beispiel zeigt einen Protokollstapel, der beim gegenwärtigenStand der Technik, derÜbertragungsgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s und mehr erlaubt, vollständig in einemIntegrierten Schaltkreis (IC), also inHardware, realisiert wird. Verfahren wie ATM sind für noch wesentlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten entworfen: Bei ihnen wird auch dieVermittlungsschicht (Schicht 3) in Hardware realisiert.

Das Beispiel zeigt außerdem zweiSchnittstellen zwischen den Protokollschichten:

Die Aufteilung der Teilschichten von Ethernet wurde so gewählt, dass die Schichten oberhalb des MII unabhängig vomÜbertragungsmedium sind, also unabhängig davon, ob Ethernet z. B. über einKoaxialkabel oder einenLichtwellenleiter übertragen wird. Damit wurde es möglich, ICs mit einer standardisierten Schnittstelle MII herzustellen, die für unterschiedliche Übertragungsmedien geeignet sind und deswegen kostengünstig in höherer Stückzahl produziert werden können.

AmiTCP

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Von Amiga verwendeter Netzwerkstapel

Einzelnachweise

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  1. Tanenbaum, Feamster, Wetherall:Computer Networks. Sixth Edition, S. 51.
Entwurfsmuster
VD
Erzeugungsmuster

Abstrakte Fabrik |Erbauer |Fabrikmethode |Prototyp |Singleton |Multiton |Objektpool

Strukturmuster

Adapter |Brücke |Decorator |Fassade |Fliegengewicht |Kompositum |Stellvertreter

Verhaltensmuster

Beobachter |Besucher |Interpreter |Iterator |Kommando |Memento |Schablonenmethode |Strategie |Vermittler |Zustand |Zuständigkeitskette |Interceptor |Nullobjekt |Protokollstapel

Muster fürobjekt-
relationale Abbildung

Datentransferobjekt |Table Data Gateway |Row Data Gateway |Active Record |Unit of Work |Identity Map |Lazy Loading |Identity Field |Dependent Mapping |Embedded Value |Serialized LOB |Inheritance Mapper |Metadata Mapping |Query Object |Command-Query-Responsibility-Segregation

Nachrichten-
übermittlungsmuster
Integrationsarten

File Transfer |Shared Database |Remote Procedure Invocation |Messaging

Nachrichtenaufbau

Message |Command Message |Document Message |Event Message |Request-Reply |Return Address |Correlation Identifier |Message Sequence |Message Expiration |Format Indicator

Endpunkte

Message Endpoint |Messaging Gateway |Messaging Mapper |Transactional Client |Polling Consumer |Event-driven Consumer |Competing Consumers |Message Dispatcher |Selective Consumer |Durable Subscriber |Idempotent Receiver |Service Activator

Kanäle

Message Channel |Point-to-Point Channel |Publisher-Subscriber Channel |Datatype Channel |Invalid Message Channel |Dead Letter Channel |Guaranteed Delivery |Channel Adapter |Messaging Bridge |Message Bus

Nachrichtenvermittlung

Pipes-and-Filters |Message Router |Content-based Router |Message Filter |Dynamic Router |Recipient List |Splitter |Aggregator |Resequencer |Composed Message Processor |Scatter-Gather |Routing Slip |Process Manager |Message Broker

Nachrichtenumwandlung

Message Translator |Envelope Wrapper |Content Enricher |Content Filter |Claim Check |Normalizer |Canonical Data Model

Systemmanagement

Control Bus |Detour |Wire Tap |Message History |Message Store |Smart Proxy |Test Message |Channel Purger

andere

Application Controller |Business Delegate |Data Access Object |Dependency Injection |Extension Interface |Fluent Interface |Inversion of Control (IoC) |Lock |Model View Controller (MVC) |Model View Presenter (MVP) |Model View Update (MVU) |Model View ViewModel (MVVM) |Page Controller |Registry |Remote Facade |Repository |Service Locator |Session State |Table Module |Template View |Threadpool |Transaction Script |Transform View |Two-Step View |Value Object

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